Das bekannte Online-Auktionshaus "eBay" hat heute vor gefälschten E-Mails gewarnt, die in der Anlage eine ausführbare EXE-Datei mit sich führen. Der Nutzer wird in dieser Mail aufgefordert, einen Dateianhang zu öffnen, um die angeblich zuvor beantragte Änderung seiner E-Mail-Adresse bei eBay zu bestätigen.
Beim Öffnen besteht die Gefahr, dass sich ein Computerschädling auf den Rechner schreibt, warnt eBay. "Die betroffene Mail ist nicht von uns", sagte ein Sprecher von eBay Deutschland. Der eBay-Sprecher machte noch einmal deutlich, dass ihr Unternehmen niemals nach persönlichen Daten frage und niemals E-Mails mit Anhängen an seine Mitglieder schicke.
eBay reiht sich damit erneut in die Reihe der Unternehmen ein, deren bekannter Name für die Verbreitung von Viren via E-Mails missbraucht wird. In jüngerer Zeit wurden die E-Mail-Konten durch angebliche Rechnungen des Providers 1und1, aber auch GEZ geflutet. Davor versuchte es die Cyber-Mafia mit einer Sturm-Nachricht namens "Kyrill". Ende 2005 rollte bereits eine große Welle von angeblichen eBay-Mails durchs Internet.