Die Aufteilung von Dateien in kleinere, getrennte Abschnitte zur Speicherung auf einem Datenträger.
Dieser Zustand ergibt sich naturgemäß aus der Vergrößerung der Dateien und deren Speicherung auf einer bereits (zum Teil) gefüllten Diskette, auf der für die fortlaufende Ablage der vollständigen Datei nicht mehr genügend freie Blöcke vorhanden sind.
Die Dateifragmentierung stellt kein Integritätsproblem dar. Allerdings verlangsamen sich die Schreib- und Lesezugriffe, wenn der Datenträger sehr voll ist und der Speicher schlecht fragmentiert ist.
Softwareprodukte sind für die Neuverteilung (Optimierung) der gespeicherten Dateien verfügbar, um die Fragmentierung zu reduzieren.
Bei einer Datenbank spricht man von Dateifragmentierung, wenn Datensätze durch häufiges Hinzufügen oder Löschen von Datensätzen mit der Zeit nicht mehr in der optimalen Zugriffsreihenfolge gespeichert sind.
Die meisten Datenbanksysteme verfügen über entsprechende Dienstprogramme, mit denen sich die Datensatzfolge reorganisieren lässt, um die Effizienz des Zugriffs zu verbessern und den von gelöschten Datensätzen belegten freien Platz zusammenzufassen.
|