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Englisch für Festplatte. |
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Die Festplatte besteht aus einem Gehäuse, in dem mehrere Aluminiumscheiben (Magnetplatten) übereinander auf einer drehbaren Achse montiert sind. Jede dieser Platten hat auf beiden Seiten eine magnetisierbare Oberfläche.
Im Unterschied zu den "weichen" Scheiben in einer Diskette sind diese Platten fest (= hart). Sie rotieren je nach Typ mit 3.000 bis etwa 12.000 Umdrehungen pro Minute, also erheblich schneller als eine Diskette oder auch eine CD-ROM.
Auf die Ober- und Unterseite jeder Platte greifen jeweils ein
Schreib- und ein Lesekopf zu. Diese Köpfe bilden zusammen den sogenannten Schreib-Lesekamm, der durch einen Motor positioniert wird. Jeder Kopf "schwebt" etwa 3 Tausendstel Millimeter über der Oberfläche; die Rotation erzeugt einen gewissen Auftrieb.
Der Schreibkopf enthält einen winzigen Elektromagneten, der beim Schreiben die Oberfläche magnetisiert (entsprechend den zugeführten Impulsen ). Bei älteren Festplatten wird der Schreibkopf auch zum Lesen benutzt. Hier erzeugen die Magnetisierungen durch Induktion Ströme in der Spule des Kopfes. Bei neueren gibt es einen separaten Lesekopf, der nach dem MR- oder dem GMR-Verfahren arbeitet.
Bei allen Leseverfahren entstehen elektrische Impulse, die dann als Daten verarbeitet werden.
Der äußerst geringe Abstand der Köpfe zur Oberfläche macht es erforderlich, Festplatten im Betrieb vor Stößen zu schützen, weil es sonst zu Beschädigungen und Datenverlust durch einen Headcrash kommen kann. Außerdem ist das Gehäuse dicht verschlossen, um Staub und andere Partikel fernzuhalten (Gehäuse deshalb nicht öffnen.)
Neuere Festplatten benötigen für einen Lese- oder Schreibzugriff im Durchschnitt etwa 10 ms. Hochwertige Beschichtungen, die Stabilität der Platten, die Exaktheit der Steuerrund und das MR-Verfahren erlauben heute eine hohe Aufzeichnugsdichte.
Die ersten Festplatten hatten Kapazitäten von 5 bis 10 MByte, heute gehen die Größenordnungen in dreistelligen GByte.
Welche Kapazität eine Festplatte bietet, hängt ab von:
- Zahl der einzelnen Platten und Schreib-Leseköpfe,
- der Aufzeichnungsdichte,
- dem Aufzeichnungsverfahren;
- von Schnittstelle.
Für PC-Festplatten werden zwei Aufzeichnungs- oder Codierungsverfahren zur Umwandlung der Daten eingesetzt. Das ältere MFM-Verfahren sowie, das heute weit verbreitete RLL-Verfahren.
Beim RLL - Platten sind höhere Speicherkapazitäten und Datenübertragungsraten möglich.
Als Schnittstelle für Festplatten wurde anfänglich der Controller ST506 benutzt. Da bei ihm relativ enge Leistungsgrenzen bestehen, wurde er von neuen Standards abgelöst.
Eine erste leistungsfähige Alternative war die ESDI-Schnittstelle, die sich aber aufgrund relativ höher Hardwarekosten nie ganz durchsetzen konnte.
Enorme Verbreitung fand und findet die AT-Bus-Schnittstelle (IDE und Enhanced IDE).
Über die besten Leistungsdaten und die höchsten Kapazitäten verfügen SCSI-Festplatten.
PC-Festplatten werden meist im Gehäuse des Computers dauerhaft installiert. Sie werden heute vor allem in folgenden Gehäuse-Formen hergestellt:
- 5 1/4 und v.a. 3 1/2 Zoll für Desktop-PC´s,
- 2 1/2 und 2 Zoll für Notebooks usw.,
- kleinere auch als PCMCIA Karten.
Die Bauhöhe beträgt meist 1 oder 1/2 Zoll, bei Notebooks auch weniger.
Es gibt auch externe Festplatten in eigenen Gehäusen, die meist transportabel sind. Eine spezielle Form der Festplatten sind die sogenannten Wechselplatten.
Heutige Festplatten haben meist einen Cache, der die Schreib- und Lesezugriffe beschleunigt.
Bei EIDE - Platten beträgt seine Größe i.d.R. 512 KB, bei SCSI - Platten zwischen 1 bis 4 MB. |
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Es gibt 73 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
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Veröffentlicht am: Zuletzt bearbeitet am: Referenz: |
14.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge 14.04.2004 von Wilhelm Janssen at-mix |
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