Mit dem so genannten Push-Dienst BlackBerry kann man sich E-Mails wie eine SMS auf das Handy schicken lassen. Dafür wird die GPRS -Technik des Mobilfunknetzes genutzt, die eine ständige Internet-Verbindung ermöglicht. Ein spezieller Server fragt ständig beim Mailserver des Kunden nach, ob neue Mails eingetroffen sind und schickt diese dann auf dessen Handy.
Die Blackberry-Geräte waren zu Anfang ziemlich groß, breit und unhandlich. Die jetzt auf den Markt vorhandenen Blackberry Geräte sind kaum größer als ein normales Mobiltelefon und wiegen keine 150 Gramm. Die Bedienung der Tasten ist am Anfang meist gewöhnungsbedürftig: Die Buchstaben sind nicht wie sonst beim Handy üblich angeordnet, sondern folgen dem Qwertz-Standard der PC-Tastatur.
Die Einstiegspreise für diesen Dienst liegen meistens bei 17 Euro monatlich. Blackberry wurde zu Anfang überwiegend von Geschäftsleuten genutzt. Mit sinkenden Tarifen werden Blackberry-Dienste mehr und mehr für Privatnutzer interessant.
Zwischenzeitlich haben viele Handy-Hersteller nachgezogen und bieten ebenfalls Handys, oder besser gesagt Smartphones, mit ähnlichen Diensten und Bedienmöglichkeiten. Besonders der finnische Handy-Hersteller Nokia konnte über Jahre dem BlackBerry Unternehmen RIM das Leben in Bezug auf steigende Absatzzahlen schwer machen. Außerdem hat Nokia auch sehr erfolgreiche Smartphones auf den Markt gebracht (siehe Nokia Shop (Link 1)).
Aber nicht nur Nokia machen dem BlackBerry das Leben schwer. Zwischenzeitlich vertreibt der aus Korea stammende Handy-Hersteller HTC sehr erfolgreiche Smartphones mit Touchscreen Technologie, die zudem als von Mobilfunknetzbetreibern wie T-Mobile oder auch Vodafone und O2-Germany unter eigenem Lable vermarktet werden. Weitere sehr große Konkurrenten des BlackBerry sind das iPhone-Handy (Link 2) von Appel sowie das HTC-Android-Handy von Google.
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