Auch: E-IDE, Enhanced IDE. Abkürzung für Enhanced Integrated Device Equipment; entspricht ATA-2.
EIDE stellt eine Weiterentwicklung des IDE-Standards durch den Festplattenhersteller Western Digital dar, die v.a. als Antwort auf die Ausbreitung von SCSI verstanden werden kann.
Ähnliche Entwicklungen werden von den Festplattenherstellern Quantum unter dem Namen Advanced IDE und von Segate unter Fast-IDE bzw. ATA vorangetrieben.
EIDE verwendet zwei getrennte Übertragungskanäle und erreicht durch veränderte Transfer- und Adressierungsmethoden (PIO-Mode, DMA-Mode) eine Datenübertragungsrate von bis zu 33 MByte/s, unterstütz Festplatten mit mehr als 528 MByte (durch den LBA - Modus und kann parallel bis zu vier Geräte ansteuern (auch Streamer und CD-ROM-Laufwerke, aber zz. keine MO-Laufwerke oder Scanner).
Die EIDE-Schnittstelle unterstützt VL- und PCI-Bussysteme und ist abwärtskompatibel zu herkömmlichen IDE-Platten.
Da die Entwicklung von EIDE nicht vereinheitlicht ist, können Kompatibilitätsprobleme auftreten. Außerdem werden spezielle Treiber benötigt, oft auch ein neues BIOS.
TIPP: Bei EIDE - Geräten hängt die Datenübertragungsrate sehr direkt von der Länge des Verbindungskabels ab.
In den PIO-Modus 1 - 3 sollte die Länge maximal 45 cm betragen, im PIO-Mode 4 sogar höchstens 30 cm, bei zwei Kanälen nur 15 cm.
|