Anwendungsprogramm, mit dem Text erfasst formatiert, verändert, gespeichert und gedruckt wird.
Neuere PC-Textverarbeitungsprogramme laufen fast ausnahmslos unter Windows.
Anders als bei der Schreibmaschine wird bei Textverarbeitungsprogrammen der Text fortlaufend eingegeben (Fließtext). Die Enter-Taste dient nur der Absatzeinteilung. Am Zeilenende findet ein automatischer Umbruch statt, der Wörter bzw. Silben, die den Rand überschreiten, an den Beginn der nächsten Zeile setzt. Für Zeichen, Absätze und Seiten gibt es vielfältige Formatierungsmöglichkeiten, während des Schreibens und danach.
Leistungsfähige Textverarbeitungsprogramme bieten auch Vorlagen an, die Gestaltungsmerkmale sammeln sowie Text durch gleichzeitiges Zuweisen aller gesammelten Merkmale formatieren.
Neuere Textverarbeitungsprogramme enthalten zahlreiche Arbeitshilfen und Zusatzfunktionen, von der Rechtschreibprüfung über Suchen und Ersetzen, Dokumentenverwaltung, Anmerkungen und Gliederungsfunktion bis zum Serienbrief - Management.
Oft werden Funktionen integriert, die aus anderen Anwendungen stammen, etwa für das Zeichnen oder die Arbeit mit Tabellen.
Neuere Textverarbeitungsprogramme bieten immer bessere Möglichkeiten des Datenaustauschs mit anderen Anwendungen, z.B. durch Konvertierung oder Unterstützung von Windows - Verfahren wie OLE.
Textverarbeitungsprogramme sind immer Bestandteil von Office-Paketen.
Bei hoch integrierten Paketen wie StarOffice (ab Version 4.0) erscheint die Textverarbeitung nicht als eigenständige Anwendung, sondern als Modul einer gestaltbaren Arbeitsumgebung.
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