Pre Paid, vorauszahlendes Zahlungssystem

Internet-Tutorial
Beim Einsatz von Pre Paid Karten entrichtet der Käufer vor der ersten Transaktion einen bestimmten Geldbetrag, der dann für Zahlungen verwendet werden kann.
Pre Paid Karten, vorauszahlendes Zahlungssystem
Pre Paid Karten, vorauszahlendes Zahlungssystem

GeldKarte (chipbasiert):

Der GeldKarte im Internet steht nichts mehr im Wege - wären da nicht Sicherheitsvorgaben, insbesondere in Form einer Spezifikation des Zentralen Kreditausschusses (ZKA), die teure Klasse-3-Kartenleser erforderlich macht.

Die offline-Version der GeldKarte existiert bereits seit 1996, damals war das Ziel die Reduktion des Bargeldumlaufs und des damit verbundenen teuren Handlings.

Obwohl in Deutschland rund 60 Millionen ec-Karten mit einer entsprechenden GeldKarten-Funktion im Umlauf sind, wird noch nicht einmal jeder 1000. Bezahlvorgang - zudem bei durchschnittlich niedrigen Einzelumsätzen - über die GeldKarte abgewickelt.



Scratch-Karten (Rubbelkarten):

Scratch-Karten enthalten einen nur vom Käufer zu lesenden Code, der zur Durchführung von Transaktionen bis zum Erreichen des Pre-Paid-Betrages berechtigt.

Das Aufladen einer Karte ist selten möglich, so dass bei Ausschöpfung des Pre-Paid-Betrages eine neue Karte angeschafft werden muss.



Single-Purpose-Karten wie die Telefonkarte können nur für einen bestimmten Geschäftszweck eingesetzt werden, während Mehrzweckkarten (Multi-Purpose) als beliebig einsetzbares Zahlungsmittel Verwendung finden.

Da der Betrag vom Käufer im voraus bezahlt wird, besteht für Händler Zahlungsgarantie.
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