Eser

Hardware-Standards

Die Abkürzung ESER wurde ab 1969 im RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe = Ostblock-Pendent für die EWG) eingeführt und bedeutet "Einheitliches System der elektronischen Rechentechnik".

ESER wurde dann auch als der Name für Computer benutzt, die diesem Standard entsprachen.

Typischerweise wurden ESER Computer EC (kyrillisch für "ES") gefolgt von einer vierstelligen Nummer benannt (z.B. EC 1834, ein IBM PC XT kompatibler Computer von Robotron).

Die ESER-Rechner sollten als Universalrechner zur Lösung ökonomischer und wissenschaftlich-technischer Aufgaben verstanden werden. Sie waren IBM-Nachbauten und damit IBM-kompatibel. Exportiert wurden sie neben den RGW-Staaten unter anderem in den Irak und nach Indien.

Die wichtigsten Merkmale der ESER-Anlagen waren
  • einheitliche Grundkonzeption aller Zentraleinheiten
  • unterschiedliche Abstufung der Leistungsparameter von Zentraleinheiten und Peripherie
  • Programmverträglichkeit durch einheitliche Befehlsliste
  • Datenverträglichkeit durch einheitliche Datenträger und Dateien
  • Standardinterfaces für Peripherie
  • Einheitlichkeit der Betriebssysteme

weitergehende Informationen finden Sie auf der Website des des Fördervereins">rechentechnik.foerderverein-tsd.de (Link 1) für die Technischen Sammlungen in Dresden

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