Weihnachtszeit ist Betrüger-Zeit - zumindest was Internet-Auktionen angeht. Einem Bericht des Online-Magazins Heise.de zufolge erwarten die Staatsanwaltschaften in den kommenden Wochen eine steigende Zahl von Betrugs-Anzeigen. Es zeige sich immer wieder, dass bei steigenden Internet-Umsätzen auch die Zahl der Betrugsfälle steige.
Bevorzugte Opfer von Kriminellen seien Kunden von Online-Auktionen, die aufgrund der Anonymität des Internet besonders leicht zu täuschen seien. Gerade bei vermeintlichen Schnäppchen ist besondere Vorsicht geboten, damit man nach der Vorkasse-Zahlung des Kaufpreises keine böse Überraschung erlebt. Die Staatsanwaltschaft empfiehlt, bei Online-Auktionen einen Treuhand-Service zu nutzen, sofern dieser angeboten wird.
Eine weitere beliebte Masche von Betrügern besteht darin, Käufer dazu aufzufordern, Bargeld zum Beispiel via Western Union in das Ausland zu transferieren. Ist das Geld erst einmal gezahlt hört man von seinem Vertragspartner oft nichts mehr. Eine Strafverfolgung ist in solchen Fällen oft schwierig, da die Abholer oft mit gefälschten Daten operierten.