E Mail

Internet-Fachbegriffe
E-Mail ist die Abkürzung für Electronic-Mail.

Hier handelt es sich um den Austausch von Nachrichten in Form von DFÜ (vergleiche auch: Online-Dienste, per Internet oder in Mailbox-Netzen) bzw. in einem Netzwerk.

Während in einem Netzwerk solche Nachrichten den Empfänger direkt erreichen können, geht der Austausch per Online-Dienst, Internet oder Mailbox meist indirekt vor sich.

Eine E-Mail wird hier auf einem Rechner des Dienstes bzw. der Box zwischengespeichert und von dort per Modem oder ISDN-Karte >>abgeholt<< oder weitergeleitet.

Die Verwaltung der E-Mails besorgt hier ein E-Mail-Server des Online-Dienstes, Internet-Providers oder der Mailbox.

Der Zugang erfolgt häufig mittels POP 3 mit einem Benutzernamen und einem Kennwort (Passwort).

Das weltweit gültige Dateiformat für E-Mails ist der 7 Bit ASCII-Code, zunehmende Verbreitung findet MIME.

E-Mails werden mit speziellen Programmen (z.B. Pegasus, Eudora, MS Internet Mail) oder mit einem Mail-Clients von WWW-Browsern (z.B. Netscape) bzw. der Online-Dienste (z.B. T-Online) gelesen und geschrieben.

E-Mails können Dateien beliebigen Inhalts angehängt werden (Attachment). Auf diesem Weg werden manchmal auch Computerviren verbreitet.

Jede E-Mail verfügt über die E-Mail Adresse des Empfängers, einen Betreff (Subject), mögliche Kopien an weitere Empfänger (CC), den eigentlichen Text (Body) und möglicherweise die >>Absenderangaben<< (Signatur) am Ende der E-Mail, die oft mit Sprüchen angereichter (Origin) sind.

E-Mails sind schneller, billiger und mit weniger Aufwand zu versenden als Briefe - nicht zuletzt deswegen wird die herkömmliche Post als "Snail Mail" (Schneckenpost) bezeichnet.

E-Mails haben wie Briefpost eine Adresse.

Bei der Adressierung in Online-Diensten und im Internet wird das @-Sonderzeichen (Klammeraffe) benutzt, z.B. kontakt@name.de . TIPP: Um die Übertragungskosten zu verringern, sollten E-Mails offline gelesen bzw. geschrieben werden.
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