Maus

Hardware
Eingabegerät für Computer, das wohl zuerst im Xerox Parc entwickelt und erstmals 1982 kommerziell angeboten wurde.
"Funk" Maus

Die Maus wird v.a. bei graphisch orientierten Programmen und Benutzeroberflächen eingesetzt, etwa für die Positionierung der Einfügemarke, die Befehlseingabe über Menüs und Schaltflächen, zum Markieren und zum Zeichnen.

Typische Maus-Aktionen sind das klicken, Ziehen sowie Ziehen und Ablegen (Drag and Drop).

Beim PC wird die Maus über verschiedene Schnittstellen (Kabel / Funk) angeschlossen.

Für den Betrieb wird ein Maustreiber benötigt.

Die Form einer Maus unterliegt modischen und ergonomischen Einflüssen.

Nach der Technik werden unterschieden:

Mechanische Maus (weit verbreitet). Sie benutzt eine Rollkugel, deren Drehung über Lochscheiben und Fotodioden in Impulse umgesetzt wird. Die Kugel muss über eine feste Oberfläche (Schreibtisch oder Mauspad) bewegt werden. Konstruktionsbedingt kann sie durch Staub und Schmutz beeinträchtigt werden, bei durchscheinenden Gehäusen auch durch Licht.

Optische Maus, die durch Leuchtdiode auf ihrer Unterseite den Untergrund abtastet und die Bewegungsabläufe in elektrische Impulse umwandelt. Vergleiche auch Trackball.

Siehe auch Funktionsweise der Maus

TIPPS: Mechanische Mäuse lassen sich so säubern: Die Maus umdrehen, öffnen und die Kugel entnehmen. Im Inneren mit einem Pinsel die Röllchen sowie die Kontakte reinigen. Oft haben sich um die Röllchen "Staubbänder" gebildet, die Sie nicht mehr mit einem Pinsel entfernen können. Dann nehmen Sie einen härteren Stift (etwa Nagelfeile) und lösen die Staubbänder ganz vorsichtig. Die Kugel sollte in einer lauwarmen Seifenlauge gesäubert werden.

Starke Sonneneinstrahlung kann bei durchscheinenden Gehäusen die lichtempfindlichen Zellen mechanischer Mäuse veranlassen, fehlerhafte Signale zu geben. Die Maus dann vor Sonnenlicht schützen.
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