Seinen Kunden die Möglichkeit in Form eines Online-Shops (Link 1) anzubieten ist beinahe zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Trotzdem muss auch hier betriebswirtschaftlich sinnvoll kalkuliert werden. Wie viel Webpräsenz ist nötig, um Aufmerksamkeit zu erlangen? Welcher Aufwand soll betrieben werden, um Produkte oder Dienstleistungen online anzubieten? Sind meine Kunden an einem solchen Angebot überhaupt interessiert? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, bevor man seinen eigenen Online-Shop (Link 2) einrichtet.
Man sollte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen
! Vorsicht
Kostenfalle !
Wenn nur
- wenige Produkte angeboten werden,
- wenige Dienstleistungen präsentiert werden,
oder
- nur ein sehr geringes Budget zur Verfügung
steht,
reichen statische WWW - Seiten (einschließlich
Bestellformular) vollkommen aus.
Das Verhältnis
Aufwand
<-----------> Kosten <------------> Nutzen
will sehr wohl überlegt sein, sonst "tappen"
Sie ganz schnell in eine Kostenfalle.
Auch wenn Sie meinen, ein Online - Shop ist für
Sie notwendig, steht dann die Frage an, welches Shop
- System ist für Ihr Unternehmen sinnvoll und wie
kann ein solches System in Ihrem Vertriebssystem effektiv
eingebunden werden.
Bei Artikelmengen zwischen 200 und 500 reicht eventuell
schon eine Freeware - Version (Beispiel www.smartstore.de (Link 3) )
aus, wobei dann nur geringfügige betriebliche Umstrukturierungen
notwendig sind.
Bei größeren Artikelmengen ist die Einbindung
eines Shop - Systems in Ihr bestehendes Warenwirtschaftssystem
(fast) nicht mehr zu umgehen.
Hier stehen dann unter Umständen erhebliche betriebliche
Umstrukturierungen an, die Sie ohne fachliche Beratung .
nicht realisieren sollten. Sonst kann ein solches Vorhaben
ganz schnell zu einer großen Kostenfalle werden.
Einen sehr guten OpenSource Online Shop finden Sie unter www.oscommerce.com (Link 4) . Eine Weiterentwicklung ist die Version 3 der OpenSource Webshop Software (GPL) www.xt-commerce.com (Link 5) welche in über 100.000 Installationen durch Ihre Robustheit überzeugt hat.
Unternehmen, die für sich keine Möglichkeit sehen, ihre Produkte
den Kunden kurzfristig online zu präsentieren (die Web-Optimierung für
neue Shops braucht seine Zeit), sollten für die Übergangszeit auf
andere Werbemittel zurückgreifen. Sehr beliebt sind derzeit so genannte
Roll Ups und Displays,
die sich wie ein Rollo auf und zuziehen lassen und somit gerne in Passagen oder
auch Messehallen aufgestellt werden. Sie lassen sich sehr leicht transportieren
und können je nach Kundenströmen schnell und individuell an jedem
beliebigen Ort positioniert werden. Als Tipp: Auf diesen Roll Ups und Displays
sollte dann natürlich groß die Internet-Adresse des Shop zu sehen
sein.
Empfehlung: Gratis E-Mail Kursus für Onlineshop Internetrecht eCommerce (Link 6)
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