IDE

Hardware-Standards
  1. Abkürzung für Integrated Device Equipment auch: AT-Bus Festplatte.

    Von Compaq und Western Digital 1984 vorgestellter Schnittstellen Standard (40polig), der v.a. dazu dient, Diskettenlaufwerke und Festplatten mit möglichst geringem Aufwand anzuschließen.

IDE u 24
IDE u 24

Der vereinfachte Anschluss wurde möglich durch Integration der Steuerelektronik in das Laufwerk. Das erste Gerät mit IDE-Bus erschien 1989. IDE-Festplatten arbeiten mit 16 Bit und einer Taktfrequenz von 8 MHz.. Ihre maximale Kapazität ist auf 528 MByte beschränkt.

Inzwischen gilt der eigentliche IDE-Standard als veraltet. In neueren PC wird fast nur noch seine Weiterentwicklung EIDE eingesetzt, manchmal weiterhin unter der Bezeichnung IDE.

Vergleiche Enhanced IDE.

Achtung! IDE wird heute oft auch als Synonym für ATA benutzt.

TIPPS:

a.)
Eine Low-Level-Formatierung ist bei IDE-Festplattenüberflüssig. Bei älteren IDE-Festplatten kann eine nachträgliche Formatierung dieser Art zu Problemen führen.

b.)
Pin 1 eines IDE-Steckers ist durch Farbmarkierung des Kabels und durch einen kleinen Pfeil auf dem Stecker gekennzeichnet.


IDE Pin 1
IDE Pin 1

  1. Abkürzung für Integrated Development Environment, Integrierte Entwicklungsumgebung.

    Benutzeroberfläche für Programmierer, in der alle benötigten Werkzeuge wie Editoren, Compiler, Linker und Debugger unmittelbar erreichbar sind.
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