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Teil einer Lochkarte mit Hermann Hollerith
Eine Lochkarte besteht aus Karton. Sie nimmt Informationen auf, in dem an bestimmten Stellen Löcher eingestanzt werden. Eine Markierung (abgeschnittene Ecke) sorgt dafür, dass die Lochkarte korrekt eingelegt und benutzt wird. Eine abgedruckte Einteilung zeigt, wo gelocht werden kann.
Das Vorhandensein bzw. das Fehlen eines Lochs repräsentiert jeweils eine Zahl, ein Merkmal oder andere Daten.
Bei der Auswertung werden Lochkarte mit Hilfe von Stiften und Mechanismen "gelesen". Karten mit gleichartigen Informationen werden in gleiche Schächte sortiert und dabei gezählt.
Das Prinzip von Lochkarte geht v.a. auf Charles Babbage zurück.
Praktisch wurden sie von Hollerith entwickelt und erstmalig 1890 bei einer Volkszählung in den USA eingesetzt.
Siehe Joseph-Marie Jacquard |