Internet Lexikon Startseite

T-Mobile-USA - bisher 3 Milliarden-Angebot um UMTS-Lizenzen

Copyright by at-mix
Spacer Spacer
Schlagzeilen | RedakteureNews einsenden 
Rubrik:   

T-Mobile-USA - bisher 3 Milliarden-Angebot um UMTS-Lizenzen


Die amerikanische Telekom-Tochter, die T-Mobile-USA, lässt im Bieterstreit um die ausgeschriebenen UMTS-Lizenzen die Muskeln spielen. Obwohl das Unternehmen in den USA nur auf Platz vier der Unternehmensgröße liegt, setzt T-Mobile mit einem Angebot von insgesamt (derzeit) drei Milliarden US-Dollar eindeutig Akzente. Das Angebot beinhaltet insgesamt 77 Lizenzen, verteilt über das ganze Land. Der zweitgrößte Mobilfunk-Netzbetreiber in den USA, die Verizon Wireless, hat bisher 2,8 Milliarden Euro für vier Lizenzen geboten. Darunter befindet sich allerdings eine Lizenz für ein großes Gebiet im Nordwesten der USA. Ein Konsortium bestehend aus dem Kabelnetzbetreibern Comcast und Time Warner sowie dem Mobilfunkunternehmen Sprint Nextel liegt mit einem Angebot von 1,5 Milliarden US-Dollar für 79 Lizenzen auf Platz drei.

Die Versteigerung läuft seit dem 9. August 2006 und geht mittlerweile in die 21. Runde. Insgesamt werden von der US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) 1122 Lizenzen versteigert. Diese Lizenzen beinhalten die Berechtigung zum Senden über die UMTS- sowie WiMAX-Technologie.

Bereits im Vorfeld hatte man der T-Mobile eine Vorreiterrolle im Bieterstreit vorausgesagt. Im Vorfeld wurde spekuliert, dass das Unternehmen bereit sei, für die UMTS-Lizenzen zwischen drei bis fünf Milliarden Euro auszugeben. Sowohl T-Mobile USA als auch die Konzernmutter Deutsche Telekom nehmen angesichts der strengen Vorschriften der FCC zu den Spekulationen keine Stellung.

Das Gesamtangebot für die Lizenzen steht bei der FCC derzeit bei etwas über zehn Milliarden US-Dollar. Die Auktion endet, wenn nach einer bestimmten Frist keine weiteren Gebote mehr eingegangen sind. Während sich bei den weniger begehrten Lizenzen schneller ein Höchstbietender herauskristallisiert, können sich die Bietergefechte um strategisch wichtige Frequenzen über mehrere Wochen hinziehen. Ein Verbund aus zwei Satelliten-TV-Betreiber hat sich nach einer Abschlagzahlung von gut einer Milliarde US-Dollar als Sicherheit bereits aus dem Bieterkampf verabschiedet.

Branchenkenner vermuten, dass sich die Konkurrenten gegenseitig noch weiter hoch pushen werden und die FCC am Ende auf Einnahmen von bis zu 15 Milliarden US-Dollar hoffen kann.

Artikel von W. Janssen - Do, 17.08.2006
Rubrik: Telekommunikation
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint
Spacer
RSS 0.91 Feed
RSS 1.0 Feed
RSS 2.0 Feed
ATOM 0.3 Feed

0|1|2|3|4|5|6|7|8|9|
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|
K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|
U|V|W|X|Y|Z|  -  :-) 
Dateiendungen
validome.org
Bei Validome können Sie Ihre Website auf barrierefreies HTML testen
 
 
nach oben