In einer Analyse von gut 2.700 Kredit- und Debitkartentransaktionen, die über einen Zeitraum von gut zwei Jahren durchgeführt wurden, wollen die Marktforscher von Forrester Research herausgefunden haben, dass der Computer-Hersteller Apple durchschnittlich mit jedem verkauften iPod gut 20 iTunes Songs verkauft hat. Für Forrester-Marktforscher Josh Bernoff, der sich für die Studie verantwortlich zeichnete, zeigen diese Zahlen, dass der iPod nicht generell ein Gerät sei, das der Musikindustrie laufend neue Umsätze beschert. "Die Leute kaufen eine bestimmte Menge Musik und dann hören sie damit auf", wird Bernoff auf der Website Globeandmail.com zitiert.
Laut Forrester Research haben die Analysten errechnet, dass in den vergangenen 12 Monaten etwa 3,2 Prozent aller US-Haushalte mit einem Internetanschluss bei iTunes eingekauft haben. Durchschnittlich hätten sie dabei 35 US-Dollar ausgegeben. Immerhin mehr als die Hälfte hätten dabei lediglich 17 Dollar investiert.
Bernoff hat allerdings auch festgestellt, dass der iTuines Store im Zeitraum von April 2004 bis Januar 2006 um gut 700 Prozent gewachsen ist. Seither habe allerdings die Anzahl der Transaktionen um gut 58 Prozent abgenommen, bzw. der monatliche Umsatz um 65 Prozent.
Apple selbst soll von dem Umsatzschwund nicht betroffen sein. In einer jüngeren Analyse hatten die Spezialisten von Nielsen SoundScan errechnet, dass im ersten Quartal dieses Jahres in den USA noch 144 Millionen Titel per Download gekauft wurden, im zweiten und dritten Quartal immerhin noch 137 Millionen.