Während im Mobilfunk- und Festnetzbereich Online-Buchungen belohnt werden und viele Provider zumeist Rabatte gewähren, geht die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, die Air-Berlin, den umgekehrten Weg. Wer der Gesellschaft quasi Arbeit ab nimmt und seine Flugtickets >>nicht<< am Schalter ordert, sondern übers Internet, der darf ab dem 01.Juli 2008 ein zusätzliches Entgelt zahlen.
Der Berliner Tagesspiegel schreibt dazu, Fluggäste, die ab dem 01.Juli 2008 über das Web-Portal des Gesellschaft eine Reise buchen, zahlen pro Buchung einen Aufschlag von zehn Euro. Ein Service-Entgelt in doppelter Höhe wird allerdings auch fällig, wenn man die Tickets über das Call-Center oder am Ticketschalter ordert. Dass entspricht eine Preiserhöhung um acht Euro (pro Ticket) gegenüber der bisherigen Regelung.
Preiserhöhungen gibt es nicht nur bei der Air-Berlin sondern so gut wie bei anderen Fluggesellschaften. Der Grund für die Umlegung der Kosten ist die Preisexplosion bei den Kerosinpreisen. Allerdings sieht sich der Kunde nicht nur bei den Buchungen mit weiteren Kosten konfrontiert. Je nach Fluggesellschaft muss man sich auf zusätzliche Kosten für Bezahlung mit Kreditkarte, Sitzplatzreservierungen oder auch 'versteckte' Reiserücktrittsversicherungen' einstellen.