Nachdem der US-amerikanische Software-Konzern 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister Yahoo eine Kaufofferte über gut 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat, versuchen die Yahoo-Verantwortlichen, allen voran Yahoo-Gründer und Chef Jerry Yang, die zwischenzeitlich als "feindliche Übernahme" bezeichnete Absicht von Microsoft mit allen Mitteln abzuwenden.
Selbst Yahoo-Konkurrent Google hat sich auf Chefebene mit Yang verbündet, um eventuell über deren Kontakte einen Weg zu finden, dass Microsoft den Yahoo-Konzern nicht übernehmen kann. Teilweise wurde über eine mögliche Kooperation der beiden Internet-Dienstleister für Suchanfragen spekuliert, doch Google plant, sich als Mobilfunk-Netzbetreiber in den USA einzubringen und hat dafür erhebliche Mittel gebunden. Über Google wurden dann auch Kontakte zu Time-Warner (speziell AOL) hergestellt, aber auch zum Medien-Mogul Rupert Murdoch.
Nun kommt von Murdoch die Kunde, sie werden sich >>nicht<< auf einen Bieterstreit mit Microsoft einlassen, denn Microsoft habe wesentlich mehr Kapital zur Verfügung als Murdoch, so wenigstens jetzt die offizielle Stellungnahme seiner Firma News Corporation gestern in Palm Beach. Die Internet-Präsenz seines Unternehmens sei mit 'MySpace' bereits vollkommen ausreichend, so Murdoch selbst.