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CLV

Hardware-Fachbegriffe
Abkürzung für Constant Linear Velocity, konstante Lineargeschwindigkeit.

Verbreitete Technik bei CD-ROM-Laufwerken, durch die die Datenübertragungsrate konstant gehalten wird.

Ein CLV-Laufwerk liest die größeren äußeren Spuren der CD mit höherer Umdrehungsgeschwindigkeit als die kleineren inneren; je nach Spurgröße muss der Motor also ständig beschleunigen oder abbremsen.

Dies verringert die Laufruhe.

Anders: CAV .

Der Hersteller TEAC bietet mit Zone-CLV eine Variante des CLV-Verfahrens an.

Dabei wird der Datenträger in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, für die jeweils eine eigene Drehzahl gilt.

Dies sorgt u.a. für größere Laufruhe.
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Es gibt 16 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:

Bereich,   CAV,   CD-R,   CD-ROM BeitragCD-ROM,   CD-ROM-Laufwerk BeitragCD-ROM-Laufwerk,   Daten,   Datenträger,   Datenübertragung BeitragDatenübertragung,   Datenübertragungsrate,   Konstante,   Laufwerk BeitragLaufwerk,   Line BeitragLine,   Linear,   ROM BeitragROM,   Spur BeitragSpur,   Zahl 


1. Kommentar - verfasst von Horst Schlaumeier am 09.11.2004 18:04
Ein CLV-Laufwerk liest die größeren äußeren Spuren der CD ...
Eine cd hat nur eine einzige spur.

... mit höherer Umdrehungsgeschwindigkeit als die kleineren inneren; je nach Spurgröße muss der Motor also ständig beschleunigen oder abbremsen.
Dies verringert die Laufruhe.
Genau umgekehrt. Im inneren bereich ist die drehzahl höher, weil dort pro umdrehung ein kürzerer abschnitt der spur unter dem laser vorbei zieht. Außen ist die strecke pro umdrehung länger und darum darf dort die drehzahl entsprechend kleiner sein.
Die laufruhe hat damit wenig zu tun, das hängt von der lesegeschwindigkeit ab. Das laufgeräusch ist aber unangenehmer als bei CAV (constant angular velocity, konstante drehzahl) weil die drehzahl zuerst rel. hoch ist und dann stetig abnimmt.

Die Hersteller bieten mit Zone-CLV eine Variante des CLV-Verfahrens an.
Dabei wird der Datenträger in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, für die jeweils eine eigene Drehzahl gilt.
Dies sorgt u.a. für größere Laufruhe.
Unterschiedliche bereiche ja, aber nicht für drehzahl sondern auslesegeschwindigkeit, d.h. lineare oberflächengeschwindigkeit. Die drehzahl ist am beginn einer zone rel. hoch und nimmt bis zum ende stetig ab. Wenn die nächste zone erreicht ist, "springt" die drehzahl wieder auf ein höheres niveau und das spiel beginnt von vorne. Klanglich am unangenehmsten von allen verfahren.
CLV wird immer verwendet, wenn die elektronik nicht gut genug ist, CAV zu verwenden. CAV bietet nämlich einen gleichmäßigeren klang und höhere performance, zudem entfallen die potentiellen schwachstellen bei der zonenumschaltung.
Das einzige argument für (Z)CLV ist die brennqualität (innerhalb der zonen), da dort (zonenweise) mit einer festen, getesteten geschwindigkeit gebrannt wird und sich somit die brennparameter rel. gut bestimmen lassen. Bei CAV müssen sich diese ständig dem momentanen tempo anpassen und werden dazu zwischen einigen ausgemessenen geschwindigkeitsparametern interpoliert. Das kann die qualität etwas senken.
Veröffentlicht am:
Zuletzt bearbeitet am:
Referenz:
14.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge
14.04.2004 von Wilhelm Janssen
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