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Infineon Technologies hat am heutigen Dienstag in Dresden den ersten MRAM-Chip, der auf der Magnetspeichertechnologie basiert, vorgestellt. Im Vergleich zu herkömmlichen Chips, die Informationen in Form von elektrischen Ladungen speichern, wird dies nun mit Hilfe von magnetischen Ladungen bewerkstelligt.
MRAM speichern Informationen mit magnetischen und nicht wie herkömmliche Chips mittels elektrischer Ladungen. Bei einem Stromausfall behalten Computer damit ihre Daten - ähnlich wie die Festplatte eines Rechners. Zudem kann der Nutzer genau dort weiterarbeiten, wo er unterbrochen hatte.
Der 16-Mbit-MRAM (Magnetoresistive Random Access Memory) wurde gemeinsam mit IBM entwickelt. Zwischen beiden Unternehmen besteht seit 2000 eine Kooperation. Ein Zeitpunkt für den Start der Massenproduktion konnte noch nicht genannt werden.
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Artikel von C. Kühn - Do, 24.06.2004
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