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Farbmonitor und LCD Bildschirm
Als Ausgabegerät für Computer kommen Bildschirme
auf Basis von Braunschen Röhren seit den 1950er Jahren
zum Einsatz, zunächst mit vektorieller Ansteuerung
(siehe Vektorgrafik). Die später aufgekommenen Videoterminals
verwenden vorwiegend Rastergrafiken zum Aufbau des Bildes.
Bei den meisten Videoterminals lassen sich die einzelnen
Bildpunkte nicht direkt ansprechen, vielmehr übernimmt
ein Character Prozessor die Darstellung von einzelnen
Zeichen; die Anzahl und das Aussehen darstellbarer Zeichen
ist somit durch diesen vorgegeben.
In den frühen 1980er Jahren wurde zunehmend die
graphische Ausgabe wichtiger, treibend hierbei war unter
anderem die Entwicklung von Computer Aided Design (CAD)
und von graphischen Benutzeroberflächen (GUI, Graphical
User Interface), die mit dem Macintosh populär
wurden.
In jüngster Zeit eroberten auf Flüssigkristalltechnik
basierende Flachbildschirme den Massenmarkt; 2003 wurden
nach einer Erhebung der Gesellschaft für Unterhaltungs-
und Kommunikationselektronik (gfu) in Deutschland erstmals
mehr Flüssigkristallbildschirme abgesetzt als konventionelle
Geräte mit Bildröhre.
Verwendete Darstellungstechniken sind:
- Kathodenstrahlröhrenbildschirm (CRT, Röhrenbildschirm)
- Flüssigkristallbildschirm (LCD, Flachbildschirm)
- Dünnfilmtransistorbildschirm (TFT)
- Plasmabildschirm
- OLED (Organic Light Emitting Diode)
Anwendung finden diese in:
- Fernsehgeräten
- Monitoren für Computer
- Notebooks
- PDAs (Handhelds, Organizer)
- Mobiltelefone.
Siehe auch: Display Postscript, Quartz, Flachbildschirm. |