Objective-C, oft auch kurz Obj-C genannt, erweitert die Programmiersprache C um Eigenschaften, welche die objektorientierte Programmierung unterstützen.
Objective-C verwendet eine an Smalltalk angelehnte Syntax zur Beschreibung der objektorientierten Erweiterungen. Im Gegensatz zu C++ sind die objektorientierten Erweiterungen strikt von der normalen C-Syntax getrennt. Diese strikte Trennung erlaubt es das gleiche Konzept zur Erweiterung auf andere imperative Sprachen anzuwenden; so existiert z.B. ebenfalls Objective Pascal.
Deutlich wird dies etwa bei der Versendung von Nachrichten, die mit [] geklammert werden. Außerdem verwendet man sog. "named parameters":
Objective-C wurde hauptsächlich von Brad Cox in den 80er Jahren bei Stepstone entwickelt, später dann von NeXT in die GNU Compiler Collection integriert um als Basis für NextStep zu dienen. Objective-C konnte sich gegenüber C++ niemals wirklich durchsetzen, ist aber bis heute die präferierte Sprache für Cocoa-Programmierung unter Mac OS X.
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