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Kurt Gödel
Gödel
wird von vielen als der bedeutendste Logiker des 20. Jahrhunderts
angesehen. Er hat maßgebliche Beiträge im Bereich
der Prädikatenlogik (Entscheidungsproblem) sowie
zum klassischen und intuitionistischen Aussagenkalkül
geleistet.
Gödel hat die folgenden grundlegenden Theoreme
der Logik bewiesen:
- Gödelscher Vollständigkeitssatz
- Gödelscher Unvollständigkeitssatz
- das Auswahlaxiom und die Kontinuumshypothese sind
zu den restlichen Axiomen der Mengenlehre widerspruchsfrei.
Gödel studierte an der Universtät Wien Mathematik und promovierte dort 1929. Bereits 1930 wurde er Mitglied der Fakultät.
1934 gab Gödel Gastvorlesungen in Princeton. 1938 heiratete er, zwei Jahre später emigrierte er unter dem Druck nationlsozialistischer Verfolgung in die USA.
Besonders erschüttert hat ihn die Ermordung eines seiner Professoren durch die Nazis. Damals hat Gödel auch seinen ersten Nervenzusammenbruch erlitten.
1953 wurde Professor am Institute for Advanced Study in Princeton, wo er bis zu seinem Tode blieb.
Gödel litt unter Neurosen und Depressionen, gegen Ende seines Lebens war er davon überzeugt, dass man ihn vergiften wolle, so dass er sich praktisch zu Tode hungerte. |