|
Gottfried Wilhelm Frhr. von Leibniz
Gottfried Leibniz erfand bereits 1672 eine Rechenmaschine, die die vier Grundrechenarten und zusätzlich noch Radizieren konnte. Der Hauptteil der Maschine wurde von der Staffelwalze gebildet.
Die Staffelwalze besteht aus einer Anordnung von achsenparallelen Zahnrippen gestaffelter Länge. Je nach Position des zweiten verschiebbaren Zahnrades wird bei einer Umdrehung der Staffelwalze dieses um null bis neun Zähne weitergedreht.
Die jahrelang und unter hohen Kosten gefertigte Maschine kam jedoch, aufgrund der ungenügenden mechanischen Feinheit, nie zur Betriebsreife.
Aufgrund der Probleme mit der Herstellung von Maschinen, die im Dezimalsystem rechneten hatte Leibniz die Idee der weltbewegenden Entwicklung des binären Zahlensystems. Diese Zahlensystem auch Dualsystem genannt kennt nur 2 Zustände 0 (false -> Strom fließt nicht) und 1 (true -> Strom fließt).
Ohne Dualsystem gäbe es keine moderne Datentechnik, da alle EDV-Anlagen in ihren Daten und Programmen mit Binärformat arbeiten.
Ab 1818 wurden Rechenmaschinen nach dem Vorbild der Leibnizschen Maschine in Serie produziert
|