c't-TV will am 19.03.2005 über einen Bieter im Online-Auktionshaus eBay berichten, der einen Kunden mit Versandkosten abgezockt hat.
Auktionshäuser wie eBay treffen unbestritten den Nerv unserer Zeit. Wenn es nicht gerade ein Atom-U-Boot sein soll, sitzt man schnell "in der ersten Reihe". Verkäufer finden schnell eine Menge an potentiellen Kunden, Kunden finden schnell eine riesige Auswahl an günstigen Artikeln.
Aber Vorsicht ! Nicht alles, was günstig erscheint, muss zwangsläufig auch günstig sein. Für den 19.03.2005 ist von ct magazin.tv ein Beitrag angekündigt, in dem über eine wirklich dreiste Abzocke berichtet wird. So heißt es in der Vorankündigung:
Ein nagelneuer MP3-Player für einen Euro? Da bleibt die Vernunft bei so manchem eBay-Käufer auf der Strecke. Beinahe automatisch wird das Gebot abgegeben -- doch das böse Erwachen lässt nicht lange auf sich warten.
Am 18. Februar war es so weit: Verkäufer Sascha R. offerierte zwei USB-MP3-Player mit 256 MByte Speicher und integriertem Radio - nagelneu und als Top-Angebot "ab 1 Euro". Bei einer Auktionslaufzeit von nur einem Tag schien das die ideale Gelegenheit für ein Schnäppchen zu sein, dachte sich Tim B. und gab kurz vor Auktionsende sein Gebot ab. Tatsächlich erhielt er den Zuschlag für einen Euro. Kein schlechter Preis für einen MP3-Player, der im Handel knapp 45 Euro kostet.
Doch die Freude währte nicht lange: Im "3-2-1-Meins-Taumel" hatte Tim ein wichtiges Detail übersehen: Der Verkäufer verlangte für den unversicherten Versand stolze 49,90 Euro. Dabei, so führt er in seinen recht kruden Verkaufsbestimmungen aus, entfallen 4,30 Euro auf die reinen Portokosten. Die übrigen "Versandkosten" in Höhe von 45,60 Euro berechnet er für "Lagerung, Verpackung, Offerierung, Transport und Prüfung des Artikels". Um die Abzocke noch zu perfektionieren, schreibt er weiter: "Ebenso ist es nicht möglich, mehrere Artikel gemeinsam zu versenden."