Derzeit herrscht helle Aufregung über eine Veröffentlichung von Michael Arrington bei TechCrunch: Arrington spricht von einem "geheimen Daten-Sammel-Projekt" bei Mozilla. -DIESE- Meldung betitelt Mozilla-Chef 'John Lilly' allerdings als 'Blödsinn'. Lilly meinte, es sei zwar richtig, dass es Überlegungen gäbe, den Mozilla-Browser 'Firefox' zum Sammeln von Daten einzusetzen, doch seien diese Überlegungen weder geheim, noch wäre das Projekt konkretisiert.
Bei den offenen Überlegungen geht es darum, so Lilly in einem Blog-Beitrag, verfügbare Daten aus dem Netz zu analysieren, um besser zu verstehen, wie und wofür die Menschen das Web für ihre Bedürfnisse nutzen. So könnten beispielsweise anonymisierte Daten, Forschern, Unternehmen und Konzernen helfen, die Trends und Bedürfnisse des Webs zu analysieren und das Web insgesamt zu verbessern.
Die Idee sei allerdings noch in einem sehr frühen Stadium und selbst die Idee in sich trage noch keinen Namen. Mozilla selbst sammle derzeit relativ wenig Daten, wie beispielsweise Anfragen an den Application Update Service (AUS) und diese Daten würden ausschließlich dazu genutzt werden, um die Vorbereitungen der Mozilla-Applicationen nachzuvollziehen. Zusätzlich gäbe es derzeit noch zwei weitere (kleinere) Projekte, so Lilly, um Daten zu erheben. Einerseits hilft das Projekt 'Spectator' (ein 'Add-On') den Firefox-Entwicklern den Firefox-Browser zu verbessern, andererseits bringt das Projekt 'Test Pilot' eine repräsentative Gruppe von Firefox-Nutzern zusammen, die den Entwicklern mit Feed-Back-Daten versorgen.