Netzwerk

EDV-Fachbegriffe
System, in dem mehrere Stationen bzw. Arbeitsplätze (Computer und auch Terminals) gemeinsam auf Datenbestände zugreifen, Daten austauschen und Geräte - z.B. Drucker - gemeinsam benutzen.

Nach dem OSI-Schichtenmodell lässt sich jedes Netzwerk als ein System aus sieben Schichten verstehen, die aufeinander aufbauen; die unteren vier bilden das Transportsystem, die oberen drei das Anwendersystem.

Die Hardware eines Netzwerkes besteht mindestens aus den verbindenden Leitungen und, sofern PC angeschlossen sind, aus Netzkarten. In einem Client / Server -Netzwerk wird außerdem mindestens ein Rechner benötigt, der als Server dient.

Die Software eines Netzwerkes besteht mindestens aus einem Betriebssystem sowie einer Shell, die die Benutzung von Anwendungsprogrammen und der einzelnen Arbeitsplätze ermöglicht.

Netzwerke lassen sich unterscheiden:

1.)
Nach der Größe:

In a.) lokale Netzwerke (LAN), deren angeschlossene Stationen sich maximal 200 m voneinander entfernt befinden und

b.) Weitnetze (WAN), die große Entfernungen (zwischen Städten oder auch Ländern) überbrücken, meist um zwei oder mehr LAN´s zu verbinden. Ein LAN weist i.d.R. hohe Datenübertragungsraten auf (typisch: 10 MBit/s), ein WAN meist nicht, weil die Verbindungen nur kurz genutzt werden.

2.)
Nach dem Verhältnis der Arbeitsstationen zueinander:

Client / Server oder Peer-to-Peer- Netzwerk .

3.)
Nach der Netztopologie.

4.)
Nach dem Netzwerk-Protokoll.

5.)
Nach dem Netzwerk-Betriebssystem.

6.)
Nach der Art der Verbindung: per Kabel oder drahtlose Netze.
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