Heute meldete das Wall Street Journal, dass der weltweit zweigrößte Handy-Hersteller, Motorola für insgesamt 3,9 Milliarden US-Doller den US-amerikanischen Spezialisten für mobile Datenerfassungslösungen, die Symbol Technologies, gekauft hat. Wie es heißt, sichert sich Motorola damit vor allem das Know-how von "Symbol Technologies" im Bereich RFID.
RFID ermöglicht die berührungslose Datenerfassung und wird Dank ständig kostengünstiger und einfacherer werdender Technologien immer beliebter. Die Funketiketten erobern daher immer mehr Anwendungsbereiche und gelten unter Marktforschern als eine der chancenreichsten Zukunftstechniken. Insbesondere als Nachfolger für die weit verbreiteten Barcodes werden RFID-Chips hoch gehandelt.
Ein RFID System besteht immer aus einem Datenträger (jeweils ein Chip und eine Antenne in einem Träger (RFID-Transponder oder Tag)) und einem Lesegerät (bestehend aus einer Antenne und einem Decoder). Zur Datenübertragung werden magnetische oder elektromagnetische Felder eingesetzt.
Die Symbol Technologies zählten bereits Mitte 2005 zu den ersten Unternehmen, die RFID-Lesegeräte auf der Basis von Windows CE vorgestellt haben. Motorola-Konzernchef Ed Zander: "Symbol Technologies bringt umfassende Erfahrungen in beiden Marktsegmenten mit und stärkt Motorolas Enterprise-Mobility-Strategie optimal."