Modem

Hardware
Abkürzung für Modulator / Demodulator.

Die Aufgabe eines Modem ist es, sich mit einem anderen Modem über eine Telefonleitung (Telefonnetz DFÜ) zu verständigen.

Da Telefonleitungen analoge Signale übertragen, Computer jedoch digital miteinander reden, wird im Modem eine digital-analoge Umwandlung der Signale vorgenommen.

Der Name leitet sich von den beiden Hauptaufgaben des Gerätes ab, nämlich der Modulation (dem Ausformen) der digitalen Daten auf ein analoges Trägersignal sowie der Demodulation (Auslesen) auf der Empfangsseite.
2 verschiedene Modems der Firma ELSA
2 verschiedene Modems der Firma ELSA

Das Modem gibt es extern (als separates Gerät) und intern als Steckkarte.

Zum Betrieb eines Modems sind ein Telefonanschluss und entsprechende Software (z.B. für den Online-Zugang oder ein Terminalprogramm) erforderlich.

Zur Steuerung besitzt ein Modem eine eigene Kommandosprache. Für seine Sprache hat sich ansatzweise ein Standard durchgesetzt:

Der Hayes-Standard. Dieser schreibt beispielsweise vor, dass alle Kommandos an das Modem mit der Zeichenfolge AT beginnen.

Es gibt Modems verschiedener Leistungsklassen (v.a.Übertragungsgeschwindigkeiten) sowie mit Fax- und Voice Funktionen bzw. mit ISDN-Fähigkeit.

Siehe auch ISDN-Adapter.
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