Browser Hijacking

Internet-Fachbegriffe

Das sogenannte Browser-Hijacking kann Ursache für etliche Fehler sein, wenn man mit dem Internet-Explorer als Browser im Internet surft. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine ungewollte Änderung der vom Surfer gewählten Startseite oder seltsame Links in den Favoriten handeln. Es kann auch sein, dass die gewohnte Internet-Suche nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

Verantwortlich für dieses Verhalten sind meist Programme, die sich im Hintergrund installieren und Einstellungen im Browser ändern. Da die Surfer dadurch ohne Ihren Willen auf fremde Webseiten geleitet werden wird diese Software meist Hijacker-Programme (Hijacking = Entführung) genannt. Das tückische an etlichen dieser Programme ist, dass es nichts nutzt, wenn man die Browser-Einstellungen manuell wieder auf die gewünschten Werte einstellt. Nach einem Neustart des Rechners sorgt das Hijacker-Programm dafür, dass die Einstellungen wieder verändert sind.

Browser-Hijacking ist vor allem beim Internet Explorer von Microsoft bekannt, da dieser Browser zurzeit einen Marktanteil von ca. 85 Prozent in Europa hat. Eine Besonderheit des Internet-Explorers ist, dass in ihn zusätzliche Programme wie ein PDF-Reader oder die Google-Toolbar eingebunden werden können. Einmal installiert, werden diese sogenannten Browser Helper Objects ohne weiteres Zutun des Nutzers ausgeführt. Ein derartiger Start einer Browser-Erweiterung ist bei anderen Browsern wie Firefox oder Opera nicht ohne die Zustimmung des Surfers möglich.


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