Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System.
Standard für die mobile Telekommunikation, der auf einer ETSI-Standardisierung aus dem Jahr 1998 beruht.
Er sieht mit bis zu 28,8 MBit/s deutlich höhere Datenübertragungsraten als GSM vor und soll im Prinzip für Handys, Smartphones, Laptops, Notebooks, Netbooks usw. alle Möglichkeiten des Festnetzes erschließen.
UMTS verwendet das CDMA-Verfahren, das nicht mit starren Zeitschlitzen (wie GSM) arbeitet, sondern flexibel überträgt und die Bandbreite an die jeweiligen Erfordernisse anpasst.
UMTS sollte weltweit gelten, sodass dann ein Handy praktisch in jedem Land der Erde benutzt werden kann. UMTS ist zwar überwiegend umgesetzt, doch in einigen (asiatischen) Regionen gibt es auch LTE (Link 1) als Mobilfunktechnik, die auch in Deutschland eingeführt werden soll.
Waren während der Einführung im Jahre 2000 Datenübertragungsraten von 384 KBit/s im Upload und Download vorgesehen, so leistet die UMTS-Tuner-Technologie bereits 2 MBit/s im Upload und 14,4 MBit/s im Download. UMTS kann eingesetzt werden für Sprach-, Video oder Datendienste. UMTS wird von allen vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern angeboten heute über so genannte Daten-Flatrates zum Preis von etwa 25,00 Euro monatlich (Stand 08/2010) angeboten. Werden Handys oder Smartphones genutzt, werden die Zugänge über UMTS-SIM-Karten realisiert, werden Notebooks, Netbooks oder eBooks genutzt, wird zumeist ein kostenloser UMTS Stick zur Verfügung gestellt. Die mit den Sticks angebotenen Datentarife können (je nach Tarif) tageweise zu einem Tagespreis oder monatlich zu einer Monatspauschale genutzt werden. Bei den Tages-Flatrates liegt der Nutzerpreis bei 2,50 bis 5,00 Euro, bei der Monatspauschale wie gesagt um 25,00 Euro. Die Tages-Flat kann (vom Transfervolumen) unbegrenzt genutzt werden, die Monats-Flatrate hat zumeist ein Limit von fünf Gigabyte.
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