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| Internet aus der Steckdose oder (Powerline Communication-Technologie ), so hieß es erwartungsvoll zwischen 1998 und 2002. |
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Weder die Technik noch die Kundenzahlen hielten am Ende das, was die Marketing-Strategen vollmundig versprochen hatten. Bis zur Einstellung des Dienstes im September 2002 konnten gerade einmal 2000 Kunden gewonnen werden.
Federführend bei dieser gedachten Technik war die aus dem Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerk hervorgegangene RWE Group.
Lesen Sie hier, wie die REW Group seine Technik vorstellte:
Zum Verständnis der PLC-Technologie ist eine Betrachtung von zwei Bereichen sinnvoll:
Man unterscheidet Vorgänge, die sich außerhalb (Outdoor) und innerhalb des Hauses (Indoor) abspielen.
Die Ortsnetzstation wird mit dem Telefonnetz und/oder dem IP-Backbone über herkömmliche Telekommunikations-Infrastruktur verbunden. Dort werden Daten- und Sprachsignale auf die Stromleitungen gekoppelt.
Die Datensignale werden zusammen mit dem Strom bis zu jeder Steckdose in die angeschlossenen Häuser übertragen.
Powerline arbeitet nach dem Punkt-zu-Multipunkt-Prinzip, d.h. alle Anwender, die an die selbe Ortsnetzstation angeschlossen sind, nutzen die vorhandene Bandbreite.
Zur Zeit stehen etwa drei MBit/s insgesamt zur Verfügung.
Ein dynamisches Bandbreitenmanagement sorgt dabei für eine optimale Nutzung und dafür, dass jedem der angeschlossenen Anwender jederzeit genügend Bandbreite zur Verfügung steht. Über einen Hausanschluss werden die transportierten Daten, Sprache und Services auf das Niederspannungsnetz im Haus moduliert.
Die Steuerung erfolgt nach dem Master/Slave-Prinzip in einem Computer:
Ein Outdoor-Master kommuniziert mit mehreren Hausanschlusssystemen / Outdoor-Access-Points (Slaves).
Powerline innerhalb des Hauses:
Ein sogenannter Outdoor-Access-Point koppelt den ankommenden "Datenstrom" auf das Indoor-Netz. Im Haus steuert und koordiniert ein Indoor-Controller alle gesendeten Datensignale. Dazwischen geschaltete Adapter trennen Daten und Strom an der Steckdose und führen die Daten den jeweiligen Anwendungen (PC, Fax, Telefon) zu.
Die Steuerung erfolgt auch hier nach dem Master/Slave Prinzip: Eine Indoor-Controller kommuniziert mit mehreren Adaptern (Slaves).
Adapter sind mit verschiedenen Standard-Schnittstellen für die unterschiedlichsten Endgeräte verfügbar.
Vorteile:
Keine Einwahlverbindung zum Provider notwendig, volumenabhängige Abrechnung und mehrere Modem im Haus möglich.
Nachteile:
Störungen anderer Funkdienste sind möglich. Die Bandbreite verteilt sich auf alle Teilnehmer hinter dem Übergabepunkt.
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Es gibt 54 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
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