Welches Unternehmen kennt das heute nicht: Die technische Entwicklung schreitet in allen Bereichen unseres Lebens immer schneller voran und dadurch müssen sich die betroffenen Mitarbeiter in immer kürzeren Zeiträumen auf Nachschulungen einstellen. Langzeitliche Seminare und somit Arbeitsausfälle kann sich kaum noch ein Unternehmen leisten und so tritt eLearning als Selbststudium am Arbeitsplatz immer mehr in den Vordergrund.
Seit Jahren bemühen sich deshalb die Software-Entwickler, geeignete Programme zu entwickeln und die Industrie ist gemeinsam mit den Verbänden und öffentlichen Institutionen bemüht, die richtigen Strategien zur Umsetzbarkeit zu finden.
Blended Learning sei die sinnvolle Kombination unterschiedlicher Lernformen, sagt E-Learning-Spezialist Günter Greff in einer Veröffentlichung vom pressetext.ch . Gerade Call Center seien für diese Form der Ausbildung prädestiniert, heißt es weiter, da die Arbeitsplätze mit einem PC ausgestattet sind und der Ausbildungsbedarf auch wegen der Fluktuation hoch ist. Mit traditionellen Trainingsmethoden kostet es viel Zeit und Geld, das Produktwissen ständig zu aktualisieren und die komplexen Arbeitsabläufe zu erläutern. Greff zufolge hat der Baur-Versand vor zwei Jahren mit E-Learning begonnen. Heute seien über 1.000 Mitarbeiter in das Blended-Learning-Konzept eingebunden, die Kostenersparnis gegenüber früher betrage 40 Prozent.
Über 375 Millionen Dollar hat beispielsweise IBM in den vergangenen vier Jahren bei den Kosten für Aus- und Weiterbildung gespart, schreibt Greff in dem aktuellen E-Book "E-Learning im Vertrieb" (Schimmel-Media Verlag). Beim weltgrößten Computerhersteller finden Meetings und Trainings immer häufiger am Arbeitsplatz statt; viele IBM-Mitarbeiter betreten hierzu nur noch einen "virtuellen Klassenraum", heißt es weiter.
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