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FreeBSD ist ein Open-Source-Betriebssystem aus der BSD-Familie und gehört damit zu den Unix-Derivaten. |
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FreeBSD
FreeBSD war als Weiterentwicklung von 386BSD geplant, nachdem dieses nicht mehr weiterentwickelt wurde. Die Entwicklung begann im Juli 1993 basierend auf den Quelltexten von 386BSD und 4.3BSD-Lite (Net/2). Projektgründer waren Jordan K. Hubbard, Nate Williams, Rod Grimes und David Greenman. Im November 1993 erschien die erste Version FreeBSD 1.0.
Als Folge des Vergleichs im Urheberrechtsstreit zwischen Novell und der UCB wurden große Teile des Net/2-Quellcodes Novell zugesprochen. Dieser musste deshalb auch aus FreeBSD entfernt werden. Das im November 1994 erschienene FreeBSD 2.0 basierte deshalb auf den Quelltexten von 4.4BSD-Lite.
1998 erschien Version 3.0. Version 4.0 erschien im März 2000
FreeBSD ist unter der BSD-Lizenz frei und kostenlos verfügbar und wird von über 350 Entwicklern aus der ganzen Welt und unzähligen Benutzern kontinuierlich weiterentwickelt.
FreeBSD wird im Gegensatz zu Linux, welches von Distributoren aus dem eigentlichen Linux-Kernel und einer Vielzahl von weiteren Komponenten zusammengestellt wird, als komplettes Betriebssystem per CVS verwaltet. Die Entwicklung von FreeBSD läuft in mehreren Zweigen: Einem STABLE-Zweig (im Mai 2004 aktuelle Version 4.10), von dem alle 4-6 Monate neue Versionen veröffentlicht werden und einem CURRENT-Zweig (im April 2004 aktuelle Version 5.2.1), wo neue Features entwickelt und getestet werden, bevor sie nach einiger Zeit in den STABLE-Zweig überführt werden. Das CVS-Repository wird über ein mehrstufiges Spiegelkonzept mittels des eigens entwickelten Protokolls CVSup über die ganze Welt verteilt.
Die Kommunikation zwischen Entwicklern untereinander und mit Benutzern findet wie bei vielen Open-Source-Projekten hauptsächlich über das Internet statt (Mailinglisten, Newsgruppen, IRC). Zusätzlich gibt es in verschiedenen Teilen der Welt so genannte BSDcons, bei denen Entwickler und interessierte Benutzer neue Projekte vorstellen und diskutieren. Die größte BSDcon findet in den USA im Rahmen der USENIX-Konferenz statt.
Koordiniert wird die Entwicklung vom Core Team, das alle zwei Jahre von den Entwicklern mit CVS Zugriff gewählt wird. Weitere Gruppen sind für spezielle Aufgaben zuständig, so gibt es zum Beispiel Release Engineering Teams, die die Veröffentlichung von neuen Versionen koordinieren und ein Security Team, das für die schnelle Behebung und Veröffentlichung von Sicherheitslücken zuständig ist.
Die Benutzer sind bei FreeBSD ähnlich wie bei Linux häufig in Usergroups organisiert.
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Es gibt 43 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
2000, Aktuell, Benutzer, Betriebssystem, BSD, Code, Core, Disk, Engine, Enix, Eser, Familie, Feature, IGES, IRC, Kernel, Kommunikation, Komponente, Licht, Linux, Liste, Lizenz, Mailing, Mailingliste, News, Novell, Open-Source, Protokoll, Quellcode, Quelltext, Release, Riva, Satz, Sicherheitslücke, Source, System, Text, UNIX, Urheberrecht, User, Version, Zahl, Zugriff
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Veröffentlicht am: Zuletzt bearbeitet am: Referenz: |
14.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge 23.07.2004 von Wilhelm Janssen Wikipedia |
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