In einer haarfeinen Glasfaser (Monomodefasern von 1/10 bis 1/20 mm) werden Lichtimpulse mit einer sehr hohen Folgefrequenz übertragen.
Glasfaserkabel bieten hohe Übertragungsraten bei geringem Platzbedarf, zudem große Übertragungsreichweite, Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Störfeldern sowie Abhörsicherheit. Sie ermöglichen die Integration sämtlicher heute bekannter Telekommunikationsdienste auf einer Anschlussleitung.
Während Kupfer-Koaxialkabel nur 7.680 Sprechkanäle verfügbar machen, sind es bei Glasfaserkabel 15.360. Zudem bestehen erhebliche Gewichtsvorteile: 500 m Glasfaserkabel wiegen 22 kg, 500 m Koaxialkabel dagegen 2.200 kg.
Glasfaser-Kabel gibt es mit verschiedenen Fasern; in der Regel wird zwischen Monomode- und Multimode-Glasfaser unterschieden.
Das breitbandige Glasfaserkabel bildet die Basis für die Projekte einer Datenautobahn.
In Deutschland existiert bereits ein beachtliches Angebot an Glasfaser-Verbindungen.