Produkt von Microsoft, das als grafische Erweiterung und Benutzeroberfläche für MS-DOS konzipiert wurde.
Windows entwickelte sich zu einem eigenständigen Betriebssystem, das nicht mehr auf DOS aufsetzt.
Windows zeichnet sich vielfach auch durch folgende Merkmale aus:
1.)
Übersichtliche, teilweise selbsterklärende und standardisierte Bedienung. Im Unterschied zu DOS verwendet Windows keine Kommandos, die als Text eingegeben werden müssen, sondern grafische Elemente, nämlich Fenster (windows) und Symbole, kombiniert mit Menüs und Dialogfeldern. Alle Bestandteile lassen sich besonders einfach und wirksam mit der Maus bedienen.
Auch alle Windows - Anwendungsprogramme sind standardisiert und werden auf gleiche Weise benutzt wie Windows .
2.)
Einfaches (kooperatives) Multitasking (bei Windows 95 teilweise auch präemptiv). Unter Windows können mehrere Anwendungsprogramme parallel gestartet und genutzt werden, wenn sie im Vordergrund laufen.
3.)
Vereinfachter Datenaustausch. Daten können über die Zwischenablage oder z.T. auch per Drag and Drop von einer Anwendung an eine andere übergeben werden. Auch das Verknüpfen und Bearbeiten solcher Einbettungen lässt sich leicht handhaben (vergleiche OLE, DDE).
4.)
Zentrale Verwaltung von Eingaben und Ausgaben und von Ressourcen für alle. Grafikdarstellung, Schriften, Druckertreiber, Kommunikations- und Netzwerkverbindungen werden für Windows installiert und stehen damit in allen Anwendungen zur Verfügung.
Generell gibt es bei Windows zwei Produktlinien, die sich vor allem nach Zielgruppen unterscheiden:
a.)
Professionell orientiert, für größere Betriebe und Netzwerke geeignet sind Windows NT , Windows 2000 und Windows XP Professional.
b.)
Halbprofessionell / privat orientiert, für kleinere Betriebe, kleine Gruppen - Netzwerke
(Peer-to-Peer) und Heimanwendungen einschließlich Spiele geeignet sind Windows 3.x, 95, 98, Millennium und Windows XP Home Edition.
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