"Hand aufs Herz: Würden Sie gerne heimlich mal auf fremden Rechnern schnüffeln?"
Mit dieser Frage wandte sich der Sicherheitsspezialist 'Avira' im Monat März 2007 an seine Leser und bekam prompt eine deutliche Antwort: Gut ein Drittel aller an der Befragung teilgenommenen User (6.623) beantworteten diese Gewissensfrage mit "JA". Ein Trost: Immerhin bestätigten 64,8 Prozent aller Teilnehmer aus der Befragung, das die Inhalte auf fremden Computern in den persönlichen Lebensbereich des jeweiligen Eigentümers hinein geht und ein Ausspionieren des Rechners für sie absolut 'tabu' sei. Sie klickten die Antwort "Nein, die Privatsphäre anderer ist mir heilig" an.
Immerhin 2331 Teilnehmer von insgesamt 6.623 haben keine Skrupel, sich auf fremde Festplatten umzusehen. Im Detail gaben die Schnüffler an,
- gerne einmal bei meiner/m Liebsten (12,25 Prozent)
- bei fremden PC-Inhabern (9,17 Prozent)
- bei Freunden (8,05 Prozent)
- bei Kollegen (3,85 Prozent)
- auf Computern innerhalb der eigenen Familie (1,89 Prozent)
schnüffeln zu wollen.
Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira kommentierte das Ergebnis mit den Worten: "Umso wichtiger ist deshalb der Schutz des PC mit einem guten Passwort, das man natürlich auch für sich behält. Eine sinnvolle Hürde besteht aus mindestens sechs Zeichen und setzt sich aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammen." Weiterhin verwies er auf die Notwendigkeit, moderne Verschlüsselungstechniken einzusetzen, damit der eigene Rechner auf für die Zukunft vor unliebsamen Zugriffen verschont bleibt.