Abkürzung für Digital Versatile Disk oder Digital Video Disk.
Datenträger, der wie eine CD aussieht und auf ähnliche Weise wie diese beschrieben und gelesen wird.
DVD´s haben aber eine wesentlich höhere Aufzeichnungsdichte und können außerdem in zwei Lagen sowie auf beiden Seiten benutzt werden, so dass ihre Speicherkapazität bis zu 25 mal so hoch wie die einer CD sein kann.
Ähnlich wie bei der CD werden Informationen als "Löcher" (Pits) eingebrannt und mit dem Laser ausgelesen.
Je nach Typ der DVD befinden sich diese Pits entweder - wie bei der CD-Rom nur in der vertieft aufgebrachten Datenspirale (groove) oder auch noch zusätzlich in der Oberfläche, dem Land.
Vor allem beidseitig (versantil) genutzte DVD eignen sich aufgrund ihrer hohen Kapazität besonders dafür, Videodateien aufzunehmen, z.B. digitalisierte Filme. Dabei wird der DV-Standard benutzt.
Für die kommerzielle Nutzung (Video- verkauf und -verleih, Software) soll noch ein Kopierschutz entwickelt werden.
Denn der, salopp gesagt, Wirtschaftsbereich „DVD leihen (Link 1)“ wird auch in Zukunft noch weiter zunehmen. Bereits heute kann man sich DVDs in Bibliotheken oder auch gegen eine Gebühr in Videotheken vor Ort ausleihen (obwohl dort nicht mehr nur Videos erhältlich sind, hat sich dieser Begriff doch erhalten). Eine Weiterentwicklung stellt das Verfahren „Video on Demand (Link 2)“ dar, bei dem man sich die Filme herunterlädt und nicht mehr haptisch eine DVD in Händen hält.
DVD-CD´s können auch für besonders hochwertige Audio-Aufzeichnungen (Musik-CD) eingesetzt werden (auf 96 KHz verdoppelte Abtastrate, 24 Bit Auflösung).
DVD-Laufwerke ähneln CD-ROM-Laufwerken und sind zu diesen abwärtskompatibel (sie können auch CD-ROM und Audio-CD lesen.
Die Schreib-und Lese-Laser verwenden besonders kurze Wellenlängen und werden besonders stark fokussiert. Dies ermöglicht im Vergleich zur CD-ROM engere Spurführung (Abstand: 0,74 statt 1,6 Mikrometer) und kleinere Pits (Länge: 0,4 statt 0,9 Mikrometer). Außerdem werden statt einer nur zwei lesbare Schichten (ein- oder zweiseitig) aufgebracht; eine davon ist halb durchlässig. So lassen sich Kapazitäten von mehreren GigaByte erzielen (bis zu 8,5 GB pro Seite).
DVD-CD´s können sowohl für Audio- als auch für Computerdaten genutzt werden.
Je nach Ausführung lassen sie sich wie andere Daten-CD´s entweder nur lesen (DVD-ROM), einmal beschreiben (DVD-R) oder mehrfach wieder beschreiben (DVD-RAM).
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