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i Mode

Telekommunikation-Fachbgriffe
Der Mobilfunkstandard i-Mode erlaubt seinen Nutzern einen kontinuierlichen Zugang zum Internet.
i-Mode

i-Mode bietet farbige Texte und Grafiken. Die so genannten i-mode Handsets, das sind i-mode-fähige Mobiltelefone, hatten zu Beginn meist größere Displays als andere Mobiltelefone, spätestens mit der Markteinführung des Siemens S55 in der Wintersaison 2002/2003 ist dies jedoch absolut passee.

i-Mode wurde von NTT Docomo in Japan entwickelt und hat dort ca. 40 Millionen Nutzer. Damit ist i-Mode der erfolgreichste mobile Datendienst der Welt. Außerhalb Japans ist i-mode allerdings nicht so erfolgreich. Im Januar 2004 waren es gerade mal 2 Mio. Nutzer.

Kritiker sehen in i-Mode eine Totgeburt, weil die Technik in Deutschland zu spät gestartet sei und außerdem UMTS vor der Tür stehe. Jedoch handelt es sich bei i-Mode eher um einen mobilen Datendienst, der unabhängig von der Übertragungstechnik ist. i-Mode wird voraussichtlich sogar durch UMTS weiter verbessert, indem die Inhalte schneller übertragen werden können und somit reichhaltigere Inhalte möglich werden.

i-Mode wurde von E-Plus zur CeBit 2002 in Deutschland eingeführt. Den i-mode Dienst gibt es außerdem noch in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien, Griechenland und Taiwan. 2005 wird der australische Mobilfunkbetreiber Telstra i-mode anbieten.


iHTML:

Zur Darstellung von Internet-Seiten auf i-Mode-Mobiltelefonen wird iHTML, eine von cHTML (c für compact) abgeleitete Auszeichnungssprache, benutzt. iHTML wurde von der Firma NTT DoCoMo entwickelt und ist ein proprietärer Standard.

iHTML verwendet eine Untermenge von HTML Tags, cHTML, und ist sehr einfach zu implementieren. Ergänzt werden die tags um einige neue Elemente wie beispielsweise Darstellungssymbole, Tastatursteuerungsbefehle und z.B. Links zu Telefonnummern.


i-Mode-Handys:

Die Bezeichnungen der i-mode-Handys setzen sich aus Herstellerkürzel, Generationen/Funktionsumfangsnummer und dem abschließenden "i" zusammen.

außerhalb Japans:
  • Die 2er Serie beginnend mit 2 bietet z.B. Farbdisplay, polyphone Klingeltöne und i-Mail an.
  • Die 3er Serie beginnend mit 3 bietet neben den obigen Austattungsmerkmalen noch eine integrierte Kamera.
  • Geräte der 34er Serie sind zudem Java-fähig.
  • Die 4er Serie erlaubt Videos aufzuzeichnen und zu verschicken bzw. zu empfangen.

  • Mitusbishi: M21i, M341i, M342i
  • NEC: N21i, N22i, N223i, N331i, N341i, N400i, N410i
  • Panasonic: P341i
  • Sagem: Sg321i
  • Samsung: S341i
  • Toshiba: Ts21i, Ts222i

in Japan:

  • Die 900er Serie bietet 3G(FOMA), Charakter basierte Videotelfonie, BarCode-Reader, Megapixel-Kamera und QVGA-Displays. Die iC-Endung weist darauf hin, dass dieses gerät mit einem kontaktlosen "FeliCa"-IC-Chip ausgestattet ist, das dem Besitzer z.B. das Bezahlen per Handy erlaubt.

  • Fujitsu: ..., F506i, F900, F900iT, F900iC
  • Mitsubishi: ..., D506i, D900i
  • NEC: ..., N506i, N900i, N900iS
  • Panasonic: ..., P252i, P506iC, P900i, P900iV
  • Sharp: ..., SH506iC, SH900i
  • Sony: ..., SO506iC, SO211i (Premini)


Siehe auch MMS
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14.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge
03.10.2004 von Wilhelm Janssen
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