"Heimcomputer" war eine in den 1980er Jahren gebräuchliche Bezeichnung für Computer, die vor allem privat genutzt wurden und deswegen eine andere Ausstattung hatten als der damals typische Personalcomputer.
Der Begriff des Personalcomputers war dabei damals noch nicht zwingend mit dem besetzt, was heutzutage unter einem PC verstanden wird (die Nachfolger und IBM-kompatiblen des Ur-IBM-PCs), sondern auch Heimcomputer wie der C64 trugen die Aufschrift Personalcomputer.
Die Entwicklung der Heimcomputer ging dabei einher mit der Entwicklung der Spielkonsolen und Computerspielen. Von einigen Heimcomputermodellen gab es sogar identische Geräte als Spielkonsole, welchen nur die Tastatur fehlte.
Die Anfänge:
Die Anfänge der Heimcomputer liegen in den 1970er Jahren, als von einigen Firmen Bausätze für kleine Computer vertrieben wurden (z.B. Altair 8800).
Die drei ersten Computer für Heimanwender und Kleinbetriebe, die nicht als Bausatz vertrieben wurden, waren der TRS-80 von Radio Shack, einer Ladenkette für Radios und Fernseher in den USA, der Apple II und der Commodore PET 2001.
Alle drei wurden im April 1977 auf der Consumer Electronics Show, einer Handelsmesse in Las Vegas vorgestellt. Ein weiterer früher Heimcomputer, und der erste der in Deutschland 1981 zum Verkaufsschlager wurde, war der VC20 von Commodore.
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