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ZiLOG
Zilog wurde 1974 von Federico Faggin, einem früheren Intel-Mitarbeiter, gegründet. Faggin nutzte seine Erfahrungen mit dem Intel 8080 für die Entwicklung des Z80.
Später führte Zilog auch 16-Bit und 32-Bit Prozessoren ein. Mangels Erfolges mit diesen Baureihen konzentrierte sich das Unternehmen in der Folgezeit auf Microcontroller.
Neben Prozessoren entwickelte Zilog auch eine Reihe weiterer Komponenten. Am bekanntesten dürfte der serielle Controller Z8530 sein, wie er in Sun SPARCstations und SPARCserver bis hinauf zur SPARCstation 20 verwendet wurde.
Zilog wurde 1980 von Exxon übernommen. Neun Jahre später, 1989, kauften Management und Angestellte das Unternehmen zurück. 1990 erfolgte der Gang an die Börse. 1998 wurde Zilog von der Texas Pacific Group übernommen. Nach dem Zusammenbruch der Chip-Preise wurde Zilog im Rahmen eines Insolvenzverfahrens 2001 umstrukturiert.
Bekannte Zilog Prozessoren waren u.a.:
- Zilog Z80
- Zilog Z800
- Zilog Z8000
- Zilog Z80000
- Zilog Z8
- Zilog Z180
- Zilog Z280
- Zilog Z380
In der DDR wurden viele Zilog-Prozessoren und Peripherieschaltkreise
ohne Lizenz nachgebaut (Z80 PIO als U855; Z80 SIO als
U856; Z80 CTC als U857; Z80 DMA als U858; Z80 als U880;
Z8 als U881/U882/U883; Z8000 als U8000). Der U880 war
der Standardprozessor schlechthin in der DDR, welcher
vom Heimcomputer bis zur Maschinensteuerung nahezu überall
eingesetzt wurde.
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