In jedem Computer ist der Adressbus ein Hauptbestandteil des Systems.
Mit ihm werden Datenübertragungen zwischen Prozessor,
Arbeitsspeicher und weiteren Komponenten realisiert.
Je nach Aktivierung der Adressleitungen ist die jeweilige
Speicherstelle des Adressraumes ansprechbar. Von dieser
Speicherstelle können dann Daten gelesen oder an
diese Stelle geschrieben werden.
Der Adressbus besteht aus einer Gruppe von Datenleitungen,
die sich auf dem Mainboard befinden. Die Anzahl dieser
Leitungen bestimmt, wie viel Adressen/Kapazität des
Arbeitsspeichers durch die CPU angesprochen bzw. verwaltet
werden können.
Mit einer 8088/86-CPU können über 20 Leitungen
1 MByte (= 2hoch20 Byte) Arbeitsspeicher adressiert werden.
Ein 80286er mit 24 Leitungen kann 16 MByte (2hoch24 Byte)
und ein 80386/486er sowie Pentium mit 32 Leitungen (2hoch32
Byte) können 4 GByte verwalten. Ab dem Pentium
Pro waren sogar 36 Bit-Adressleitungen verfügbar.
Die neuen 64-Bit Prozessoren besitzen 64 Adressleitungen.
Somit ist eine Adressierung von 16 Etabyte (2hoch64 Byte
= 18.446.744.073.709.551.616 Byte) möglich.
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