Biologische Speicher

Hardware-Fachbegriffe
Seit Jahren wird auf diesem Gebiet geforscht. Schon um das 1996 fing Seymour Cray (bekannt durch die Cray-Superrechner) an einen biologischen Computer zu bauen, die Cray 4.

Allerdings war die Biotechnik zu dieser Zeit noch nicht so weit und die Rechner kompostierten sich selbst, das heißt die eingesetzten biologischen Elemente zerfielen.

Dieses Verhalten war nicht unbedingt der Garantiezeit förderlich. Auf diesem Gebiet ist man heutzutage weiter.

Heute versucht man schon langlebige Proteinspeicher herzustellen.

Diese funktionieren so: Zwischen zwei Polymerelektroden liegt eine Proteinschicht. Mit einer bestimmten Lichtintensität kann man nun die Proteinschicht zwischen zwei stabilen Zuständen hin und her schalten.

Strahlt man nun durch die Proteinschicht mit einer Intensität hindurch, die unter dieser Schaltintensität liegt, so kann man mit der zweiten Polymerelektrode die Transmission bestimmen und den Informationsgehalt berechnen.

Der größte Vorteil dieser Speicher gegenüber der herkömmlichen ist die Flexibilität.

Sie können sehr flach und auch biegsam verarbeitet werden.

Des weiteren halten sie ihre Informationen auch noch nach Abschaltung der Energieversorgung.

Mobile Speicher und Rechner wären eine sehr sinnvolle Anwendung für diese Technik. Kombinieren könnte man diese Technik auch mit den Polymerdisplays.

Aber auch hier besteht noch Forschungsbedarf. Die Lebensdauer eines solchen Displays liegt zur Zeit bei ca. 10.000 Stunden.

Normale Displays besitzen die vierfache Lebensdauer.

Doch die Forschung geht weiter und die Serienreife wird wohl irgendwann erreicht werden.

Siehe auch Protein Speicher
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