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Eine Assemblersprache ist eine spezielle Programmiersprache, die die Maschinensprache einer spezifischen Prozessorarchitektur in durch den Menschen lesbarer Form repräsentiert. Jede Computerarchitektur hat folglich ihre eigene Assemblersprache.
Ein Programm in Assemblersprache wird auch als Assemblercode bezeichnet. Es wird durch einen speziellen Compiler, einen so genannten Assembler, in direkt ausführbare Maschinensprache (auch Maschinencode) umgewandelt. Die umgekehrte Umsetzung von Maschinencode in menschenlesbaren Assemblercode wird Disassemblierung genannt. Dabei gehen allerdings einige wesentliche Informationen verloren, z. B. Bezeichner und Kommentare.
In Assemblersprache (umgangssprachlich oft nicht ganz korrekt ebenfalls als Assembler bezeichnet) programmierte Programme zeichnen sich dadurch aus, dass man die komplette Bandbreite des Computers ausnutzen und Hardwarechips direkt programmieren kann. Assemblerprogramme sind praktisch immer um ein Vielfaches kleiner und schneller als Programme, die mit einer Hochsprache entwickelt wurden.
Verschiedene Assemblersprachen:
Jede Computerarchitektur
hat ihre eigene Maschinensprache und damit Assemblersprache.
Vereinzelt existieren sogar mehrere verschiedene Assemblersprachen
(und zugehörige Assembler) für die gleiche Prozessorarchitektur.
Das Beispiel oben ist für den 80386. Die Sprachen
unterscheiden sich in Anzahl und Typ der Operationen.
Jedoch haben alle Architekturen die folgenden grundlegenden
Operationen:
- Daten lesen und schreiben innerhalb des Zentralspeichers
sowie Datenaustausch mit Registern
- Einfache arithmetische Operationen (mit Gleitkommaprozessoren
auch komplexe)
- Einfache logische Operationen
- Einfache Kontrolle des Programmflusses
- Aufrufe von Ein-/Ausgabegeräten
Bestimmte Rechnerarchitekturen haben oft auch komplexere
Befehle wie z.B.
- Einen großen Speicherblock im Hauptspeicher
verschieben.
- Höhere Arithmetik wie Sinus-, Cosinus- und
Wurzelberechnung (entweder über spezielle Zusatzprozessoren
realisiert oder über Softwareroutinen)
- Eine einfache Operation (z.B. Addition) auf einen
Vektor von Werten anwenden.
- Massive, direkte Parallelprogrammierbarkeit des
Prozessors, etwa bei Signalprozessoren.
- Unterbrechungssteuerungen, die besonders für
Prozessrechner benötigt werden.
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Es gibt 61 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
80386, Addition, Architektur, Arithmetik, Assembler, Assemblercode, Aufruf, Ausführbar, Ausgabe, Ausgabegeräte, Band, Bandbreite, Befehl, Bler, Block, Chip, Code, Compiler, Computer, Daten, Datenaustausch, EIDE, Format, Gerät, Gleitkomma, Hardware, Hauptspeicher, Hochsprache, Inform, Information, Kommentar, Legende, Maschine, Maschinencode, Maschinensprache, Opera, Operation, parallel, Programm, Programmiersprache, Prozess, Prozessor, Prozessrechner, Rach, Ratio, Rechner, Register, Routine, Satz, Schreiben, Signal, Software, Speicher, Sprache, Steuerung, Tera, Unterbrechung, Vektor, WAND, Zahl, Zeichnen
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Veröffentlicht am: Zuletzt bearbeitet am: Referenz: |
14.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge 27.08.2004 von Wilhelm Janssen Wikipedia |
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