Plug and Play

Betriebssystem-Fachbegriffe
Auch: Plug&Play.

Wörtlich: "Einstecken und Loslegen", Abkürzung P&P oder PnP.

Von Intel und Microsoft entwickeltes bedienerfreundliches Verfahren, das vielfach auch dazu dient, Hardware - Erweiterungen zu vereinfachen, etwa das Aufnehmen von Steckkarten.

Es ist selbstkonfigurierend - d.h., es erkennt - so der Anspruch - die Hardwareumgebung weitgehend automatisch.

Komponenten müssen - wie PCMCIA-Karten - nur noch eingesteckt werden. Das Konfigurieren durch den Benutzer entfällt; es soll von einer speziellen Software (Konfigurations-Manager, einer Erweiterung des BIOS) übernommen werden. Auch spezielle Einstellungen der Software zur Anpassung an die Hardware sollen dem Anwender erspart werden.

Die Plug an Play Architektur wurde in Windows 95 und 98 integriert. Sie ist bei PCI-Komponenten verbreitet.

Plag an Play stellt auch neue Anforderungen: Ist z.B. für die eingesteckte Karte usw. ein Treiber notwendig, muß dieser "intelligent" sein, vor allem dynamisch ladbar (automatisch geladen - und beim Herausnehmen der Karte auch wieder automatisch entfernt).

Eine neuere Variante von P&P ist das Hot Plug and Play. Dabei können neue Komponenten auch angeschlossen oder eingesteckt werden, während der PC läuft.
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