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Richard Wesley Hamming ( * 11. Februar 1915 in Chicago, Illinois; † 7. Januar 1998 in Monterey, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Mathematiker, dessen Arbeit großen Einfluss auf die Informatik und Telekommunikation hatte.
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Richard Hamming
Seine bedeutendsten wissenschaftlichen Beiträge sind Hamming-Code, Hamming-Fenster und Hamming-Abstand.
Hamming studierte bis 1939 an der University of Chicago und an der University of Nebraska Mathematik. 1942 promovierte er an der University of Illinois. Anschließend war er am Manhattan-Projekt in Los Alamos an der Entwicklung von Atomwaffen beteiligt.
1946 wechselte Hamming zu den Bell Telephone Laboratories und arbeitete dort mit Shannon und Tukey zusammen.
1976 wurde er Professor für Computer Science an der Naval Postgraduate School in Monterey.
Hamming entwickelte um 1950 die Theorie der fehlererkennenden und -korrigierenden linearen Codes, die als Hamming-Codes bekannt wurden. Daraus entstand ein neues Gebiet der Informationstheorie, das von fundamentaler Bedeutung für die Entwicklung von Computern ist.
1956 arbeitete Hamming am Design der IBM 650 Computer mit. Außerdem war er an der Entwicklung von Programmiersprachen beteiligt.
Ein weiteres Interessensgebiet war die numerische Mathematik, insbesondere Lösungsmethoden für Differentialgleichungen sowie die Fourier-Analyse.
Unter anderem erhielt Hamming 1968 den Turing-Preis für seine Arbeit über fehlererkennende und -korrigierende Codes. |
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