In einer Studie des Marktforschungsinstitutes "Academic Data" wollen die Analysten herausgefunden haben, dass gut ein Drittel aller Deutschen keine Möglichkeit sehen, ins Internet zu kommen. Nicht alle, die einen Internet-Zugang haben, nutzen es auch: 6 Prozent erklärten, zwar die Möglichkeit zu haben, aber trotzdem nicht ins Internet zu gehen. Von den Personen, die keine Möglichkeit sehen, ins Internet zu kommen würde der Frauenanteil bei 45 Prozent und der Männeranteil bei 24 Prozent liegen.
Männer sind dabei deutlich häufiger online als Frauen. Während 63 Prozent der Männer täglich surfen, liegt der Anteil der Frauen nur bei 46 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Nutzer kaufen über das Internet ein. Genauso viele nutzen Nachschlagewerke und Suchmaschinen, jeder zweite beteiligt sich an Auktionsbörsen. Nur 3 Prozent der Nutzer betreiben ein Weblog, 9 Prozent lesen regelmäßig Online-Tagebücher.
In den neuen Bundesländern nutzen deutlich weniger Menschen das Internet als im Westen. So ist in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Leipzig und Chemnitz nur jeder Zweite Haushalt online. In Westdeutschland sind die Quoten mit in der Regel mehr als 60 Prozent dagegen deutlich höher. Ein Grund für die unterschiedliche Nutzungsintensität sei, dass DSL im Osten weniger verbreitet sei.
An der Umfrage im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR nahmen 1008 Männer und Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren teil.