Wenn draußen das Wetter schlecht ist kann man schon mal philosophischen Gedanken nachhängen und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das haben wohl auch die zwei Schweizer Erfinder Kränzlin und Scheibler getan, als sie überlegten, wie durch technische Geräte das Leben erleichtert werden könne. Sie haben die Teleskop Wasserwaage mit integriertem Distanzmesser entwickelt, um passgerechte Ausrichtungen gewährleisten zu können.
Als Auslöser für ihre Erfindung gibt Herr Kränzlin an: "Umständlichkeiten die wir durch den Umzug eines guten Freundes beobachten konnten, ob durch das Aufhängen von Bildern oder das Anbringen von Regalen." Sei Kollege Scheibler ergänzt: "Der Umzug verhalf uns dazu, der Erfindung eine wirklich abgerundete Nuance zu verleihen".
Die Wasserwaage besitzt Ultraschall Distanzmesser, die an den beiden Stirnseiten montiert werden können. Die Teleskop-Vorrichtung ermöglicht es, die Wasserwaage beidseitig oder einseitig zu verlängern, ohne dass eine längere Wasserwaage bei Bedarf zu Hilfe genommen werden muss.
Die Teleskop-Wasserwaage ist so vielfältig einsetzbar, z.B. zur genauen Positionierung eines aufzuhängenden Gegenstandes in einer Nische mit zwei Seitenwänden. Außerdem kann die modulare Teleskop-Wasserwaage mit verschiedenen elektronischen Messgeräten individuell durch ein Stecksystem erweitert werden.
Die beiden Erfinder haben bei der Entwicklung der Teleskop-Wasserwaage besonders auf die Stromversorgung und die Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus Wert gelegt, welche ihre Energie aus Solarzellen gewinnen.
Bei ihren Überlegungen, wie sie diese Idee patentieren lassen können, stießen die beiden Erfinder nach einigen Recherchen auf die Berliner Erfinderagentur erfinder.at. Deren Geschäftsführer Jordan findet die Idee interessant und sucht nun nach Herstellern, die die Idee der beiden Erfinder umsetzen. "Mit einem Prototyp kann man dann auf Messen Vertriebspartner finden," erklärt Jordan den weiteren Weg der Verwertung.