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Abkürzung für Objekt Linking and Embedding, Verknüpfen und Einbetten von Objekten.
Verfahren, das von Microsoft für Windows-Anwendungen entwickelt wurde, um auf einfachem Wege Mischdokumente zu erzeugen.
Eine Datei oder ein Dokument nimmt durch OLE Informationen auf, die aus einer anderen Anwendung stammen (Objekte). Diese Einfügungen wirken wie ein normaler Bestandteil, lassen sich aber auf besondere Weise bearbeiten oder aktualisieren.
Um derartige Objekte zu erzeugen und darzustellen, benutzt OLE zwei Typen von Daten: Präsentationsdaten und Ursprungs- oder Quelldaten.
Die Präsentationsdaten stellen die eingefügten Informationen auf Bildschirm oder Drucker dar.
Die Ursprungsdaten werden immer dann benutzt, wenn das Objekt bearbeitet wird.
Eingebettete Objekte sind Einfügungen, die mit der Anwendung A erzeugt und in eine Datei (ein Dokument) der Anwendung B eingefügt werden. Sie existieren nur als Teil des Mischdokuments und werden in diesem gespeichert (sowohl Präsentations- als auch Ursprungsdaten, was den Umfang der Datei oft stark vergrößert) .
Doppelklicken auf das eingebettete Objekt startet die Ursprungs- oder Quellanwendung mit den Ursprungsdaten. Sie lassen sich dann bearbeiten und verändern.
Wird die Quellanwendung geschlossen, erscheint das Objekt in der geänderten Form
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OLE
Word 2000: Menü EINFÜGEN / OBJEKT: Aus einer Anwendung neu erstellen.
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Verknüpfte Objekte sind ebenfalls Einfügungen, die mit einer anderen Anwendung erzeugt wurden. Sie existieren aber bereits als gespeicherte, fertige Dateien dieser Anwendung. Das heißt: Diese Ursprungsdaten gehören nicht zum Mischdokument.
Eingefügt werden nur Präsentationsdaten sowie ein Zeiger (Link) zu den Ursprungsdaten. Dieses Verknüpfen entspricht im Prinzip dem DDE-Verfahren. Es erlaubt automatische oder benutzergesteuerte Aktualisierung (je nach der Art des Link), wen sich die Ursprungsdaten ändern. Der Umfang des Mischdokuments wird nicht so stark vergrößert.
In manchen Fällen nimmt dieses Dokument auch keine Präsentationsdaten auf, sondern nur den Verweis auf die Ursprungsdaten.
Von OLE existieren zwei Versionen:
OLE 1.0, erstmals eingeführt mit Windows 3.1 und OLE 2.0, eingeführt Mitte 1994 (mit MS Excel 5.0 und MS Word für Windows 6.0). OLE 1.0 sieht das Erzeugen von Mischdokumenten durch Einbetten und Verknüpfen vor; dabei werden zwei (oder mehr) separate Anwendungen in einer Art Client-Server-Beziehung benutzt.
OLE 2.0 baut auf 1.0 auf. Es bietet zusätzlich das sogenannte in place editing. Dabei bleibt die "nehmende" Anwendung beim Einfügen und Bearbeiten eines Objekts sichtbar, von der "gebenden" Anwendung werden lediglich einige Schaltflächen und Menüs eingeblendet. Es ist so, als würde mit einer einzigen Anwendung gearbeitet.
Außerdem bietet OLE 2.0 leistungsfähigeres Drag an Drop: Daten lassen sich direkt aus dem Fenster der einen Anwendung in das Fenster der anderen Anwendung ziehen.
Weitere Verbesserungen sind: unverschachtelte Objekte, mehrmaliges Verwenden desselben Objekts bei nur einer Verknüpfung sowie verbesserte Speicherung (Objekte werden z.B. nur noch dann in den Arbeitsspeicher geholt, wenn sie wirklich benötigt werden) .
Prinzipien und Verfahren von OLE 2.0 werden auch in ActiveX verwendet. |
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