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3D Mahjong Spiele-App mit neuen Features verfügbar


Köln, 14. Oktober 2011 – mobivention gibt ein Update Release für 3D Mahjong Mountain für Android Smartphones und Tablets bekannt. Das Spiel ist in der Basis Version - mit vielen Features ausgestattet - kostenlos zum Download im Android Market verfügbar. Eine kostenpflichtige Gold-Version ohne Werbung und mit regelmässigen Level-Ergänzungen ist auch erhältlich.

Mit einem 3D-Spielfeld, verschiedenen Spiele-Levels und zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung, bietet 3D Mahjong Mountain eine Menge Spielspaß. Das Spiel baut auf einem klassischen chinesischen Spieleprinzip auf, bei dem es Ziel ist, Spielsteinpaare zu finden und aufzulösen. Verschiedene Schwierigkeitsgrade werden über verschiedene Lege- und Stapelungsformen definiert.

Durch eine 3D und Multi-Touch Umsetzung wird das Spielerlebnis auf dem Handy-Bildschirm wesentlich erleichtert. Aus allen möglichen Winkeln können die Spielsteine betrachtet, vergrößert und angeklickt werden. So können auch Steine entdeckt werden, die sich teils im Schatten eines anderen verstecken. Die 3D-Ansicht wird durch hochwertige Grafiken zum absoluten Spiele-Erlebnis.

Über die Spiele-Community OpenFeint können nun auch vorgegebene Aufgaben erfüllt und Highscores über das Leaderboard verglichen werden.

Folgende Features sind in der kostenlosen Basis-Version inbegriffen:
- 3D Spielfeld
- Multi-Touch Navigation
- Mehrere Hintergrundbilder
- Verschiedene Steindesigns
- Verschiedene Schwierigkeitslevels, inklusive Übungsmodus
- Hilfefunktionen, wie z.B. freie Steine anzeigen, Shuffle-Modus etc.
- Facebook- und Twitter-Integration
- Einzelne Level und Kampagnen-Modus
- OpenFeint als Spiele Community

3D Mahjong Mountain ist ab sofort im Android Market erhältlich.

Link zum Android Market: https://market.android.com/details?id=com.mobivention.game.mahjong.free
Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=uzuFRM1ZSRE

Anfragen:
Bibiana Hesseler
Director Marketing
mobivention GmbH
Gottfried-Hagen-Str. 24
51105 Köln
e: bhesseler@mobivention.com
f: +49 221 677 811 20
Artikel von Gast - Fr, 14.10.2011
Rubrik: Sonstiges
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10 Backlink-Checker - kostenlose Tools, um Links zu finden


[Praxistipp] Will man heutzutage mit einer Website im Internet erfolgreich sein, so reicht ein gutes Webdesign längst nicht mehr aus. Die eigene Domain muss auch bei den Suchmaschinen gefunden werden, wobei Google in Deutschland einen Marktanteil von ca. 90% hat. Um gut in den Suchergebnissen positioniert zu sein muss der Quellcode der Webseiten so programmiert sein, dass wichtige Schlüsselwörter im Title, Überschriften und oft genug im Text vorkommen. All diese OnPage-Maßnamen machen derzeit etwa 40% der „Zutaten“ für eine gute Platzierung aus.

Die restlichen 60% des Erfolges gehen wie in der Offline-Welt auf das Konto von Empfehlungen. Online werden eingehende Links einer Domain (Backlinks) als Empfehlung gewertet. Daher gilt: je stärker eine themenrelevante Webseite ist, von der ein Link zur eigenen Domain zeigt, umso besser.
Wer wissen will, woher die Backlinks eines Mitbewerbers stammen, kann folgende kostenlose Tools zum Backlink-Check nutzen:
  1. http://de.search.yahoo.com/
    Die Yahoo! Suche ist der derzeit wohl am häufigsten genutzte Backlink-Checker und liefert bis zu 1000 Links als Treffer. Man sollte interne Links der eigenen Domain mittels des –site: Filters ausschliessen, um wirklich nur eingehende Links von anderen Domains angezeigt zu bekommen. Die Backlinks der eigenen Starseite findet folgende Syntax:
    link:http://www.example.com -site:example.com
    Backlinks irgendeiner Unterseite der eigenen Domain findet die folgende Syntax:
    linkdomain:http://www.example.com -site:example.com
    Benutzt man den site-Filter nicht, so wird man zum Yahoo! Site Explorer weitergeleitet, der nur eine eingeschränkte Funktionalität bietet.

  2. http://www.linkdiagnosis.com
    Dieses Tool entwickelt seine volle Funktionalität nur im Zusammenarbeit mit der eigenen Firefox-Toolbar. Dafür liefert es einige interessante Daten zu jedem gefundenen Backlink: Google PageRank, Ankertext, Linktyp und Anzahl der ausgehenden Links. Außerdem gibt es eine Übersicht über die Anzahl der Backlinks pro Seite und die verwendeten Ankertexte.

  3. http://www.majesticseo.com
    Dieses Online-Tool verwendet eigene Crawler, um Backlinks zu finden und präsentiert umfangreiche Ergebnisse sehr schnell, separat aufgeschlüsselt für jede Datei der untersuchten Domain. Einzigartig ist eine zeitliche Darstellung des Linkwachstums. Es gibt eine kostenfreie und umfangreichere kostenpflichtige Versionen.

  4. http://www.backlinkwatch.com
    Auch dieser Backlink-Checker zeigt die Ankertexte von Textlinks an und bei Grafiklinks das verlinkende Bild. Zu den verlinkenden Seiten wird die Anzahl der ausgehenden Links angezeigt.

  5. http://www.internetbaron.de/backlink-checker-link-check.html
    Dieser Backlink-Checker arbeitet recht schnell und zeigt zu jedem Backlink die IP des Servers und den PageRank der Seite an. Am Schluß der Auswertung findet sich eine Tabelle, wie viele Links / Domains / IPs zur eigenen Domain zeigen. Außerdem werden die Backlinks aufgeschlüsselt nach Google PageRank.

  6. http://www.online-utility.org/webmaster/backlink_domain_analyzer.jsp
    Bei diesem Online Backlink Check werden die gefundenen Backlinks nach den TopLevel Domain-Endungen (.de, .com, .net, etc.) geordnet und pro Domain zusammengefasst. Die Backlinks sind nicht nur summarisch erwähnt, sondern lassen sich auch einzeln anklicken.

  7. http://www.analyzebacklinks.com
    Bei diesem Online-Tool zum Link Check kann man interne Links ausblenden. Zusätzlich zum Title lassen sich Ankertext des Links sowie die Anzahl der ausgehenden Links auf der Backlinkseite ausgeben. Die Suche lässt sich dadurch eingrenzen, dass ein bestimmter Text im Source-Code des Backlinks vorhanden sein muss.

  8. http://www.seo-united.de/backlink-checker/
    Bei diesem Backlink-Checker zeigt auch Änderungen der Backlink-Anzahl im Vergleich zu früheren Abfragen an. Außerdem kann man bei der Auswahl wählen, ob die Domainpopularität oder Linkpopularität angezeigt werden soll.

  9. http://www.webtechnik.net/backlinkchecker.php
    Dieser Backlink Check gibt für jeden Backlink die IP und den Pagerank der verlinkenden Domain aus. Außerdem wird der Alexa-Rank der untersuchten Domain ausgegeben und ob diese im DMOZ-Verzeichnis vorhanden ist.

  10. http://backtweets.com
    Dies ist kein normaler Backlink-Checker. Stattdessen zeigt das Tool Links zur untersuchten Domain bei Twitter an.

Es gibt noch etliche weitere Tools zum Backlink-Check, von denen einige nicht wie die genannten Beispiele online arbeiten, sondern auf dem lokalen Rechner installiert werden müssen. Eine große Funktionalität bieten hier:
  1. http://www.axandra.de/free-link-popularity-check.htm
    Dies ist ein kostenloses Programm, das den Link-Popularity-Status Ihres Internet-Auftrittes bei diversen Suchmaschinen abfragt und mit anderen Seiten im Internet vergleicht (zum Beispiel mit Ihrer Konkurrenz).

  2. http://www.link-assistant.com/seo-spyglass/
    Die kostenlose Version wertet nur Yahoo! Daten aus und Reports lassen sich nicht speichern. Die kostenpflichtigen Versionen werten Backlinks sehr detailliert aus und liefern für jeden Backlink umfangreiche Daten wie Ankertext, IP, PageRank, Title, Serverstandort etc.

Problematisch ist bei diesen Tools, dass die Abfragen vom eigenen Rechner aus geschehen und es so schnell passieren kann, dass die Suchmaschinen wegen der schnell hintereinander erfolgenden Abfragen keine Ergebnisse mehr liefern.

Die umfangreichste Funktionalität haben kostenpflichtige Online-Tools von entsprechend spezialisierten Anbietern, wobei der Backlink Check stets nur ein Modul aus einer ganzen Reihe von Services ist. Von den renommierten Anbietern wie Sistrix Toolbox, Searchmetrics Suite oder Xovi liefert der Linkcheck des SEO Diver (http://de.seodiver.com/linkcheck) die meisten Daten pro Backlink, so z.B. auch verwendete Keywords, welches CMS verwendet wird und ob es sich beim Backlink um ein Blog, Social Bookmark oder Forum handelt.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 26.08.2010
Rubrik: Sonstiges
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fremde Werbung in der Google Suche - wie lange geht das gut?


[Kommentar]Immer öfter erscheint Werbung auf guten Plätzen in den "normalen" Google Suchergebnissen, mehr oder weniger gut getarnt als Produktinformation. Das ist noch nichts besonderes, denn alle Betreiber eines Online-Shop möchten mit ihren Produkten möglichst weit vorn in den organischen Suchergebnissen erscheinen. Neu ist jedoch, dass es sich dabei um Unterseiten von Subdomains großer Portale handelt, die so vom "Vertrauen" der Suchmaschine in das eigentliche Portal profitieren. Der Shop-Betreiber muss für diese ganzseitigen "Anzeigen" nicht nur eine Pauschalgebühr an den Vermittler zahlen, sondern auch noch Geld an das Portal, wenn ein User auf einen in dieser Seite platzierten Link klickt und so zum beworbenen Online-Shop weitergeleitet wird.

Somit kassiert also sowohl der Vermittler als auch das Portal Geld, dass eigentlich Google vom Shopbetreiber gern für seine AdWords Anzeigen haben wollte. Ich bin daher gespannt, wie lange es noch möglich ist, der Suchmaschine ganzseitige Anzeigen "huckepack" auf Subdomains renommierter Domains quasi unterzujubeln und so Klickprovisionen in die eigene Tasche umzuleiten.

Das beschriebene Phänomen fand ich auf Online-Ausgaben großer Zeitungen. Diese Branche hat noch immer ihre Probleme mit dem neuen medialen Mitspieler und so kam es in letzter Zeit auch immer wieder zu internet(ten) Scharmützeln, die die jeweils andere Seite gar nicht nett fand.

So verloren z.B. Ende Oktober 2007 etliche Online-Angebote von Printmedien wie der "Die Zeit", der "TAZ" oder der "Netzeitung" plötzlich Teile ihres grünen Ego-Balkens, besser bekannt als PageRank-Anzeige in der Google-Toolbar. Es dauerte nicht lange, bis der allzu offensichtliche Verkauf von Textlinks als Ursache für die vermeintliche Strafaktion ausgemacht war. Da Links zu anderen Seiten deren Ranking beeinflussen können, möchte Google natürlich dem Verkauf bzw. der Vermietung von Links entgegenwirken. In der Folge dieser Aktion wurde dann das Attribut "nofollow" eingeführt, mit dem Webmaster kommerzielle Links kennzeichnen und deren Einfluß auf das Ranking ausschalten konnten.

Nachdem der Linkverkauf als Geschäftsmodell zur Refinanzierung der chronisch defizitären Online-Ausgabe der Printmedien nicht mehr funktionierte war der Aufschrei groß und so dauerte es nicht lange, bis man den Schuldigen an der Misere gefunden hatte: nämlich Google. Dies steigerte sich weiter und gipfelte darin, dass der Verleger Hubert Burda Google 2009 vorwarf, die Verlage schleichend zu enteignen.

Nun haben offenbar einige Online Marketing Manager eine neue Einnahmequelle entdeckt und versuchen, Google mit den eigenen Waffen zu schlagen. Wie das funktioniert, lässt sich am besten an einem konkreten Beispiel zeigen. So erscheint z.B. im Moment bei der Google-Suche nach Fensterhebern hinter der allgegenwärtigen Wikipedia eine Unterseite der Subdomain kauftipps.fr-online.de, also der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau, auf dem zweiten Platz, und somit noch vor der Google eigenen Anzeige der Shopping-Ergebnisse. Offenbar profitiert also die Subdomain vom guten Ranking der eigentlichen Domain. Die Frankfurter Rundschau hat die Seite auch korrekt als Anzeige gekennzeichnet und die ausgehenden Links zum Online-Shop des Kunden mit dem Attribut "nofollow" versehen. Rein formal werden also die Google Richtlinien für bezahlte Links eingehalten.

Offenbar ist dies für den Shopbetreiber, den Vermittler und auch die Frankfurter Rundschau ein gutes Geschäft, denn der beworbene Onlineshop ws-autoteile.com ist sonst in den Suchergebnissen viel weiter hinten zu finden. In die Röhre schaut dabei Google selbst, denn der Online-Shop braucht so keine AdWords Anzeigen mehr schalten.

Dass Google es sich nicht gefallen läßt, auf solche Weise Werbung untergejubelt zu bekommen, läßt sich beim Hamburger Abendblatt beobachten. Dort wurde die Promotion-Subdomain serpads.abendblatt.de in Anlehnung an die englischen Begriffe "serp" (Suchergebnisseite) und "ad" (Anzeige) getauft. Soviel Wahrheit war dann aber offenbar zuviel des Guten und somit sind die Anzeige-Seiten auf dieser Subdomain inzwischen im suchmaschinentechnischen Nirvana verschwunden.

Artikel von R. Hallenbach - So, 06.06.2010
Rubrik: Sonstiges
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nexthop - 10 Jahre Kommunikationsberatung im Technologiesektor


[Pressemitteilung] Die inhabergeführte Agentur für professionelle Kommunikationsberatung im Technologiesektor feiert heute ihr zehnjähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat nexthop communications die angebotenen Dienstleistungen kontinuierlich erweitert. Heute bietet die Agentur ihren Kunden ein Full-Service-Portfolio an – dazu zählen neben strategischer Kommunikationsberatung, klassische PR-Dienstleistungen, Medien-Services, Schulungen, Evaluation auch Text- und Publishing Services, Dienstleistungen im Bereich Social Media sowie Eventorganisation.

"nexthop ist bereits seit neun Jahren unser Partner in der Region D-A-CH und hat kontinuierlich qualitativ hochwertige und umfassende Berichterstattung generiert", so Nigel Hawthron, Vice President EMEA Marketing bei Blue Coat Systems. "nexthop versteht es, immer wieder mit neuen und kreativen Ideen unsere Präsenz in den Medien kontinuierlich weiter auszubauen. Ich kann sie nicht hoch genug loben."

"Wir identifizieren uns mit unseren Kunden und deren Technologien, kennen ihre jeweiligen Zielgruppen sehr genau, besitzen eine hohe Textkompetenz und stehen für gelebte Proaktivität", so Larissa von der Howen, Gründerin und Geschäftsführerin von nexthop communications. "Uns freut besonders, dass sowohl unsere Kunden als auch die Journalisten diese Werte an uns schätzen. Denn sie sind die Basis für die langjährigen, erfolgreichen und vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Kunden und den Medien."

Weitere Informationen zu nexthop communications finden Sie unter: nexthop.de

Pressekontakt:
nexthop communications
Larissa von der Howen / Sybille Kranz
Münchner Strasse 42
82008 Unterhaching
Tel.: +49 (0)89 4448818-0
E-Mail: skranz@nexthop.de
Web: nexthop.de

Artikel von Gast - Di, 11.05.2010
Rubrik: Sonstiges
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ComBOTS AG veräußert 1 Mio. Aktien von United-Internet


Als die United Internet zum 31.10.2005 den Internet-Dienstleister "Web.de" übernommen hat, wurden die Web.de - Investoren unter anderem mit insgesamt 23,2 Millionen United-Internet-Aktien "bezahlt". Seinerzeit wurde dann ein neues Unternehmen mit der Bezeichnung "ComBOTS AG" gegründet, die sich fortan mit der Entwicklung einer neuartigen Plattform beschäftigen wollten, die eine "... gänzlich neue Kommunikationserfahrung ..." für Internet-User mit sich bringen sollte. Mangels User-Akzeptanz wurde dieses Projekt aber Mitte 2007 komplett eingestellt.

Um an frische "Finanzreserven" zu kommen, hat die ComBOTS AG jetzt eine Million ihrer United-Internet-Aktien verkauft. Hierfür seien insgesamt 14 Millionen Euro eingenommen worden, heißt es jetzt aus einer Unternehmensmeldung. Aufgrund der Realisierung von stillen Reserven aus den veräußerten Aktien, hob der Vorstand seine Prognose für das Ergebnis im Jahre 2008 auf sieben bis acht Millionen Euro an. Die Beteiligung an der United-Internet-AG beträgt jetzt noch 8,8 Prozent.

Die ComBOTS AG hat eine neue Geschäftsstrategie aufgelegt. Zukünftig will sich das Unternehmen als Kapitalgeber in junge Technologie-Unternehmen einbringen, die sich mit neuen Diensten und Produkten aus dem Bereich Online-Kommunikation beschäftigen. Insgesamt, so ComBOTS, sollen dafür im Jahre 2009 rund fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Artikel von W. Janssen - Fr, 02.05.2008
Rubrik: Sonstiges
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Beta IE-8 nun auch in Deutsch


Nachdem der Software-Riese Microsoft seine Beta-1-Version des neuen IE-Browsers '8' vor gut einem Monat zum Download zur Verfügung gestellt hat, gibt es jetzt auch die erste deutsche Version, allerdings auch als Beta-Testversion.

Die deutsche Version unterscheidet sich, außer in der Sprache, nicht von der im März veröffentlichten englischsprachigen Version. Der neue Browser verspricht laut Hersteller die komplette Beherrschung von Cascading Style Sheets in der Version 2.1. Außerdem soll der neue Browser die vorgegebenen Standards besser einhalten. Wer in seinem HTML-Text einen entsprechenden Meta-Tag eingebaut hat, erhält die Seitenanzeige in der IE-7.0er Version.

Neu im Internet-Explorer sind die so genannten "Web Slices" und "Aktivitäten". Mit den "Web Slices" lassen sich beispielsweise Ausschnitte von Webseiten markieren, die der Browser dann "hält" und jeweils auch nur anzeigt.

"Aktivitäten" sollen oft genutzte 'Copy-and-Paste'-Aktionen überflüssig machen: Statt eine Adresse aus einer Website zu kopieren und in einer Kartenapplikation nachzuschlagen, können sich Nutzer direkt passende Kartenausschnitte aus einem Drop-Down-Menü anzeigen lassen. Neu ist auch die so genannte 'Automatic Crash Recovery' (ACR). Hierbei merkt sich der IE-8 alle geöffneten Webseiten und stellt sie nach einem Absturz wieder her.

Die deutsche Beta-1-Version des IE-8 ist optimiert für Vista, Windows XP, sowie für Windows Server 2003 bzw. 2008 und steht ab sofort zum Download bereit.

Artikel von W. Janssen - Di, 08.04.2008
Rubrik: Sonstiges
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Laptops für Kinder in Schwellenländer möglichst gratis?


Einige Computer-Hersteller sind bereits heute so weit, dass sie Laptops zum Preis von 100,00 US-Dollar an Kunden der dritten Welt weitergeben können. 100,00 US-Dollar sei aber immer noch viel zu hoch, meint der Internet-Visionär Nicholas Negroponte. Am besten sei es, wenn man Kinder in den Entwicklungsländern mit kostenlosen Laptops ausstattet, denn 100 Dollar seien nur abschreckend.

Professor Nicholas Negroponte vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hatte im Jahr 2005 ein Notebook-Projekt gestartet, um damit die Bevölkerung in den Schwellenländern mit einfachen und günstigen Laptops auszustatten. Geplant ist ein Gerät mit dickem Griff am Gehäuse und Solarbatterien. Dieses Gerät soll Regierungen aus Drittländern zum Preis von 100,00 US-Dollar angeboten werden. Gestiegene Kosten machen es jedoch schwer, das Preisziel zu erreichen.

"Unser Rechner sollte und wird ein Null-Dollar-Laptop sein", zitiert die Frankfurter Rundschau (FR) den Visionär. Weiter meinte Negroponte: "Der Schlüssel liegt in der Bauteil-Integration. Heute besteht ein XO-Laptop aus mehr als 900 Einzelteilen, es müssen 50 werden."

Nach dem der Chip-Hersteller 'Intel' aus dem Projekt ausgestiegen ist, gestaltet sich das Projekt jedoch deutlich schwieriger als geplant. Bisher sind nur einige 100 000 Geräte von den Regierungen bestellt worden, während ursprünglich Millionen angepeilt waren.

Artikel von W. Janssen - Sa, 08.03.2008
Rubrik: Sonstiges
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Forscher arbeiten am 'intelligenten Internet' für Warenbeförderung


Forscher vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik beschäftigen sich derzeit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der UNI Dortmund mit dem Problem, wie man zukünftig den Transport von Gütern mit multiple Steuereinheiten (Agenten) verbinden kann, und zwar so, dass die Steuereinheiten selbständig miteinander kommunizieren und ohne Eingriff von Menschen Güter auf verschiedene Wege zum Ziel leiten, bzw. auch selbständig weitere "Betriebsmittel" anfordern können.

In einer Versuchsanlage haben die Forscher dazu eine automatische Gepäckförderanlage für Großflughäfen mit so genannten Routing-Agenten ausgestattet und deren Kommunikationsverhalten untersucht. In der Anlage befinden sich insgesamt 2000 Routing-Agenten an den Weichen, die die Gepäckförderanlage mit 12.000 Förderelementen auf insgesamt 1200 Verzweigungen steuern.

Kommt es aufgrund der Menge beispielsweise zum Stau, so sind die Agenten in der Lage, alternative Routen zu berechnen um die Gepäckstücke doch noch an den gewünschten Zielort zu navigieren. Dieses Ergebnis zeige, so die Forscher, dass man mit vergleichbar einfachem Programmcode auch die Funktion von großen Fördersystemen sicherstellen könne. Jetzt sollen die Forschungen in Richtung Multi-Agenten vorangetrieben werden.

Artikel von W. Janssen - Do, 03.01.2008
Rubrik: Sonstiges
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Ab 2010 - Alle dt. Behörden wollen per E-Mail erreichbar sein


Nach einer EU-Dienstleistungsrichtlinie gibt die Europäische Kommission vor, dass sämtliche Behörden den Unternehmen die Möglichkeit geben sollen, die Aufnahme von Dienstleistungstätigkeiten, europaweit, aus der Ferne veranlassen und abwickeln zu können. Beispielsweise sollen durch die Kommunikation per E-Mail, bzw. über Internet-Plattformen, den Unternehmen das persönliche Erscheinen aber auch Anrufe erspart bleiben.

Im "Branchenkompass Public Services 2007" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut ist nun zu lesen, wie weit denn die Vorbereitungen in den deutschen Behörden gediegen sind und mag man der Studie Glauben schenken, gehen deutsche Behörden sogar noch weiter:

Nahezu jede Kommunalverwaltung will die Dienstleistungen nicht nur für Unternehmen sondern auch für den einzelnen Bürger erheblich erweitern. In den meisten Kommunen soll es ab 2010 nicht nur möglich sein, Gebühren per Online-Banking zu zahlen, eingeschlossen werden auch Dienste aus dem Bereich Einwohnermeldewesen oder Übermittlung von Verwaltungs- oder Steuerformularen sein und ebenso soll man zukünftig einen Reisepass bzw. Personalausweis elektronisch beantragen können.

Um die Prozedur für den einzelnen Bürger erheblich zu vereinfachen, wollen gut 25 Prozent aller Kommunen dabei sogar auf die elektronische Signatur verzichten. Ein Teil der Kommunen plant darüber hinaus, weitere Serviceangebote per E-Mail zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören unter anderem Allgemeine Bürgerdienste, wie beispielsweise das Beantragen von Beglaubigungen oder Führungszeugnissen. Auch Gewerbe- und Kfz-Anmeldungen, Antragsverfahren im Bauwesen sowie Vorgänge rund um die Abfallwirtschaft sollen künftig in mehr Städten als bislang per E-Mail möglich werden.

Allerdings muss dieser Weg nicht unbedingt immer von Vorteil sein. Kurze telefonische Kontakte mit schnellen und unbürokratischen Informationen werden dann schlechter zu bekommen sein, wie wohl jeder bereits heute in der Agentur für Arbeit feststellen kann. Auf Call-Center für telefonische Verwaltungsanfragen wollen die meisten Städte und Gemeinden nämlich verzichten. Nur 38 Prozent beziehen Call-Center in ihre E-Government-Planung ein.

Artikel von W. Janssen - Do, 13.12.2007
Rubrik: Sonstiges
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EU-Kommission - 'gefährliche Wörter' aus Suchdiensten verbannen!


Wenn Sie zukünftig Suchbegriffe wie beispielsweise 'Bombe', 'Bombenbau', 'Töten', 'Genozid' oder 'Terrorist' in Suchmaschinen eingeben so kann es sein, dass keine 'relevanten Treffer' mehr erhalten. Geht es nämlich nach Willen der EU-Kommission, so sollen derartig 'gefährliche' Begriffe zukünftig aus den Suchergebnislisten der Suchmaschinen verschwinden.

Genau genommen gibt es innerhalb der EU eine Kommission die für 'Recht und Sicherheit' zuständig ist und diese Kommission macht sich Gedanken über neue 'Anti-Terror-Pläne' innerhalb der EU. Zu diesen Plänen gehört es auch, dass der zuständige EU-Kommissar Franco Frattini beabsichtigt die Internetsuche nach Bombenbauanleitungen und den Zugang zu entsprechenden Seiten von den Internetprovidern blockieren zu lassen.

Um einen möglichst kompletten Ausschluss derartiger Seiten zu gewährleisten, will Franco Frattini zunächst mit den Providern klären, welche technischen Möglichkeiten es gäbe, ein derartiges Vorhaben zu realisieren. -DAS- berichtet Reuters und bezieht sich auf ein persönliches Gespräch mit Frattini. Die EU-Kommission will dann eine allgemeine Vorlage für Maßnahmen vorbereiten, die Einzelheiten müsse jedes Land selbst ausarbeiten.

Auf die Frage, ob damit nicht die Meinungsfreiheit und das Recht auf Information eingeschränkt würden, antwortete Frattini, dass eine Anleitung zum Bombenbau nichts mit Meinungsfreiheit oder dem Recht auf Information zu tun habe. Priorität habe das Recht auf Leben. Gesperrt werden sollten nicht Meinungen, Analysen oder historische Informationen, sondern nur konkrete Anweisungen.

Artikel von W. Janssen - Di, 11.09.2007
Rubrik: Sonstiges
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Bundesbeamten bleibt das Privileg der Herrscherschicht


Zu früheren Zeiten, als die Arbeitsämter sich noch persönlich um die Vermittlung der arbeitssuchenden Arbeitnehmer bemüht haben, hatte man einen persönlichen Ansprechpartner, den man direkt kontaktieren konnte und der einem auch kurzfristig mit den Alltagsproblemchen geholfen hat. Heute gibt es 'freie' Arbeitsvermittler und die Behörde mit über 50.000 Beschäftigten verwaltet sich mehr oder weniger nur noch selbst. Kontakte von außen sind nicht mehr möglich und selbst die einfachsten Anfragen wandern über drei Stellen, bevor sie überhaupt bearbeitet werden.

Versuchen Sie doch einfach mal, die Job-Vermittlung Ihres Arbeitsamtes zu bekommen, um nach Hilfskräfte für einen privaten Umzug zu fragen. In diesem Fall werden drei verschiedene Stellen bemüht, bevor Ihr Anliegen in den Wartefluren des Amtes ausgehängt wird.

Wenn Sie 'Job-Vermittlung' + 'Stadt' auf der Website www.telefonbuch.de eingeben, so erhalten Sie die Telefonnummer Ihres örtlichen Arbeitsamtes (sorry Agentur für Arbeit). Wählen Sie aber diese örtliche Telefonnummer, so gelangen Sie zu einem Call-Center ... irgendwo in Deutschland ... nur nicht in Ihrer Stadt. Wie heute leider üblich, müssen Sie sich dann zunächst durch ein Sprach-Menü quälen, bevor Sie überhaupt einen echten Menschen an die Strippe bekommen.

Nach einer zumutbaren Wartezeit von gut 10 Minuten erklärt Ihnen dann eine Service-Kraft, dass eine ganz andere Stelle zuständig ist und Sie bitte die Telefonnummer XYZ anrufen möchten. Diese Stelle aber ist wiederum nur für die Verteilung der Job-Anfragen auf die einzelnen Ämter zuständig, die eigentliche Kraft im Amt Ihrer Stadt bekommen Sie gar nicht zu Gehör.

-WIESO- müssen -DREI- Kräfte des öffentlichen Diensts beschäftigt werden, um durch die Job-Vermittlung des örtlichen Amtes einen kleinen Aushang zu veranlassen?

Sie fragen sich, was diese News mit 'Internet & eCommerce' zu tun hat? -NICHTS-!

Artikel von W. Janssen - Do, 23.08.2007
Rubrik: Sonstiges
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'Fake Steve' nach 14 Monaten entlarvt


In den USA rätselte man gut 14 Monate über den Urheber eines Web-Loggers, der sich 'Fake Steve' nannte und satirische Anspielungen auf Personen des öffentlichen Lebens, insbesondere auch über Steve Jobs, dem Gründer des Apple-Imperiums machte. Die satirischen Beiträge waren derart gut und von Insider-Informationen bestückt, dass sogar Microsoft-Chef Bill Gates aber auch Apple-Chef Steve Jobs sich als regelmäßiger Leser des Blogs outeten. Nun, 14 Monate nach Veröffentlichung des Blogs ist der Urheber dieser satirischen Seite enttarnt. Es handelt sich um den renommierten Finanz-Journalist Daniel Lyons, 46, vom US-Wirtschaftsmagazin 'Forbes'.

Enttarnt wurde Lyons vom "Times"-Reporter Brad Stone. Lyons ist auch als Buchautor tätig und sein letztes Werk hieß "Dog Days" zu Deutsch "Der Windhund". Das Buch spielt in der IT-Branche, erzählt nah an der Groteske die Geschichte zweier Software-Entwickler, die "Star Trek" lieben und den Hund eines Mafia-Bosses entführen.

Auf die Spur gekommen war Brad Stone seinem Reporter-Kollegen Lyons durch sein nächstes Werk, das den Titel "Options - The Secret Life of Steve Jobs" trägt und im Oktober dieses Jahres in den Handel kommen soll. Lyons Agent hatte verschiedenen Verlagen das Buch mit dem Hinweis angeboten, der Verfasser sei Romanautor und Reporter bei einem großen Wirtschaftsmagazin. Brad Stone von der 'New York Times' erfuhr von diesen Verhandlungen, fügte die Details zusammen und kam so zwangsläufig auf Lyons.

Trotz der Enttarnung hat Lyons seinen satirischen Biss und seinen Humor nicht verloren. Lyons kündigte an, er wolle als 'Fake Steve' auch weiterhin Beiträge schreiben, nun allerdings offiziell auf der Seite seines Arbeitgebers 'Forbes'.

Artikel von W. Janssen - Mo, 06.08.2007
Rubrik: Sonstiges
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Betreff Bericht Ernährung Kinder


Betreff Bericht Ernährung Kinder

Schade, dass man keinen Kommentar direkt zu ihrem Beitrag schreiben kann. Da hätte ich einiges zu erzählen. Z. B. dass ich mehrere Ministerien von Bund und Bayern angeschrieben habe um anzuregen, dass zumindest diejenigen Einrichtungen, die in öffentlicher Hand sind, bei der Schulverpflegung (nach Einführung des Nachmittagsunterrichts im G8) die Nährwertdaten angeben, damit zumindest diejenigen Schüler, die sich daran orientieren wollen, sich auch daran orientieren können. Alle haben mir erklärt, sie seien unzuständig!!


Margit Hohmann
Artikel von W. Janssen - Di, 26.06.2007
Rubrik: Sonstiges
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ComBots trotz 0,00 Euro Umsatz im Jahr 2006 - Zugewinn von 9,3 Prozent


Die Nachfolgegesellschaft des Internet-Providers "Web.de", die ComBots AG veröffentlichte heute in Karlsruhe seine Geschäftszahlen für das Jahr 2006. Hiernach hat das Unternehmen im Jahre 2006 keinen einzigen Euro an Umsatz erzielt und trotz Entwicklung einer neuen Internet-Plattform und Kosten von mehr als 37 Millionen Euro, konnten die liquiden Mittel um 9,3 Prozent auf nunmehr 462,7 Millionen Euro gesteigert werden.

Mit dem Verkauf des Internet-Zugangsgeschäftes und den Namen "Web.de" an den Internet-Dienstleister "United Internet", zu dem auch namhafte Internet-Firmen wie "Schlund+Partner", "1und1" oder "GMX" gehören, haben die Web.de-Alteigentümer für das Internet-Dienstleistungsgeschäft die ComBots AG gegründet. Die ComBots AG hatte sich nach der Umfirmierung vorgenommen, eine neue Plattform für Kommunikation im Internet zu entwickeln und konnte dabei auf liquide Mittel von mehr als 400 Millionen Euro zurückgreifen.

Mit den nun veröffentlichten Zahlen heißt es, für das Jahr 2006 habe das Unternehmen keinen einzigen Cent an Umsatz generieren können, dafür aber durch Forschung und Entwicklung der neuen Plattform gut 37 Millionen Euro an Kosten gehabt. Während die Entwicklung der neuen Plattform gut 31 Millionen Euro verschlungen hat, betrugen die Kosten für Marketing gut 6,8 Millionen Euro. Dennoch hätten sich die liquiden Mittel um 9,3 Prozent auf nunmehr 462,7 Millionen Euro erhöhen können, weil die ComBots AG einen 9,3-prozentigen Anteil an die United Internet hält und von den deutlichen Anstieg dieses Unternehmens profitieren konnte.

Die neue Kommunikationsplattform, die von ComBots bereits als "Weltneuheit" angekündigt wurde, soll ab 2007 nach und nach eingeführt werden und dem User eine ganz neue Kommunikationserfahrung bescheren. Wie es heißt, kann das neue Produkt neben Texten auch alle anderen Daten wie Fotos, große Dokumente, Sprachmitteilungen oder Videoclips mit einem Mausklick versenden. Durch eine geschlossene Benutzergruppe ohne zentrales Verzeichnis sollen Spam-Attacken auf das Netzwerk verhindert werden.

Artikel von W. Janssen - Di, 27.03.2007
Rubrik: Sonstiges
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Stellenabbau - Groß-Demo bei der Deutschen Telekom


Wir alle wissen, dass die Deutsche Telekom nach den katastrophal schlechten Zahlen in den vergangenen eineinhalb Jahren eine grundlegende Umstrukturierung vornehmen will. Sie selber, also die Telekom spricht von gut 45.000 Arbeitsplätzen, die von einer Umstrukturierung betroffen sind, die Gewerkschaft ver.di spricht sogar von bis zu 60.000 Arbeitsplätzen und die Süddeutsche Zeitung meldet heute eine Zahl von bis zu 55.000 Arbeitsplätzen.

Vorwiegend sollen die betroffenen Arbeitnehmer in die neue Service-Gesellschaft "T-Service" umgesiedelt werden, um sich vermehrt um den Kundendienst und Tätigkeiten aus den Call-Centern zu kümmern. Dabei sollen die betroffenen Mitarbeiter/innen dann weniger verdienen, dafür aber bis zu sechs Stunden in der Woche länger arbeiten.

In der SZ heißt es, Konzernchef René Obermann will morgen dem Aufsichtsrat erstmals die neue Konzernstrategie vorstellen, am Donnerstag sollen die Pläne dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Mitarbeiter des Rosa-Riesen haben scheinbar schon mehr als genug gehört. Mehr als zehntausend Beschäftigte haben heute auf einer Großdemonstration in Bonn gegen Arbeitsplatzabbau und Lohnkürzung protestiert. Die Demonstranten sind aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bonn gekommen. Auf Plakaten heißt es unter anderem, "gegen Konzernzerschlagung und Lohnkürzung" oder "T-Service: Kein Anschluss mehr mit dieser Nummer".

Artikel von W. Janssen - Mi, 28.02.2007
Rubrik: Sonstiges
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Handykameras bald als Barcode-Lesegeräte?


Nach einem Bericht der Financial Times denken offenbar frührende Mobilfunkanbieter darüber nach, wie sie ihre Telefone in tragbare Barcode-Lesegeräte verwandeln können. Wie es in dem Bericht heißt, wollen sich die führenden Unternehmen heute in London zu einer Konferenz treffen, um das Vorhaben zu besprechen und mögliche Standards zu diskutieren.

Eine Möglichkeit, nämlich mittels der vielfach eingebauten Digitalkameras wird bereits favorisiert. Mittels dieser Kameras könnten Barcodes auf Plakaten, Werbetafeln oder Produktverpackungen ins Visier genommen werden, um darüber anschließend tiefere Informationen zu erhalten. Gleichzeitig könnten sich Anbieter mittels eines derartigen Barcodes auf dem Handy besser präsentieren.

Laut Financial Times könnte sich durch diese Art der Informationsübermittlung ein ganz neuer Markt entwickeln. Bevor es aber tatsächlich soweit ist, müssten die Handy-Hersteller sicherstellen, dass man quasi mit jedem Handy entsprechende Codes auslesen kann und das die daraus initiierten Werbebotschaften auch tatsächlich das Handy des entsprechenden Nutzers finden. Für die notwendigen zweidimensionalen Barcodes auf Dosen, Flaschen und anderen Verpackungsarten soll der US-Chemiegigant DuPont sorgen.

Weiter heißt es in dem Bericht, die Technik, Strichcodes mittels Handy auszulesen, sei in Japan oder Südkorea bereits seit längerer Zeit üblich. Dort sei die Technik bei den Endverbrauchern sehr gut angenommen worden; andere Länder würden diesem Beispiel bereits folgen.

Initiatoren der heutigen Konferenz sind der Elektronik-Hersteller Hewlett-Packard und der Werbekonzern Publicis. An der Konferenz sollen Unternehmen wie beispielsweise Nokia, Ericsson, Vodafone oder auch die Deutsche Telekom zugesagt haben.

Artikel von W. Janssen - Di, 27.02.2007
Rubrik: Sonstiges
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150 km/h - YouTube-Video führte Polizei zum Stadtraser


Wie blöd müssen Menschen sein, die durch ihre Raserei in Wohngebieten andere Menschen gefährden, ihre Fahrgeschwindigkeiten mit der Videokamera noch aufnehmen und dann ins Internet stellen, um sich mit der verrückten Aktion noch zu brüsten?

Ein 37-jähriger Motorradfahrer aus Großbritannien war so blöd und fing sich prompt eine Strafanzeige der Polizei ein. Der Brite hatte stolz mit einer hinter der Windschutzscheibe angebrachten Kamera gefilmt, wie er seine Yamaha R1 mit 150 km/h durch die Stadt jagte. Das Video veröffentlichte er auf YouTube und bemerkte dazu: "Das ist an dem Tag, als ich meine neue Kamera-Halterung für den Tank von eBay bekommen habe – bessere/verrückte Videos folgen."

Aufmerksame Internet-User machten die Polizei auf dieses Video aufmerksam und die Ordnungshüter hatten daraufhin ein leichtes Spiel: Der Brite hatte zusätzlich noch gefilmt, wie er aus seinem Haus kam und zum Motorrad lief. Hierbei war dann unter anderem auch das Kennzeichen deutlich sichtbar.

Von der Polizei hieß es, dass der Motorradfahrer mit einer empfindlichen Strafe rechnen muss. Wie die allerdings aussieht, nannte die Polizei nicht. Das Video wurde inzwischen von der Seite entfernt.

Artikel von W. Janssen - Sa, 17.02.2007
Rubrik: Sonstiges
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Private Internet-Nutzung führt nicht zwangsläufig zur Kündigung


Wer auf seinem Arbeitsplatz das Internet zu privaten Zwecken nutzt, bietet seinem Arbeitgeber nicht zwangsläufig einen Kündigungsgrund. Dies wird aus einem Gerichtsurteil am Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz deutlich.

In dem Streitfall gab das Gericht einer Arbeitnehmerin Recht, die ihren Rechner, nach eigenen Aussagen, etwa eine Stunde monatlich genutzt hatte, um beispielsweise E-Mails einzusehen. Die 37-jährige war während eines derartigen Vorganges fristlos von ihrem Arbeitgeber gekündigt worden, worauf die Angestellte auf Wiedereinstellung geklagt hatte. Der Arbeitgeber hatte argumentiert, die Frau habe ihre Arbeitspflicht erheblich verletzt, indem sie im Büro private E-Mails geschrieben und im Internet gesurft habe.

Das Gericht urteilte: Bei einer Nutzungsdauer von einer Stunde im Monat würde das Medium Internet ..."allenfalls kurzfristig"... genutzt werden und sei vergleichbar mit Privatgesprächen mit den Arbeitskollegen oder eine gelegentliche Zigarettenpause. Somit sei der Fall als ..."nicht so schwerwiegend"... einzustufen, als das eine Kündigung gerechtfertigt gewesen wäre.

Weiter heißt es in dem Urteil: Ein Arbeitnehmer verletzt seine Pflicht beispielsweise dann, wenn er "erhebliche Mengen von Daten" aus dem Internet auf betriebliche Datensysteme herunter lädt, oder den Ruf des Arbeitgebers dadurch in Gefahr bringt, wenn er strafbare oder pornografische Darstellungen auf dem Arbeitsrechner herunterladen würde.

Artikel von W. Janssen - Do, 04.01.2007
Rubrik: Sonstiges
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Strahlen-Unfall beim Möbelhaus Möma in Braunschweig?


Kurz nach 9 Uhr heute morgen wurden Anwohner im Braunschweiger Stadtteil Wenden von heulenden Sirenen aufgeschreckt. Kunden und Mitarbeiter des dortigen Möbelhauses Möma berichteten, dass sie von der Polizei gar nicht auf das Firmengelände gelassen und wieder nach Hause geschickt wurden. Als Grund wurde Ihnen erklärt, es habe einen Unfall mit radioaktivem Material gegeben.

Durch die sofort von Polizei und Feuerwehr vorgenommene weiträumige Absperrung war auch das benachbarte IKEA-ähnliche Möbelhaus Mömax nicht zu erreichen. Sogar eine Ausfahrt der Autobahn A 391 und die Bundesstrasse 4 wurden komplett gesperrt.

Um welche Art von radioaktivem Material es sich handelte war kurzfristig nicht in Erfahrung zu bringen. Damit blieb zunächst auch die Frage unbeantwortet, wieviel radioaktives Material freigesetzt wurde und in welchem Masse Gefahr für die Bevölkerung bestand.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 22.12.2006
Rubrik: Sonstiges
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Offenburg - Schüler bezahlen mit Fingerabdruck


Schüler von Ganztagsschulen in Offenburg werden zukünftig ihr Mittagessen mit ihrem Fingerabdruck bezahlen. Genau genommen hat der Offenburger Gemeinderat beschlossen, ab dem Schuljahr 2007/08 in insgesamt acht Schulen ein biometrisches Bezahlsystem einzuführen. Die Einführung ist in insgesamt acht Schulen geplant. Damit wäre der Ortenaukreis bundesweit die erste Kommune, die ein Bezahlsystem per Fingerabdruck in Schulmensen verwirklicht.

Das System soll etwa 110.000 Euro kosten und ist dann für insgesamt 5000 Schüler ausgelegt. Die Technik stammt vom Lahrer Unternehmen it-werke, das bereits zahlreiche Verbrauchermärkte und auch Gaststätten mit dem Fingerabdruck-Bezahlsystem "Digiproof" ausgestattet hat. Die vorhandenen Kassen werden dabei einfach um optische Fingerabdruck-Scanner erweitert, an denen Kunden Einkäufe oder Rechnungen durch die Überprüfung des Fingerabdrucks bezahlen können. Bevor Kunden an diesem System teilnehmen können, müssen sie zunächst einen Referenzdatensatz ihrer Fingerlinien hinterlegen und natürlich einem Lastschriftverfahren zugestimmt haben, worüber dann die Geldbeträge eingezogen werden.

Wie so alles in Deutschland ist ein derartiges Systems nicht ohne Hindernisse zu realisieren. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stimmte wegen datenschutzrechtlicher Bedenken gegen eine Umsetzung des Vorhabens. Sie befürchtet, dass der gewerbliche Essensverkäufer Zugriff zu viele persönliche Daten (wie Konsumverhalten oder Finanzen der Konsumenten) erhalten könnte.

Die Stadtverwaltung erhofft sich durch die Einführung dieses Systems unter anderem Einsparungen bei den Personalkosten, da man davon ausgeht, weniger Bedienstete für Kassier- und Abrechnungsaufgaben binden zu müssen. Das auf Körperdaten basierende Bezahlsystem sei im Gegensatz zu Chipkarte oder Bargeld sicher und zugleich wirtschaftlich, heißt es von Offenburgs Schul- und Finanzbürgermeister Christoph Jopen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.12.2006
Rubrik: Sonstiges
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Notruf-Nummer 115 verspricht Hilfe bei Behörden-Ärger


Wer kennt das nicht: man hat Ärger mit der Verwaltung, weiss aber gar nicht so genau, welche Behörde denn nun für welche Frage zuständig ist. Hilfe aus dem Dilemma soll zukünftig unter der bundeseinheitlichen "Notruf-Nummer" 115 zu erreichen sein. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, sollen gut ausgebildete Experten für die Bürger da sein.

Der von der Bundesregierung befürwortete Vorschlag stammt vom "Institut für Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie" (ISPRAT). In Teilbereichen des täglichen Lebens gibt es so etwas ja schon bereits. So ist unter 110 die Polizei, unter 112 die Feuerwehr und unter 116 116 aus fast allen Ortsnetzen die Hotline für die Sperre von gestohlenen oder verlorenen Kreditkarten und EC-Karten zu erreichen.

Die Idee, so etwas auch für die öffentliche Verwaltung zu schaffen, stammt - mal wieder - aus den USA. In New York kümmern sich unter der Nummer 311 Mitarbeiter der Stadt in mehr als 170 Sprachen um die Probleme der Anrufer. Gerade in Deutschland mit seinen vielen Vorschiften und vielfältigen Kompetenzen wäre es sehr hilfreich, wenn man mit einem Ansprechpartner es erreichen könnte, Rat suchende Bürger durch den Behördendschungel zu geleiten.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 19.12.2006
Rubrik: Sonstiges
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DoS bei teltarif


Das bekannte Informationsportal für Themen aus dem Telekommunikationsbereich, teltarif, war am gestrigen Dienstag (12.12.06) von einer so genannten "DoS"-Attacke (Denial of Service) betroffen. Dies meldete das Portal in einer Eil-Meldung. Wörtlich hieß es: "Am Abend des 12. Dezembers kam es zweimal zu Denial-of-Service-Angriffen gegen Web-Server von teltarif.de. Nach Auskunft unseres Providers wurden in beiden Fällen massenhaft Datenpakete an den Web-Server geschickt, um gezielt die Server-Anbindung zu überlasten. Nachdem dieses bei der ersten Angriffswelle kurz nach 19:00 Uhr nur teilweise geglückt war, erhöhte der Angreifer nach Auskunft unseres Providers die Paketrate einige Stunden später nochmals deutlich, was schließlich zur Überlastung der Systeme führte".

Eine Denial-of-Service-Attacke (DoS) ist kein Einbruch, sondern eine regelrechte Überforderung des betroffenen Rechners. Indem hunderte, wenn nicht gar tausende von Anfragen pro Sekunde generiert werden. Irgendwann kann der Server diese Anfragen nicht mehr bearbeiten und bricht unter der Last zusammen. Die Angreifer verwenden dazu in der Regel nicht ihre eigenen Rechner, sondern missbrauchen geknackte Rechnersysteme in aller Welt, um koordiniert solche Angriffe durchführen zu können.

Die Attacke dauerte offenbar nur einige Stunden, denn bereits um 00:20 Uhr am 13.12.06 gab teltarif Entwarnung. Hierbei hieß es: "Derzeit (00:20 Uhr) sind alle Server wieder verfügbar. Wir danken unserem Provider für die nächtliche Assistenz und hoffen, auch weiterhin online zu bleiben".

Artikel von W. Janssen - Mi, 13.12.2006
Rubrik: Sonstiges
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Microsoft wendet EU-Strafzahlungen von 3 Mio. Euro täglich ab


Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft hat kurz vor Ablauf der Frist zur Verhängung von EU-Strafzahlungen in Höhe von täglich drei Millionen Euro die EU-Forderungen zur Offenlegung von Schnittstellen erfüllt.

Die EU-Kommission hatte Microsoft vorgeschrieben, bestimmte Schnittstellen-Informationen zu veröffentlichen, damit Microsoft-Konkurrenten ihre eigene Software an die Programme des Microsoft-Betriebssystems anpassen können. Weltweit laufen fast 90 Prozent aller Personalcomputer mit dem Microsoft-Betriebssystem und die Verschleierung der Schnittstellen würden andere Software-Unternehmen nachhaltig behindern, so der Vorwurf der EU-Wettbewerbskommission.

Nun reichte Microsoft einen Tag vor Ablauf der Frist überarbeitete Dokumente und Daten ein, die allerdings zunächst noch von der Behörde geprüft werden müssten, so EU-Kommissarin Neelie Kroes.

Artikel von W. Janssen - Do, 23.11.2006
Rubrik: Sonstiges
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Namensverwirrung - UTube verklagt YouTube


Wer ist bitte schön "UTube"? YouTube ist klar, hierbei handelt es sich um den bekannten Internet-Video-Anbieter aus Amerika, aber UTube?

Die Website der Firma UTube gibt es bereits wesentlich länger (10 Jahre) als das neue Video-Portal YouTube (zwei Jahre). Hierbei handelt es sich um einen US-Rohrehersteller, dessen Website durch die Bekanntheit des Video-Portals und die Ähnlichkeit der Namen täglich bis zu 70.000 Mal von Usern angeklickt wird. Hierdurch geht der Server, auf dem die Website des Rohreherstellers liegt, regelmäßig in die Knie.

Nachdem verärgerte User, die versehentlich auf die Site des Rohreherstellers gelandet sind, durch das ..."vulgäre und aggressive"... Ausfüllen des Kontaktformulars den Geschäftsbetrieb massiv stören und die Firma durch den regelmäßigen Serverausfall Umsatzverluste von hundert bis 2500 US-Dollar verzeichnen muss, wurde es der Firma zu bunt; sie hat nun Klage wegen Namensverwirrung eingereicht.

Artikel von W. Janssen - Mo, 06.11.2006
Rubrik: Sonstiges
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Netcraft meldet 101 Mio. Websites weltweit


Nach Angaben des Internet-Dienstleisters "Netcraft" hat sich die Zahl der Websites seit dem Jahr 2004 von damals 50 Millionen auf nunmehr 101 Millionen verdoppelt. Die Dynamik sei ungebrochen groß heißt es. Allein im Oktober 2006 wurden 3,5 Millionen neue Websites registriert. Bis November 2006 wuchs das Web in diesem Jahr alleine um 27,4 Millionen Websites; im gesamten Jahr 2005 waren es lediglich 17 Millionen Websites gewesen.

Wenn man allgemein von einer Website spricht, meint man einen komplett funktionierenden Webauftritt. Dies aber scheint in den von Netcarft gemeldeten Zahlen so nicht gemeint zu sein. Von den insgesamt registrierten 100 Millionen Domains seien nur etwa die Hälfte als tatsächliche Websites "aktiv", das heißt, nur etwa 50 Millionen Sites weltweit würden regelmäßig aktualisiert und benutzt werden. Viele andere Domains werden nach der Registrierung lediglich "geparkt" oder eine Website wäre über mehrere Domainnamen erreichbar. Die Zahl der bereinigten "aktiven" Websites liegt nach Aussage von Netcraft bei etwa 47 - 48 Millionen Sites.

Dennoch: Das Wachstum sei vor allem durch neue Blogs und Websites von kleinen Firmen sowie von Hostern wie Go Daddy (USA) und 1 & 1 (Deutschland) verursacht worden. Führend sind im Hinblick auf die Zahl der Websites die USA, Deutschland, China, Südkorea und Japan.

Artikel von W. Janssen - Do, 02.11.2006
Rubrik: Sonstiges
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Internet Explorer 7 ab sofort auch auf Deutsch!


Nach Angaben des Software-Riesen "Microsoft" gibt es unter der Website-Adresse microsoft.com/germany/ie7 ab sofort auch die deutsche Version von Internet Explorer 7 zum Download. Die englischsprachige Version ging bereits vor knapp zwei Wochen online. (Bis zur Veröffentlichung dieses Beitrages war unter der genannten Adresse allerdings immer noch die englischsprachige Version des IE 7 verlinkt).

Artikel von W. Janssen - Mi, 01.11.2006
Rubrik: Sonstiges
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Tag der Erfinder – patente Ideen für die Zukunft


Am 9. November ist wieder der Tag der Erfinder. Gibt es heute noch Erfinder, und wer sind sie?

„Ja es gibt sie noch, und mit dem Tag der Erfinder (http://www.Tag-der-Erfinder.de )werden sie wieder etwas in den Vordergrund gerückt“, erklärt der Initiator dieses Tages Gerhard Muthenthaler.
Es gibt sie angeblich überall. Nicht nur Tüftler die Ihre Erfindungen zum Patent oder Gebrauchsmuster anmelden gehören für Muthenthaler dazu, auch Designer, Softwareentwickler oder Kunstschaffende.

Der Tag, findet heuer bereits zum zweiten mal statt und das Ziel ist immer noch das gleiche: “Erfinder sein wieder interessant machen, oder besser gesagt Interesse bei Unbeteiligten zu wecken, den interessant ist es ohnedies“, sagt Muthenthaler, der in 10 Jahren als Erfinderberater und Patentverwerter (www.erfinder.at ) mit Hunderten Erfindern sprechen konnte.

"Im angloamerikanischen Raum hat das Wort 'Erfinder' eine durchgehend positive Bedeutung. Der amerikanische 'Inventor' ist ein visionärer Mensch der den Mut hat etwas zu verändern. Und genau dort werden wir auch wieder hinkommen." Ist der Initiator überzeugt.

Auf www.Tag-der-Erfinder.dehaben die Initiatoren Biografien großer Erfinder, darunter auch die der Hollywooddiva Hedy Lamarr zusammengetragen. Ihr Geburtstag am 9. November ist der Anlass, für den Tag der Erfinder da sie neben Hollywoodschauspielerin auch Erfinderin war und eine für den heutigen Mobilfunk grundlegende Technik erstmals angedacht und zum Patent angemeldet hat.

Für regionale Medien (aus Deutschland, der Schweiz und Österreich) bietet Muthenthaler an Erfinder aus der Region mit den jeweiligen Journalisten zu verbinden, dass der Tag mit greifbaren Geschichten zum Leben erweckt wird.

Für die News verantwortlich zeichnet Gerhard Muthenthaler, 10119 Berlin

Artikel von W. Janssen - Mi, 25.10.2006
Rubrik: Sonstiges
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Java im Jahre 2007 vollständig Open Source?


Aus einem Interview des Sun-Managers Richard Green mit der Computerworld geht hervor, dass Sun Microsystems plant, noch in diesem Jahr wichtige Bestandteile von Java als Open Source zur Verfügung zu stellen. In einem fortlaufenden Prozess sollen dann alle Code-Bestandteile von Java Se und Java ME bis zum Ende des ersten Quartals 2007 unter Open-Source-Lizenzen freigegeben werden.

In dem Interview verweist Green auf bereits gemachte Ankündigungen im Mai dieses Jahres. Damals hieß es von Seiten des CEO Jonathan Schwartz, ..."es sei eine Frage des -WIE- und nicht des -OB-, dass Java in absehbarer Zeit "Open Source" werde"... Nun arbeitet Sun, wie angekündigt, an Lizenzierungsfragen.

Sun ist bereits mit OpenOffice, OpenSolaris, dem J2EE-Anwendungsserver Glassfish, der Java-Entwicklungsumgebung Netbeans und den Webservice-Komponenten an freien Projekten engagiert. Glassfish beispielsweise, das im Juni 2005 erhältlich gemacht wurde, bezeichnet Green als den ersten Schritt zu einem Open-Source-Java.

Artikel von W. Janssen - Di, 24.10.2006
Rubrik: Sonstiges
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Internet-Vordenker Tim O’Reilly kommt nach Deutschland


T-Systems veranstaltet zweites Dresdner Zukunftsforum über Veränderungen und Auswirkungen des Internets

Dresden, 11. Oktober 2006.– T-Systems Multimedia Solutions bietet zu seinem zweiten Dresdner Zukunftsforum am 16. November interessante Beiträge und Diskussionen bekannter Experten. Tim O’Reilly regt mit seinem Vortrag zum Thema „Web 2.0“ zur Diskussion über die Zukunft des Internets an. Im Mittelpunkt des Forums stehen die neuen Möglichkeiten zum sozialen Austausch, die durch moderne Technologien entstehen.

Neben Tim O’Reilly, der den Begriff „Web 2.0“ maßgeblich geprägt hat, werden in Dresden Prof. Richard Scase, einer der einflussreichsten Geschäftsstrategen aus Großbritannien, Dr. Curtis Carlson, Innovationstreiber und CEO von SRI International sowie der Computerwissenschaftler und Künstler Jaron Lanier ihre jeweiligen Standpunkte und Visionen darlegen. Die hochkarätige Expertenrunde analysiert, wie sich die Nutzung des Internets in den kommenden Jahren verändern wird.

„Mit dem Dresdner Zukunftsforum wollen wir eine Initiative etablieren, die sich mit den Einflüssen der digitalen Welt auf unser Leben beschäftigt und die einen Bezug zur Geschäftswelt herstellt. Wir erwarten einen spannenden Kongress mit Schwerpunkt auf dem momentan kontrovers diskutierten Hype-Thema „Web 2.0“. Die teilnehmenden Referenten sind Garanten für interessante Analysen und neue Perspektiven“, sagt Dr. Klaus Radermacher, Geschäftsführer von T-Systems Multimedia Solutions.

Weitere Informationen zu dem Kongress und den Referenten stehen im Internet bereit unter: http://www.dresdner-zukunftsforum.de. Auf dem Weblog dieser Seite informiert das Unternehmen aktuell über Entwicklungen aus dem thematischen Umfeld des Kongresses.

Artikel von W. Janssen - Mi, 11.10.2006
Rubrik: Sonstiges
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Community4you zieht Zwischenbilanz – 10 Monate PPP in Kuba


Die junge Chemnitzer Software-Schmiede Community4you GmbH hat Lateinamerika als Zielmarkt für ihre verstärkten Internationalisierungsbemühungen ins Auge gefasst. Um dort erfolgreich Projekte durchführen zu können, ist eine enge Partnerschaft mit gut ausgebildeten Programmierern und Projektleitern vor Ort unumgänglich. Da der Aufbau einer Partnerschaft und die Ausbildung von Personal jedoch nicht nur Chancen, sondern auch große unternehmerische Risiken mit sich bringt, bildet Community4you eine Gruppe berufstätiger Programmierer der TU Havanna im Rahmen eines Public Private Partnership Projektes aus – und zieht nach 10 Monaten eine erste Zwischenbilanz.

Das Public Private Partnership Programm ist ein Instrument des BMZ für die Unterstützung des entwicklungspolitischen Engagements deutscher Unternehmen in Entwicklungsländern. Für Projekte, die gemeinsam mit einen öffentlichen Partner im Zielland (zum Beispiel einer Universität) durchgeführt werden, werden deutsche Unternehmen anteilig co-finanziert, sofern das Projekt einen klar erkennbaren entwicklungspolitischen Nutzen für das Zielland hat, auf langfristige wirtschaftliche Tätigkeit im Zielland abzielt und über das Kerngeschäftsfeld des Unternehmens hinausgeht.

Das PPP-Projekt der Community4you GmbH, deren öffentlicher Partner die TU Havanna ist, hat die Ausbildung von IT-Spezialisten zur Entwicklung von eLearning, eGovernment und eBusiness Anwendungen mit Java und Open Source Komponenten zum Ziel. Die Ausbildung erfolgt praxisorientiert anhand der Entwicklung einer eLearning-Plattform, die den Universitäten im Anschluss an das Projekt zur Verfügung gestellt wird. Zukünftig sollen weitere Anwendungen gemeinsam entwickelt und in Lateinamerika vertrieben werden.

„Die TU Havanna ist für unsere Ziele der ideale öffentliche Partner. Die Ausbildung in Kuba befindet sich auf einem hohen Niveau und das Land unterhält zahlreiche wissenschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen zu ganz Lateinamerika, kann also als Sprungbrett in die Region betrachtet werden. Dank der zentralistischen Organisation von Wissenschaft und Wirtschaft bei gleichzeitiger marktwirtschaftlicher Orientierung können Projekte viel schneller und flächendeckender durchgeführt werden. Gleichzeitig besteht noch Ausbildungsbedarf im Bereich der Softwareentwicklung mit Java und Open Source Komponenten. Wenn Kuba nicht schnell das Ausbildungskonzept für IT-Spezialisten ergänzt, verliert es innerhalb kurzer Zeit die Chance an dem wachsenden Open Source Markt in Lateinamerika zu partizipieren. Das PPP in Kuba bringt also beiden Parteien einen Nutzen.“, so Tina Stopp, Leiterin des Projektes bei Community4you.

Das Unternehmen setzte bei Beantragung und Realisierung des PPP auf die Durchführungsorganisation SEQUA gGmbH, die eine von fünf Organisationen ist, die PPP-Anträge bewerten, einreichen, evaluieren und kontrollieren. „Die Zusammenarbeit mit SEQUA war von Anfang an unkompliziert, offen und effektiv. Dank der wertvollen Hinweise und Hilfestellungen konnte das Projekt innerhalb kürzester Zeit beantragt werden und wurde dann auch schnell genehmigt.“ sagt Dirk Liesch, Geschäftsführer von Community4you, über die Zusammenarbeit mit der SEQUA gGmbH.

Nach 10 Monaten PPP in Kuba, davon 3 Monate vor Ort, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. „Obwohl ich aufgrund meines Studiums und früherer Tätigkeiten den kubanischen Markt und die Menschen gut kenne, gab es auch in diesem Projekt positive und negative Überraschungen, mit denen man im Vorfeld nicht rechnen konnte. Die Organisationsfähigkeit des Partners vor Ort und seine Arbeitsmethoden sind mit deutschen Standards nicht zu vergleichen. Hinzu kommt die schlechtere Infrastruktur, vor allem in Bezug auf die Anbindung ans Internet und die technische Ausstattung der Universität. Auch die kulturellen Unterschiede, die bei einer derartig intensiven Zusammenarbeit beiden Seiten zu schaffen machen, sind nicht zu vernachlässigen. Beide Seiten müssen sich an die unterschiedlichen Einstellungen und Vorgehensweisen erst gewöhnen, und dieser Prozess läuft nicht ohne Reibungsverluste ab“, resümiert Tina Stopp die Schwierigkeiten des Projektes.

Dennoch ist die Gesamteinschätzung sehr positiv. Die kubanischen Teilnehmer sind extrem motiviert und offen für neue Methoden und Ansätze, die sie sehr schnell in ihren Arbeitsalltag integrieren. In nur drei Monaten vor Ort konnte die erste Version der geplanten eLearning-Plattform fertig gestellt werden, ein für Kuba sensationelles Ergebnis. Dieses ist so überraschend positiv ausgefallen, dass das Projekt mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad in der kubanischen Wirtschaft und Verwaltung erlangt hat und sich auch über die kubanischen Grenzen hinaus, zum Beispiel in Bolivien, langsam einen Namen macht.

„Wenn das so weitergeht, können wir mit Recht sagen, dass das Projekt für beide Seiten ein Erfolg ist. Die Kubaner haben jetzt ein exzellent ausgebildetes Team, welches sowohl in Projekten eingesetzt wird als auch seine Kenntnisse in der Ausbildung an Studenten weitergibt und somit als Multiplikator fungiert. Und wir können für zukünftige Projekte in der Region auf ein zuverlässiges Team setzen, von dem wir wissen, dass die Qualität der Leistungen stimmt. Auch bei der Lokalisierung unserer Produkte für vermehrte Vertriebstätigkeiten in der Region können wir zukünftig auf die Unterstützung unseres kubanischen Partners zählen. Ohne das PPP-Programm wären wir diesen Schritt sicher nicht gegangen.“, freut sich Dirk Liesch über die positiven Ergebnisse des Projektes.

Mitte Oktober steht die vierte und letzte Ausbildungsphase vor Ort an. Anschließend folgen weitere Kurzaufenthalte zur Qualitätssicherung und Vertriebsunterstützung. Aber schon jetzt ist klar, dass das PPP-Projekt in Kuba für alle Beteiligten ein Erfolg werden wird und die ehrgeizigen Projektziele mit großer Sicherheit erreicht werden können.


Pressekontakt für weitere Informationen:
Community4you GmbH
Tina Stopp, Internationale Marktentwicklung

Artikel von W. Janssen - Mi, 27.09.2006
Rubrik: Sonstiges
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Edelstahlgewebe macht aus Hauswänden Displays für Informationen


Die technische Metallweberei GKD - Gebr. Kufferath AG in Düren, hat gemeinsam mit der Kölner Firma AG4 Media Facade ein Stahlnetz entwickelt, dass gleichzeitig als Schutz vor Wind und Sonne und als Werbefläche für Informationen dienen kann. Das Gitter bietet volle Transparenz, ist nicht brennbar, aber witterungs- und temperaturbeständig.

Das Prinzip: In das Seilgewebe aus Edelstahl sind Hülsen eingewoben. Diese dienen als mechanische Schnittstellen zu Rundprofilen, in die Licht emittierende Dioden (LEDs) wasserdicht eingesetzt werden. Je 16 Profile sind verkabelt; jeder Bildpunkt kann einzeln angesteuert werden. Die Steuereinheiten für die LEDs werden in Geschossdecken eingesetzt und mit Zentralserver im Gebäude verbunden. Per Internet gelangen die Daten an die Dioden. Je nach Anzahl der eingewebten LEDs können an den Fassaden einfache Grafiken bis hin zu hochauflösenden Videos präsentiert werden. Jeder Bildpunkt setzt sich aus mindestens drei LEDs (Rot, grün und blau zusammen).

Laut Hersteller können auf dem so genannten "Mediamesh" gezeigte Videos auch auf fünf Kilometer Distanz noch angeschaut werden. Minimaler Abstand des Betrachters, um die Abbildungen zu betrachten, seien 20 Meter. Architekten oder Hausbesitzer, die ihre Fassade nicht gleich in ein Display verwandeln wollen, können die Leuchtdioden auch zur farbigen Ausleuchtung der Hauswand nutzen.

Artikel von W. Janssen - Do, 24.08.2006
Rubrik: Sonstiges
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Flugzeugbrand - Entwickeln sich Notebook-Akkus zum Sicherheitsrisiko?


Aus einer Meldung der US-Nachrichtenagentur AP geht hervor, dass die Flugsicherheitsbehörde NTSB in den USA, Notebooks-Akkus an Bord einer UPS-Frachtmaschine als Kandidaten für ein Feuer an Bord der Maschine nicht ausschließen, ja sogar favorisieren.

Die UPS-Frachtmaschine vom Typ DC-8 befand sich am 07. Februar 2006 auf dem Weg von Atlanta nach Philadelphia und musste während des Landeanflugs einen Notfall melden, konnte aber noch sicher landen. Die Löscharbeiten dauerten insgesamt vier Stunden. Als mögliche Brandursache fanden die Beamten der Flugsicherheit etliche Notebook-Akkus, die als Teil einer Ladung stark verbrannt waren. Nach Angaben der Flugsicherheit konnte die übrige Ladung als Verursacher des Brandes ausgeschlossen werden. Allerdings stünde nicht 100%tig fest, dass die Akkus den Brand tatsächlich ausgelöst haben.

Die Meldung reicht aber aus, um Parallelen zu anderen Fällen zu finden, bei denen Akkus in Flugzeugen ebenfalls ursächlich für Brände lokalisiert werden konnten und nun stellt sich die Frage, ob Akkus grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko für Flugzeuge darstellen können.

Als Fallbeispiele nennt die Nachrichtenagentur Stromspeicher, die 1999 beim Entladen der Fracht in Los Angeles Feuer fingen. Im Jahre 2004 gingen mehrere Akkus in Flammen auf, als sie in eine FedEx-Maschine gebracht werden sollten. Aber auch in einer Passagiermaschine hatte im Mai dieses Jahres ein Notebook-Akku (ohne Rechner) während des Fluges Rauch entwickelt.

Ob die Flugsicherheitsbehörde nach Abschluss der Untersuchungen neue Vorschriften für den Transport von Mobilelektronik empfiehlt, wird in dem Beitrag nicht genannt.

Artikel von W. Janssen - Do, 20.07.2006
Rubrik: Sonstiges
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Vorsicht bei 0900-Rückruf bei Gewinn-Mitteilungen


Derzeit sind wieder Briefe mit angeblichen Gewinn-Mitteilungen im Umlauf, die nur ein Ziel haben, den Empfänger des Briefes kräftig abzuzocken.

Das Web-Portal www.dialerschutz.de warnt, dass die Polizei in Osnabrück entsprechende Betrugsfälle registrieren musste. Hierbei versenden Unbekannte seit einigen Wochen Briefe, in denen es heißt, der Empfänger hätte 9350 Euro gewonnen. Um Details für die angebliche Gewinnübergabe abzusprechen, möge der "Gewinner" bitte eine 0900-Nummer anrufen.

Als Absenderin des Briefes ist eine "Melanie Schuster" angegeben. Als angebliche Chef-Sekretärin der angeblichen Firma CTD würde sie gerne die Übergabeformalitäten besprechen wollen. "Um die Feier auch richtig planen zu können", seien aber noch einige Informationen nötig. Im Brief folgen Fragen über einer möglichen Anreise bzw. Übernachtung, die vorab telefonisch geklärt werden sollten.

Was einige Empfänger der Briefe nicht lesen: In kleiner Schrift wird darauf hingewiesen, dass die Telefon-Minute 1,86 Euro kostet.

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.07.2006
Rubrik: Sonstiges
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Yahoo zahlt Entschädigung an Werbekunden


Im Prozess um das betrügerische Anklicken von Online-Werbeseiten hat der Internet-Dienstleister Yahoo sich nun außergerichtlich mit seinen Klägern geeinigt. Im Sommer vergangenen Jahres hatten geschädigte Werbekunden eine Sammelklage gegen den Portalbetreiber eingereicht. Anzeigenkunden warfen dem Portalbetreiber vor, in der Zeit vom Januar 2004 bis März 2006 nicht effektiv gegen die Betrügereien vorgegangen zu sein. In der Folge hätte Yahoo aufgrund der vorsätzlich gesteigerten Klickraten zu hohe Gebühren berechnet.

Experten wissen zu berichten, dass beispielsweise Konkurrenten die Klickraten ihrer Rivalen mittels Klickrobots manipulieren, um so dessen Werbekosten in die Höhe zu treiben. Denn bei Yahoo sehen die Abrechnungskonditionen vor, dass ein Anzeigenkunde umso mehr bezahlt, je häufiger seine verlinkte Werbung angeklickt wird.

Nach Schätzungen von Branchenexperten wird jeder fünfte Klick auf eine Online-Anzeige mit einer solchen speziellen Software erzeugt. In einem ähnlichen Verfahren hatte ein Gericht im US-Bundesstaat Arkansas den Internet-Suchdienst Google dazu verurteilt, von seinen seit 2001 erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar höchstens 90 Millionen zurückzuzahlen.

Im Gegensatz zu Google wurde die Höhe der Wiedererstattungen bei Yahoo! allerdings nicht nach oben begrenzt. Yahoo! geht davon aus, dass nur ein geringer Teil der in diesem Zeitraum erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 9,1 Milliarden Dollar zurückerstattet werden muss. Nach Aussage des Klageführers Checkmate Strategic Group habe sich Yahoo im Verlauf des Prozesses sehr kooperativ verhalten und sogar Einblick in unternehmensinterne Systeme und Unterlagen gewährt, die zur Aufklärung beitragen konnten.

Artikel von W. Janssen - Do, 29.06.2006
Rubrik: Sonstiges
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Internet - Angela Merkel zukünftig mit Videoansprachen


Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich ab morgen einmal wöchentlich mit Video-Botschaften an das Volk wenden. Hierbei werden die Botschaften nicht über das Fernsehen ausgestrahlt, sondern über die Website www.bundeskanzlerin.de im Internet.

Das Motto wird heißen: "Angela Merkel - die Kanzlerin direkt". Zukünftig kann also jeder User zu jeder beliebigen Stunde am Tag die neuesten Botschaften unserer Kanzlerin abrufen. Aus dem Bundeskanzleramt wird stolz verkündet: "Angela Merkel ist somit weltweit die erste Regierungs-Chefin, die das Medium 'Video-Podcast' nutzt.

Bereits an diesem Donnerstag soll die erste Video-Botschaft unserer Kanzlerin zu sehen sein. Laut Vorankündigung wird es in dieser Botschaft allerdings nicht um Politik, sondern (wie könnte es anders sein) um die Fußball Weltmeisterschaft gehen, die am Freitag startet.

In den geplanten Video-Sequenzen geht es zukünftig um "kleine Anreden" von etwa zwei Minuten Länge, die jeweils am Samstag neu ins Netz gestellt werden. Das Bundeskanzleramt will mit diesem Medium dem "interessierten Bürger" die Möglichkeit geben, "mit geringem Aufwand" Informationen aus "erster Hand" zu beziehen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 07.06.2006
Rubrik: Sonstiges
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Fusion eBay und Yahoo ?


Schenkt man einem Artikel der Tageszeitung "Die Welt " glauben, so haben die Online-Giganten Yahoo und eBay eine weltweite Partnerschaft beschlossen, die sogar in eine Fusion münden könnte. Ziel des Zusammenschlusses soll es sein, ein entsprechend großes Gegengewicht zum Yahoo-Konkurrenten Google zu bilden. Damit dürfte dann der Traum von Yahoo-Gründer Jerry Yang dann doch noch Wahrheit werden, der bereits in den 1990er Jahren das damals noch kleine Unternehmen eBay kaufen wollte.

Nach der Veröffentlichung sieht die Kooperation vor, dass Yahoo exklusiv über alle Werbebanner auf der US-Seite von eBay entscheiden kann. Außerdem wird Yahoo in bestimmten Produktkategorien bei eBay zukünftig Textanzeigen schalten können. Im Gegenzug soll die Suchfunktion von Yahoo so programmiert werden, dass eBay-Treffer besser gelistet werden und außerdem will Yahoo den zu Ebay gehörenden elektronischen Bezahlservice PayPal exklusiv einsetzen. Die Ebay-Werkzeugleiste für Internetbrowser wird zusätzliche Yahoo-Funktionen erhalten. Außerdem wollen beide Unternehmen bei der Entwicklung von Online-Werbung zusammenarbeiten, bei der ein Klick eine Telefonverbindung über das Internet (VoiP) zu einem Anzeigenkunden aufbaut.

Die Kooperation ist bereits über das Stadium von Vorgesprächen hinaus und man arbeitet bereits jetzt an der Umsetzung des Vorhabens. Die ersten Ergebnisse der beschlossenen Kooperation sollen nach einer mehrmonatigen Testphase noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Letztlich voll zum Tragen kommen die Umsetzungen allerdings erst im Jahre 2007. "Diese Partnerschaft gibt uns die große Chance, die Reichweite unserer Suchfunktionen und Werbung auszuweiten", sagte Yahoo-Chef Terry Semel.

Artikel von W. Janssen - Sa, 27.05.2006
Rubrik: Sonstiges
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Gesundheitsportal bietet jetzt Web-Augenarzt


Das reichweitenstärkste Gesundheitsportal in Deutschland www.qualimedic.de bietet ab sofort eine Web-Augenarzt-Sprechstunde, teilt heute Qualimedic-Pressesprecher Sven-David Müller-Nothmann in Köln mit. Diese "Ophthalmologische Sprechstunde" bietet registrierten Nutzern die Möglichkeit, Augenärzten rund um die Uhr kostenlos Fragen zu stellen, erläutert Müller-Nothmann. Die Beantwortung der Fragen durch die qualifizierten Web-Augenärzte erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Frau Dr. med. Ulla Wandt (http://hausarzt.qualimedic.de/Mitarbeiter-220.html) leitet die neue Qualimedic-Sprechstunde.

Nach der kostenlosen Anmeldung unter http://hausarzt.qualimedic.de/Anmeldung.html können die Nutzer ihre Fragen unter http://hausarzt.qualimedic.de/Forum-15001.html stellen. In 53 Sprechstunden stehen 52 Web-Doktoren dem Qualimedic-Nutzer zur Verfügung.

Damit ist www.qualimedic.de die größte Arztpraxis in Deutschland, erklärt Dr. med. Ralf D. Fischbach, Internist und Vorstand der Qualimedic.com AG. Monatlich beantworten die Qualimedic-Ärzte rund 8.000 Patienten-Fragen, so Doktor Fischbach. In den vergangenen sechs Jahren besuchten fast 500.000 Patienten die Qualimedic-Sprechstunden und erhielten hier kompetente Hilfe bei gesundheitlichen Problemen und Fragestellungen. Neben den ärztlichen Sprechstunden bietet www.qualimedic.de noch viele virtuelle Wartezimmer zum Austausch und interessante Informationen. Das Internet kann natürlich den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, aber wirkungsvoll ergänzen, erläutert Sven-David Müller-Nothmann abschließend.

Artikel von W. Janssen - Do, 18.05.2006
Rubrik: Sonstiges
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Bill Gates - Last mit seinem Vermögen


Nach eigenen Angaben fühlt sich Bill Gates , Gründer und Eigentümer des Imperiums Microsoft, gar nicht wohl in der Eigenschaft als reichster Mensch der Welt. "Ich wünschte, ich wäre es nicht. Es gibt nichts Gutes, was damit in Verbindung steht", wird Gates auf der Website kurier.at zitiert.

Was sicherlich für die meisten Menschen auf dieser Welt nicht nachvollziehbar ist, begründet Gates mit einem simplen Grund: Durch sein Vermögen wird ihm automatisch zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Andererseits hat er keine Probleme damit, sich ungestört in der Öffentlichkeit zu bewegen. "Selten fragt mal jemand nach einem Autogramm, aber das ist ja keine schwierige Sache", so Gates.

Auf die Frage, ob er sich mit ähnlich reichen Menschen umgebe meint Gates: "Nein, da bin ich ganz allein." Die Frage, ob er sich vorstellen könne, angesichts seines Vermögens in die Politik gehen zu können meinte Gates: "Ich würde den Job nicht mögen. Ich würde auch nicht gewählt werden. Ich bin besser darin, was ich jetzt mache."

Laut der jüngsten Forbes-Liste der Reichen wird Bill Gates auf ein Privatvermögen von gut 50 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Abstand zu den zweitreichsten Menschen der Welt, dem Investment-Mogul Warren Buffett, hat sich im letzten Jahr noch vergrößert.

Trotz seines Vermögens bekommt Gates regelmäßig Mahnschreiben von den amerikanischen Finanzbehörden. Das für Gates zuständige Finanzamt kann nämlich die immens großen Zahlen in seiner Steuererklärung nicht erfassen. Die Steuerakte von Gates wird daher auf einen speziellen Rechner geführt. Gates: "Deshalb kriege ich ständig Mahnschreiben, ich hätte irgendetwas nicht bezahlt - dabei ist es einfach auf einem anderen Rechner."

William Henry Gates wurde am 28. Oktover 1955 in Seattle geboren und legte den Grundstein zu seinem Vermögen mit der Gründung des Unternehmens Microsoft . Der erste vollamtliche Mitarbeiter von Microsoft war Paul Allen, er verließ das MIT am 1. November 1976, kurz darauf am 26. November 1976 wurde offiziell der Markenname «Microsoft» im amerikanischen Handelsregister registriert.

Microsoft ist seit Mitte der 1980er Jahre größter Hersteller von Betriebssystemen, Anwendungs-Software und Programmiersprachen für PCs. In den letzten Jahren hat sich die marktbeherrschende Position von MS immer stärker ausgeprägt.

Im Januar 2000 gab Gates bekannt, dass er die Führung der Fa. Microsoft abgibt, und zwar an seinen Stellvertreter und langjährigen Weggefährten Steve Ballmer.

Artikel von W. Janssen - Do, 04.05.2006
Rubrik: Sonstiges
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Aldi - Notebook für 799 Euro


Aldi Nord bietet ab morgen einen 15,4-Zoll-Notebook mit Breitbildschirm im 16:10 Format. Das Gerät kostet 799 Euro, Aldi Süd folgt einen Tag später mit diesem Angebot.

Das von Aldi angebotene Notebook besitzt einen AMD Mobile Sempron Prozessor 3300+ mit 2,0 GHz Taktfrequenz. Das Notebook besitzt insgesamt 1024 MByte Ram-Speicher; weiter aufrüstbar ist das Gerät nicht, da beide RAM-Slots bereits belegt sind. An Festplattenspeicher besitzt das Gerät insgesamt 80 Gigabyte, es verfügt über einen internen DVD-Brenner, der sowohl Dual-Layer als auch DVD-RAM-Rohlinge verarbeiten kann.

Die Display-Auflösung beträgt 1280 x 800 Bildpunkte. Als Chipsatz kommt ATIs Xpress 200M zum Einsatz, dessen integrierte DirectX-9-fähige Grafikeinheit die Bildschirmausgabe übernimmt – für aktuelle Spiele mit hohen 3D-Anforderungen ist die Grafikleistung weniger geeignet. Außer kabelgebundenen Fast-Ethernet-Netzwerken ist das Gerät auch für Funknetzen nach IEEE 802.11b/g (11 bzw. 54 MBit/s Bruttodatenrate im 2,4-GHz-Band) einsetzbar.

An Software wird die Windows XP Media Center Edition mitgeliefert, sowie InterVideo WinDVD, Ulead VideoStudio & Film-Brennerei, Microsoft Works 8.5, Nero Burning ROM 6, WiSo Mein Geld Professional 2006 und AOL 9.0. Als 60-Tage bzw. 90-Tage Testversion liegen Microsoft Office 2004 sowie eTrust AntiVirus bei. Zusätzlich bietet die E-Bay-Tochter Skype einen Voice-over-IP-Zugang mit 90 Freiminuten für die Internet-Telefonie einschließlich einem passenden Headset. Die Tarife zum Telefonieren ins Festnetz sind länderspezifisch und können unter der folgenden Adresse im Internet eingesehen werden: http://www.skype.com/products/skypeout/rates/
Durch die Telefonie über das Internet mit einem anderen SKYPE-Anwender entstehen neben den üblichen Verbindungskosten zum Internet keine zusätzlichen Kosten.

Artikel von W. Janssen - Di, 02.05.2006
Rubrik: Sonstiges
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Versicherungen mit elektronischem Prüfverfahren für Neukunden?


In jüngerer Zeit werden immer häufiger Meldungen veröffentlicht, die über Geldgeschäfte von Terroristischen Vereinigungen berichten und warnen. Ob nun Glückspiele, Spam-Mails oder Phishing-Aktionen, das Geschäft mit "schnellen Geld" ist offenbar ein leicht verdientes Geld, zumal die Initiatoren sich nicht immer wortgetreu an die gesetzlichen Gegebenheiten eines Landes halten. So sind beispielsweise auch Geldgeschäfte über eBay ein beliebtes Ziel von Geldwäschern geworden. Hierbei wird die ersteigerte Ware "irrtümlich" mit einer weit überhöhten Zahlung bezahlt. Kurz darauf bittet der Kunde, die Differenz der Überzahlung auf ein anderes Konto zu erstatten.

"Klassische Geldwäsche" nennt der Fachmann solche Aktionen und jeder User sollte tunlichst sofort die Justiz informieren, wenn ihm derartige Geschäfte auffallen. Innerhalb der Europäischen Union sind nämlich so genannte Geschäftsbeziehungen mit Terrorverdächtigen verboten und werden mit Freiheitsstrafen nicht unter zwei Jahren geahndet. Die EU führt dazu eine so genannte "Sanktionsliste" mit hunderten von terrorverdächtigen Personen und Organisationen. Unternehmen können im Zweifelsfall durch einen Namensabgleich feststellen, ob ihre Kunden und Geschäftspartner einer Terror-Organisation angehören.

Da auch Versicherungen ein beliebtes Ziel von Terroristischen Vereinigungen für Geldwaschgeschäfte sind, setzt die GVV-Kommunalversicherung VVaG (GVV) künftig ein neues elektronisches Verfahren zur Erkennung "risikobehafteter Personen ein. Ziel dieses Verfahrens soll es sein, die Namen aller Versicherten und Zahlungsempfänger gegen die Sanktionsliste der EU abzugleichen. Die GVV-Versicherungen mit Sitz in Köln versichern Kommunen, kommunale Unternehmen und Sparkassen sowie deren Beschäftigte.

Die GVV-Versicherungen setzen das so genannte „mlds name matching“-System der Innovations Softwaretechnologie GmbH ein, um ihren Kundenbestand zu prüfen. Die aktuelle EU-Liste wird hierbei jeden Tag neu geladen, damit der Kundenbestand regelmäßig überprüft werden kann. Besonders wichtig erachtet es die GVV auch, Personen zu identifizieren, die als Außenstehende Dritte, z.B. als Anspruchsteller in einem Haftpflichtschaden, einen Anspruch geltend machen wollen. Bevor es zur Auszahlung eines Schadens kommt, werden die Namen der Zahlungsempfänger in einer Einzelabfrage mit Namen auf der EU-Liste abgeglichen. Mit diesem Verfahren will das Unternehmen sicherstellen, dass möglichst keine Geschäftsverbindungen mit Terrorverdächtigen zustande kommen können.

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.04.2006
Rubrik: Sonstiges
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Beschluss - Telekom muss WM-Gewinnspiel stoppen


Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat gegen die Telekom eine Einstweilige Verfügung erwirkt, wonach die Deutsche Telekom AG ihr angebotenes Gewinnspiel zur Erlangung von WM-Karten einstellen muss. Um am Telekom-Spiel teilnehmen zu können, mussten die Teilnehmer zuvor ihre persönlichen Daten zu so genannten "Marketing Maßnahmen" freigeben. Ohne dieses Einverständnis war eine Teilnahme am Spiel erst gar nicht möglich.

Beim Landgericht Bonn hat deshalb der Verbraucherzentralen Bundesverband e.V. (vzbv) jetzt eine einstweilige Verfügung erwirkt. "Hier wird dem Verbraucher mit dem Lockvogel Fußball Weltmeisterschaft 2006 die Einwilligung in die Datennutzung abgenötigt", so Patrik von Braunmühl, Leiter Wirtschaftsfragen im Verband. Weiter meinte von Braunmühl: "Die Aktion habe das Ziel verfolgt, den Austausch von Kundendaten zwischen allen Unternehmen der Telekom-Gruppe und deren Nutzung zu Werbezwecken zu ermöglichen."

Patrick von Braunmühl sieht in dem Verhalten der Telekom ..."eine höchst eigentümliche Umsetzung der angekündigten Qualitätsoffensive und des jüngst vorgestellten Datenschutzkonzeptes"... Bereits früher hatte der vzbv die Telekom Tochter "T-Mobile" abgemahnt. Seinerzeit hatte das Unternehmen behauptet, Einwilligungen für die Datenweitergabe telefonisch von Kunden eingeholt zu haben. Nur damals konnten sich die betroffenen Kunden nicht daran erinnern, jemals eine telefonische Anfrage erhalten zu haben. In einem anderen Fall ging es um den Vorwurf von "untergeschobenen Verträgen", hierfür steht eine Entscheidung allerdings noch aus.

Die Telekom hatte vor einigen Monaten dem vzbv zugesichert, dass Marketingmaßnahmen wie auch die Datenweitergabe zukünftig nur noch mit ausdrücklichem schriftlichem Einverständnis der Verbraucher erfolgen werden. Die sich häufenden Beschwerden über aggressive Werbemethoden der Telekom bei den Verbraucherzentralen zeigen dem Verband aber ein anderes Bild: "Die Antwort auf zunehmenden Wettbewerb im Festnetz kann nicht in unseriösen Marketingpraktiken liegen", kommentiert von Braunmühl.

Artikel von W. Janssen - Di, 28.03.2006
Rubrik: Sonstiges
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Frankfurt - Straps-Kuh der SPD ein voller Erfolg


Um erfolgreich zu sein, muss man schon mal ungewöhnliche Wege gehen, werden sich die Strategen der Frankfurter SPD gesagt haben und werben seither mit einer Straps-Kuh, die einen Bullen für sich interessieren will. In dem 40 Sekunden langen Kino-Spot geht es darum, dass eine Kuh versucht, einen Bullen für sich aufmerksam zu machen, indem sie zunächst schwarze und grün-gelber Unterwäsche trägt. Als das nicht gelingt, präsentiert sie sich in roten Strapsen und schon fühlt sich der Bulle magisch angezogen.

Offenbar hat die Frankfurter SPD damit genau den Nerv seiner potentiellen Wähler getroffen, denn nun interessieren sich täglich mehr als 380.000 Besucher plötzlich für die Kuh?, die Strapse? oder für den Kino-Spot. SPD-Unterbezirksvorsitzender Andreas Heusinger von Waldegge meint dazu: "Die Aufrufe der Website www.spd-frankfurt.de haben in den vergangenen drei Tagen auf die wahnsinnige Zahl von täglich 380.000 Besuchern katapultiert. Bisher wurde der Film mehr als 28.000 Mal aus dem Internet herunter geladen."
Zielgruppe der Werbeaktion waren potentielle Wähler unter 30 Jahren und genau diese Wählerschicht hatte man auch ins Auge gefasst. Nun hofft die SPD, dass sie mit ihrem Kino-Werbespott auch potentielle Nichtwähler erreicht hat.

Quelle: Heise-Online

Artikel von W. Janssen - Di, 14.03.2006
Rubrik: Sonstiges
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Goolag - alles nur geklaut


Mit China lassen sich prima Geschäfte machen. Das hatten sich zumindest Firmen wie Siemens oder Google gedacht. Nicht eingeplant war dabei, dass das Geschäft nicht sie selbst, sondern andere machen. Getreu dem alten Motto 'wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen' machen sich nun andere darüber lustig und verdienen selbst kräftig daran.

So war Siemens mächtig stolz, als sein Prestigeobjekt 'Transrapid' nicht nur auf dem Reissbrett und einer Teststrecke im Emsland zu bewundern war, sondern auch die Innenstadt von Shanghai mit dem Flughafen Pudong International verband. Während man in der Münchener Konzernzentrale wohl vom Startschuss für einen weltweiten Transrapid-Siegeszug träumte, bedankten sich die chinesischen Partner für den Know-How-Transfer und wollen im Juli den Prototypen einer eigenen Magnetschwebebahn präsentieren. Das Transrapid-Konsortium hat bislang nach eigener Aussage keine Kenntnisse von einer Patentverletzung - was soll man auch anderes sagen, wenn bisher die Beweise fürs Kopieren fehlen.

Auch Suchmaschinen-Betreiber Google witterte im roten Reich mit seinen Milliarden Einwohnern sprudelnde Werbeeinnahmen. Schließlich gehört das Internet in China zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftszweigen. Jüngst jedoch gerieten Yahoo, Google, Microsoft und Cisco in den Verdacht, sich einer Selbstzensur unterworfen zu haben. Die Konzerne sollen aus Geschäftsinteresse Peking geholfen haben, Rede und Meinungsfreiheit im Land zu unterdrücken.

Wieder einmal hatten jedoch die Marketing-Strategen die öffentliche Meinung außer acht gelassen und die Strafe folgte sogleich. Die Mikrofon-verliebten Politiker liessen sich nicht lange bitten und so bezichtigte der Vorsitzende des US-Parlaments-Unterausschusses für Menschenrechte die Firmen der Zusammenarbeit mit der "Tyrannei".

Die Internet-Spezialisten der für die Windows-Backdoor "Back Orifice" bekannt gewordenen US-Hackergruppe Cult of the Dead Cow (cDc) haben nun zu einer Protestaktion mit T-Shirts aufgerufen, auf denen "Goolag - exporting censorshop, one search at a time" steht. Dabei vermischt der Schriftzug "Goolag" durchaus provokativ die Logo-Farben der Suchmaschine, russische Lager und die chinesische Netzzensur.

Aber ebenso wie beim Transrapid wurde die Idee schnell geklaut und so gibt es das Goolag-Logo schon auf Kaffeetassen auf der Seite cafepress.com/jpine/1201916 zu kaufen - wieder einmal profitieren andere als die ursprünglichen Initiatoren von der Idee.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 17.02.2006
Rubrik: Sonstiges
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Vogelgrippe-Informationen im Internet


Die Vogelgrippe ist eine Krankheit, die Geflügel jeder Art mit einem hochansteckenden Influenza-A-Virus infiziert. Seit Ende 2003 breitet sich die Krankheit von Asien ausgehend aus. Weltweite Bekanntheit erlangte die Krankheit dadurch, dass es durch Mutationen inzwischen einen Typ (H5N1) gibt, der auch Menschen gefährlich werden kann.

Experten erwarten, dass sich das Virus weiter verändert und demnächst ein Vogelgrippe-Virus entstehen könnte, der sich auch von Mensch zu Mensch weiterverbreiten kann. Dieses neuartige Virus könnte sich schnell auf der ganzen Welt verbreiten und so eine Pandemie auslösen.

Im Moment sind jedoch in Deutschland keine Menschen bedroht. Allerdings ist zu erwarten, dass für heimisches Geflügel wieder eine Stallpflicht während der Rückreise-Saison der Zugvögel angeordnet werden wird. Die meisten Vogelgrippe-Viren sind ausschließlich für Geflügel gefährlich. Lediglich der aggressive Stramm H5N1 kann auch vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Allerdings ist dafür ein intensiver Kontakt zum Tier notwendig, wie er meist nur in der Vetrerinärmedizin oder Geflügelhaltung vorkommt.

Zum Krankheitsbild: Die ersten Symptome der Vogelgrippe treten in der Regel zwei bis fünf Tage nach der Infektion auf. Schwere grippeähnliche Symptome folgen oftmals zusammen mit Bauchschmerzen und Erbrechen. Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine Lungenentzündung, die dann häufig zu Lungenversagen und Tod führt. Bisher gibt es gegen die Vogelgrippe keine Impfung. Als einziges Gegenmittel ist Tamiflu (Wirkstoff: Oseltamivir) von der Firma Roche bekannt.

Auslandsreisen: Das Auswärtige Amt hat derzeit (2.2.2006) KEINE Reisewarnungen wegen Infektionsgefahr mir Vogelgrippe ausgesprochen. Es empfiehlt allerdings,

  • den Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel zu vermeiden,
  • keine Vogel- oder Geflügelmärkte zu besuchen,
  • auf das Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Bereichen zu verzichten.


Hinweise und Tipps für Schutzmaßnahmen z. B. zum Umgang mit erkrankten oder krankheitsverdächtigen Tieren und Menschen, hygienische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen, persönliche Schutzausrüstungen, Schutzmaßnahmen in Arztpraxen und Krankenhäusern etc. finden Sie hier:

Artikel von R. Hallenbach - Do, 02.02.2006
Rubrik: Sonstiges
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Premiere Hacker - Didem-Smartcard ist Cerebro Nachfolger


Nachdem es dem PayTV-Sender Premiere gelungen war, den Verkauf der "Cerebro"-Karten verbieten zu lassen und die Händler von Satelliten-Shops zur Herausgabe von Namen und Anschriften der privaten Cerebro-Käufer zu zwingen holt die internationale Hacker-Gemeinschaft offenbar zum Gegenschlag aus. Im Ausland wird nämlich bereits der potentielle Nachfolger gehandelt: die Didem-Smartcard.

Seit November 2005 war es einer Hacker-Gruppe gelungen, die bis dahin als sicher geltende Verschlüsselung "Nagravision Aladin" zu knacken. Mit einer sogenannten Cerebro-Smartcard und spezieller Software, die auf ausländischen Servern zum download bereitlag, war es möglich, ohne Abschluss eines Abonnements und somit illegal die Pay-TV Programme von Premiere, Kabel Deutschland und Ish/Iesy zu empfangen.

Premiere hatte sofort reagiert und sich die Namensrechte für "Cerebro" im Rahmen einer Marken-Anmeldung für eine Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt gesichert. In einer bundesweiten Aktion liess Premiere möglichst viele der in Deutschland erhältlichen Cerebro-Karten beschlagnahmen. Außerdem erwirkte der Pay-TV Sender eine Einstweilige Verfügung gegen etliche Händler, in der diese verpflichtet wurden, den weiteren Verkauf der Cerebro-Karten zu unterlassen. Ferner sollten sie Auskunft erteilen über Hersteller, Händler, Vertriebswege, Menge der Karten und vor allem Name und Anschrift der Kunden, die "Cerebro"-Karten erworben hatten.

Mehrere Händler beauftragten die Regensburger Anwaltskanzlei "Paluka Sobola & Partner", Widerspruch gegen die Einstweilige Verfügung einzulegen. Rechtsanwältin Sabine Sobola erklärte dazu gegenüber dem Branchenmagazin "sat+kabel": "Unser Widerspruch richtet sich unter anderem gegen die Auskunftserteilung im Ganzen, weil eine Einstweilige Verfügung grundsätzlich nur eine vorläufige Entscheidung darstellt. Wenn nun Auskunft über die Kunden erteilt wird, wird damit die Hauptsache vorweggenommen, was aber nur in eng begrenzten Fällen zulässig ist". Der Widerspruch wurde jedoch vom Landgericht Hamburg in erster Instanz abgewiesen.

Die Software-Piraten reagierten auf die Premiere-Aktionen in zweierlei Weise. Zunächst änderten sie kurzfristig den Namen der für die Dekodierung notwendigen Smartcard von "Cerebro" auf "Zebra". Inzwischen steht mit der "Didem-Smartcard" ein weiterer Nachfolger bereit. Die Didem-Card wird wie die Cerebro-Card nur mit dem OS (Operating System = Betriebssystem der Smartcard) ausgeliefert. Nur mit zusätzlicher Hacker-Software aus dem Internet ist dann der (illegale) Empfang der Kabel-Fernsehprogramme möglich.

Der Kauf einer Piratenkarte wird für Schwarzseher auch zunehmend finanziell unattraktiv. In immer kürzeren Zeiträumen bringen illegale Gruppen eine Smartcard zu total überhöhten Preisen auf den Markt, um kurz darauf den Support für diese Karte weitgehend einzustellen.

Die at-mix.de News Redaktion rät daher ausdrücklich: der Abschluss eines Abonnements ist langfristig billiger, legal und garantiert einen uneingeschränkten Support.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 20.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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Premiere-Hack - Auskunft über Cerebro-Käufer eingeklagt


Der Müncher Pay-TV-Anbieter Premiere geht massiv gegen Händler und Käufer der sogenannten "Cerebro-Smartcard" vor. Der Fernsehsender hatte eine Einstweilige Verfügung erwirkt und es zahlreichen Händlern untersagt, die Cerebro-Karte zu verkaufen. Nun versucht Premiere in einem Verfahren vor dem Landgericht Hamburg, Händler von Satelliten-Shops zur Herausgabe von Namen und Anschriften der privaten Cerebro-Käufer zu zwingen.

Die at-mix News hatten bereits berichtet, dass es Premiere im vergangenen Jahr gelungen war, den kostenlosen Empfang von Premiere per Internet gerichtlich verbieten zu lassen. Mit einer Cerebro-Karte und einer illegalen Software aus dem Internet lässt sich das Pay-TV-Angebot nach wie vor entschlüsseln. Inzwischen hat sich Premiere "Cerebro" als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt registrieren lassen.

Premiere konnte Mitte Dezember 2005 Einstweilige Verfügungen erwirken, die die Händler verpflichteten, den weiteren Verkauf der Karten einzustellen. Außerdem sollten sie Auskunft geben über Hersteller, Händler, Vertriebswege, Menge der Karten sowie Name und Anschrift der Kunden, die eine "Cerebro"-Karte gekauft hatten.

Gegen diese Auskunftspflicht haben nun mehrere Satelliten-Händler geklagt. Rechtsanwältin Sobola, die die Kläger vertritt, erklärte: "Unser Widerspruch richtet sich unter anderem gegen die Auskunftserteilung im Ganzen". Die gesetzliche Regelung sehe nur eine Auskunft bezüglich der gewerblichen Handelspartner vor. Sie schütze aber Privatpersonen und behalte deren Verfolgung der Polizei und Staatsanwaltschaft vor.

Das Gericht lies aber in der mündlichen Verhandlung durchblicken, dass es den Auskunftsanspruch wohl bestätigen wird. Grund dafür sei, dass Premiere auch fortlaufend Schaden erleide, wenn private Kunden die "Cerebro-Card" illegal nutzen würden.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 14.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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Frozen von Madonna - nur ein Plagiat


Der belgische Songwriter Salvatore Acquaviva gewann einen Prozeß in der südbelgischen Stadt Mons, in dem er behauptet hatte, dass das Lied "Frozen" von Madonna zum Teil ein Plagiat seines eigenen Songs "Ma vie fout l'camp" sei (zu deutsch so viel wie: mein Leben führt nirgendwo hin). In seiner Klage gegen die Plattenlabel EMI, Sony und Warner hatte er behauptet, seine Urheberrechte wären verletzt worden.

Das Gericht stellte fest, dass das von Acquaviva 1979 geschriebene Stück eine viertaktige Melodie enthält, die ebenfalls in „Frozen“ auftaucht. Einem Bericht der belgischen Zeitung La Libre zufolge sah das Gericht dies nicht mehr als zufällig an. Es folgte dem Argument des Klägers, dass Madonna sein Lied aus dem Jahre 1979 bei einem Besuch in Belgien gehört und als Vorlage für Ihren Hit benutzt habe.

Das auf dem Album „Ray of Light“ erschienene Stück "Frozen" schaffte es in den USA auf Platz zwei der Charts. Es darf in Belgien künftig weder verkauft, noch von den belgischen Rundfunk- und Fernsehsendern gespielt werden. Nach Angaben des Anwaltes des Klägers soll nun über die Verteilung der mit "Frozen" verdienten Tantiemen mit den Plattenlabels verhandelt werden. Diese wollen das Urteil jedoch nicht hinnehmen und haben Berufung angekündigt.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 11.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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FSX - Microsoft Flight Simulator X kommt Ende 2006


Microsoft Chef Bill Gates präsentierte auf der Consumer Electronics Show (CES) 2006 in Las Vegas erstmals Details zur nächsten Version des Spiele-Klassikers "Flight-Simulator", der wohl die Versionsnummer 10 tragen wird. In Deutschland wird der Flight Simulator X wohl ausschließlich auf DVD zum Weihnachtsgeschäft 2006 in den Handel kommen.

Die neue Version des Flugsimulator soll bereits für das zukünftige Microsoft Betriebssystem "Windows Vista" optimiert sein, wobei unklar blieb, was das in der Praxis bedeutet. Erste veröffentlichte Screenshot lassen darauf schließen, dass man einen sehr leistungsfähigen Rechner braucht, um die grafischen Möglichkeiten der Software auszunutzen. Aber auch auf "älterer Hardware" soll die Software lauffähig sein.

Einem Bericht von Chip Online zufolge wird die neue Multimedia-Schnittstelle "DirectX 10" die grafische Grundlage bilden. Damit sollen dann wirklichkeitsgetreue Beleuchtungseffekte auf Glas und Metall bis hin zu einzelnen Nieten am Flugzeugrumpf dargestellt werden können.

Der neue FSX wird wie die Vorgängerversionen abwärtskompatibel sein und mehr als 24.000 Flughäfen auf der ganzen Welt beinhalten. Ähnlich wie in modernen Strategiespielen wird es sowohl zu Missionen zusammengefasste Flugaufgaben wie auch einen verbesserten Multiplayer-Modus geben.

Eingefleischte Flugsimulator-Fans werden mit einem Klassiker wie der Cessna 172 oder auch einem Ultraleichtflieger abheben können. Auf der amerikanischen Fanseite flightsim.com ist ein sehr ausführlicher Bericht "FSX FAQ from Microsoft" mit ergänzenden Informationen zu finden.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 06.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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Wikipedia - todgesagte leben länger


Bertrand Meyer, Professor für Software Engineering an der ETH Zürich und Erfinder der Programmiersprache Eiffel, sei am Heiligabend gestorben. Dies war in der deutschen Ausgabe der Wikipedia in seiner Biographie zu lesen. Allerdings handelte es sich dabei um eine Falschmeldung, die inzwischen korrigiert wurde.

Mitte Oktober 2005 hatte Meyer die Konferenz "Verified Software: Theories, Tools, Experiments" organisiert, die sich mit Konzepten zur Erstellung fehlerfreier Software befasste. Da ist es schon fast grotesk, dass gerade Meyer Opfer eines der ehrgeizigsten Software-Projekte der Neuzeit wurde: der freien Enzyklopädie Wikipedia, in der jedermann Artilkel einstellen oder editieren kann. Wie üblich wurde der fehlerhafte Eintrag schnell von anderen Usern entdeckt und korrigiert.

Gerade in letzter Zeit war es zu heftigen Diskussionen gekommen, wie sich die Zuverlässigkeit und Korrektheit der Wikipedia-Beiträge erhöhen liesse. In einem Artikel in der amerikanischen Wikipedia war dem Journalisten John Steigenthaler fälschlicherweise unterstellt worden, in die Ermordungen von John F. Kennedy und Robert Kennedy verwickelt gewesen zu sein. Auch die deutsche Wikipedia hatte mit massiven Qualitätsproblemen zu kämpfen. Mehrere hundert auf Wikipedia.de erschienene Artikel sollten angeblich aus alten DDR-Lexika stammen. Beide Fälle hatten für ein großes Medien-Echo gesorgt.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 04.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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Intel Logo - Leap ahead statt intel inside


Der Chip-Hersteller Intel ändert zum Jahreswechsel nicht nur sein Logo und die damit verbundenen Werbesprüche, sondern auch seine Strategie. Zukünftig will Intel nicht mehr nur als leistungsfähiger Chip-Produzent wahrgenommen werden, sondern auch als konsumentenorientierter Markenhersteller, dessen innovative Produkte das Alltagsleben der Kunden bereichern.

Intel möchte offenbar einen Sprung nach vorn - Leap ahead - machen. Dies soll auch das neue Logo symbolisieren, das ab Januar 2006 mit großem Werbeaufwand bekannt gemacht werden soll. Näheres dürfte spätestens auf der Consumer Electronic Show (CES), der großen Fachmesse für Unterhaltungselektronik in Las Vegas, bekannt werden.

Eric Kim, Marketingchef bei Intel, erklärte dazu: "Intel. Leap ahead - ist ein einfacher Ausdruck, der erklärt, wer wir sind und was wir tun. Es ist Teil unserer Tradition". Branchenexperten sehen in dem Strategiewechsel allerdings auch eine Reaktion auf die veränderten Verhältnisse auf dem Computermarkt. Konnte Intel in den vergangenen drei Jahren eine Umsatzzuwachs von durchschnittlich 13 Prozent vermelden, so sagen Analysten dem Halbleiterkonzern für 2006 nur noch ein Plus von sieben Prozent voraus.

Artikel von R. Hallenbach - So, 01.01.2006
Rubrik: Sonstiges
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UNESCO Spenden Aktion - lesen und helfen


In Zeiten knapper Kassen läßt auch die Bereitschaft der Mitbürger nach, für gemeinnützige Projekte zu spenden. Um diesem Trend entgegen zu wirken entstand die Initiative "Lesen-und-helfen.de" zugunsten der Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not. Die UNESCO kämpft seit 13 Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in allen Teilen der Welt und konnte mit ihrem Sonderprogramm bereits in 284 Projekten in weltweit 81 Ländern Kindern erfolgreich helfen.

Ohne extra Geld auszugeben können interessierte Surfer über das Charity-Web-Portal die UNESCO-Kinderhilfsprojekte unterstützen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer zu Weihnachten eine besondere Geschenkidee sucht, wird auf den Partnerseiten von lesen-und-helfen.de bestimmt fündig. Dort erwartet ihn ein riesiges Sortiment von ca. 1,5 Millionen Büchern, DVDs, Videos und über 40.000 (!) nationalen und internationalen Zeitschriften.

Statt direkt beim Partner z.B. buch24.de einzukaufen wählt man den Weg über das Charity-Portal. Dieses erhält bei einem Einkauf eine Provision, die zum Großteil an die UNESCO-Stiftung weitergegeben wird. So kann man dennoch dem Wunsch zu spenden nachkommen, auch wenn man dafür keine Mittel zur Verfügung hat.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 22.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Nummer gegen Kummer - 1 Million angenommene Anrufe


Seit nunmehr 25 Jahren gibt es die "Nummer gegen Kummer". Es handelt sich dabei um ein kostenloses und anonymes Beratungsangebot, das bundesweit - auch aus den Handynetzen - erreichbar ist. Die Deutsche Telekom ist seit 1991 einer der maßgeblichen Förderer der Dachorganisation der Kinder-, Jugend- und Elterntelefone und stellt die technische Infrastruktur für die Beratungstelefone bereit, installiert Telefonanlagen und wartet bestehende Geräte.

Die "Nummer gegen Kummer" ist zu erreichen unter:

0800 - 1110333 Kinder- und Jugendtelefon
0800 - 1110550 Elterntelefon


Allein im Jahr 2004 wurde das Sorgentelefon fast 10 Millionen Mal angewählt. Davon konnten 1 Million Anrufe angenommen und 230.000 Beratungsgespräche geführt werden. Die Möglichkeit, sich anonym einen fundierten Rat zu holen, kommt offenbar besonders gut in der Gruppe der 12- bis 16-Jährigen an, die rund 74 Prozent der Anrufer beim Kinder- und Jugendtelefon ausmacht.

Die Beratungsgespräche sind offenbar sehr erfolgreich. Die Berater berichten, dass etwa 70 Prozent der Telefonate zu einer Problemklärung führten oder die Ratsuchenden dazu angeregt werden konnten, das Problem selbstständig zu bewältigen. Gemäß einer aktuellen Studie (PDF-Datei, 465 KB) rangieren bei den Themen seit Jahren "Partnerschaft und Liebe", "Sexualität" und "Persönliche Themen" ganz oben. Top-Thema der Jungen ist der Bereich "Sexualität" (29 Prozent), Top-Thema der Mädchen ist "Partnerschaft und Liebe" (33 Prozent).

"Der große Zuspruch über alle Altersgruppen hinweg zeigt, wie wichtig eine solche Anlaufstelle für unsere Gesellschaft ist", sagt Jens Wöhler, Vorsitzender des Vereins "Nummer gegen Kummer ". Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, betont: "Der Einsatz der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater der Nummer gegen Kummer verdient großen Respekt". "Die Nummer gegen Kummer lebt vom ehrenamtlichen Engagement unserer Mitarbeiter und der Unterstützung durch unsere Partner", so Wöhler weiter.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 16.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Plattenspieler mit USB-Anschluß


Um seine heimische Plattensammlung zu digitalisieren gibt es jetzt einen neuen Weg - den Plattenspieler mit dem Namen "ITTUSB" von ION, der über einen USB-Anschluß verfügt. Damit gibt es jetzt eine Möglichkeit, die Musik seines favorisierten Interpreten ohne Kopierschutz oder DRM in digitaler Form zu speichern.

Bisher ging man zum Digitalisieren den Weg über die analogen Ausgänge der Plattenspieler oder daran angeschlosse Verstärker in die Soundkarte des PCs. Der Hersteller liefert die freie Audiobearbeitungsssoftware "Audacity" in der Windows- und in der Mac-Version zum Digitalisieren der Aufnahmen mit. Eine Linux-Version ist zwar nicht im Lieferumfang, steht aber auf vielen Websites im Internet zum Download bereit. Der Plattenspieler erscheint nach dem Einstecken als USB-Gerät im Arbeitsplatz und kann in den Audacity-Einstellungen als Aufnahmegerät ausgewählt werden (Audiodevice on USB Bus).

Unterstützt werden die Geschwindigkeiten von 33 1/3 und 45 Umdrehungen pro Minute. Außerdem ist eine Anti-Skating- und Pitch-Kontrolle (+/- 8 Prozent) integriert. Mit Audacity lassen sich die Aufnahmen leicht in Ogg Vorbis, MP3 oder unkomprimiert als WAV speichern. Zum Digitalisieren werden keine zusätzlichen Treiber benötigt.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 08.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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erster GALILEO-Satellit startet im Dezember 2005


Der erste Testsatellit für das als Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System geplante Galileo-Satelliten-Navigationssystem soll bereits im Dezember 2005 starten. Dieser erste GIOVE (Galileo In Orbit Validation Element) genannte Satellit wurde von Surrey Satellite Technologiy Limited gebaut, ihm soll im Frühjahr 2006 ein zweiter Testsatellit vom Konsortium Galileo Industries folgen. Das überwiegend zivil angelegte System soll unter anderem die präzisere Navigation von Flugzeugen, Autos und Schiffen ermöglichen.

Aufgabe der beiden Satelliten ist es zunächst, die für die Konstellation der Galileo-Satelliten erforderlichen Messwerte zu liefern. Ab 2008 sollen dann während der so genannten In-Orbit-Validationsphase (IOV) die ersten vier voll betriebsfähigen Galileo-Satelliten in ihre Bahn in 23.000 Kilometer Höhe geschossen werden. Im Endausbau umfaßt das system insgesamt 30 Satelliten.

Im Juni 2005 hatten die EU-Mitgliedstaaten endgültig beschlossen, das Projekt Galileo umzusetzen. Allerdings war die Finanzierung der Kosten von etwa 1 Mrd. Euro für die Entwicklung der ersten vier Satelliten nicht gesichert. Die Europäische Kommission und die European Space Agency (ESA) erklärten sich bereit, zunächst 600 Mio. Euro hierzu beizusteuern. Deutschland hatte sich danach geweigert, seinen Anteil an der Finanzierung zu erhöhen und den Großteil des Fehlbetrages von ca. 400 Mio Euro auszugleichen.

Inzwischen hat es eine Einigung gegeben. Die ESA und die Kommission gaben jetzt noch einmal 200 Mo. Euro frei, um das Projekt nicht weiter zu verzögern und die Ausschreibung der ersten vier Satelliten zu ermöglichen. Außerdem wird das deutsche Konsortium TeleOp an Galileo beteiligt werden. Zu TeleOp gehören die Telekom-Tochter T-Systems, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Airbushersteller EADS.

Außerdem wird das Haupt-Kontrollzentrum für den Regelbetrieb der Galileo-Mission am Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum im bayrischen Oberpfaffenhofen eingerichtet. Ein weiteres Kontrollzentrum entsteht im italienischen Fucino.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Spiele-Klassiker Tetris wird 20


Vor 20 Jahren wurde der Welt-Spielehit "Tetris" von zwei Russen erfunden. Reich sind die Erfinder nicht geworden, die Tantiemen kassierten nach jahrelangen Rechtestreitigkeiten andere. Die einfachsten Spielideen sind in der Regel die genialsten. Das gilt für "Mensch ärgere Dich nicht" ebenso wie für Poker und sogar Schach - und eben für "Tetris".

Das Spiel mit den kleinen Blöcken wurde von hunderten Millionen Menschen in allen Teilen der Welt und in allen Varianten gespielt. Erfunden wurde es vor 20 Jahren von zwei Russen.

Die Idee

Die Idee von Alexej Padschitnow war denkbar einfach. Angelehnt an das russische Brettspiel "Pentamino" ließ der damals 29-Jährige Programmierer einfach unterschiedliche, aber immer aus vier Quadraten bestehende Spielblöcke in ein Glas fallen. Kam eines unten an, folgte das nächste.

Eine geschlossene Reihe brachte Punkte, ansonsten wuchs der Berg aus Blöcken immer weiter und ließ das Glas schließlich überlaufen: Game Over.

Kein Gedanke an Verkauf

Das Spiel war schnell entwickelt, Padschitnows Freund Wadim Gerassimow schrieb es so um, dass es auch auf westlichen IBM- Computern laufen konnte. Stundenlang spielten die beiden Freunde ihre Eigenentwicklung - schließlich hatten sie es nur dazu kreiert. An eine Verbreitung, erst recht einen Verkauf dachten beide nicht.

Kreml verkauft als erster Lizenzen[7b]

Doch das Spiel verbreitete sich schneller als jeder Computervirus, von denen auch die beiden Russen ein paar entwickelt hatten. Geld verdienten die beiden keines, die Millionen kassierte der Kreml: Die Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion, für die Padschitnow arbeitete, verkaufte die Rechte ihres wohl erfolgreichsten Exportartikels.

Doch schon zuvor war "Tetris" durch den Eisernen Vorhang gedrungen. Mehrere Firmen und Geschäftsleute verkauften die Rechte an "Tetris" - die sie gar nicht besaßen. Ein halbes Dutzend Firmen meldete Ende der achtziger Jahre das Recht auf "Tetris" an. Zu den Rekordverkäufen kam ein Rekordrechtsstreit.

Padschitnow und Gerassimow wurden bald vergessen und kamen über Talk-Show-Prominenz nicht hinaus. Beide arbeiten heute als Entwickler in den USA, Padschitnow seit 1996 bei Microsoft.

[b]Der Welterfolg: Tetris auf den Spielkonsolen


Zu hunderten Millionen lief Tetris auf Spielkonsolen, Mobiltelefonen und Schlüsselanhängern. Und Nintendos "Game Boy": Der ersten Version des Welterfolgs aus Japan lag der Welterfolg aus Russland bei - mit Kreml und Balalaika.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 05.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Quelle: FutureZone  Quelle: FutureZone
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Literaturradio gestartet


Ab heute ist das neue Literaturradio.com online. Der Webmaster der Plattform, Derwisch Tokasch, sagte dazu: "Wir hoffen, mit unserer Seite, eine Bereicherung für das Netz zu werden. Literaturradio.com ist ein Webradio mit Charakter".

Diese gediegene, dynamische Seite, die sich mit einem Klick in barrierefreie Seiten verwandeln lässt, präsentiert sich sehr übersichtlich. Es ist das erste Literaturradio im Internet, das auch Maßstäbe in humanitären Belangen setzt.

"Literaturradio ist mehr als ein Online-Radio, denn es verbindet die Menschen mit dem Wesen des individuellen Ausdrucks der Freiheit in der Literatur", so Tokasch weiter.

Lesern, Hörern und Gästen wird die Möglichkeit gegeben, aus ihrer Lieblings-Lektüre vorzulesen, welches dann im Web-Radio ausgestrahlt wird. Außerdem bekommen diese Ehrenmitglieder eine eigene Seite, auf der sie sich darstellen und in einem Forum, z.B. mit Verlagen oder Hörspielmachern und anderen Gästen austauschen können.

Im Sendeprogramm gibt es literarische Sendungen, von A wie Abenteuer bis Z wie Zukunftsromane. Reichlich im Programm enthalten sind, Märchen, Kinder und Jugendliteratur.

Literaturradio ist ein Medium mit abwechselnder und moderner Internet-Unterhaltung und bietet als Spartenprogramm eine ganz neue Werbemöglichkeiten für Autoren, Verlage, Firmen und Künstler.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 01.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Klage gegen Fußballbund wegen WM-Tickets?


"Zu Gast bei Freunden", so das Motto der Fußballweltmeisterschaft 2006. Tugenden wie "Fairness, Teamgeist und Toleranz" hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in einem Grußwort eingefordert. In den Augen vieler Fans, die sich derzeit um Tickets bemühen, ist das WM-Organisationskomitee mit Blick auf diese Eigenschaften wenig vorbildlich.

Mangelnde Transparenz, eine diffuse und widersprüchliche Kommunikationspolitik, viele offene Fragen zu Kostenerstattung und Fristen verunsichern und verärgern die Fans. Da ist zum einen die Vorauszahlung bei den Options-Tickets: Ohne zu wissen, ob man in den Genuss eines Spielbesuches kommt, müssen Interessierte Monate im Voraus in Vorleistung treten. Ein zinsloser Kredit also für das Organisationskomitee, der auch noch mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr belastet wird. Eine Gebühr von bis zu 50 Euro wird auch bei den Team-Serien der zweiten Verkaufsphase einbehalten, wenn sich die Mannschaft, für die Tickets bestellt wurden, nicht für die Endrunde qualifiziert hat.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat dem Deutschen Fußballbund eine Frist bis 30.11.2005 gesetzt, um die aus Sicht des vzbv rechtswidrigen Ticketbedingungen nachzubessern. Über den aktuellen Stand wollen wir Sie im Rahmen einer Pressekonferenz unterrichten. Anwesend sein wird auch Alexander Graf Lambsdorff (MdEP), der eine Prüfung der Verkaufspraktiken durch die Europäische Kommission angestoßen hat.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 29.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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so managen Führungskräfte Beziehungen erfolgreich


Führen im Unternehmen bedeutet, von Mitarbeitern einzufordern, dass diese ihre Arbeit tun, und zwar in Erfolg versprechender Weise. Ziel- und situationsbezogene Führung heißt, mit einzelnen Personen oder Teams Vereinbarungen zu treffen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Als Führungskraft im Außendienst sind Sie verantwortlich für die Vertriebsorganisation - ein komplexes Aufgabenspektrum. Während Ihrer Ausbildung und im Verlauf Ihrer beruflichen Biographie haben Sie außer dem erforderlichen Fachwissen vielfältige Kompetenzen erworben, die Sie in Ihre derzeitige Position gebracht haben. Jedoch: Sind Sie rundum zufrieden mit der Leistungsbereitschaft Ihrer Außendienst-Mitarbeiter?

Gefragt nach den für Ihre Position erforderlichen Führungskompetenzen, würden Sie unter anderem antworten: "Menschenkenntnis". Was genau ist damit gemeint? Doch wohl die Fähigkeit, die Reaktionen anderer bis zu einem gewissen Grad richtig vorhersagen zu können. Das gelingt Ihnen, wenn Sie genau darauf achten, was andere Menschen Ihnen verbal und nonverbal mitteilen, und diese Wahrnehmung in Beziehung setzen zum gespeicherten Wissen über psychologische Mechanismen, wie sie bei jedem von uns wirksam sind. Auf diese Weise erzeugen Sie die richtige Interpretation – Sie verstehen den anderen.

Grundlagen menschlicher Motivation

Wenden wir uns zunächst dem Begriff "Motivation" zu. Er ist allgegenwärtig in Verkaufstrainings und in der Ratgeberliteratur für Vertriebsmitarbeiter. Was genau verbirgt sich hinter diesem Wort? "Motivation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Bewegung auslösend". In der Psychologie wird damit das Zusammenwirken verschiedener Faktoren bezeichnet, die das menschliche Erleben, Verhalten und Handeln steuern.

Für alles, was wir tun, haben wir Motive. Diese sind unsere Triebfedern, die Kräfte und Energien freisetzen. "Motiv" kann auch übersetzt werden mit "Bestreben", "Drang", "Bedürfnis" oder "Wunsch. Ein Motiv wirkt auf folgende Weise:
  1. Jemand stellt bei sich selbst einen Mangel fest.
  2. Er überlegt, durch welche Handlung/welches Verhalten der Mangel beseitigt werden kann.
  3. Er führt ein Verhalten aus, von dem er annimmt, dass es zur Befriedigung führt.
  4. Der Zustand der Befriedigung ist erreicht.

Nach einiger Zeit wird sich der Mangelzustand erneut einstellen: Motive schwanken also periodisch hin und her zwischen Mangelzustand und Sättigung. Sie kommen uns allerdings erst dann ins Bewusstsein, wenn das Mangel-erleben eine bestimmte Intensität erreicht hat. So können wir von einem "Bedürfnis-Rotationsmodell" ausgehen: Sobald ein Bedürfnis erfüllt ist, tritt es in den Hintergrund und ein neues taucht auf. Beispiel: Der Mensch, der gerade seinen Durst gestillt hat, bemerkt nun, dass er Hunger hat.

Der Wunsch, bestimmte Handlungen auszuführen, wird jedoch nicht nur durch die Wahrnehmung eines Mangels angeregt. Auch die Umwelt enthält Faktoren, die Motive aktivieren: Unterschiedlichste Anreize erregen unsere Aufmerksamkeit und erzeugen das Bedürfnis, etwa einen verlockenden Gegenstand auch zu besitzen oder über eine beneidenswerte Fähigkeit verfügen zu können.

Anreiz: Angenehme Situation

Der Werbespot eines Versicherungsunternehmens zeigt eine glückliche Familie am Strand. Der Vater baut eine Sandburg mit den Kindern, während die Mutter in der Sonne liegt und ganz entspannt eine Zeitung liest. Die Botschaft lautet: Wenn Sie eine Lebensversicherung bei uns abschließen, können Sie sich unbekümmert und entspannt um die schönen Dinge des Lebens kümmern. Sie und Ihre Familie sind abgesichert. Die Angst vor einem bestimmten Zustand kann ebenfalls ein Motivator sein, eine bestimmte Handlung zur Prävention durchzuführen.

Anreiz: Wunsch nach Vermeidung einer unangenehmen Situation

Ein anderer Werbespot - ebenfalls aus der Versicherungsbranche - zeigt einen jungen Mann in seiner Wohnung. Durch extrem ungeschicktes Verhalten verwandelt er das schöne Umfeld binnen kurzer Zeit in einen chaotischen Trümmerhaufen: Er telefoniert und reißt mit dem Telefonkabel eine Vase vom Tisch. Beim Versuch, die teure Vase doch noch aufzufangen, löst er eine weitere Kettenreaktion der Zerstörung aus. Werblicher Appell: Leider hat unser Freund keine Hausratversicherung - das wird ein teurer Spaß für ihn. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, schließen Sie eine Versicherung bei uns ab.

Die Werbung lebt von beidem …

Bei der Analyse von Motivationsprozessen lassen sich zwei Aspekte unterscheiden, nämlich einerseits das Ziel des motivierten Handelns, andererseits der Weg dorthin. Ein Ziel - wie beispielsweise eine Gehaltserhöhung - kann so lohnend erscheinen, dass ein Vertriebsmitarbeiter monatelang auf Freizeitaktivitäten verzichtet und sogar den Ärger seiner Lebenspartnerin erträgt, um sich per Fernstudium eine Zusatzqualifikation zu verschaffen. Beim zielorientierten Handeln (etwas nur tun, um am Ende eine Belohnung zu erhalten) haben wir es mit extrinsischer Motivation zu tun. Wenn jedoch ein Außendienstler die Abwechslung liebt, Freude daran hat, viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen und ihnen bei der Lösung betrieblicher Probleme weiter zu helfen, ist der Weg für ihn der Anreiz - er ist intrinsisch motiviert. Das bedeutet nicht, dass ihm sein Kontostand gleichgültig ist, aber es wird ihm leicht fallen, Kunden anzurufen und zu besuchen.

Motivation wird gelernt - also kann sie verändert werden

Motivationslagen sind in ständiger Bewegung und den verschiedensten Einflüssen unterworfen. Ein Grund für die Beeinflussbarkeit liegt darin, dass menschliche Motive nur teilweise angeboren sind. Zum Überleben sind wir angewiesen auf Nahrung, Flüssigkeit, Wärme und Schlaf, doch wie wir diese Grundbedürfnisse befriedigen, hängt ab von unserer individuellen "Ich"-Biographie und der Kultur, in der wir aufgewachsen sind. Wenn das Hauptnahrungsmittel aus Reis oder Maisbrei oder Bohnen besteht, bedeutet "Hunger haben" das Verlangen nach eben diesen Lebensmitteln. Wo in einer Gesellschaft dagegen die Menschen a) genügend Geld und b) Erfahrung mit einer Vielfalt an Lebens- und Genussmitteln haben, entsteht eher Hunger auf eine leckere Pizza oder auf Schokolade. Angeborene Motive werden also durch Erfahrung, d.h. durch Lernen, spezialisiert und differenziert.

Besonders bedeutsam für den beruflichen Bereich ist die Tatsache, dass das Beobachten von Vorbildern ebenfalls eine Veränderung der Motivation bewirken kann. Wenn ein Vertriebskollege sehr viele Abschlüsse erreicht, werden die anderen Teammitglieder natürlich aufmerksam und fragen nach, was er anders macht als sie. Vorausgesetzt, das Arbeitsklima ist gut, findet "Lernen am Modell" statt.

Fazit: Menschliche Motivation ist durch Erfahrung und Lernen veränderbar. Also kann sie im beruflichen Kontext auch gezielt beeinflusst werden.

[EMAIL=info@etrillard.com]info@etrillard.com[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 23.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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Verteilte Rechenleistung hilft Aids-Forschern


Sicher kennen Sie das Programm, mit dem Privat-Rechner während der Stand-by-Zeit nach außerirdischen Signalen aus dem Universum suchen. Nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark und dann werden wir IT & Co schon ausfindig machen".

Warum nutzen Sie Ihre freie Rechenkapazitäten nicht für irdische Probleme, die uns alle betreffen? Helfen Sie den Aids-Forschern, um neue medizinische Verfahren zur Behandlung von HIV-Infizierter zu entwickeln!

Wie in verschiedenen Medien zu lesen ist, hat IBM seit gestern eine weltweite Initiative zur Unterstützung der AIDS-Forschung mit Hilfe des World Community Grid gestartet. Nutzer können hierbei ihre freie Rechenleistung für FightAIDS@Home zur Verfügung stellen, indem sie sich die Grid-Software downloaden und sich auf der worldcommunitygrid.org registrieren lassen. IBM teilte hierzu mit: "Die Rechenkapazität soll dafür eingesetzt werden, neue medizinische Verfahren für die Behandlung HIV-Infizierter zu entwickeln, vor allem angesichts der zunehmenden Arzneimittelresitenz des Virus."

Hier in Deutschland ist die Heilbronner Hochschule Partner im World Community Grid und bisher die dritte Hochschule in Europa, die ihre freie Rechenkapazität für das World Community Grid zur Verfügung stellt. In den Hochschulen sind mehr als 5.600 Studenten und Mitarbeiter dazu aufgefordert, das Projekt zu unterstützen. Insgesamt sind bereits über 100.000 Personen am Projekt FightAIDS@home beteiligt.

Helfen Sie und unterstützen Sie diese Aktion, denn AIDS geht uns alle an!

Artikel von W. Janssen - Di, 22.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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Stéphane Etrillard: Die französische Legende


Stéphane Etrillard ist Gründer und Inhaber des Management Institute SECS, Schloss Ebroich, in Düsseldorf. Er feierte am 02. November sein fünftes Firmenjubiläum. Seit 15 Jahren ist der Franzose inzwischen in Deutschland und hat sich als Coach und Trainer einen hervorragenden Namen gemacht. Mit Selbst-PR-Coachings sowie offenen und firmeninternen Workshops mit Schwerpunkt Rhetorik, Führungskommunikation und moderner Verkaufsexzellenz ist er branchenübergreifend erfolgreich. Der 39jährige Profi gilt besonders als innovativer Business-Coach und Vertriebstrainer.

Stationen

Seine französische Herkunft hat Stéphane Etrillard stark geprägt. Die ersten 22 Lebensjahre verbringt der überdurchschnittlich gute Schüler und Student in seiner Heimat. Nach einem Abitur in Mathematik und Physik stehen ihm alle Studienmöglichkeiten offen. Er entscheidet sich für ein Literaturstudium in Paris, sattelt später auf Germanistik und Übersetzungswissenschaften um. Sein Ziel: Hochschullehrer. Doch es kommt anders. Stéphane Etrillard verschlägt es nach Deutschland. In Berlin absolviert er seinen französischen Militärdienst als Journalist und landet 1991 in Düsseldorf. Dort entdeckt er im zarten Alter von 24 Jahren die "Faszination von Marketing und Vertrieb". 1992 fängt er an, sich in Düsseldorf und im Ausland mit dem Marketing von Luxusgütern zu beschäftigen und trifft auf einen Marketingprofi im Dienste amerikanischer Unternehmen. Diese Begegnung verändert seinen beruflichen Werdegang. Nach seinem bisher sehr zielstrebigen Karriereweg und einem eher behüteten, abgekapselten Leben in Frankreich beschließt er spontan, etwas Neues auszuprobieren. Etrillard erobert die Welt der Wirtschaft. Bald ist er in Marketing und Vertrieb für einen französischen Chemiekonzern in Deutschland tätig, sammelt erste Erfahrungen im Bereich Coaching und Training - und ist fasziniert.

Es folgen viele Fortbildungen. Erst nur an den Wochenenden, ohne Wissen des Arbeitgebers. Dann immer häufiger. Für Stéphane Etrillard kristallisiert sich heraus: "Das kann ich, das ist mein Weg". Er liegt richtig. Schon die ersten eigenen Seminare finden großen Zuspruch, schnell werden es mehr. In Spitzenzeiten gibt er mehr als 50 Seminare im Jahr - alles neben seiner regulären Tätigkeit, alles an den Wochenenden. Die Balance zwischen Beruf und Privatleben gerät aus den Fugen. Folgerichtig beschließt der damals 34jährige, das "Hobby" zum Beruf zu machen. Im November 2000 gibt er sein Angestelltenverhältnis auf und gründet ein Unternehmen für Managementtrainings und Coachings für Führungskräfte: Das Management Institute SECS in Düsseldorf. Der Grundstein für den Erfolg ist gelegt.

Aller Anfang ist schwer...

Was unterscheidet einen Trainer von einem Top-Trainer? Diese Frage stellt sich auch Stéphane Etrillard zu Beginn seiner Karriere als Coach und Trainer. Und beschließt für sich, ein Ausnahmetrainer zu werden. Mit Neugier und Engagement verfolgt er seinen ehrgeizigen Plan, besucht Seminare bei Spitzenleuten, knüpft überall Kontakte, experimentiert viel - und fällt auch ab und zu auf die Nase. Aber er gibt trotz Anfangsschwierigkeiten nicht auf. Sein Erfolgsgeheimnis: absolute Beharrlichkeit und Zielfokussierung, dabei aber eine große Flexibilität und Offenheit für Veränderungen. Starres Festhalten an einem einzigen Konzept gibt es für ihn nicht. Was zählt, ist einzig und allein die Zielerreichung. Den rasanten Starterfolg seines Unternehmens verdankt er vor allem seinen klaren Zielvorstellungen und einer professionellen Strategieberatung. "Ich bin erfolgreich, weil ich mir auch mal erlaube, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen, vom vorgezeichneten Weg abzugehen, ohne dabei mein Endziel aus den Augen zu verlieren. Die Welt ist unglaublich anspruchsvoll und vielschichtig geworden - Erfolg hat nur der, der schnell und flexibel handeln kann," so der Franzose.

Neue Wege beschreiten...

...davor hat sich Stéphane Etrillard nie gescheut. Bereits zu Beginn seiner Unternehmensgründung macht er sich Gedanken, wie sich Trainer und Coaches besser vermarkten können. Er erkennt: Bücherwissen hilft hier nicht weiter, neue Ideen sind gefragt. Gesagt, getan. Etrillard geht seinen eigenen Weg. Seine Vermarktungsaktivitäten finden größtenteils via Internet statt. Das Online-Marketing-Konzept geht bald auf. Mit viel kostenlosem Content auf der Website und in seinem Newsletter macht er sich in wichtigen Zielgruppen einen Namen. Dieser Ausbau des Beziehungsmanagements lohnt sich, auch wenn Kollegen ihn Anfangs für verrückt erklären. Durch die Bereitstellung von kostenlosen, nützlichen Informationen steigert Etrillard systematisch seine Bekanntheit. 2002 richtet er zusätzlich ein Internetportal für Führungskräfte der Wirtschaft ein: managementbrief.de und rhetorikbrief.de. Die Vermarktung von Seminaren, Abendveranstaltungen und internen Schulungen über das Portal wird bald zu einem zweiten, sehr erfolgreichen Standbein seiner Marketingstrategie. Durch die persönliche Ansprache schafft Etrillard einen kontinuierlichen Kontakt zu seinen Kunden; darüber hinaus ist die Online-Vermarktung ein wichtiger Faktor bei der Neukunden-Akquise.

Geschäftskonzept und Erfolgsfaktoren

Welche Bausteine machen den großen Erfolg der letzten fünf Jahre aus? Die Antwort des Erfolgstrainers ist einfach: "Der unerbittliche Wille, nicht aufzugeben, die systematische Steigerung der Bekanntheit und die große Präsenz in der Öffentlichkeit. Dazu kommt eine sehr starke Fokussierung auf individuelle Kundenwünsche und Qualität." Während andere Trainer Seminare mit 14 Teilnehmern und mehr anbieten, setzt Etrillard auf kleine Gruppen. "Ich gehe sehr intensiv auf die Menschen ein, denn ich will nicht einfach nur Geld verdienen, sondern ich will den Teilnehmern in erster Linie helfen und einen überdurchschnittlichen Nutzen bieten, " erklärt der Franzose seine Philosophie. "Und das geht eben oft nur in sehr kleinen Gruppen oder im Einzelcoaching."

Stéphane Etrillard will seinen Kunden die bestmögliche Qualität bieten. Daher hat das Management Institute SECS eine bewusst schlank gehaltene Struktur - so kann schnell und flexibel auf Kundenwünsche eingegangen werden. 24 Trainer und Mitarbeiter können hier projektbezogen eingesetzt werden, weitere 13 spezialisierte Berater und Trainer kümmern sich um ganz spezielle Anfragen. Dank exzellenter Kontakte und einem erstklassigen Trainer- und Beraterpool kann das Unternehmen hochkarätige Weiterbildungsprogramme für Unternehmen planen und realisieren. Dabei fungiert das Management Institute SECS in der Rolle eines Generalunternehmers und dient praktisch als ausgelagerte Personalentwicklung für Großunternehmen.

Durch die Zusammenarbeit mit Experten und spezialisierten Unternehmen kann Etrillard Kunden und Interessenten einen nachhaltigen Nutzen bieten und schafft so langfristige Kundenbindungen. "Viele Institute sind begrenzt in ihren Strategien, weil sie die Tore zumachen, statt sich dem Wettbewerb zu stellen," meint der 39jährige. "Wir handeln bewusst anders. Wir stehen für zeitgemäße Transparenz. Unser Trumpf besteht darin, Beratungs- und Trainingskompetenz sichtbar zu machen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich neuen Perspektiven zu öffnen."

Empfehlungsmarketing ist Trumpf

Geschätzte 60.000 Coaches und Trainer ringen derzeit um die Gunst der Klienten. Die Unternehmen werden überschwemmt mit Anfragen und Angeboten. Doch Coaching und Training sind sehr persönliche "Dienstleistungen" - Interessierte verlassen sich daher gerne auf Empfehlungen und einen guten Namen, weiß Top-Trainer Etrillard. Und profitiert davon: "Das Wichtigste beim heutigen Marketing ist die Sogwirkung. Wir verkaufen unsere Seminare inzwischen gar nicht mehr aktiv, sondern die Leute rufen selber an und fragen, ob noch Plätze oder Kapazitäten frei sind. Das liegt zum einen am Empfehlungsmarketing, zum anderen an der starken Präsenz online und in der Öffentlichkeit."

Know how teilen

Stéphane Etrillard ist nicht nur bei Großunternehmen ein begehrter Trainer und Coach. Er arbeitet ebenso mit dem Top-Manager wie mit dem Selbständigen, dem Mittelständler oder dem Politiker. Seine Coachings und Seminare hat er inzwischen in sieben europäischen Ländern durchgeführt, zahlreiche Bücher veröffentlicht und Audio-Coaching-Programme konzipiert. Elitäres Denken ist dem Franzosen verhasst. Er engagiert sich im Gegenteil dafür, sinnvolles und nützliches Know how öffentlich zugänglich zu machen und weiterzugeben, sei es in Form von Praxisleitfäden, Hörbüchern oder Fachartikeln. Sein Fachwissen gibt er auch an andere Trainer weiter, sein Institut dient als Expertenplattform und Forschungsstätte gleichzeitig. "Im Weiterbildungsbereich wird zu wenig geforscht", so der Experte. Dieses Defizit will er ausgleichen, indem er sein Know how einem möglichst breiten Interessentenkreis zugänglich macht und selbst aktiv recherchiert und forscht. Allein im Jahr 2004 hat er daher mehr als vier Monate mit Recherchen für Bücher und Kundenprojekte verbracht. Den enormen Zeitaufwand betrachtet er dabei als notwendig, um auch in Zukunft bei den Unternehmen glaubwürdig zu sein.

Zukunftsmusik

Ein beständig wachsender hochkarätiger Kundenstamm und die große Nachfrage nach seinen Seminaren zeigen: Etrillards Konzept geht auf. Mehrere Auszeichnungen, ein hoher Bekanntheitsgrad und zufriedene Kunden beweisen den Erfolg des Trainers. Doch damit nicht genug: Der charismatische Franzose hat schon das nächste Projekt angeschoben. Etrillard gründete ein weiteres Unternehmen, das eine Plattform für gezielte Online-PR von besonders innovativen Trainern und Coaches bietet. Hier können sich die "Trainer der neuen Generation" vorstellen und in monatlichen Fachartikeln ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Die Gruppe der Teilnehmer ist handverlesen. Nur seriöse und fortschrittliche Trainer und Coaches dürfen hier publizieren und erhalten die Gelegenheit, sich durch eine gelungene Vermarktung und gezielte Selbst-PR professionell zu präsentieren. Für Etrillard ist die Plattform ein weiterer Schritt auf dem Weg zu seinem Traum: einer grenzüberschreitend agierenden Akademie, in der möglichst viele europäische Teilnehmer von aktuellem Experten-Know-how in Management und Vertrieb profitieren können.

PRESSEKONTAKT: [EMAIL]redaktion@businessvillage.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 21.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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elektronische Gesundheitskarte - Cisco stellt Telematik-Infrastruktur


Cisco Systems, weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen, und das internationale eHealth-Unternehmen InterComponentWare AG (ICW) haben am heutigen Freitag auf der MEDICA eine Kooperation bekannt gegeben. Die Partner werden künftig weltweit gemeinsame Lösungen im eHealth-Bereich anbieten.

Cisco und ICW wollen gemeinsam ein Professional Access Bundle entwickeln, mit dem Ärzte, Apotheker und andere medizinische Leistungserbringer einen einfachen Zugang zur Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte erhalten. Das Bundle kombiniert einen Cisco Integrated Services Router (ISR) mit dem ICW Medical NTBA Connector. Durch die integrierte Firewall und die Unterstützung Virtueller Privater Netzwerke (VPN) ermöglicht es den schnellen, sicheren Datenaustausch mit der Telematik-Infrastruktur und in Gesundheitsnetzen. Dafür müssen die vorhandenen medizinischen Primärsysteme nicht ausgetauscht werden.

Cisco stellt außerdem leistungsfähige VPN Router für die zentralen Elemente der Telematik-Infrastruktur bereit. Diese können für den sicheren Zugang zu netzbasierten Diensten, wie eRezept- oder Verzeichnisdienste-Server, in Gesundheitskarten-Testregionen genutzt werden. Mit dem Angebot von Data-Center-Netzwerklösungen sowie Storage-Area-Networking-Lösungen von Cisco wird das umfassende Portfolio der beiden Allianzpartner abgerundet. ICW und Cisco können somit gemeinsam die komplette Telematik-Netzwerkinfrastruktur abdecken, vom zentralen Rechenzentrum bis hin zum Standort des medizinischen Leistungserbringers.

Die beiden Unternehmen werden auch beim weltweiten Vertrieb der gemeinsamen Lösungen eng zusammenarbeiten. Peter Reuschel, Vorstand der ICW: "Mit der Netzwerk-Expertise von Cisco und dem eHealth Know-how der ICW können wir optimale Voraussetzungen für den schnellen und hoch sicheren Austausch medizinischer Daten schaffen. Die gemeinsamen Lösungen lassen sich beim deutschen Gesundheitskarten-Projekt genauso einsetzen wie bei den gerade entstehenden amerikanischen Regional Health Information Organizations (RHIOs) oder anderen internationalen eHealth Projekten."
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 18.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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TransiDoc - Rechtssicherheit für elektronische Dokumente


Mit einer Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit startet heute das vom Ministerium geförderte Projekt TransiDoc. Ziel des vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie geleiteten Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von Konzepten und Praxislösungen, mit denen die Rechtssicherheit von digital signierten Dokumenten sichergestellt werden kann. Anwendung finden sollen die Projektergebnisse zum Beispiel in der Medizin bei der Digitalisierung von Patientenakten, in der öffentlichen Verwaltung bei der elektronischen Antragsbearbeitung oder im Arbeitsumfeld von Notaren und Rechtsanwälten. Entsprechend gehören Fachleute der einzelnen Bereiche zu den Projektpartnern: Beteiligt sind das Zentrum für Infomations- und Medizintechnik des Uni-Klinikums Heidelberg (ZIM), die Intercomponentenware AG (ICW), die curiavant Internet GmbH, die Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung an der Universität Kassel (provet) sowie die Bundesnotarkammer.

"Derzeit ist die rechtliche Wirksamkeit elektronischer Dokumente durch Veränderung von digitalen Datenformaten oder vergleichbaren Transformationen generell in Frage gestellt", sagt Andreas Schmidt, Projektleiter am Fraunhofer-Institut SIT in Darmstadt. Bei der Digitalisierung handschriftlich unterzeichneter Dokumente etwa wird die Unterschrift rechtlich unwirksam. Die erstellte digitale Version hat vor Gericht nicht dieselbe Beweiskraft wie das Papiergegenstück. Ein ähnliches Problem stellt sich bei elektronischen Dokumenten, die digital signiert wurden. "Durch eine Änderung im Datenformat brechen Signaturen in der Regel und werden dadurch ungültig", sagt Schmidt. Da Zahl und Vielfalt der Datenformate stetig ansteigen, ist die Rechtssicherheit in diesem Bereich zunehmend gefährdet. Ziel des TransiDoc-Projekts ist es deshalb, Lösungen zu ermöglichen, die digitale Daten zum vollständigen Ersatz von Papierdokumenten machen und den Beweiswert elektronischer Akten auf Dauer sicherstellen.

In einem interdisziplinären Ansatz erarbeiten die Projektpartner dazu gemeinsam nicht nur technische, sondern auch organisatorische Lösungsvorschläge. In einem zweiten Schritt sollen dann Werkzeuge zur Erzeugung, Bearbeitung und Prüfung von Lösungen entstehen. Leitgedanke ist dabei die Entwicklung eines Transformationssiegels für elektronische Daten. Anhand dieses Siegels sollen spätere Gutachter wie bei einer Beglaubigung genau nachvollziehen können, was wann wie mit dem Dokument geschah. Zur Sicherstellung der Rechtssicherheit ist die Überprüfung der Projektergebnisse in Form eines Beispielprozesses mit Richtern und Rechtsanwälten geplant. Erste Software-Ergebnisse werden 2006 erwartet.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 17.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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PressWatch - Beobachtung von Print- Online- und TV-Medien


Der Spezialist für digitale Medienbeobachtung PressWatch hat seine Angebotspalette vervollständigt. Ab sofort können die Anzeigen-Äquivalenzwerte in den Präsenzlisten bei der Print-Beobachtung ausgewiesen werden- auf Wunsch sogar getrennt nach Bild- und Textanteil. So kann per Knopfdruck ganz leicht und schnell der Werbewert der eigenen Pressearbeit berechnet werden. In den Präsenzlisten werden außerdem ohne Zusatzkosten die Treffer in den Unterausgaben der Tageszeitungen erfasst und ausgewiesen. Für die Nutzung aller Präsenzlisten, die Online im Kundenbereich zur Verfügung stehen, werden keine Gebühren erhoben werden.

PressReviewGenerator - kostenlose Software für Pressespiegel

Die PressWatch AG stellt jedem Kunden für die Erstellung seiner Pressespiegel die Software "PressReviewGenerator" (PRG) kostenlos zur Verfügung. Mit Hilfe des PRG können digitale Clippings, die im Original - Zeitungslayout bereitstehen, im Handumdrehen zu einem Pressespiegel verarbeitet werden. Das Deckblatt des Pressespiegels wird dabei nach Kundenwunsch gestaltet und ein Inhaltsverzeichnis kann automatisch erstellt werden. Darüber hinaus ist die Unterteilung in frei definierbare Rubriken möglich.

Eine neue Dimension der TV Beobachtung

Ab dem 1. November kommt PressWatch mit einem neuen Produkt für TV-Watch auf den Markt. PressWatch beobachtet für die wichtigsten Nachrichtensendungen Magazinformate und Reportagen rund um die Uhr. Statt einfacher Text-Mitteilung über einen Treffer, stellt PressWatch die Beiträge als Minifile inkl. Summary zur Vor-Ansicht im PressWatch - Kundenbereich zur Verfügung. Jeder Beitrag kann komplett mit Hilfe des Windows Media - Players auf dem PC angesehen werden. Der Kunde entscheidet dann, ob er den Beitrag zusätzlich noch in einem hoch auflösenden Format bekommen möchte. Die Mitschnitte werden auf Wunsch als Download oder als CD/ DVD bereitgestellt. Das neue TV-Format wird mit verschiedenen Sendungspaketen angeboten, so dass der Kunde wirklich nur für die Leistung zahlen muss, die er wirklich benötigt. Selbstverständlich gehört ebenfalls für all diejenigen, die keine ständige TV-Beobachtung benötigen, auch die anlass bezogene TV - Beobachtung zum Angebotsspektrum der PressWatch AG.

TV-Alerts in die Online-Beobachtung integriert

Bei der Beobachtung der Online-Medien (WebWatch) werden ab sofort auf Wunsch alle Portale der TV-Sender und die Programmvorschauen beobachtet. Die Kunden erfahren vor der Ausstrahlung, ob und wann etwas zu ihrem Profil gesendet wird. Die Benachrichtigung über die Treffer erfolgt über das übliche e-mail-Alert-System. Zusätzliche Gebühren für diesen Service werden nicht erhoben, sondern sind im Produkt WebWatch abgegolten.

ein Portal für alle Medien

Für alle Beobachtungsformen, ob Online- oder Print-Medien sowie TV-Beiträge gilt, dass Sie übersichtlich in einem Portal bereitgehalten werden. Dort können Artikel und Beiträge mit den bekannten PressWatch Funktionen analysiert, weiterverarbeitet oder distribuiert werden. Das beinhaltet auch eine automatische Erfassung der Lizenzdaten, da elektronische Pressespiegel lizenzpflichtig sind.

Kontakt: Presswatch AG
Ansprechpartner: Jörg Kramer
email: [EMAIL]sales@presswatch.de[/EMAIL]
Tel. +49.40.378548-10
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 14.11.2005
Rubrik: Sonstiges
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Medientraining - Die Architektur einer gelungenen Präsentation


Eine Präsentation kann vor einigen wenigen oder auch vor Hunderten von Zuhörern stattfinden - ein Auftritt in den Medien kann mitunter sogar ein Millionenpublikum ansprechen. In beiden Fällen handelt es sich um einen Auftritt vor einem Publikum, das dem Auftretenden und seinen Zielsetzungen gegenüber kritisch, neutral oder auch aufgeschlossen eingestellt ist. Immer geht es in letzter Konsequenz darum, das Publikum zu überzeugen - und nicht nur von den jeweiligen Inhalten, sondern auch von der eigenen Persönlichkeit.

An Führungskräfte werden hier hohe Erwartungen gestellt, sie selbst stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit, auf dem sprichwörtlichen Präsentierteller, und haben dabei direkt eine dreifache Aufgabe zu erfüllen: Von ihnen wird erwartet, dass sie ihre Rolle als Repräsentant eines Unternehmens erfüllen; daneben gilt es, den eigenen Anforderungen gerecht zu werden und die Chancen eines gelungenen Auftritts auch für die eigene Karriere zu nutzen; und natürlich wird außerdem erwartet, dass auch ganz konkrete Zielsetzungen erreicht werden. - Ob diese Erwartungen erfüllt werden können, hängt in allen Fällen insbesondere von der Überzeugungskraft eines souveränen Auftritts ab.

Präsentationen sind eine gängige Methode der internen und externen Unternehmenskommunikation. Nahezu jede Führungskraft verfügt über mehr oder weniger ausgeprägte Erfahrungen auf diesem Gebiet. Sie selbst werden bereits Präsentationen veranstaltet haben, sei es, um neue Ideen vorzustellen, ein Produkt zu präsentieren, komplexe Zusammenhänge zu verdeutlichen oder um Ihr Unternehmen bei Fachtagungen, Kongressen oder Messen zu vertreten. Die jeweiligen Präsentationsanlässe sind weit gefächert und nahezu grenzenlos. Der Erfolg einer Präsentation hängt dabei niemals von einem einzelnen Kriterium ab, vielmehr kommen mehrere Faktoren zusammen, die in ihrer Summe die Architektur einer Präsentation bilden.

Um den Erfolg einer Präsentation sicherzustellen, sollte der Fokus auf der Steigerung der Überzeugungskraft liegen, die sich nicht nur aus einer adäquaten Auswahl und dem professionellen Einsatz visueller Hilfsmittel, sondern mehr noch aus dem gekonnten Zusammenspiel aller Einzelelemente ergibt. Im Mittelpunkt einer jeden Präsentation steht dabei nach wie vor, und gerade auch in Anbetracht der mittlerweile fast unüberschaubaren technischen Möglichkeiten, der Mensch. Dies ist auf der einen Seite der Präsentator selbst und auf der anderen sind es seine Zuhörer. Die Überzeugungskraft einer Präsentation wird daher noch immer und zu wesentlichen Anteilen von der Persönlichkeit eines souveränen Präsentators bestimmt.

Mit einer guten Struktur und sehr geschickt eingesetzten Visualisierungen alleine sind allenfalls Teilerfolge zu erzielen, wenn offensichtliche Defizite im persönlichen Auftreten eines Präsentators ins Blickfeld des Publikums geraten. Neben den architektonischen Aspekten einer Präsentation sind es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die maßgeblich zum Erfolg einer überzeugenden Präsentation beitragen. In einer Präsentation geht es daher immer um das optimale Zusammenspiel aller Komponenten.

Ganz ähnlich verhält es sich mit Medienauftritten von Führungskräften. Auch hier ist es die Persönlichkeit des Auftretenden, die zu großen Teilen über die mediale Wirkung und damit über den Erfolg eines Auftritts entscheidet. Doch mit dem Umgang von Unternehmen und ihren Führungskräften mit den Medien ist es nicht immer zum Besten bestellt. Vielerorts besteht hier noch ein deutliches Manko, wodurch die positiven Effekte, die ein Auftritt in den Medien mit sich bringen kann, oft nicht optimal ausgenutzt werden. Dies betrifft den eigentlichen Auftritt selbst, der Chancen und auch Risiken in sich birgt, und ebenso das generelle Verhalten bei Medienkontakten.

Hier ist oft eine gewisse Ambivalenz zu beobachten. Nicht selten werden Medienkontakte eher als lästige Pflicht denn als Chance zur Steigerung des Bekanntheitsgrades begriffen. Daraus resultiert zuweilen eine sehr eingeschränkte Kooperationsbereitschaft mit den Medienvertretern, die mitunter in totaler Verweigerung gipfelt. - Andererseits sind viele Medienkontakte wenig zielgerichtet und folglich kaum dazu geeignet, ein Publikum für sich zu gewinnen oder sogar zu überzeugen.

Der Grund dafür ist letztendlich einfach: Die Medienrealität ist eine andere als die Wirklichkeit, die den Führungskräften in ihren von der Außenwelt oft fast schon isolierten Unternehmen begegnet. Wer das Mediengeschehen aufmerksam verfolgt, bekommt hier zahlreiche Beispiele dafür geliefert, dass sich so manche Führungskraft um Kopf und Kragen redet und für das repräsentierte Unternehmen dabei einen erheblichen Imageschaden anrichtet. Es gilt daher, die Chancen von Zeitung, Funk und Fernsehen - bei gleichzeitiger Minimierung aller Risiken - im Sinne der Interessen des Unternehmens zu nutzen.

Das Wort "Medienauftritt" ist zunächst ein sehr schwammiger und eher unpräziser Begriff, umfasst er doch Auftritte der unterschiedlichsten Ausprägung: Interviews, Pressekonferenzen, die Teilnahme an Talkshows usw., gleichzeitig steht das Wort zugleich für Auftritte in den Printmedien, Radio und Fernsehen. - Nun impliziert jedes dieser Medien ebenso seine spezifischen Eigenarten wie auch der Kontext eines Auftritts unterschiedliche Verhaltensverweisen erfordert. Bei einem Interview sind andere Aspekte zu beachten als bei einer Talkshow; ein Fernsehinterview ist etwas anderes als ein Interview mit einer lokalen Zeitung; ein vorbereitetes Interview stellt andere Anforderungen als ein spontanes Statement usw.

Im Gegensatz zu einem Vortrag geht es bei einer Präsentation nicht alleine darum, gut aufbereitete Informationen zu vermitteln. Zwar wird auch hier mit Faktenwissen gearbeitet, die Zielsetzung einer Präsentation ist dabei jedoch umfassender und auch komplexer. Präsentationen, zumal aufwendig inszenierte, dienen dem Zweck, das Publikum zu überzeugen. Und genau dieser Aspekt einer Präsentation birgt einige Schwierigkeiten. In längst nicht allen Fällen sind die Teilnehmer dafür aufgeschlossen, sich von einer Sache, von Veränderung oder einem Vorhaben überzeugen zu lassen. Sehr häufig ist mit Vorurteilen, Ablehnung oder wenigstens Skepsis zu rechnen. - Der Präsentator wird mit seinem Auftritt zu einem Verkäufer einer Sache, eines bestimmten Vorhabens oder einer Idee und will die eventuelle Voreingenommenheit seiner Zuhörer durchstoßen.

Das Publikum ist also der Faktor, auf den alle Bemühungen ausgerichtet sind. Überzeugte Teilnehmer sind unerlässlich, damit die eigenen Zielsetzungen überhaupt erreicht werden können. Oft stehen Präsentationen im Zusammenhang mit wichtigen Entscheidungen, ob diese Entscheidungen nun im Sinne des Präsentators ausfallen, liegt allein in der Überzeugungskraft seiner Präsentation.

Die eigenen Wünsche, bestimmte Zielsetzungen zu erreichen oder Entscheidungen herbeizuführen, sind nur selten völlig identisch mit den Interessen des Publikums. Daher gilt es, den Zuhörer mit einer zielorientierten und anschaulichen Präsentation zu verdeutlichen, worin einerseits die allgemeinen Vorteile liegen und welches anderseits der ganz persönliche Nutzen für die Teilnehmer ist. Gerade der persönliche Nutzen der Teilnehmer ist hierbei ein elementarer Aspekt, mit dem Sie die Bereitschaft wecken können, dass Ihre Zielsetzungen vom Publikum nicht nur gebilligt, sondern auch bereitwillig oder sogar begeistert mitgetragen werden.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Publikums (als Basis für Ihre Überzeugungsarbeit) lässt sich nicht zufällig herbeiführen. Sie benötigen immer eine stringente und gut durchdachte Architektur Ihrer Präsentation. Für den Erfolg einer Präsentation ist ein systematischer Aufbau unerlässlich. Nur mit einer guten Architektur werden Sie das Publikum für Ihre Absichten öffnen und schließlich von Ihren Zielen überzeugen können.

Die Problematik einer unzureichend vorbereiteten Präsentation liegt vor allem darin, dass es nach einem eventuell verpatzten Auftritt häufig keine zweite Chance mehr gibt, um doch noch zum Erfolg zu kommen. Und selbst wenn, so verschlechtert sich in allen Fällen Ihre Ausgangsposition doch erheblich. Ein Misserfolg bringt immer verhärtete Fronten mit sich und reduziert die Bereitschaft der Teilnehmer, sich von einer Sache überzeugen zu lassen. Daher gilt es, eine Präsentationsstruktur zu schaffen, die durchweg überzeugend ist und damit die Erfolgschancen maximiert.


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Artikel von R. Hallenbach - So, 13.11.2005
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Projekt 'Mobilfunk und Schule' gestartet


Wussten Sie, dass Ihr Handy beim Telefonieren am Fenster 90 Prozent weniger Leistung braucht und entsprechend weniger Strahlung abgibt als im Rauminneren? Dies und vieles mehr zum richtigen Umgang mit dem Handy können Bayerns Schüler kostenlos und ab sofort in der Schule lernen. Darauf wies heute Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Werner Schnappauf in München zum Start des Projekts 'Mobilfunk und Schule' hin. Schnappauf: 'Das Landesamt für Umwelt verleiht spezielle Messköpfe, an denen die Schüler selber die unterschiedliche Leistungsabgabe der Handys im praktischen Einsatz ausprobieren können. Denn bereits beim Kauf und besonders beim Telefonieren kann die Handy-Strahlung deutlich verringert werden. Man muss nur wissen, worauf es ankommt'.

Nach den Worten des Ministers gehören Schülerinnen und Schüler zu den Hauptnutzern des Mobilfunks. Über 80 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland haben ein Handy und auch schon die Hälfte aller 11- bis 12-Jährigen telefoniert mobil - Tendenz steigend. 'Auch wenn alle marktüblichen Handys die empfohlenen Maximalwerte größtenteils deutlich unterschreiten, sollte man sich schon beim Kauf bewusst für ein besonders strahlungsarmes Handy entscheiden', so Schnappauf. Der Minister forderte in diesem Zusammenhang auch die Hersteller auf, Strahlungswerte deutlich erkennbar schon auf der Verpackung anzugeben - für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit: 'Es kann nicht sein, dass die Käufer erst im Kleingedruckten der Bedienungsanleitung auf den Strahlungswert ihres Handys stoßen'.

Die vier wichtigsten Tipps, um die Handy-Strahlung zu minimieren, sind:
  1. Sich zum Telefonieren einen günstigen Standort suchen: Viele Balken auf dem Handy bedeuten gute Funkverbindung und damit wenig Strahlung. Deshalb nah am Fenster, und nicht im Lift oder Keller telefonieren.
  2. Erst Handy ans Ohr, sobald eine Verbindung zustande gekommen ist.Antenne nicht mit Hand abdecken, sonst regelt das Handy die Sendeleistung hoch und strahlt stärker.
  3. Vor dem Kauf über den SAR-Wert des Handys informieren.
  4. Mit Headsets die Strahlung noch weiter verringern.

Gegenstand des neuen Schulprojekts sind künstliche SAR-Messköpfe, die die spezifische Absorptionsrate bestimmen, also die Strahlungsleistung, die der Kopf beim Telefonieren aufnimmt. Bayerische Schulen können für 1-2 Wochen einen SAR-Messkopf mit Laptop, Auswertungssoftware und begleitenden Foliensätzen beim Landesamt für Umwelt bestellen. Einzige Voraussetzung ist, dass der zuständige Lehrer an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen hat. Die Messköpfe demonstrieren die unterschiedliche Strahlungsleistung je nach Position des Handys am Kopf oder der telefonierenden Person im Raum. Auch wird deutlich, dass die Strahlung umliegender Sendeanlagen wesentlich niedriger liegt als die Strahlung eines genutzten Handys. 'Ziel des neuen Schulprojekts ist es, schon den Jugendlichen das notwendige Hintergrundwissen zu vermitteln. Denn Bayern schreibt Vorsorge groß', so Schnappauf. Einbezogen in das Projekt 'Mobilfunk und Schule' sind auch Fragen der Medienerziehung wie z.B. Handykosten, Kommunikation mit SMS oder Handys als Statussymbol.

Die spezifische Absorptionsrate (SAR) gibt an, welche Strahlungsleistung der Körper beim Telefonieren aufnimmt. Je höher der gemessene Wert, desto mehr wird das Gewebe erwärmt. Zur Festlegung des SAR-Wertes wird in Deutschland eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission zugrundegelegt, die einen Wert von 2 W/kg gemittelt über jeweils 10 g nennt. Diese Empfehlung basiert auf Leitlinien der Internationalen Kommission zum Schutz vor Nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) und der Weltgesundheitsorganisation.

Umfassende Informationen für Schüler und Lehrer stehen ab sofort auch im Internet unter http://www.bayern.de/lfu/laerm/emv/emv.htm zur Verfügung. Weitere Informationen sind zu finden unter: http://www.elektrosmog.bayern.de© Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Artikel von R. Hallenbach - So, 13.11.2005
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Sony Playstation 3 kommt ohne Regionalcode


Bisher war man es gewohnt, dass Spiele für die erfolgreiche Playstation-Konsole von Sony mit einem Regionalcode versehen waren. Ähnlich wie bei DVD-Filmen bedeutet dies, dass Spiele oder Filme, die mit dem Regionalcode 1 (USA + Kanada) versehen waren, nicht auf Abspielgeräten liefen, die z. B. auf den Regionalcode 2 (Japan, Westeuropa, Mittlerer Osten, Südafrika) eingestellt waren.

Einem Bericht des Online-Magazins testticker.de zufolge soll der Chef von Sony Computer Entertainment Australien, Michael Ephraim, erklärt haben, dass zumindest bei der kommenden Spielkonsole der Wirrwarr beim Regionalcode ein Ende haben soll. Sinn der Regionalcodes war es, dem jeweiligen Hersteller die alleinige Kontrolle über die Marktpreise und den Distributionsweg zu sichern. Diese regionalen Beschränkungen ließen sich mittlerweile bei vielen geräten durch Einstellungen bzw. Umbau der Hardware oder durch spezielle Software umgehen und machten sie wirkungslos.

Sollte die Sony Playstation 3 tatsächlich ohne Regionalcode ausgeliefert werden scheint der alte Merketing-Grundsatz 'nur zufriedene Kunden bringen Gewinn' bei den verantwortlichen Managern wieder Gehör zu finden. Im Gegensatz zum weiter schwächelnden musikalischen Arm von Sony, bei dem Kunden immer grössere Nachteile zugemutet werden, ist die auf Kunden-Service getrimmte Spiele-Division von Sony kommerziell immer erfolgreicher.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 10.11.2005
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Der Ursprung der Rhetorik als Lehre von der Redekunst


Der Begriff Rhetorik umfasst mittlerweile ein breites Spektrum im Bereich der menschlichen Kommunikation. Der Ursprung der Rhetorik als Lehre von der Redekunst reicht dabei zurück bis in die Antike. Im antiken Griechenland und Rom entstanden direkt mehrere Rhetoriken als Instruktionen für die geistliche Verarbeitung eines Themas bis hin zum Vortrag vor Publikum.

Dementsprechend ist mit der Rhetorik im Allgemeinen noch heute vor allem die Kunst der wirkungsvollen freien und öffentlichen Rede gemeint. – Allerdings fand auch schon in der Antike eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Gespräch als Kommunikationsform statt. Schon damals wurde sehr konkret zwischen zwanglosen, erkenntnisorientierten und kontroversen Gesprächssituationen unterschieden.

Eine öffentliche Rede und das Gespräch unterscheiden sich zunächst an einer Stelle besonders markant: Während zwischen einem Redner und seinem Publikum keine unmittelbare Interaktion stattfindet, geht es beim Gespräch um einen gegenseitigen Austausch von Informationen. Hierfür reicht es allerdings längst nicht aus, dass die Gesprächspartner einfach nur hören und sprechen können. Sie müssen vielmehr in der Lage sein, sich gegenseitig und möglichst ohne Reibungsverluste zu verstehen.

Das Ziel eines Gesprächs ist es immer, etwas zur gemeinsamen Sache zu machen. Die Gesprächsrhetorik umfasst also die effektive Gestaltung von Gesprächen. Ziel eines Gesprächs ist es immer, eine gelungene Verständigung zu erreichen. Ob dieser Zweck erfüllt werden kann, unterliegt dabei zahlreichen Einflussfaktoren, wovon die emotionale Komponente die wohl bedeutendste ist. Gerade die zwischenmenschliche Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Effektivität eines Gesprächs in hohem Maße von psychologischen Aspekten abhängt. Hierdurch kann entweder ein fruchtbares Klima der gelungenen Verständigung entstehen oder das gegenseitige Verstehen ganz erheblich beeinträchtigt, sogar völlig gestört und in destruktive Bahnen gelenkt werden. Das kann (nicht nur) im beruflichen Umfeld zu enormen Defiziten führen und dabei eine Fessel für viele positive Entwicklungen darstellen.

Mithilfe einer professionellen Beherrschung der unterschiedlichen Elemente der Gesprächsrhetorik und einer umsichtigen Anwendung derselben können Sie selbst entscheidend auf die Effizienz der Kommunikation im Unternehmen einwirken. Es liegt auf der Hand, dass gerade im Dialog die emotionale Situation der Gesprächspartner eine herausragende Rolle spielt. Wer die Regeln und Prinzipien der Gesprächsrhetorik kennt und praktiziert, entzieht dem Erfolg oder Misserfolg von Gesprächen seine Beliebigkeit und macht ihn nicht vom Zufall abhängig. Das Ziel ist eine positive Einflussnahme auf Gesprächssituationen im Unternehmen, was immer auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse zur Folge hat.

Die Gesprächsrhetorik, und das ist eine spezifische Eigenart dieser Disziplin, ist immer Theorie und Praxis zugleich. Nur mit Kenntnis der theoretischen Grundlagen kann das Gespräch in der Praxis seine volle Wirkung entfalten und so zum unternehmerischen Erfolg beitragen.

Zudem entwickeln Personen, die das weite Feld der Gesprächsrhetorik beherrschen, auch in der klassischen Rhetorik schneller eine entsprechende Sicherheit. Mit Kenntnis der Elemente der Gesprächsrhetorik lassen sich damit nicht nur Gespräche effektiver gestalten, die Kunst der effektiven Gesprächsführung ist eine wichtige Grundlage für sämtliche Bereiche der menschlichen Kommunikation.

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Artikel von W. Janssen - Mi, 09.11.2005
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Führungswechsel im Online-Vermarkterkreis


Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat bei seiner letzten Sitzung neue Führungskräfte gewählt. Die berufliche Veränderung des bisherigen Amtsinhabers, Harald Kratel, der von der G+J Electronic Media Sales GmbH als COO zu Parship wechselt, hatte die Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden der BVDW-Fachgruppe nötig gemacht. Neuer OVK-Vize ist Thomas Kabke (IP interactive GmbH), weiterhin obliegt dem vor kurzem wiedergewählten OVK-Vorsitzenden Christian Muche die Leitung des Gremiums. Bereits zuvor hatten die Teilnehmer des dem OVK zugehörigen Arbeitskreises (AK) Media Ralf Scharnhorst (SinnerSchrader AG) als Leiter wiedergewählt und auch Rainer Markussen (G+J Electronic Media Sales) zum neuen AK-Leiter gekürt.

In der vergangenen Woche trafen sich die Mitglieder des Online-Vermarkterkreises (www.online-vermarkterkreis.de) bei SevenOne Interactive in Unterföhring zur Nachlese der OMD 2005. Die 22 Teilnehmer zeigten sich mit dem neuen Veranstaltungskonzept in den Messehallen Düsseldorf sowie mit der Besucherzahl und -struktur sehr zufrieden. Die Zahlen sprechen ohnehin eine eindeutige Sprache: Mit 108 Aussteller (+ 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 5008 Besuchern (+ 40 Prozent) verzeichnete der wichtigste Branchentreffpunkt zum Thema Online-Marketing in diesem Jahr Rekordwerte.

Kabke: Mit TV-Erfahrung Konvergenz-Gedanken stärken

Bei der Sitzung stand zudem die Neuwahl des stellvertretenden Fachgruppen-Vorsitzenden auf der Agenda. Diese war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Harald Kratel aufgrund seiner beruflichen Veränderung den OVK verlassen wird. Der neue OVK-Vize Thomas Kabke kommentierte seine Wahl mit den Worten: "Ich freue mich, so zum Erfolg des OVK beitragen zu können. Dabei möchte ich auch meine langjährige Erfahrung aus den klassischen Medien einbringen, um so den Stellenwert der Online-Werbung im Markt zu stärken." Kabke führte nach Stationen in Agenturen und Radiovermarktung bis 2003 das Hamburger Büro des TV-Vermarkters IP Deutschland als stellvertretender Verkaufsdirektor. Seitdem ist er Vorsitzender der Geschäftsführung IP interactive GmbH.

Ein besonderer Dank der Anwesenden ging an das scheidende OVK-Mitglied Harald Kratel. "Mit Harald Kratel verlieren wir zu unserem großen Bedauern einen Top-Mann, der maßgeblich zum Erfolg des OVK beigetragen hat. Ich freue mich nun auf die Zusammenarbeit mit Thomas Kabke, der ja bereits federführend in einige Projekte eingebunden war und daher das volle Vertrauen des OVK genießt“ so der OVK-Vorsitzende Christian Muche (Yahoo Deutschland GmbH).

Arbeitskreis Media: Top-Thema Targeting

Bereits in der Woche zuvor trafen sich 27 Unternehmensvertreter zur Sitzung des AK Media. Die Sitzungsteilnehmer, die aus den Bereichen Vermarkter, Agenturen und Auftraggeber stammen, befassten sich dabei vor allem mit dem Thema Targeting, also der zielgruppengenauen Auslieferung von Werbemitteln.

Turnusgemäß stand dabei auch die Wahl der Arbeitskreisleiter an. Dabei wählten die Anwesenden Ralf Scharnhorst (SinnerSchrader AG) erneut in das Amt des AK-Leiters. Neu an seiner Seite ist Rainer Markussen (Geschäftsführer G+J Electronic Media Sales GmbH). Markussen wurde zudem vom OVK zum Delegierten für den Organisationsausschuss Online-Medien der IVW gewählt.

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW ist der Zusammenschluss der führenden deutschen Online-Vermarkter. Gemeinsames Hauptanliegen der Mitglieder ist die Steigerung und der Ausbau des Online-Werbemarktes in Deutschland. Mitglieder des Online-Vermarkterkreises im BVDW sind die Unternehmen Ad2Net, AdLink Internet Media, AOL Deutschland, Bauer Media, GMX, G+J Electronic Media Sales, GWP online marketing, InteractiveMedia CCSP, IP interactive, Lycos Europe, mobile.de, Overture, Quality Channel, SevenOne Interactive, Scout24 Media, Tomorrow Focus, Web.de und Yahoo! Deutschland

Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Dr. Bernd Henning, Referent Online-Vermarktung und Forschung
Tel. 030 880 078 -38, Fax: -33
mailto: [EMAIL]henning@bvdw.org[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 04.11.2005
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Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten


Die Preisträger der zweiten Runde beim "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BWMA) stehen fest.

Ihnen wurden im Oktober auf der SYSTEMS 2005 in München die Gewinnerurkunden überreicht. Aus 91 Einreichungen hat eine unabhängige Jury insgesamt sechs Erfolg versprechende Gründungskonzepte ausgewählt. Vergeben wurden drei mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreise, drei weitere mit 5.000 Euro dotierte Preise, sowie der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis zum Fokusthema "Multimedia in Breitbandanwendungen" des Verbands der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste (VATM). Zusätzlich steht allen Preisträgern in der Startphase ein umfangreiches Beratungs- und Seminarangebot und Unterstützung durch erfahrene Experten eines eigens initiierten überregionalen Coaching-Netzwerks zur Verfügung.

In vielen Anwendungsbereichen bieten leistungsfähige Multimediatechnologien heute ganz neue und zukunftsweisende Chancen für Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen. Die prämierten Geschäftsideen demonstrieren einmal mehr das hohe Potenzial des Multimediabereichs. Die diesmaligen Hauptpreise reichen von einer Spezialhardware für die medizinische Bildverarbeitung, mit der Diagnoseprozesse signifikant beschleunigt und qualitativ erheblich verbessert werden können, über eine neuartige Technologie, mit der erstmals dynamische Hologramme - ähnlich einer Filmsequenz - und holographisch-interaktive 3D-Computerschnittstellen realisiert werden können - z. B. zur berührungslosen Bedienung von Geräten -, bis zu einem Produktsystem für die neue Funktechnologie WiMAX, mit dem die Gründer eine Vorreiterstellung im Markt einnehmen wollen.

Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im BMWA: "Multimedia-Technologien durchdringen inzwischen nahezu alle Branchen und vernetzen vielfach bislang getrennte Anwendungsbereiche. Die Erfolg versprechenden Gründungsideen von Teilnehmern und Gewinnern des Multimedia-Gründerwettbewerbs belegen das hohe Potenzial und den Beitrag des Multimediabereichs zur Erschließung neuer Marktsegmente. Sie belegen auch, dass vor allem junge Unternehmen wesentlich dazu beitragen, die Innovationsfähigkeit unseres Standorts voranzubringen. Der "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" soll deshalb Anreiz für noch mehr Unternehmensgründungen im Multimediabereich geben."

Einsendeschluss für die nächste Wettbewerbsrunde ist der 31.12.2005

In der laufenden und für dieses Jahr letzten Runde des "Gründerwettbewerbs - Mit Multimedia erfolgreich starten" können noch bis zum 31. Dezember 2005 innovative Gründungskonzepte für Multimedia-Unternehmen eingereicht werden. Zu gewinnen sind wieder bis zu drei Hauptpreise in Höhe von je 25.000 Euro und bis zu zehn weitere Preise in Höhe von je 5.000 Euro.

Sonderpreis für Multimedia im Automobil

Zusätzlich vergibt die BMW Group als Partner des Wettbewerbs einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 € für innovative Konzepte zu dem Fokusthema "Multimedia im Automobil". Infotainment, Telematik und Internet halten bereits heute Einzug in das Auto. Die besondere Herausforderung ist, dass neue Anwendungen leicht und intuitiv bedienbar sein müssen ohne Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Hier ist der Einsatz von intelligenten Multimediaanwendungen gefragt, mit dem das Auto komfortabler und sicherer gestaltet werden kann.

Ansprechpartner für Teilnehmer:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektdurchführung im Auftrag des BMWA
Rheinstraße 10 B, 145113 Teltow
Tel.: (03328) 435 123
Fax.: (03328) 435 189
e-mail: [EMAIL]info@gruenderwettbewerb.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 02.11.2005
Rubrik: Sonstiges
Links:
Quelle: IHK Braunschweig  Quelle: IHK Braunschweig
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at-mix.de auch als Wort- und Bildmarke geschützt



Das Internet und E-Commerce Lexikon von at-mix.de hat jetzt auch den 'amtlichen Segen', denn seit einigen Tagen ist das Logo von at-mix.de sowohl als Wortmarke und Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Damit genießt es einen besseren rechtlichen Schutz und es ist für die Redaktion leichter, Rechtsverstöße zu verfolgen.

Während es nicht möglich ist, sich Gattungsbegriffe wir 'Lexikon' oder 'Glossar' als Marke schützen zu lassen, ist dies für ein Kunstwort wie 'at-mix' viel leichter. Durch das Anmelden einer Marke erhält der Markeninhaber nun die Möglichkeit, gegen Namen oder Kennzeichen rechtlich vorzugehen, bei denen eine Verwechselungsgefahr vorliegen könnte. Ein potentieller Domaingrabber hätte nur wenig Freude beim Versuch, ein Lexikon unter der Domain atmix.de oder et-mix.de zu betreiben.

Eine derartige Markenanmeldung bringt auch aktuell Vorteile. So ist es derzeit noch Markeninhabern vorbehalten, sich die passende EU-Domain während der sogenannten 'Sunrise Periode' zu registrieren, während 'normale Webmaster' erst danach, also voraussichtlich ab 2006 eine eu-Domain verbindlich registrieren können.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 31.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Bundesnetzagentur zukünftig mit InfoBrief


Nach der Umstrukturierung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) in die sogenannte Bundesnetzagentur, haben sich auch weitere Zuständigkeiten ergeben. Da, nach Aussage der Behörde, der Bundesnetzagentur täglich zahlreiche Anfragen zu Aufgaben und Entscheidungen erreichen, wird die Agentur zukünftig einen sogenannten "InfoBrief" mit aktuellen Meldungen, Berichten und Erläuterungen veröffentlichen.

Wie auf der Website zu lesen ist, ist der InfoBrief ein Informationsdienst im DIN-AE-Format, der vom Pressereferat der Bundesnetzagentur herausgegeben wird. Die Printversion des InfoBriefs kann kosten- und formlos abonniert werden. Interessenten können sich unter "InfoBrief" registrieren lassen.

Mit der Publikation InfoBrief verbindet sich auch die Absicht, Interesse zu wecken für die Märkte der Zukunft - Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen -, Entscheidungen der Bundesnetzagentur transparent und nachvollziehbar darzustellen und so den Einblick zu gewähren in die vielschichtige Arbeit der Bundesnetzagentur.

Die 1. Ausgabe (Oktober 2005) finden Sie hier.

Artikel von W. Janssen - Mi, 26.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Vorsicht vor Abzocke mit Informationen zur Vogelgrippe


Jeden Tag finden sich in den Zeitungen neue Berichte über Fälle von Vogelgrippe, die Deutschland immer näher kommen. Dabei herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung noch große Verunsicherung über die tatsächlichen Gefahren und wie man sich vorbeugend schützen kann. Die Verunsicherung nutzen offenbar einige ganz dreiste Zeitgenossen um kostenlose Informationen gegen teures Entgelt anzubieten.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz berichtet heute, dass auf Videotextseiten einiger Fernsehsender kostenpflichtige Angebote privater Anbieter mit Informationen zur Vogelgrippe zu finden sind. Das Ministerium wendet sich gegen derartige Versuche, mit den Ängsten der Bevölkerung Geschäfte zu machen. 'Es grenzt schon an dreiste Abzocke, wenn 2,99 Euro für Informationen per SMS-Nachricht oder Faxabruf verlangt werden, die für jedermann problemlos frei zugänglich sind', sagte Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium.

Angesichts solcher Angebote machte er noch einmal deutlich, dass alle notwendigen Informationen über die Vogelgrippe und ihre Gefahren völlig kostenlos und sehr umfangreich auf der Internetseite www.verbraucherministerium.de abrufbar sind. Dort sind auch weiterführende Links zu finden.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz wies noch einmal darauf hin, dass es auf Tierseuchenfälle vorbereitet ist und derzeit keine Gefahr für Menschen in Deutschland besteht. Im Falle eines Ausbruchs der Tierseuche Vogelgrippe in Deutschland wird das Ministerium alle Maßnahmen koordinieren. Diese werden zuvor europäisch und national abgestimmt. Dabei arbeiten Bund, Länder und nationale Tierseuchenexperten sowie internationale Institutionen eng zusammen.

Weitere Informationen können auch über die zuständigen Behörden der Bundesländer oder über die Pressestelle angefordert werden.

Pierre Vetter
Pressestelle
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

Fon: 030 - 20 06 31 74
Fax: 030 - 20 06 31 79
Pierre.Vetter@bmvel.bund.de
Artikel von R. Hallenbach - Di, 25.10.2005
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Musik-Piraterie und Handel via eBay wird hart bestraft


Am Freitag verhängte das Leipziger Amtsgericht drakonische Strafen gegen einen Angeklagten. Ihm wurde vorgeworfen, Musikpiraterie betrieben und die illegale Ware via eBay verkauft zu haben.

Laut einem Bericht des Magazins 'FOCUS' verhängten die Richter (Az. 205LS208JS4630/02) gegen den 41-jährigen Angeklagten eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und 10 Monaten Haft. Außerdem wurden die 187.000 Euro beschlagnahmt, die der Angeklagte auf dem Konto seines Sohnes versteckt hatte. Zusätzlich muß er noch eine Strafe von weiteren 48.000 Euro zahlen.

Der Familienvater hatte urheberrechtlich nicht lizensierte taiwanesische Karaoke-DVDs zunächat in den USA gekauft. Diese Ware im Wert von etwa einer Million Euro wurde dann via eBay mit rund 20 Prozent Gewinn vertrieben. Die Staatsanwaltschaft hatte seine Aktivitäten nach Hinweisen der Ermittler der Urheberrechtsgesellschaft GEMA observiert. Ein Gema-Fahnder bezeichnete das Urteil laut FOCUS als 'Meilenstein'. Anders als in vielen bisherigen Piraterie-Prozessen sei der Täter nicht nur vorrangig wegen Steuerhinterziehung belangt worden.
Artikel von R. Hallenbach - So, 23.10.2005
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Online-Tauschbörse für WM-Tickets


Der Weltfussballverband Fifa reagiert auf die bisherigen Kritiken und hat angekündigt, voraussichtlich ab 1. Februar ein Portal zu starten, über das sowohl der Weiterverkauf von Eintrittskarten für die WM 2006 als auch die Übertragung von Tickets möglich wird. Bisher war geplant, dass einmal erworbene und dann namentlich gekennzeichnete Karten nicht mehr übertragbar sein sollten. Details zu der geplanten Online-Plattform hat die Fifa jedoch noch nicht bekanntgegeben.

Eine lizensierte Tauschbörse soll laut Fifa dem Ticket-Schwarzmarkt den Boden entziehen. Das Online-Portal wird realisiert vom Bremer SDax-Unternehmen CTS Eventim, die für die Fifa bereits exklusiv den Verkauf der rund 3,2 Millionen Eintrittskarten für die WM in Deutschland 2006 abwickelt. Das bestätigte der Vorstandschef des größten deutschen Ticketvermarkters, Klaus-Peter Schulenberg, der Online-Ausgabe des 'Handelsblatt'.

'Das ist für uns ein sehr relevantes Projekt, mit dem erhebliche Umsätze möglich sind', erklärte Schulenberg. Die Konzeption für die Wiederverkaufsbörse werde man auch für weitere Aufträge nutzen können. CTS Eventim übernimmt dabei eine Art Maklerrolle und wird in dieser Funktion die in das System eingestellten Karten gegen eine Gebühr weitervermitteln. 'Wie hoch diese Gebühr sein wird, darüber verhandeln wir noch mit der Fifa', so Schulenberg weiter. Er wies auch noch einmal auf die Probleme des Schwarzmarkthandels etwa über Internet-Auktionshäuser hin: 'Wer auf diesem Weg eine Karte kauft, riskiert, dass er die Veranstaltung nicht sieht. Denn die Kontrollen in den Stadien werden je nach Sicherheitslage sehr intensiv sein.'
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 22.10.2005
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Totalausfall bei All-Inkl.com


Der Webhoster "Neue Medien Münnich" (all-inkl.com) aus 02742 Friedersdorf hatte heute einen Totalausfall seiner Server. Da auch wir dort unsere Server gemietet haben, waren auch wir für diese Zeit nicht erreichbar. Insgesamt waren seit Samstag gegen 8:00 Uhr etwa 250.000 Domains nicht mehr zugänglich. Gegen 16:30 Uhr war der Schaden dann behoben.

In einer Entschuldigungs-Mail gab All-Inkl folgende Begründung an:

Leider kam es heute durch einen Hardwareausfall unseres Leitungsanbieters,
der LambdaNet Communications Deutschland AG , zu einer längeren Nicht-
erreichbarkeit vieler Server und aufgrund vieler Kundenanfragen zu einer
Überlastung der telefonischen Hotline.

Diese Störung hatte zu Folge, dass Ihre Internetadresse, FTP- und E-Mail
Dienst für mehrere Stunden nicht erreichbar war.
Ihre Daten (HTML, PHP, MySQL etc.) auf dem Server sind aber durch den
Ausfall nicht verloren gegangen.

Sollte Sie eine E-Mail in der Zeit der Störung erhalten haben, so werden
diese E-Mails i.d.R. nachträglich zugestellt. Unter Umständen erhält der
Absender aber auch eine Fehlermeldung, dass Ihre Domain nicht erreichbar
war und er muss die E-Mail nochmals schicken.

An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass diese Störung
nicht durch uns verursacht wurde. Wir sind aber trotzdem für die Zukunft
bemüht, hier noch bessere redundantere Leitungskapazitäten zur Verfügung
zu stellen, so dass ein solcher Ausfall nicht mehr vorkommt. Leider lassen
sich die IP-Adressen, welche wir früher direkt von Lambdanet bezogen haben,
aber noch nicht über einen anderen Anbieter routen.


Artikel von W. Janssen - Sa, 22.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Klage per E-Mail jetzt möglich


Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz in Mainz führt als bundesweit erstes Sozialgericht den elektronischen Rechtsverkehr ein. Das bedeutet, dass das Gericht künftig auch Klagen per E-Mail annimmt. 'Die schnelle Übertragung auf dem elektronischen Wege vereinfacht und beschleunigt die Verfahren, spart Kosten und sorgt für mehr Bürgerfreundlichkeit', sagte dazu der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP). Auch die weiteren Sozialgerichte in Koblenz, Mainz, Speyer und Trier sollen bis Ende 2006 mit dem elektronischen Rechtsverkehr arbeiten.

Die Staatssekretärin im Justizministerium, Stefanie Lejeune (FDP) hofft, dass der elektronischen Rechtsverkehr bei den Sozialgerichten 'auf so großes Interesse stößt wie bei den Verwaltungsgerichten'. Bei den rheinland-pfälzischen Verwaltungsgerichten wird das Internet bereits seit Juni dieses Jahres für den Schriftverkehr genutzt.

Konkret bedeutet die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs, dass Schriftsätze künftig im Anhang einer E-Mail geschickt werden können. Außerdem haben die Verfahrensbeteiligten die Möglichkeit, elektronische Akten sowie den Stand des Verfahrens über das Internet einsehen. Die Gerichte vergeben die nötigen Passwörter selbst und die Datensicherheit wird dadurch gewährleistet, dass sämtliche E-Mails automatisch verschlüsselt werden. Außerdem müssen angehängte Dokumente vom jeweiligen Absender mit einer qualifizierten Signatur versehen werden.

Den größten Vorteil des elektronischen Rechtsverkehrs sieht Andreas Heinz vom Landessozialgericht Rheinland-Pfalz darin, dass künftig sehr unkompliziert auf die Akten zugegriffen werden kann: 'Früher war eine Akte bei einer Person, jetzt steht sie jederzeit zur Verfügung. Dadurch wird die Bearbeitungszeit kürzer.'
Artikel von R. Hallenbach - Do, 20.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Recherche Dienst - professionelle Internetrecherche


Sowohl für den einfachen Webmaster mit seiner Homepage, als auch für ein Unternehmen mit einer größeren Website, aber auch für Internet-Dienstleister wird es immer schwieriger, eine bedarfsgerechte Analyse zur Aufbereitung seiner Web-Präsentation durchzuführen. Gerade für Fragen wie: "Welche neuen Informationen gibt es zum Thema Marketing-Trends?" "Wie präsentieren sich unsere Mitbewerber mit welchen Produkten im Internet?" oder: "Wie gestalte ich einen guten Newsletter?", fehlt oft die Zeit und mangels Fachkompetenz fühlt sich keiner für diese wichtige Aufgabe zuständig.

"Wissensmanagement ist in heutiger Zeit das A und O", mit diesem Slogan wirbt das Unternehmen "Recherche-INSTITUIT - Ole Hauptmann" aus 24235 Laboe. Dort heißt es weiter: "Diese kostenintensiven und zeitaufwendigen Recherchen müssen Sie nicht leisten! Das Recherche Institut übernimmt für Sie die professionelle Internetrecherche mit einer bedarfsgerechten Analyse, Aufbereitung und Präsentation!"

"Wir wissen's!" ist das Motto der Mitarbeiter des Recherche Instituts! "Unsere Mitarbeiter sind ausgesuchte Spezialisten im jeweiligen Fach- und Themenbereich", erklärt Rechercheleiterin Svenja Voß. "Wir arbeiten ausschließlich mit berufserfahrenen Fachkräften zusammen, die nur in Ihrem Fachbereich für unsere Kunden recherchieren. "Mit unserem Dienstleistungsangebot nehmen wir unseren Kunden aufwendige und zeitintensive Recherchen im Internet ab und liefern ihnen die von uns aufbereiteten Ergebnisse mit einer fachkundigen Bewertung digital und/oder klassischen Druckform zeitnah aus!"

Natürlich entscheidet der Kunde selbst, welchen Umfang die Recherche zu einem Thema oder Fragestellung haben soll. In verschiedenen Dienstleistungs-Pakten kann der Kunden den Leistungsumfang bestimmen und somit auch seine Kosten vorher kalkulieren. Das Unternehmen bietet beispielsweise folgende Dienstleistungen:

KurzRECHERCHE
Das Ergebnis einer KurzRECHERCHE sind 1-2 Seiten mit Stichworten zum gewünschten Thema und einer Linkssammlung entsprechend Ihren Vorgaben. Die Lieferzeit bei einer KurzRECHERCHE beträgt 24 Stunden an Werktagen
Preis: 50,00 Euro

KompaktRECHERCHE
Die KompaktRECHERCHE beinhaltet 2-4 Seiten mit Stichworten zum Thema, einer Linkssammlung entsprechend Ihren Vorgaben sowie tagesaktuellen Fakten. Die Lieferzeit bei einer KompaktRECHERCHE beträgt 24 Stunden an Werktagen
Preis: 150,00 Euro

IndividualRECHERCHE
Bei einer IndividualRECHERCHE liefern wir max. 10 Seiten mit Stichworten zum Thema und einer Linkssammlung entsprechend Ihren Vorgaben, weiterführenden Informationen nach Inhalten strukturiert, tagesaktuelle Fakten, einer Linkssammlung und ggf. einer Adresssammlung. Die Informationen kommen teilweise aus kostenpflichtigen Datenbanken. Die Lieferzeit bei einer IndividualRECHERCHE beträgt 5 Werktage
Preis 625,00 Euro

MitgliedsRECHERCHE
Werden Sie Mitglied bei uns: eine dreimonatige Mitgliedschaft sichert Ihnen bei Bedarf fortlaufende Recherchen. Je Monat sind es 4 KurzRECHERCHEN, die Ihnen keine Zeit stehlen, weil wir dies für Sie erledigen. Die Lieferzeit bei einer KurzRECHERCHE beträgt 24 Stunden an Werktagen
Preis: 3 x 150,00 Euro

"Durch die Auswahl von Produktpaketen sind die Kosten pro Auftrag für unsere Kunden fest kalkulierbar! Eine Investition, die sich auszahlt", erklärt Frau Voß. "Eine professionelle Recherche nimmt Ihnen den Stress der Informationssuche ab und spart dabei Ihre kostbare Zeit und weitere Kosten der Aufarbeitung."

Alle Informationen zum neuen Recherchedienst sind abrufbar unter Recherche-Institut
Artikel von W. Janssen - Do, 20.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Systems 2005 - Online-Marketing-Grundlagen für den Mittelstand


Ab kommenden Montag haben interessierte Besucher, auf der Systems 2005 in München, die Gelegenheit sich in Halle B1 (Stand 117) umfassend mit Grundlagenwissen im Bereich Online-, E-Mail- und Suchmaschinen-Marketing zu versorgen. Zum ersten Mal präsentiert sich der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. mit einem Special zum Thema Online-Marketing im Rahmen eines eigenen Gemeinschaftsstandes auf der Systems 2005. Neben einem täglich wechselnden Vortrags- und Informationsprogramm stehen die Experten als Ansprechpartner am Gemeinschaftsstand Rede und Antwort.

Unter Federführung von BVDW-Gesamtvorstand Peter J. Bisa (Tactum GmbH) haben insgesamt zehn Unternehmen ein attraktives Vortragsprogramm zusammengestellt, in dem vor allem die Grundlagenvermittlung an erster Stelle steht. Vertreten sind: construktiv GmbH, nonstopConsulting GmbH, MiDao GmbH, CODE COUTURE Software GmbH, mission-one eRelations AG, W3 Solutions GmbH, Zoomio Deutschland GmbH, eBusiness-concept - Agentur für eMarketing und IT-Solutions, contentmetrics GmbH, TARGET-E GmbH. Bisa, der sich mit seiner Ernennung zum Gesamtvorstand im BVDW vor allem dem Abbau von Vorbehalten gegenüber digitalen Lösungen verschrieben hat, will mit dem offenen, einladenden Gemeinschaftsstandkonzept und den gesetzten Themenschwerpunkten vor allem den Mittelstand erreichen.

In jeweils etwa 15 bis 20 Minuten dauernden Vorträgen führen die BVDW-Experten mit Fakten und praxisnahen Tipps durch die Welt des (erfolgsbasierten) Online-Marketings. Das Themenspektrum reicht vom E-Mail-Marketing und der Erfolgskontrolle über Entscheidungskriterien bei der Auswahl der richtigen Internet-Multimedia-Agentur bis hin zur Erfolgskontrolle im Online-Marketing und Branchenschwerpunkten Tourismus und Freizeitindustrie. Vorträge zum Suchmaschinen-Marketing, zur Kundenbindung sowie zur Vertriebsunterstützung und zum Affiliate Marketing runden das Programm zu einer umfassenden Informationsplattform zum Online-Marketing ab.

In den Pausen, aber auch direkt am Stand stehen die Veranstalter und Aussteller zum Austausch von Fachfragen und Diskussionen zur Verfügung. Am Montag und Dienstag (24. und 25. Oktober) bieten sich zudem Gesprächsmöglichkeiten mit BVDW-Präsident Arndt Groth (InteractiveMedia CCSP GmbH). Am Dienstag (25. Oktober), 13 Uhr, stellt der Arbeitskreis E-Mail-Marketing des BVDW seine Initiative "FSK E-Mail" vor. Im Unterschied zu bereits existierenden Initiativen fokussiert die geplante Freiwillige Selbstkontrolle vor allem Versender und Auftraggeber von E-Mail-Marketing-Kampagnen. Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) hat bereits ihren Unterstützung für diesen Vorstoß signalisiert.
Artikel von W. Janssen - Do, 20.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Management Institute SECS trotzt Flaute weiter im Weiterbildungsmarkt


Das Management Institute SECS in Düsseldorf feiert am 2. November 2005 sein fünfjähriges Jubiläum. Das Institut hat sich auf offene Business-Seminare und Coachings in den Bereichen Rhetorik, Dialektik und Selbst-PR spezialisiert. Inhaber Stéphane Etrillard und sein Trainerteam wenden sich an die Interessengruppe von bereits erfolgreichen Entscheidungsträgern, die für ihre Karriere den „letzten Schliff“ benötigen.

Der 39-jährige Franzose bietet seit 1997 Workshops und Coachings in deutscher, englischer sowie französischer Sprache an. Im Jahr 2000 fasste er den Entschluss, sich mit dem Management Institute SECS selbstständig zu machen. „Ich habe im Lauf meiner eigenen Karriere erkannt, dass die überzeugende Kommunikation zusammen mit einer charismatischen Ausstrahlung die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Führungskräfte sind.“ erläutert er. Und genau daran feilt das hoch spezialisierte SECS-Trainerteam bei den Teilnehmern und Kunden des Instituts. Das Schloss Elbroich, im Düsseldorfer Süden mitten in einem idyllischen Park gelegen, ist der Firmensitz. Etrillard: „Wir wollten unseren Teilnehmern und Kunden von Anfang an ein gehobenes Umfeld bieten.“

Bis zur Firmengründung arbeitete er als Marketingprofi für einen international agierenden Konzern und nebenberuflich im Auftrag eines Instituts als Managementtrainer. Seine Seminare kamen gut bei Führungskräften und Mitarbeitern von Großunternehmen an, so dass er beschloss, seine Kenntnisse einer breiteren Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Die richtige Entscheidung: Aus der Seminarpraxis mit über 6000 Teilnehmern in den vergangenen fünf Jahren und seinen Beratungsprojekten sind bis heute 18 Bücher, Praxisleitfäden und Audio-Coaching-Programme entstanden – Fortsetzung folgt. Anlässlich des 5-jährigen SECS-Firmengeburtstags gibt Stéphane Etrillard vom 03. bis 05. November in Düsseldorf ein öffentliches Jubiläumsseminar „Souveräne Erfolgsrhetorik: So werden Sie überzeugender“ zu besonderen Konditionen.

Zum Jubiläum werden Fachbücher von Stéphane Etrillard im Wert von 1.000,- Euro verlost. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen wollen, schicken Sie einfach eine Email mit komplettem Namen und vollständiger Adresse bis 16. November 2005 an [EMAIL]verlosung@etrillard.com[/EMAIL]. Der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen.

KONTAKT:

Management Institute SECS
Stéphane Etrillard Communication & Sales
Schloss Elbroich
Am Falder 4
D-40589 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 757 07 40
Fax: 0211 - 75 00 53

[EMAIL]info@etrillard.com[/EMAIL]

eingesendeter Beitrag von SECS
Artikel von W. Janssen - Mo, 17.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Single-Basar - Singleversteigerungs- und Datingportal


Single-Basar ist nach Aussage des Portalbetreibers Europas erstes Singleversteigerungs- und Datingportal, bei dem die Teilnehmer nach erfolgreich abgeschlossener Auktion ein reales Date in einer der verschiedenen Werte-Kategorien erhalten. Die Gebotshöhe entscheidet hierbei über die Dategröße sowie über die Auswahlmöglichkeit der Ersteigerten an den Bietern.

Single-Basar bietet seinen Teilnehmern die Möglichkeit, an einer Singleversteigerung selbst teilzunehmen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit auf www.Single-Basar.de ein faszinierendes, prickelndes Date mit Ihrem Traumpartner zu ersteigern oder ersteigert zu werden. Die Interessenten bieten auf einen Single, der am Ende eines sieben-, bzw. vierzehntägigen Zeitraums an den Höchstbietenden versteigert wird.

Bei Single-Basar.de haben die Teilnehmer den Vorteil, dass Single-Basar das Date bezahlt. Außer dem Auktionsbetrag für den Bieter entstehen keine weiteren Kosten.

Was die Teilnehmer von Single-Basar mit Ihrem Date-Partner erleben werden, richtet sich automatisch nach der Gebotshöhe. Je mehr auf sie geboten wird, desto größer wird das Date. Die Bandbreite der unterschiedlichen Dates reicht von einem aufregend, romantischen Abend mit dem Datepartner bis hin zu einen Kurzurlaub übers Wochenende in einer europäischen Metropole.

Die Ersteigerten nehmen selbst Einfluss auf die Auswahl des Dateingpartners.

Durch den einzigartigen Spieleffekt, den Single-Basar bietet, ist der ersteigerte Single nicht dem Bieter bedingungslos ausgeliefert, sondern kann seinerseits ab einem bestimmten Gebotsbetrag Einfluss auf die Auswahl des Datingpartners nehmen und entscheiden, mit welchen Bieter er das Date verbringen möchte.

Presse-Kontakt:

Single-Basar
Singleversteigerungs- und Datingportal
Meyerstraße 16
21075 Hamburg
Tel.: 0 40/ 76 75 32 54
[EMAIL]info@Single-Basar.de[/EMAIL]

Artikel von W. Janssen - Do, 13.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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IdeenDesigner - Von Beruf "Spinner"


Dresden, 12.10.2005. Der IdeenDesigner entwickelt mit Hilfe von 200 Querdenker-Werkzeugen aufregend andere Ideen. Diese dienen als Lösungsvorschläge für operative Probleme, Alternativen für bestehende Lösungen und Perspektiven für die Zukunft von Unternehmen und Verbänden. Brilliante Ideen und fatale Irrtümer entspringen der selben Quelle. Wer nichts Neues wagt, wird immer nur durchschnittlich sein, im Erfolg wie im Scheitern. Raik Adler setzt sich als einer der ungewöhnlichsten Managementberater ganz bewusst von dem Heer der 70.000 anderen deutschen Berater ab. Er betrachtet die Bezeichnung "Spinner" als Kompliment und nicht als Beleidigung. Nur Spinner sind in der Lage, aufregend andere Ideen zu entwickeln.

Ein Hotel wollte gegen den Diebstahl von Hotelzimmer-Inventar vorgehen, ohne dabei die ehrlichen Gäste mit Drohungen zu verschrecken. Anhand der Aufgabenstellung entwickelte der IdeenDesigner insgesamt fünf Lösungsvorschläge. Das Hotel setzte einen davon um, indem in den Zimmern folgender Aushang angebracht wurde: "Unser Inventar ist verkäuflich. Bitte bedienen Sie sich. Wir setzen fehlendes Inventar einfach auf Ihre Rechnung. Preisliste: Bademantel 50? .". Die Anzahl der Diebstähle ging drastisch zurück. Darüber hinaus sorgte der Verkauf für zusätzliche Einnahmen.

Echte Wettbewerbsvorteile entstehen durch Querdenken, nicht durch Nachahmen von Konkurrenten. Moderne Managementmethoden wie Best practice, Benchmarking und Rankings führen dazu, dass Unternehmen und Produkte einer Branche immer ähnlicher werden. Darüber hinaus nutzen die meisten Unternehmen die gleichen Berater, Seminare, Zeitschriften und Bücher. Die Mitarbeiter aus Unternehmen der selben Branche werden nach den gleichen Anforderungsprofilen eingestellt und durchlaufen die gleichen Ausbildungsprogramme. Neue Ideen werden immer auf den selben alten Wegen gesucht. Bieten alle Produkte für den Kunden annähernd den gleichen Nutzen, wird die Kaufentscheidung anhand des Preises getroffen. Unternehmen mit Produkten im mittleren Preissegment geraten in wirtschaftliche Schwierigkeiten (z.B. KarstadtQuelle). Unternehmen, deren Produkte einen echten Mehrwert und somit ein deutliches Unterscheidungsmerkmal bieten, können selbst in "Geiz ist geil"-Zeiten sehr profitabel arbeiten (z.B. Porsche).

Ihr Unternehmen sollte bei der Ideenfindung mit externen Beratern zusammenarbeiten, da selbst Experten bei veränderten Rahmenbedingungen manchmal Unterstützung benötigen. Außenstehende haben einen anderen Blickwinkel und nehmen Sachverhalte deshalb anders wahr. Sie werden von externen Partnern Ideen erhalten, mit denen Sie niemals gerechnet hätten. Enorme Chancen, die sich hinter scheinbaren Bedrohungen verbergen, werden oft erst durch Hinweise von außen erkannt. Samuel Buttler sagte: "Wenn der Wind auffrischt, errichten die einen Mauern, die Anderen bauen Windmühlen!". Oft haben Unternehmen im Alltagsstress einfach keine Zeit, sich mit der Entwicklung neuer Ideen zu beschäftigen. Hier können externe Berater sehr hilfreich sein.

Die Referenzen zeigen, dass bereits viele Andere von den Aktivitäten des IdeenDesigners begeistert sind. Nur wenige verfügen über 200 Querdenker-Werkzeuge und ein so umfangreiches Ideenarchiv als Inspirationsquelle. Erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, in die "richtige Idee" zu investieren. Der IdeenDesigner entwickelt für jede Aufgabenstellung bis zu 1.000 Rohideen und filtert die fünf besten Ideen anhand der Anforderungen des Auftraggebers heraus. Die fünf Ideen sind gratis. Sie entlohnen lediglich den Entwicklungsaufwand. Ob, wie und mit wem Sie die Ideen dann umsetzen, liegt bei Ihnen. Bei Bedarf kann Sie der IdeenDesigner auch bei der detaillierten Konzeption und Realisierung der Ideen unterstützen.
Lassen Sie sich durch neue Blickwinkel inspirieren!

Weitere Informationen und die Kontaktdaten des IdeenDesigners finden Sie unter www.ideendesigner.de .


Über Raik Adler:

In der Rolle des IdeenDesigners arbeitet Herr Adler als Beobachter, Querdenker und Manager. Raik Adler (29) ist Diplom-Betriebswirt (FH) und MBA (Master of Business Administration). Er war insgesamt fünf Jahre für die weltweit führenden Beratungshäuser KPMG, BearingPoint und T-Systems in Berlin und Dresden tätig. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Miami und London umfasst sein Netzwerk über 30 Nationalitäten. Als freiberuflicher Berater ist Raik Adler seit dem 01.09.2005 von Dresden über ganz Deutschland tätig.

Pressekontakt und weitere Informationen:

Raik Adler
IdeenDesigner
Böttgerstr. 29, 01129 Dresden
Telefon: +49 (351) 847 44 09
Mobil: +49 (174) 21 20 627
eMail: [EMAIL]info@ideendesigner.de[/EMAIL]

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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Quadriga-Preis für WWW-Erfinder Tim Bernes-Lee


Anlässlich des 15. Jahrestages der Deutschen Einheit ist der Erfinder des World Wide Web, Sir Timothy Bernes-Lee in der Komischen Oper von Berlin mit dem Quadriga-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird alljährlich am 03. Oktober von der "Werkstatt Deutschland" an Persönlichkeiten vergeben, die "Vision, Mut und Verantwortung" bewiesen haben.

Die Laudatio zur Ehrung des geadelten Preisträgers hielt Siemens-Chef Klaus Kleinfeld. Kleinfeld bezeichnete Tim Bernes-Lee als "echten Ritter", da er mit seiner Erfindung "das Wissen der Welt jedem verfügbar gemacht hat". Milliarden von Seiten würden Suchdienste bereits im Web finden und zudem würden Projekte wie das "Projekt Gutenberg" mittlerweile ganze Bücher der Menschheit übers Internet verfügbar machen. "Zurecht ist das Hypermedium auch bereits als -Friedenskraft- bezeichnet worden", meint Kleinfeld in seiner Laudatio. In der Begründung des Kuratoriums hatte es geheißen, dass das WWW zum "Symbol des globalen Zeitalters" geworden sei. Es komme dem Mythos nahe, das Weltwissen an einem Ort zu vereinen. Das Web sei zudem "das Perpetuum Mobile des Weltgeistes", da es jedem offen stehe und jeder daran mitwirken könne.

Der Brite Tim Bernes Lee, seinerzeit Kernphysiker und Computerspezialist am Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz "erbarmte" sich der Welt und "erfand" 1989 / 90 das World Wide Web, das "weltweite (Spinnen)netz". Tim Bernes - Lee entwickelte eine Sprache, mit der man Informationen auch grafisch darstellen kann, HTML genannt. Mit der Programmiersprache HTML ermöglichte er auch, dass man von einer zur nächsten Seite navigieren kann (anklickbare Links). Gleichzeitig schaffte er die Voraussetzungen dafür, dass diese Seiten auf dem PC-Monitor dargestellt werden konnten; dafür sorgte ein Anzeigeprogramm namens "Browser".

Allerdings waren auch hier "noch mächtig viele Hürden" zu überwinden, bis mit dem von Marc Andreessen (mit) entwickelten Netscape - Browser 1995 / 96 der Siegeszug des WWW nicht mehr aufzuhalten war. Explosionsartig entstanden so ab Mitte der 90er Jahre bunte, bilderstrotzende Webseiten, kinderleicht mit der Maus zu bedienen. Das Wort Browser kommt von "to browse". Man kann es mit "blättern, schmökern" übersetzen. Das "Blättern" von einer Seite zur anderen wird "Surfen" genannt.

Artikel von H. Gaerber - Di, 04.10.2005
Rubrik: Sonstiges
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OpenSource-Tagung in Hannover


'Open Source als Wettbewerbsvorteil - sicher-unabhängig-zukunftsorientiert' ist das Motto der ersten OpenSource-Tagung in Hannover. Das Workshop-Programm informiert zu diversen Themen wie Migration von Windows zu Linux im Unternehmensnetzwerk, IT-Sicherheit mit OpenSource oder den Einsatz von OpenOffice auf dem Desktop. Ergänzt wird das Programm durch Praxisberichte, z.B. vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Für Unternehmensvertreter ist die elf Aussteller umfassende Fachmesse ideal, die Leistungsfähigkeit von OpenSource Software zu testen und Fragen an die Experten zu stellen.

Die Veranstaltung findet am 27. September, 9 bis 16 Uhr im Expowal in Hannover statt; die Teilnahme kostet 150 Euro + 16 % Ust. (174,- €). Darin enthalten sind Verpflegung, Getränke und Tagungsunterlagen. Das ausführliche Programm und Anmeldung unter: www.b-online-nds.de

Überblick zum Thema OpenSource Software bietet eine Linksammlung, die kostenlos als pdf-Dokument heruntergeladen werden kann.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 17.09.2005
Rubrik: Sonstiges
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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eBay kauft VoIP-Anbieter Skype


Das telefonieren über das Internet, auch Voice over IP genannt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist eines der am stärksten wachsenden Geschäftsfelder im Internet. Damit ist dieser Markt auch für große Konzerne interessant geworden, die auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern sind. Auch dem Internet-Auktionshaus eBay ist dies nicht verborgen geblieben.

Es teilte heute mit, dass es den Internet-Telefonanbieter Skype für 2,6 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) kaufen wird. Der Kaufpreis wird teils in bar (1,3 Milliarden Dollar) und teils mit Aktien bezahlt. Skype ist eines der Unternehmen mit der größten Wachstumsrate auf dem boomenden Markt der Internet-Telefonie. Es wurde von zwei Schweden gegründet und hat seinen Sitz inzwischen in Luxemburg.

eBay spürt offenbar, dass es mit seinem Geschäft der Internet-Auktionen an die Grenzen der Expansionsmöglichkeiten stößt und langsam eine Marktsättigung eintritt. Der Einstieg in das Telekommunikationsgeschäft eröffnet nun weitere Wachstumsmöglichkeiten.

Die sich durch die Übernahme ergebenden Synergieeffekte versetzen eBay und Skype außerdem in die Lage, neue Geschäftsideen zu verfolgen. Außer der bisher auf Transaktionen beruhenden Gebührenstruktur wird es von eBay nun möglich, E-Commerce-Kommunikation auf Pay-per-call-Basis über Skype anzubieten und abzurechnen. Durch eine Pay-per-call-Kommunikation eröffnet sich eine neue Dimensionen im E-Commerce. Dies gilt vor allem für Sektoren, die von der Schaffung von Kundenkontakten abhängen wie Privat- und Geschäftsdienstleistungen, Reisen, Neuwagen und Immobilien.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 12.09.2005
Rubrik: Sonstiges
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Internet nach Katrina - Praxistest für WiMAX


Durch den Hurrican 'Katrina' wurde an der US-Golfküste auch ein Großteil der Telekom-Infrastruktur zerstört. Da die Reparatur der zerstörten Infrastruktur wird noch Monate dauern wird soll die Funktechnologie WiMax nun wieder den Kontakt zur Außenwelt herstellen.

Der Chiphersteller Intel will nun WiMAX einem großen Praxistest an der zerstörten Golfküste unterziehen. Dazu wurde das dafür notwendige Equipment zur nicht mehr genutzten Kelly Air Force Base nach San Antonia gebracht, wo zahlreiche Evakuierte untergebracht sind. Unter anderem dort wollen Internet Provider, die sich zu der Vereinigung Part-15.org zusammengeschlossen haben, mit der Federal Communications Commission und der Federal Emergency Management Agency WLAN-Zugangspunkte einrichten, die mittels WiMAX an das Internet angebunden werden sollen.

WiMAX - schneller als DSL

Intel als einer der großen WiMAX-Untersützer möchte WiMAX zu einer kostengünstigen drahtlosen Alternative zu DSL- bzw. Kabelverbindungen entwickeln und eine Lösung für die "letzte Meile" bringen. Mit WiMax sind Datenübertragungsraten von bis zu 70 MBit pro Sekunde über mehrere Kilometer möglich. Die technische Benchmark liegt momentan bei 50 Kilometern - unter idealen Bedingungen, ungestörte Sichtverbindung natürlich vorausgesetzt.

Mindestens 600 Mio. Dollar Schaden

Die Telekom-Gesellschaften sind derzeit noch immer dabei, sich einen Überblick über die entstandenen Schäden und die mit ihrer Reparatur verbundenen Kosten zu verschaffen. Es sind nicht nur etliche Überland-Telefonleitungen stark beschädigt, auch die Anbindung der einzelnen Häuser ["last mile"] ist - genauso wie viele Häuser - vielfach einfach nicht mehr vorhanden. BellSouth, der größte Telefon-Anbieter vor Ort, schätzte den Schaden am Mittwoch auf bis zu 600 Millionen Dollar ein. Es werde wahrscheinlich vier bis sechs Monaten dauern, bis man wieder einen Service vor Ort anbieten könne, so BellSouth. Es sind rund 1,1 Millionen Telefon-Anschlüsse in der Region funktionsuntüchtig, 90 Prozent davon in der Region von New Orleans.

Kommunikations-Chaos im Krisengebiet

Von den Zerstörungen der Telekommunikations-Infrastruktur ist nicht nur dei Zivilbevölkerung betroffen, auch die Einsatzkräfte litten unter zerstörten Funksystemen. Die Handynetze in der Gegend sind derzeit großteils ebenfalls immer noch außer Betrieb. Satellitentelefone - wie etwa von Iridium Satellite LCC, die auch im Irak zum Einsatz kamen, wären sicher auch in den USA zur Koordinierung der Einsätze sinnvoll - sie waren aber nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar. Es gilt als sicher, dass sich die US-Behörden in naher Zukunft wegen dieser Versäumnisse unangenehme Fragen stellen lassen müssen.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 10.09.2005
Rubrik: Sonstiges
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Jumpy Balla - ein Online-Spiel ohne Blut


Jumpy Balla von Happy Future Software ist ein angeblich gewaltfreies Online-Spiel für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Dieses Spiel lässt sich leicht mit wenigen Tasten bedienen und zieht jeden Spieler in seinen Bann.

Das Ziel des Spiels ist es, einen kleinen Ball mit den Richtungstasten so durch einen Parcours zu führen, dass am Ende alle Smilies berührt sind und sich somit aufgelöst haben. Die lächelnden Smilies bringen Punkte, die miesmutigen Smilies bringen Minuspunkte. Sind dann erst einmal alle guten Smilies eingesammelt, muss der Spieler nach einem roten Exit-Schild Ausschau halten. Sobald er diesen berühren kann, erreicht er den nächsten der insgesamt 90 Levels.

Mit jedem dieser neuen Levels nimmt der sogenannte Schwierigkeitsgrad zu und schon bald ist es aus mit der Gewaltfreiheit. Kleine Geister sausen auf dem Bildschirm umher, die den eigenen Ball bei jeder Berührung unsicher machen. Blitze setzen den eigenen Ball kurzzeitig außer Gefecht und Totenköpfe beenden eines von mehreren Leben. Wer sich zu sorglos durchs Parcours bewegt, der ist schneller tot, als ihm lieb ist.

Interessant sind eigentlich auch viele kleine rote Punkte, die animiert durch den Parcours sausen und bei jeder Berührung für Minuspunkte sorgen. Leider haben sich die Autoren des Spieles dafür nur Geschosse einfallen lassen, die mit der Leertaste aktiviert, unkoordiniert auf die Reise geschickt werden. Mit diesen unkoordinierten Geschossen sollen sowohl die kleinen roten Punkte eliminiert, als auch Wege gegen Steinmauern freigeschossen werden.

Eltern, die ihren Sprösslingen die Grundlektionen von Kampf beibringen möchten, können sich eine Testversion mit fünf Level von der Website happy-future-software.de downloaden. Die Vollversion kostet 11,90 Euro, benötigt 3,6 MB Speicherplatz und bietet insgesamt 90 verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 10.09.2005
Rubrik: Sonstiges
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Spam und Kampf-Domains im Bundestags-Wahlkampf


Normalerweise wird in Spam-Mails für so unentbehrliche Dinge wie Pillen oder Gelegenheiten zum schnellen Reichtum geworben. In Wahlkampfzeiten kommt dazu jedoch noch eine besondere Art politischen Spams. Es wird versucht, Internet-Umfragen zu manipulieren, und auch die Verwendung von "Kampf-Domains" zur Desavouierung des jeweiligen Gegners erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Besonders nach dem Fernseh-Duell zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder [SPD] und seiner Herausforderin Angela Merkel [CDU] ist nochmals eine deutlich Zunahme zu beobachten. Das Internet-Portals Lycos meldet nach einer Analyse seiner Spamfilter, die Lycos für seinen freien Webmail-Service betreibt, eine Zunahme um 500 Prozent von Spam, der eindeutig politischen Parteien zuzuordnen ist. Hauptzweck des meisten Polit-Spam ist die Aufforderung, sich an Online-Wahlumfragen bekannter Internet-Angebote zu beteiligen - um diese im Sinn der jeweiligen Partei zu manipulieren.

Höhepunkt der Spam-Welle war bereits in der ersten Stunde nach Ende des TV-Duells, als binnen 60 Minuten ein Anstieg von 540 Prozent zu verzeichnen war. In der Spam-Rangliste führen eindeutig Sympathisanten oder Funktionäre der Sozialdemokraten mit fast der Hälfte des Polit-Spams, die CDU landete mit 29 Prozent landete auf dem zweiten Platz. Dahinter rangieren die FDP [16 Prozent], die PDS [5 Prozent] und abgeschlagen die Grünen mit nur zwei Prozent.

Die Amerikanisierung des Wahlkampfes zeigt sich nicht nur in der Glorifizierung des Fernsehduells, sondern auch in einer flächendeckenden Nutzung von "Kampf-Domains". So benutzt die CDU Die-falsche-wahl.de, während sich die SPD Leere-versprechen.de gesichert hat, um den jeweiligen Gegner zu desavouieren. Die Union hat zusätzlich die bereits aus dem Wahlkampf 2002 bekannte Domain wahlfakten.de reaktiviert.

Allerdings mußten die Polit-Strategen aller Lager auch mit dem um sich greifenden Phänomen des präventiven Domain-Grabbing Bekanntschaft machen. Die zur aktuellen Wahlparole der CDU passende Domain Wechsel-waehlen.de war schon auf einen Mitarbeiter des Pressedienstes der deutschen Bundesregierung registriert und Wechselwaehlen.de gehört dem FDP-Landesverband Bayern. Und auf pds.de findet man statt der erwarteten linken Parolen "branchenspezifische Software-Produkte für das Baunebengewerbe und Bauhauptgewerbe".

Bei den Grünen könnte man meinen, für sie gelte der Slogan: zurück zu den Wurzeln. Denn in gewohnt satirischer Art zeichnen sie verantwortlich für Csu-mal-ehrlich.de, die der Website des bayrischen Unionsablegers zum Verwechseln ähnlich sieht. Auch dort wird Spam als Waffe eingesetzt und zwar in Form eines Formulars, das eine Aufforderung zum Besuch von Csu-mal-ehrlich.de verschickt. Da die Spamfilter die versandten Mails wohl weniger den Grünen, sondern eher der CSU zuordnen werden, werden die genervten Empfänger diesen speziellen Spam wahrscheinlich als besonders perfide oder trickreich ansehen - je nach dem eigenen poltischen Standpunkt.

Das Branchenportal Domain-recht.de hat eine umfangreiche Liste von Netzadressen zusammengestellt, die im Wahlkampf Verwendung finden. Höchstwahrscheinlich ist die Liste nicht vollständig:

abkanzlern.de
aktionkanzler.de
altkanzler-schroeder.de
angelika-merkel.de
aufgemerkelt.de
bier-kanzler.de
bundeskanzlertest.de
bundestagsneuwahlen.de
dieerstekanzlerin.com
exkanzler-schroeder.de
ferkel-gegen-merkel.de
frauen-gegen-angela-merkel.de
kanzlerkandidat-merkel.de
kick-merkel.de
merkel-nein.de
merkel-net.de
merkel-waehlt-schroeder.de
merkel-will-schroeder.de
merkelscashflow.com
stoppt-merkel.de
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.09.2005
Rubrik: Sonstiges
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Bundesagentur - Hartz IV-Software hat zu viele Fehler


In der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit gibt es Überlegungen, die Software für das Hartz IV genannte Arbeitslosengeld II vollständig neu entwickeln zu lassen. Anlaß dafür sind die zahlreichen Fehler im bestehenden Computerprogramm. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, dass es deswegen sogar eine Krisenrunde aus Vertretern von Bundesagentur, Wirtschaftsministerium und Kommunalverbänden gegeben hat.

Angeblich sind zu den bereits öffentlich gewordenen Software-Problemen in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Schwierigkeiten hinzugekommen. Aus diesem Grund soll die Nürnberger Zentrale der Bundesagentur die Software inzwischen als "nicht mehr wartungs- und entwicklungsfähig" einstufen. Einer der größeren Bugs der Software hat zum Beispiel zur Folge, dass die Jobcenter derzeit jeden Monat bis zu 25 Millionen Euro zu viel an die Krankenkassen an Beiträgen abführen. Die Ursache dafür ist, dass das Programm wichtige Berechnungsgrundlagen nicht korrekt verarbeitet.

Die Bundesagentur hatte geplant, eine verbesserte Software-Version noch in diesem Jahr einzuführen. Nun mußte die Behörde einräumen, dass dies erst im nächsten Jahr erfolgen kann. Die Sachbearbeiter vor Ort in der Jobcentern können für rund 60 Verwaltungsvorgänge das eigentlich vorgesehene Computerprogramm nicht nutzen und müssen auf Behelfslösungen zurückgreifen. Dazu zählt etwa, wenn Sanktionen für Arbeitsunwillige verhängt oder Darlehen an Bedürftige vergeben werden sollen.

Um die Probleme zu beheben, will die Krisenrunde nun bei einem Experten-Workshop unmittelbar nach der Bundestagswahl grundlegende Alternativen debattieren: Entweder sollen angepasste Computerprogramme für jede der rund 350 Arbeitsgemeinschaften erstellt oder eine neue bundesweite Zentral-Software erarbeitet werden. Der Programmhersteller T-Systems will an der Weiterentwicklung der Software dagegen festhalten und die aufgetretenen Mängel so schnell wie möglich beheben.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 03.09.2005
Rubrik: Sonstiges
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4000 Ausbildungsplätze bei der Telekom


Zum dritten Mal in Folge stellt die Deutsche Telekom 4000 Ausbildungsplätze bereit. Derzeit gibt es bei der Deutschen Telekom rund 12000 Auszubildende und damit zählt die Telekom zu den größten Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Am 1. September 2005 beginnt bundesweit das Ausbildungsjahr im Unternehmen. Schwerpunktmäßig werden Berufsanfänger in den IT-Berufen IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufmann, Fachinformatiker in der Ausprägung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung und Kaufleute für Bürokommunikation sowie Industriekaufleute ausgebildet. In diesem Jahr erfolgt eine erneute Ausweitung des Ausbildungsangebotes und damit Anpassung an den Arbeitsmarkt, da die Telekom erstmalig Plätze als Kaufleute im Einzelhandel anbietet.

"Die Deutsche Telekom ist auch in einer wirtschaftlich schwierigen Situation bestrebt, ihre soziale Verantwortung zu wahren und die hohen Ausbildungskapazitäten weiterhin zu erhalten", betont Personalvorstand Dr. Heinz Klinkhammer. "Auch wenn wir derzeit nur die besten Absolventen eines Jahrgangs übernehmen können, kann sich dies zukünftig wieder verändern und eine größere Übernahme von jungen Mitarbeitern mit ihrem Know-how nach erfolgter Ausbildung möglich werden. Denn für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ist qualifizierter Nachwuchs unerlässlich", so Klinkhammer weiter.

Die Telekom Training, der Aus- und Weiterbildungsbereich der Deutschen Telekom, wird 3840 der neuen Auszubildenden in fünf kaufmännischen Berufen, vier IT-Berufen oder als Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme an bundesweit 39 Berufsausbildungsstandorten ausbilden. Darüber hinaus stellt die telekomeigene Fachhochschule Leipzig 160 Studenten einen Studienplatz zur Verfügung.

Insgesamt verteilen sich zehn anerkannte Ausbildungsberufe im Einzelnen auf vier IT-Berufe wie: IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufleute sowie Fachinformatiker in den Ausprägungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung, auf fünf kaufmännischen Berufsbilder wie: Kaufleute für Bürokommunikation, Kaufleute im Einzelhandel, Industriekaufleute, Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sowie Kaufleute für Bürokommunikation mit Fremdsprachenqualifikation sowie auf den Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme.

Artikel von W. Janssen - Di, 30.08.2005
Rubrik: Sonstiges
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Aktuelle Trends für Internet und E-Commerce


Auf einem Symposium des so genannten "Feldafinger Kreises" haben rund 100 deutsche Wissenschaftler und Industrieforscher die Wettbewerbsposition Deutschlands analysiert. Dabei haben sie die aktuellen Megatrends für die Internetgesellschaft und den E-Commerce identifiziert und die Ergebnisse in sechs Trendaussagen gebündelt:
  1. Sich selbst organisierende Systeme haben eine erhebliche strategische Bedeutung für Technologie und Business
  2. Intelligente Software-Agenten übernehmen Routineaufgaben
  3. Web-Services Technologie bildet die Grundlage für prozessorientierte Integration und Automatisierung IT-gestützter Geschäftsprozesse
  4. Vernetze Smart Labels sind Grundvoraussetzung für eingebettete Internet-Dienste
  5. Grid Computing wird immer mehr Anwendungen ökonomisch sinnvoll machen
  6. Peer-to-Peer ist das neue Kommunikations-Paradigma

Die Ergebnisse lassen sich in einer 46-seitigen Studie mit Trendaussagen und Handlungsempfehlungen nachlesen und stehen mit weiteren Informationen zum Download (PDF-Datei) bereit.

Bereits vor drei Jahren hat der Feldafinger Kreis schon acht zentrale Trendaussagen gemacht. Die seinerzeitige Studie "Forschen für die Internetgesellschaft" und weitere Informationen finden Sie unter www.feldafinger-kreis.de.

Kontakt: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH, Reinhard Karger, Stuhlsatzenhausweg 3, 66123 Saarbrücken, Tel.: (0681) 302 5253, E-Mail: [EMAIL]reinhard.karger@dfki.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 26.08.2005
Rubrik: Sonstiges
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Canon Inc. - 1,3 Milliarden Reingewinn im ersten Halbjahr 2005


Der weltweit führender Hersteller in Bereichen der Imaging und Informationstechnologien für Business- und Privatanwender, Canon Inc., schließt das erste Halbjahr 2005 mit einem konsolidierten Nettoumsatz von 13,103 Milliarden Euro (1.755,8 Milliarden Yen) ab. Das entspricht einem Wachstum von 6,5 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Reingewinn beläuft sich für das erste Halbjahr 2005 auf 1,308 Milliarden Euro (175,3 Milliarden Yen), was eine Steigerung von 9,0 Prozent und einen Ertrag von 1,47 Euro (197,61 Yen) pro Aktie bedeutet. Das Betriebsergebnis konnte ebenfalls gesteigert werden und wuchs im Vorjahresvergleich um 6,6 Prozent.

Das zweite Quartal 2005 wurde mit knapp 6,81 Milliarden Euro (912,5 Milliarden Yen) abgeschlossen, was einem Wachstum von 7,3 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.

"Im zweiten Quartal 2005 sind unsere Umsätze um 7,3 Prozent gewachsen, was vor allem auf eine verstärkte Nachfrage von Farbkopiersystemen und Farblaserdruckern sowie dem wachsenden Bedarf an Farbdruck im Office zurückzuführen ist. Darüber hinaus haben wir einen starken Umsatzzuwachs im Bereich der Digitalkameras zu verzeichnen, gestützt durch hohe Absatzzahlen bei digitalen Spiegelreflexkameras ", so Toshizo Tanaka, Senior Managing Director und Group Executive für Finanzen und Rechnungswesen Canon Inc., Tokio.

Tanaka weiter: "Obwohl wir einen weiterhin massiven Preisdruck erwarten, sehen wir keine wesentlichen Änderungen im Bereich der Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte oder unserer Ertragsstruktur. Dementsprechend gehen wir davon aus, dass sowohl der Nettoumsatz als auch der Gewinn im zweiten Halbjahr dieses Jahres zwischen fünf und sechs Prozent wachsen werden. Wir erwarten, dass wir nun im sechsten Jahr in Folge Umsatz und Profit über Vorjahresniveau steigern werden."

Canon beschäftigt in mehr als 50 Ländern zurzeit weltweit über 109.000 Mitarbeiter.

Die Umsätze in Europa, einschließlich Afrika und mittlerer Osten, belaufen sich auf rund 4,116 Milliarden Euro (551,5 Milliarden Yen). Dies entspricht einem Wachstum von 6,9 Prozent im Vorjahresvergleich. In Europa beschäftigt Canon zurzeit mehr als 11.000 Mitarbeiter in 19 Ländern.

Artikel von W. Janssen - Di, 23.08.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kooperation - Informatik Agentur und Inspira Inc. vereinbart


Die in Wolfenbüttel ansässige Informatik Agentur RW oHG hat mit der amerikanischen Inspira Inc. eine Partnerschaft zum Vertrieb von Dienstleistungen zur Softwareentwicklung in Form von Offshoring vereinbart, wie Torsten Richter und Dr. Norbert Witowski, Geschäftsführer des Unternehmens, heute mitteilten.

Das Unternehmen Informatik Agentur RW oHG hat sich auf die Bereiche Beratung und Softwareentwicklung spezialisiert. Die Einführung und Verbesserung von Informationssicherheitsmanagementsystemen, sowie die Verbesserung von Unternehmensprozessen sind Schwerpunkte der Beratungsaktivitäten. Die Softwareentwicklung bildet einen weiteren Geschäftsbereich der Informatik Agentur RW oHG. Durch Zugriff auf das Global Technology Center der Inspira Inc. in Indien kann die Informatik Agentur RW oHG hochqualitative Software zu geringen Projektkosten bereitstellen. Seit ihrer Gründung im Jahre 2003 steht die Informatik Agentur RW oHG verschiedenen Unternehmen zur Seite. Zu den Kunden gehören insbesondere Automobilzulieferer, Behörden, Hersteller von Medizinprodukten, Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und Verbände.

"Die Softwareentwicklung im Offshoring ermöglicht Kostenreduzierungen um bis zu 80%. Und dabei bleibt die Qualität gewährleistet", versichert Dr. Norbert Witowski. "Unsere Kooperation ermöglicht kostengünstige Programmierung im Global Technology Center der Inspira Inc. in Indien und gleichzeitig sind wir vor Ort und unterstützen mit professioneller Projektorganisation.", so Richter weiter.

"Durch diese Kooperation bieten wir unseren Kunden eine gute Möglichkeit, von Offshoring ganzheitlich zu profitieren. Typische Hürden die häufiger auftreten, sind Kommunikationsprobleme, qualitative Aspekte und Sicherheitsbedenken. Hier setzen wir mit unserem Angebot an. Wir können zwischen dem Entwicklerteam und dem Kunden vermitteln und damit Sprachbarrieren abbauen. Wir haben Erfahrungen in der Qualitätssicherung in Softwareprojekten und können für unsere Kunden darauf zurückgreifen. Weiterhin kennen wir die Grundsätze des IT-Sicherheitsmanagements bei Outsourcing und Offshoring, wie beispielsweise in der ISO/IEC 17799 beschrieben. Damit können wir allen Vorurteilen entgegentreten und bieten damit ein Paket von Leistungen für den Erfolg unserer Kunden.", erklärt Torsten Richter.

Inspira Inc. ist ein globales IT-Dienstleistungsunternehmen, welches 1997 im Hochtechnologiegebiet Silicon Valley gegründet wurde. Inspira hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz und stets wachsende Kundenzahlen.

Inspira Inc. hat 2000 die Inspira Technologies Pvt. Ltd. in Indien als hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet um die Potenziale aus dem wachsenden Bedarf an Offshoring-Dienstleistungen zu nutzen.
Artikel von M. Hellmann - Di, 16.08.2005
Rubrik: Sonstiges
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Canon gewinnt sieben BERTL Best Awards


Der Hersteller Canon hat es geschafft, gleich sieben BERTL (Business Research & Test Laboratories) Best Awards für seine innovative, flexible, kosteneffektive und leicht zu bedienenden imageRUNNER (iR) Serie ausgezeichnet zu werden. Canon gewinnt die Auszeichnungen in ganz unterschiedlichen Kategorien: Dazu zählen die Bereiche Innovation und Systemverwaltung, in denen der BERTL Best Award jeweils an die Canon Universal Send Technologie und die Dienstprogramme der NetSpot Suite Software ging. Bei den farbfähigen Abteilungs-Drucksystemen wurde der iR 5800CN/C prämiert. Für insgesamt fünf Schwarzweiß-Multifunktionsprodukte erhielt Canon weitere Best Awards.

Der iR 5800CN/C gewann in der Kategorie "Bestes farbfähiges Abteilungs-Drucksystem". Dies ist das neueste Schwarzweiß-Multifunktionssystem von Canon mit Smart Color, das für jede Firma eine kostengünstige Farbausgabe ermöglicht. BERTL verlieh diese Auszeichnung in Anerkennung der niedrigen Betriebskosten und der hohen Flexibilität des Systems.

Im Feld der besten Schwarzweiß-Multfunktionssysteme gewann die Canon iR Serie in fünf Leistungsklassen - angefangen bei den Modellen mit einer Geschwindigkeit von 30 Seiten pro Minute über die 40-Seiten-Kategorie bis zur 100+ Seiten pro Minute Klasse. Die Modelle iR3570, iR4570, iR9070 und iR105+ wurden aufgrund ihrer Palette an Finishing-Optionen, ihren Netzwerkfähigkeiten, sowie der Bedienerfreundlichkeit und der MEAP Plattform prämiert.

Mark Kress, Product Manager, Canon Deutschland: "Bei den BERTL Best Awards fügen wir in jedem Jahr unseren bestehenden Stärken neue hinzu. Das zeigt, dass wir ständig bestrebt sind unsere Produkte und Lösungen weiterzuentwickeln. So können wir einfach bedienbare Hard- und Software anbieten, die genau das bietet, was unsere Kunden wollen – nämlich kosteneffektives und kontrolliertes Drucken."

BERTL begrüßte ebenfalls den innovativen Charakter der Java-basierten Canon MEAP Plattform - eine weitere prämierte Lösung, die in einer Reihe von Kategorien hervorgehoben wurde.

Im zweiten Jahr in Folge gewann die Canon NetSpot Software in der Kategorie Systemverwaltung aufgrund ihrer außergewöhnlichen Funktionalität, Einfachheit der Bedienung und vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten.

Dave Sweetnam - bei BERTL Vice President Research und Content Development: "Wir prüfen alle nominierten Produkte und Lösungen streng darauf, dass sie einfach bedienbar sind und sich leicht erweitern lassen. Die Canon Hardware ist einfach zu bedienen und die Canon Lösungen stellen sicher, dass die Verantwortlichen den reibungslosen Ablauf der Druckausgabe überwachen und kontrollieren können. In den letzten Jahren hat uns Canon wirklich beeindruckt und wird es hoffentlich auch in den nächsten Jahren weiterhin tun."

Artikel von R. Hallenbach - So, 14.08.2005
Rubrik: Sonstiges
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Anmeldung für Aussteller-Plätze zur CeBIT 2006


Die Computermesse CeBIT findet 2006 vom Donnerstag 9. März bis Mittwoch 15. März 2006 statt. Dort wird das niedersächsische Wirtschaftsministerium wieder den Gemeinschaftsstand "Mittelstand im Mittelpunkt" als Plattform für mittelständische IT-Unternehmen aus Niedersachsen anbieten. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für einen Ausstellerplatz anmelden.

Angesprochen sind insbesondere Unternehmen, die Produkte und Lösungen aus den folgenden Schwerpunkten präsentieren wollen:
  • IT-Sicherheits-Lösungen (unter anderem digitale Signatur, IT-Sicherheitsmanagement, IT-Sicherheitssysteme)
  • E-Health-Lösungen (zum Beispiel elektronische Gesundheitskarte, elektronische Patientenakte, integrierte Versorgung)
  • IT-Logistik-Lösungen (Transportkostenoptimierung, Supply-Chain-Management etc.)

Der niedersächsische Gemeinschaftsstand umfaßt rund 350 Quadratmeter Ausstellungsfläche und bietet in Halle 6 Platz für insgesamt 30 Aussteller aus Niedersachsen. Als Eigenbeteiligung an den Gesamtkosten des Gemeinschaftsstandes sind 3.000 Euro (zzgl. USt.) von jedem förderfähigen Unternehmen zu tragen.

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2005!

Für Rückfragen stehen die Organisatoren des Gemeinschaftsstandes zur Verfügung:

Beuster Unternehmensberatung GmbH
Hansestraße 47b
38112 Braunschweig
Tel. (0531) 70121-75
Fax (0531) 70121-76
Mail: [EMAIL]rwinnen@beuster-beratung.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Do, 11.08.2005
Rubrik: Sonstiges
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Canon FAX - zwei neue Modelle für den Büroeinsatz


FAX-L100 und FAX-L120 heißen die beiden neuen, topaktuellen Laserfaxgeräte von Canon, die die Modelle L220 und L295 ablösen. Konzipiert für die moderne Bürolandschaft legen beide Geräte mit 3,5 Sekunden Einlesezeit pro Seite hohes Tempo vor und überzeugen durch schnelle Datenübertragung per G3-Modem. Pro Minute bringen die Neuen bis zu zwölf Seiten Text mit 600 x 600 dpi zu Papier. Die Canon Ultra High Quality Technologie mit 64 Graustufen sorgt für detaillierte Übertragung von Grafiken, Fotos und kleingeschriebenem Text. Das Design ist ungewöhnlich und passt in die moderne Büroumgebung. Beide Modelle sind ab Oktober 2005 im Fachhandel erhältlich. Das L100 gibt es für 299,-* Euro, das mit einer zusätzlichen USB-Schnittstelle für die parallele Nutzung als Laserdrucker ausgerüstete L120 kostet 349,-* Euro.

Features wie der Dokumenteneinzug für bis zu 30 Blatt, Zielwahlspeicher mit bis zu 15 und Kurzwahlspeicher mit bis zu 100 Gegenstellen, automatische Faxweiche und die große Speicherkapazität für bis zu 340 Seiten - basierend auf ITU-T Standard Chart No. 1 - sorgen für komfortables, Zeit sparendes Arbeiten. Beide Faxe haben eine Papierkassette für bis zu 150 Blatt. Mit der vollständig recyclebaren All-in-One Cartridge FX-10 ist der Tonerwechsel eine saubere Angelegenheit, Wartungsarbeiten werden auf ein Minimum reduziert. Für beide Modelle steht ein als Zubehör optional erhältlicher Telefonhörer zur Verfügung, der den Einsatz auch als Telefon ermöglicht.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 27.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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EU will Schleichwerbung erlauben


Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv gab bekannt, dass die EU-Kommission Schleichwerbung im Fernsehen künftig erlauben will. In einem jetzt veröffentlichten Dokument macht EU-Kommissarin Viviane Reding keinen Hehl mehr aus ihrer Absicht, die bisherigen Werbebeschränkungen der EU-Fernsehrichtlinie aufzuweichen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband übte scharfe Kritik: "Wer Schleichwerbung zulässt, macht unabhängige Journalisten käuflich", so vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller.

Auch bei einer teilweisen Lockerung des bisherigen generellen Verbots der Schleichwerbung befürchtet der vzbv einen Dammbruch für die Presse- und Informationsfreiheit. "Die Zuschauer müssen sich auch künftig darauf verlassen können, dass über Dinge berichtet wird, die gesellschaftlich oder politisch relevant sind, und nicht weil dafür bezahlt wurde," so vzbv-Chefin Edda Müller.

"Eine Aufhebung des Schleichwerbeverbots wäre das Ende der redaktionellen Freiheit von Drehbuchautoren und Journalisten," sagte vzbv-Chefin Edda Müller. "Die jüngsten Skandale zeigen, dass das Verbot besser durchgesetzt werden muss, anstatt es abzuschaffen." In Zukunft sei zu befürchten, dass Sendungen immer stärker nach den Vorgaben der Werbeindustrie gestaltet würden. Der Druck der Werbeindustrie werde zunehmen und dabei auch auf Zeitungen und andere Medien übergreifen.

Der vzbv rief die Parteien auf, sich zu den Brüsseler Plänen im Wahlkampf zu positionieren. Die Bundesregierung sei aufgerufen, den Plänen der EU-Kommission zur Abschaffung der wichtigsten Regeln für die Fernsehwerbung eine klare Absage zu erteilen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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Künstlersozialkasse - Zahlungspflicht der Unternehmen


Wenn man Unternehmen, Institutionen, Gemeinden oder Vereine nach der Künstlersozialkasse (KSK) fragt, erhält man meistens nur ein ratloses Schulterzucken zur Antwort. Viel zu wenige wissen, dass sie eigentlich Künstlersozialabgabe zahlen müssten. Gerade weil dieses Thema von vielen Unternehmen missachtet oder belächelt wird, kann diese Abgabe Unternehmen ernsthaft gefährden!

Wer künstlerische oder publizistische Leistungen von selbständigen Designern, Grafikern, Textern oder Fotografen für seine werblichen Aktivitäten verwendet, ist ein so genannter Verwerter. Als solcher muss er in den meisten Fällen eine Abgabe an die Künstlersozialkasse leisten. Bemessungsgrundlage sind das an den selbständigen Künstler oder Publizisten bezahlte Honorar und die Nebenkosten (ausgenommen Reisekosten).

Problematisch ist, dass die meisten Verwerter nichts von ihrer Abgabepflicht wissen! Wer sich, auch aus Unkenntnis, nicht selbst bei der KSK meldet, riskiert außer den eventuell anfallenden Nachzahlungen obendrein noch ein Bußgeld. Dieses Bußgeld kann bis zu 5.000 Euro betragen und somit vielleicht noch verkraftbar sein, die hinzukommenden Nachzahlungen in fünf- oder sechsstelliger Höhe sind keine unrealistische Zahlen und können eine ernsthafte Gefahr für die Liquidität einer Firma sein.

Die Firma WerbeCheck.de bietet im Rahmen einer Aufklärungskampagne bis zum 31.10.2005 allen Unternehmen an, das Infoskript „Künstlersozialkasse - Die große Unbekannte in Agenturen und Unternehmen“ kostenlos im Internet unter http://www.WerbeCheck.de/ksk herunter zu laden. Das Script informiert auf 36 Seiten in verständlicher, nichtjuristischer Sprache über das Thema Künstlersozialabgabe und liegt derzeit in der 2. Auflage vor.

WerbeCheck.de möchte im Rahmen einer Umfrage im Internet mehr über den Wissensstand in den deutschen Firmen zum Thema Künstlersozialabgabe in Erfahrung bringen und führt dazu eine Umfrage in anonymer Form durch.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 19.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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Digitalkamera - Konica-Minolta Dynax 5D


Anfang September 2005 will Konica-Minolta seine neue Digital Spiegelreflexkamera Dynax 5D in den deutschen Handel bringen. Laut Hersteller soll diese Kamera 999,00 Euro kosten.

Die 6-Megapixel-Kamera hat einen APS-C-großen Sensor (23,5 mm x 15,7 mm) und ist 22% kompakter aber leichter (590 g ohne Akku) als die 7D. Die Dynax 5D arbeitet mit dem CxProcess-III-System zur Bildverarbeitung, wobei der Hersteller schnelle Bildfolgen und reduziertes Rauschen bei höheren Empfindlichkeiten verspricht. Eine Besonderheit ist der mit 6,3 cm (2,5 Zoll) außergewöhnlich große LCD-Farbmonitor, dessen 115 000 Pixel allerdings nur eine durchschnittliche Auflösung bieten. Die kompakte Bauweise des Dynax 5D wird durch ein neu entwickeltes, leicht nach vorne geneigtes optisches System mit einem silberverspiegelten Dachkantsucher erreicht. Die aus fiberglasverstärkten Kunststoffen bestehende Bauweise soll trotz geringem Gewicht sehr robust sein.

Das prädiktive (bei bewegten Motiven vorausberechnende) Autofokussystem mit neun AF-Sensoren inklusive eines mittleren Kreuzsensors deckt einen großen Bereich der Bildfläche für eine präzise Ermittlung der Schärfe ab. In der Serienbildfunktion können bis zu 10 Aufnahmen mit einer Bildrate von drei Bildern/Sekunde aufgenommen werden (im JPEG-Modus Large/Fine). Die Kamera speichert auf CF-I/II-Karten oder Microdrives, als Schnittstelle ist USB 2.0 eingebaut.

Wie schon die Dynax 7D verfügt auch die neue Einsteiger-Spiegelreflex Dynax 5D von Konica-Minolta über einen gehäuseintegrierten Bildstabilisator, das CCD-Shift-System funktioniert dabei mit allen Minolta-Objektiven. Je nach Aufnahmesituation gewinnt man mit Stabilisator bis zu drei Zeitstufen längere Belichtungswerte für eine verwacklungsfreie Aufnahme. Ein praktisches Ausstattungsmerkmal ist die "Zonenwahl"-Funktion. Sie soll eine präzise Reproduktion feinster Tonwertabstufungen in den Lichtern oder Schatten ermöglichen, was für die "Low Key"- oder "High Key"-Fotografie wichtig ist.

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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Napster und Dell starten Musik-Service für Unis


Napster, bekannt als Anbieter von Online-Musik, und der weltgrößte US-Computerhersteller Dell starten gemeinsam einen neuen Musik-Service, der zunächst US-Universitäten angeboten wird. Die beiden Firmen bieten dabei den Unis Unis ein fertiges Paket aus Hard- und Software zum Betrieb eines legalen Download-Service für Musik an.

Zum dem Angebot steuert Napster die Musik bei, während Dell Blade-Server [PowerEdge 1855] liefert, die für mehr Bandbreite auf dem Campus sorgen sollen. Damit können die Colleges im lokalen Netz Musik aus dem Napster-Store speichern. Von dort aus können sich die Studenten dann mit Musik versorgen und müssen sie nicht jedes Mal neu aus dem Netz herunter laden, wodurch unnötig Leitungen belegt würden.

Nach Angaben der beiden Firmen habe sich die Universität von Washington als erste für den Service interessiert, der im Herbst dieses Jahres offiziell starten soll. Die Uni bekommt zehn Blade-Server von Dell, auf denen die SuperPeer Cache Applikation von Napster installiert ist, die die Inhalte verteilt.

Dell will auch bei der Implementierung stark mit den Universitäten zusammenarbeiten und Unterstützung bei der Vermarktung von Napster bieten sowie spezielle Preise für seine Musikplayer Digital Jukebox und für den Napster-Service selbst. Professoren, Mitarbeiter und Studenten können von Dell vergünstigte Hardware beziehen.

Auch für die Universitäten lohnt sich das Angebot, das nicht nur neue Studenten anlocken soll, sondern auch Klagen der Industrie und überfüllten und virenbefallenen Uni-Netzwerken vorbeugen soll. Auf der anderen Seite können sich die potentiellen Kunden schon frühzeitig daran gewöhnen, dass legale Musik-Downloads meistens kostenpflichtig sind.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 09.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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AOL jetzt auch mit Video-Suche


Nach den großen Suchmaschinenbetreibern Google und Yahoo gibt es nun auch bei AOL eine Video-Suche eingeführt. Bei "AOL Video Search" bietet AOL selbst etwa 15.000 Online-Videos an. Dazu kommen weitere 1,5 Millionen Videos aus dem Internet, die durch "Singingifish" für die AOL-Suche indiziert werden. Eine weitere Ausweitung des Angebotes ist geplant.

Der "AOL Video Player" (derzeit noch als Beta-Version) kann für die Wiedergabe der Videos verwendet werden. Ein Klick auf eines der Suchergebnisse öffnet ein Popup-Fenster, in dessen linken Bereich das Video abgespielt wird. Im rechten Bereich des Fensters finden sich Informationen über das abgespielte Video. Nach einer (kostenlosen) Anmeldung bei AOL kann man seine Lieblingsvideos über den Button "Add to Playlist" in eine Playlist aufnehmen.

Der Button "Playlist" bietet Zugriff auf die gemerkten Videos. Mittels "Browse Videos" kann man im (umfangreichen) Video-Archiv von AOL stöbern, ohne die Suche benutzen zu müssen. Die Videos sind in unterschiedlichen Qualitätsstufen abrufbar.

Aktuelle Nachrichten (aus den USA) und Musik-Videos finden sich in der Datenbank genauso wie Vorstellungen von Spielen und Ausschnitte aus TV-Serien.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 06.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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neue Hollywood Planung - legaler Film-Download


Das sich mit legalen Downloads durchaus Geld verdienen lässt wurde lange Zeit bestritten - bis Apple mit seinen iTunes Musicstore einfach das Gegenteil bewies. Zwar verfechten noch die meisten Studios die Politik des strikten Verbots und der Abschreckung für Downloader, doch gibt es Anzeichen, dass die Filmindustrie Hollywoods auf den Zug der Zeit aufspringen will und mit rechtmäßig heruntergeladenen Filmen Geld verdienen möchte.

Die ersten großen Filmstudios sind offenbar schon aktiv geworden. So berichtet die New York Times, dass Technikpartner und Filmrechteinhaber Sony derzeit dabei ist, 500 Filme in legale Downloads zu verwandeln. Universal Pictures soll 200 seiner Filme für die Digitalisierung frei gegeben haben. Am weitesten ist offenbar Warner Brothers, wo bereits 5000 Titel vollständig digitalisiert sein sollen.

Konkrete Geschäftsmodelle wurden zwar noch nicht veröffentlicht, es ist aber zu erwarten, dass die Titel pro Download bezahlt und so in klingende Münze verwandelt werden sollen. Es wird also immer leichter legaler Kunde zu werden.

Für die Filmbranche bedeutet dies einen entscheidenden Umbruch, weil die Raubkopien das Risiko zum Teil horrender Strafen vielleicht bald nicht mehr lohnen. Schließlich hatte die Jagd nach Filmfans mit Videokameras in Kinosälen bereits groteske Formen angenommen. Dem Bericht zufolge soll es die ersten aktuellen Filme gegen Ende des Jahres zum legalen Download geben.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 05.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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Vodafone verlost Goldbarren im Wert von 11.500 Euro


Unter dem Motto "BarrenScharren" möchte der Düsseldorfer Mobilfunker Vodafone den Bekanntheitsgrad seines Multimediaportals weiter steigern und schickt seine Besucher auf "Schatzsuche". Hierbei können registrierte Teilnehmer pures Gold gewinnen, wenn sie im live!-Portal Goldbarren-Symbole aufspüren.

In der Zeit vom 15. Juli bis 29. Juli haben User die Möglichkeit, im Vodafone live!-Portal Goldbarren-Symbole aufzuspüren. Diese Symbole sind auf zufällig ausgesuchten Seiten versteckt. Bei der täglichen Suche haben dann die User jeweils die gleiche Chance. Alle Kunden, die auf dieses Symbol klicken, nehmen automatisch an der jeweiligen Tagesverlosung teil. Zweimal täglich wird dann ein 50 Gramm Goldbarren im Wert von etwa 750 Euro verlost. Die Spielrunden laufen täglich zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr bzw. 16.00 Uhr und 21.00 Uhr.

Am Ende der Werbeaktion haben alle Teilnehmer, die bei der jeweiligen Tagesverlosung leer ausgegangen sind die Möglichkeit, einen großen Goldbarren im Wert von 11.500 Euro zu gewinnen. Die Endverlosung findet am 01. August 2005 statt.

14 Tage vor Start der Aktion selbst beginnt die Registrierungsphase für das "BarrenScharren". Jeder, der sich auf die Suche begeben möchte, kann sich vorab als Teilnehmer anmelden (30. Juni bis 14. Juli 2005). Hierzu bietet Vodafone drei Wege:

- im Vodafone live!-Portal unter der Rubrik "Mehr Themen" > "Fun + Freizeit" > "BarrenScharren",
- übers Internet unter vodafone.de/live oder
- ganz einfach mit dem Keyword "GOLD6" per kostenloser SMS an die 3334.

Am 15. Juli 2005 erhalten alle bis dahin registrierten Teilnehmer eine MMS zur Erinnerung. Für die Registrierung erhält jeder Goldsucher einen exklusiven Goldgräber-Klingelton gratis. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, sich noch während der laufenden Aktion anzumelden.

Na dann: Auf zur Schatzsuche und viel Glück!

Artikel von M. Hellmann - Di, 05.07.2005
Rubrik: Sonstiges
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Patent auf Essbesteck


Wie wäre es, wenn Sie sich das Essen mit Messer und Gabel patentieren lassen? Ein noch besseres Patent wäre, wenn Menschen zu Fuß zum Einkaufen gehen oder Autofahrer zum Fahren das Auto benutzen. Machen Sie es dem großen Online-Shop-Betreiber Amazon nach und beantragen einfach ein Patent, selbst wenn es noch so irrwitzig erscheint.

Nachdem Amazon sich bereits die One-Click-Bestellung hat patentieren lassen ist dem weltweit größten Online-Einzelhändler ein Patent auf ein Verfahren zugesprochen worden, das anhand des bisherigen Verhaltens eines Kunden im Online-Shop, auf weitere, für ihn möglicherweise interessante Produkte schließen lässt. Übersetzt heißt das, dass das in vielen Online-Shops bereits gängige Verfahren, auf Alternativangebote aufgrund der bereits aufgerufenen Seiten einzublenden, zukünftig mit Patenrechtverletzungen bedroht sein werden.

Das US-Patent Nr. 6,912,505 , eingereicht am 29. März 2001 und zugeteilt am 28. Juni 2005, beschreibt unter dem Titel Use of product viewing histories of users to identify related products das Verfahren von Amazon, Produktempfehlungen auszusprechen. Das Verhalten des potenziellen Kunden werde beobachtet und daraus, welche Produkte er sich im Online-Shop anschaue, versuche man auf seine Interessen zu schließen. Produkte, die von vielen Usern während eines Besuchs im Online-Shop angeklickt worden seien, würden als zusammenhängend identifiziert -- schaue sich ein Kunde eines der Produkte an, würden die zuvor als damit zusammenhängend festgelegten Produkte als relevant für diesen Kunden ebenfalls angezeigt.

Angesichts solcher irrwitzige Patent-Blüten hatte der Justizausschuss des US-amerikanischen Abgeordnetenhauses Anfang Juni 2005 eine Anhörung zum Paten Act of 2005 angesetzt. Der republikanische Abgeordnete Lamar Smith, der zusammen mit Howard Berman das Gesetz eingebracht hat, will damit den Missbrauch des US-amerikanischen Patentsystems durch "Patent-Trolle" unterbinden. Damit werden jene bezeichnet, die ein Patent anmelden, ohne es jemals anwenden zu wollen und um stattdessen andere Firmen zu verklagen. Als Beispiel wird auch der Rechtsstreit zwischen eBay und MercExchange um die "Sofort Kaufen"-Option angeführt.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 29.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Zum Playmate Fotoshooting jetzt via Online-Bewerbung


Fragt man junge Frauen nach ihren geheimen Träumen so erhält man öfters als Antwort: einmal Playmate des Monats sein. Schon so manches Mal hat sich ein Fotoshooting mit dem führenden Männermagazin "Playboy" hilfreich bei einem Sprung nach oben auf der Karriereleiter erwiesen. Doch der Weg dahin ist schwierig und diese spezielle eigene Hochglanz-Fotostrecke lässt sich mit Geld nicht kaufen.

Der Traum vieler Frauen zwischen 18 und 30 kann jetzt möglich werden. Denn erstmals sucht der Playboy das Playmate des Monats gemeinsam mit T-Online nun online. Bei T-Online haben kamerahungrige Frauen nun die Chance, sich für ein hochwertiges Fotoshooting samt Veröffentlichung im bekanntesten Männermagazin der Welt zu bewerben.

Auf der Website www.t-online.de/playmate-wahl sind jetzt nicht nur alle Informationen für eine Bewerbung zu finden, T-Online-User können hier auch über ihre Favoriten abstimmen. Die Siegerinnen der ersten Abstimmungsrunde können sich auf ein professionelles Fotoshooting mit einem Playboy-Fotografen freuen und ziehen in die zweite Runde ein. T-Online wird die dabei entstanden Bilder und Videos der Playmate-Anwärterinnen Anfang August präsentieren. Die Wahl des neuen Playmate findet dann bis Ende August statt.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 27.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Neue Probleme mit Hartz IV Software der Arbeitsagentur


Wie die Berliner Zeitung in ihrer Samstagsausgabe meldet steht der Bundesagentur für Arbeit offenbar das nächste Computer-Chaos bevor. Diesem Bericht zufolge verlautete aus Kreisen des Verwaltungsrats der BA, dass die Computer-Programme nicht rechtzeitig an die neuen Hinzuverdienstregelungen für Empfänger des Arbeitslosengeldes II angepasst werden können.

Regierungskoalition und Opposition hatten Anfang Juni im Bundestag beschlossen, dass die neue Regelung ab Anfang Oktober dieses Jahres gelten soll. Die für die Entwicklung und Installation zuständige Telekom-Tochter T-Systems hat jedoch erklärt, dass die neue Version der Software nicht vor Anfang nächsten Jahres funktionsfähig zur Verfügung stehen werde.

Die neuen Hinzuverdienstregelungen werden nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit Auswirkungen auf etwa 700.000 Menschen haben. Da die neue Software noch nicht zur Verfügung steht werden die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen die notwendigen Änderungsdaten zunächst manuell erfassen müssen. Die erneuten Software-Probleme werden wohl dazu führen, dass wiederum Hunderte BA-Mitarbeiter mit reinen Verwaltungsarbeiten beschäftigt sein werden.

Dies werde dazu führen, dass erneut zu wenige Mitarbeiter Angebote zur Qualifizierung erarbeiten oder neue Stellen vermitteln können. "Das ist eine absolut unmögliche Situation", hieß es in den BA-Kreisen. Seit der Neuordnung der Nürnberger Bundesagentur gab es immer wieder Probleme mit der Software, was unter anderem dazu führte, dass sich die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II (ALG II) zum Jahreswechsel 2004/ 2005 in tausenden Fällen verzögerte.

Artikel von R. Hallenbach - So, 26.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Jetzt auch DVD-Verleih bei Amazon


Ab sofort startet der Internethändler Amazon auch einen DVD-Verleih. Ab einem Monatsbeitrag von 9,99 Euro kann man seine Wunschfilme online auswählen und sich versandkostenfrei zuschicken lassen. Eine feste Ausleihfrist gibt es nicht, Nachgebühren werden nicht berechnet.

In Grossbritannien hatte Amazon das Geschäftsmodell bereits seit sechs Monaten getestet und gute Erfahrungen mit dem Angebot gemacht. Es gibt verschiedene Angebote mit je drei, vier oder sechs DVDs pro Monat, die für monatlich 9,99 Euro beziehungsweise 13,99 oder 18,99 ausgeliehen werden können. Neue Filme gibt es nach Wunsch gegen die ebenfalls versandkostenfreie Rücksendung der entliehenen DVDs. Das Angebot besteht schon jetzt aus tausenden DVDs von Neuheiten über Klassiker bis hin zu Dokumentationen. Ein Ausbau auf mehrere zehntausend DVDs ist geplant.

Eine allzu grosse Konkurrenz durch Download-Plattformen zum Herunterladen von Filmen sieht Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon, nicht, zumal ähnliche Geschäftskonzepte wie zum Beispiel bei Netleih schon jetzt erfolgreich am Markt sind.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 24.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Citizen - Uhr aus elektronischem Papier


Anfang März hatten wir darüber berichtet, dass Philips ein rollbares Display für E-Books und anderen mobilen Anwendungen herausbringen wird. Nun kommt ein weiteres praktisches Gerät auf dem Markt, nämlich eine Uhr von dem bekannten Hersteller Citizen.

Der japanische Uhrenhersteller präsentierte seine Digitaluhr auf elektronischem Papier als gebogenes Designerstück. Die Citizen-Digitaluhr arbeitet mit elektronsicher Mikrokapsel-Tinte, statt Flüssigkristallen. Bis dahin gab es noch immer Probleme mit der Tinte, die sich als organisches Material nach einigen Monaten immer wieder zersetzt hatte. Offenbar sind diese Probleme überwunden.

Gegenüber den herkömmlichen Displays preist Citizen sein Produkt mit enormen Vorteilen an. So kann man das Gerät in jede gewünschte Form bringen. Das Display weist, nach Herstellerangaben, einen extrem hohen, winkelunabhängigen Kontrast auf und speichert die Bildinformationen auch ohne angelegte Spannung. Das Material besteht aus einer 0,3 Millimeter dicken Folie, in deren Mitte sich die so genannte elektronische Tinte befindet. Die mit weiß und schwarz gepolten Pigmenten, die etwa einen Durchmesser eines menschlichen Haares haben, richten sich bei Spannung, ähnlich wie Flüssigkristallen, im elektrischen Feld aus. Im Gegensatz zu Flüssigkristallen bleibt die Ausrichtung der Pigmente jedoch bestehen. Wie es heißt, soll die Mikrokapsel-Tinte sich im Siebdruckverfahren auf fast jedes Material und jede Oberfläche auftragen lassen.

Die gebogene Citizen-Digitaluhr soll noch in diesem Jahr auf den (japanischen) Markt kommen.

Das rollbare Display von Philips hat ebenfalls einen schwarz-weiss-Kontrast, hat aber eine komplett andere Funktion. Es ist eine Art Notiz-"Blatt" und eignet sich hervorragend für mobile Anwendungen. Texte, Besprechungsergebnisse, E-Mail, elektronischen Diagrammen, Landkarten oder andere Daten von Informationsdiensten sind bei dem -PV QML5- kein Problem. Das Display hier ist nur 100 Mikrometer stark und behält im abgeschaltetem Zustand seine letzten Bildinformationen. Wenn sie nicht aktiv benutzt wird, kann die Anzeige in ein kleines Gehäuse mit einem Radius Biegung von weniger als 7,5 Millimeter nach oben gerollt werden. Mit vier Graustufen bietet die einfarbige Anzeige einen guten Betrachtungskomfort mit einem hohen (10:1) Kontrastverhältnis für Messwertintensive Anwendungen. Sogar im hellen Tageslicht, ist die Anzeige einfach zu lesen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 20.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen


Zum 1. Juli 2005 wird für alle Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung (mit Ausnahme der Bezieher von Arbeitslosengeld II) ein leistungsunabhängiger zusätzlicher Beitragssatz eingeführt. Dieser Zusatzbeitrag ist gesetzlich vorgeschrieben. Er ist Teil des Maßnahmenkatalogs der im Jahr 2004 begonnenen Gesundheitsreform und dient der Beitragssatzsenkung der Krankenkassen und damit der Senkung der Lohnnebenkosten.

Der Zusatzbeitrag beträgt 0,9 Prozent. Er wird nur vom Arbeitnehmer getragen. Gleichzeitig senken alle gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragssätze per Gesetz im selben Umfang, so dass sich die Höhe des Gesamtbeitrags zum 1. Juli 2005 nicht ändert. Arbeitgeber zahlen den Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent nicht. Sie tragen nur noch die Hälfte des abgesenkten Beitragssatzes, so dass die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber um 0,45 Prozent sinken.

Arbeitnehmer müssen zusätzlich zum abgesenkten Beitragssatz den "Sonderbeitrag" von 0,9 Prozentpunkten entrichten. Das bedeutet: Der Beitragssatz für Arbeitnehmer steigt ab Juli um 0,45 Prozentpunkte. Wichtig zu wissen: Aus aktuellem Anlass weist das Bundesversicherungsamt darauf hin, dass die Erhebung des Zusatzbeitrags kein Sonderkündigungsrecht bei der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse zur Folge hat, da es sich um eine gesetzliche Maßnahme für alle Krankenkassen handelt. Für weitere Informationen zum Zusatzbeitrag steht Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung zur Verfügung. Sie erreichen die Hotline von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 20 Uhr unter der Nummer 0180 / 5 99 66 02 (0,12 Euro/Min.).

Auf die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse hat die Einführung des Zusatzbeitrages der gesetzlichen Krankenkassen von 0,9 Prozent keine Auswirkungen. Der Beitrag fällt für Minijobber nicht an. Für Sie als Arbeitnehmer gilt also auch weiterhin, dass Sie keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müssen.

Artikel von W. Janssen - Do, 16.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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W3C - StyleSheet Standard bald Version 2.1 ?


Das World Wide Web Consortium (W3C) hat nun den Entwurf für die StyleSheet Spezifikation CSS 2.1 veröffentlicht. Es soll bis Ende 2005 zur Diskussion stehen, bevor ihn das W3C als Empfehlung verabschiedet. Parallel schreiten aber auch die Arbeiten an dem modular aufgebauten CSS 3 fort, das vermutlich 2007 veröffentlicht werden soll.

Weitreichende Veränderungen wird es in der Spezifikation CSS 2.1 nicht geben. Hauptsächlich geht es in der geplanten Version um Berichtigungen und Klarstellungen. Beispielsweise unterwirft sich das W3C beim Standardverhalten von border-collapse und der Definition eines Ausschnitts mit clip der Praxis der Implementierungen.

Neuerungen gibt es beim display-Attribut, mit dem Webdesigner festlegen können, ob ein Element als Block, im Fließtext oder gar nicht dargestellt wird. Künftig bettet der Wert "inline-block" einen Textblock in den laufenden Text ein. Dafür sind die kaum genutzten Werte "compact" und "run-in" überholt. Für white-space gibt es künftig neben der Eigenschaft "pre" (erhält Leerzeichen und Umbrüche komplett) auch "pre-wrap" und "pre-line".

Bei der Positionierung von Hintergrundbildern (background-position) darf man künftig auch Prozentwerte angeben. Kleine Änderungen und Berichtigungen wird es beim Boxen-Modell und bei der Vererbung von Werten geben. Dir Farbe "orange" wird offiziell eine definierte Farbe und das Cursor-Symbol "progress" ist dann eine Variante zu "wait".

Die von einigen Browsern angebotenen benutzerdefinierten StyleSheets werden dann keine Empfehlung mehr sein, sondern eine Anforderung. Weggefallen werden das wenig verbreitete dynamische Nachladen von Schriftarten mit @font-face sowie die in Safari bereits umgesetzten Textschatten. Auch die Spezifikation für Druckausgabe, die Opera teilweise unterstützt, wurde um die Eigenschaften size, marks und page gekürzt.

Lesen Sie auch: ValiWatch - Internet-Studie zum deutschsprachigem Web

Artikel von W. Janssen - Do, 16.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Michael Jackson freigesprochen!


Nach einem weltweit beachteten Prozess gegen den US-Popstar Michael Jackson wegen Kindesmissbrauchs, ist Jackson am Montag in allen Anklagepunkten freigesprochen worden.

Als das Urteil verlesen wurde, ergriff Jackson die Hand seines Chef-Verteidigers Tom Mesereau und tupfte sein Gesicht mit einem Taschentuch ab. In dem mit Reportern überfüllten Gerichtssaal waren auch rund drei Dutzend Fans des Sängers anwesend. Viele schluchzten oder fingen an zu beten. Mutter Katherine und eine Verteidigerin wischten sich die Tränen aus dem Gesicht, als Jackson aus dem Gericht zurück auf seine Neverland-Ranch eilte. Der Sänger selbst äußerte sich nicht, schien ausgezehrt und ausdruckslos.

Der Popstar hatte die Urteilsfindung auf seiner nahe gelegenen Neverland-Ranch abgewartet. Nachdem verkündet wurde, dass die Jury zu einem Beschluss gekommen ist, war Jackson mit deutlicher Verspätung zum Gerichtssaal im kalifornischen Santa Maria aufgebrochen. Zur Urteilsverkündung trug er einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd, und eine dunkle Krawatte.

Den Geschworenen wurden in dem gut vier Monate dauernden Verfahren 140 Zeugen und mehr als 600 Beweisstücke präsentiert. Ihm war unter anderem vorgeworfen worden, im Jahr 2003 einen 13-jährigen Jungen mit Alkohol gefügig gemacht und sexuell missbraucht zu haben. Jackson hatte alle Vorwürfe zurückgewiesen. Bei einem Schuldspruch hätten ihm bis zu 20 Jahre Haft gedroht. Die zwölf Geschworenen hatten sich am siebten Beratungstag geeinigt, nachdem sie über 32 Stunden hinter geschlossenen Türen getagt hatten. In allen zehn Anklagepunkten einigten sie sich auf das Urteil nicht schuldig.

Artikel von M. Hellmann - Di, 14.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kabel BW - 31 weitere Fernsehprogramme


Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber -Kabel BW- erweitert ab dem 01. Juli 2005 sein Angebot für Fernsehen und Radio. Ab diesem Zeitpunkt können Empfänger von digitalem Fernsehen und Radio per TV-Kabel in Baden-Württemberg 31 neue Fernsehprogramme, sowie 45 zusätzliche Radiosender empfangen. Möglich macht dies ein Kooperationsvertrag zwischen Kabel BW und dem größten deutschen Kabelnetzbetreiber -Kabel Deutschland- . Zum Preis des Kooperationsvertrages wurden keine konkreten Angaben gemacht.

Ein Sprecher von Kabel Deutschland sagte: "Das Paket -Kabel Digital Home- kann für neun Euro im Monat nun auch für Baden-Württemberg gebucht werden. Es umfasst Sender aus verschiedenen Sparten wie Unterhaltung, Spielfilm, Sport, Abenteuer und Drama." Auch ein Geschichtskanal und der Kanal National Geographic seien im Programmpaket enthalten, hieß es weiter. Ansprechpartner der Kunden in Baden-Württemberg bleibt aber weiterhin der Vertragspartner Kabel BW.

Nach eigenen Angaben betreibt Kabel Deutschland Kabelnetzwerke in insgesamt 13 Bundesländern. Mit dem unbefristeten Kooperationsvertrag kann das Unternehmen erstmals sein Angebot auch auf Regionen außerhalb der eigenen Netzgrenzen ausweiten.

Im Herbst 2004 wollte Kabel Deutschland die drei regionalen Kabelnetzgesellschaften Ish (Nordrhein-Westfalen), Iesy (Hessen) und Kabel Baden-Württemberg übernehmen, dies scheiterte aber an Bedenken seitens des Bundeskartellamtes.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 13.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Sicherheitspaket 3 der Bundesregierung vor dem Aus


Das Nachrichtenmagazin “Focus“ berichtet, dass das von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) geplante "Sicherheitspaket 3" vor den geplanten Bundestagswahlen nicht mehr zu realisieren sein wird. Bis zum voraussichtlichen Wahltermin ist es nicht mehr möglich, den Gesetzentwurf in der erforderlichen zweiten und dritten Lesung im Bundestag zu beraten.

Das "Sicherheitspaket 3" sollte dem Bundeskriminalamt Möglichkeiten zu präventiven Ermittlungen geben und die Kooperation der Sicherheitsbehörden erleichtern. Außerdem sollten die Geheimdienste leichter an Informationen über Bankkonten kommen können oder online auf das Zentrale Fahrzeugregister zugreifen dürfen.

Vorgesehen war auch eine Art digitale Rasterfahndung, bei der Telefone und Handys schon lokalisiert und überwacht werden können, wenn eine Gefahr illegaler Schleusungen besteht.

Artikel von R. Hallenbach - So, 12.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Neue Broschüre für Minijobs


Die Minijob-Zentrale gibt bekannt, dass eine neue Broschüre "Minijobs - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer" aufgelegt wurde. Die 48 Seiten starke Broschüre "Minijobs - Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer" informiert über die wesentlichen gesetzlichen Regelungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung und den Service der Minijob-Zentrale. Erstmals richtet sich die Informationsschrift an Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Das Heft gibt einen Überblick über die versicherungs- und beitragsrechtlichen Bestimmungen zum Thema Minijobs, informiert über die Lohnfortzahlungsversicherung und stellt die Möglichkeiten der Besteuerung des Arbeitsentgelts sowie die Leistungsansprüche aus einem Minijob dar. Ausführlich erläutert die Broschüre, wie und wo Minijobber anzumelden sind und welche Rechte und Pflichten Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben. Gut verständlich werden auch die Besonderheiten des Beitragsverfahrens beschrieben.

Die Broschüre können Sie im Download-Center auf der Internetseite minijob-zentrale.de herunterladen oder beim Service-Center der Minijob-Zentrale anfordern. Das Service-Center erreichen Sie telefonisch unter der Rufnummer 01801 200 504 (zum Ortstarif aus dem Festnetz der Dt. Telekom).

Minijobs in Privathaushalten:

Für Minijobs in Privathaushalten gelten besondere gesetzliche Regelungen, da diese besonders gefördert werden. Deshalb gibt es für diese Minijobs eine eigene Broschüre mit ausführlichen Informationen. Das Informationsheft "Minijobs in Privathaushalten" ist ebenfalls bei der Minijob-Zentrale erhältlich bzw. steht zum Download im Internet bereit.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 08.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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United Internet startet beim America`s Cup


United Internet zeigt weltweit Flagge - jetzt auch im wahrsten Sinne des Wortes! Denn die Unternehmensgruppe, zu der auch 1&1 gehört, ermöglicht die erste Teilnahme einer deutschen Yacht am traditionsreichen America's Cup . "United Internet Team Germany" beteiligt sich an der wichtigsten Segelregatta der Welt.

Was im Motorsport die Formel 1 darstellt, ist für Segler der America´s Cup. Nun nimmt nach über 150 Jahren zum ersten Mal ein deutsches Boot an der maritimen Königsklasse teil. Die United Internet AG ist Hauptsponsor für das Team "UNITED INTERNET TEAM GERMANY", das unter Führung des zweimaligen Olympiasiegers und erfahrenen AC-Skipper Jesper Bank an den Start gehen wird.

Erstmals wird der Wettkampf zum 32. America´s Cup auch in Europa ausgetragen. Die ersten Vorrennen beginnen bereits in wenigen Wochen und münden in 2007 in dem finalen Stechen von America´s Cup-Verteidiger und -Herausforderer. Speziell dafür wird ein neues Highspeed-Boot "Deutschland" gebaut.

"Wir freuen uns, den ersten deutschen Herausforderer beim America`s Cup unterstützen zu können und als Hauptsponsor dem Team seinen Namen zu geben", sagt Ralph Dommermuth, Vorstand der United Internet AG. "Für uns ist dies eine einmalige Chance, beim - neben der Tour de France - wichtigsten Sportereignis der Welt in 2007 dabei zu sein."

Artikel von H. Gaerber - Mi, 01.06.2005
Rubrik: Sonstiges
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Push-To-Talk neuer Freizeit-Trend?


Vor dem Hintergrund, dass Handy-Nutzer zukünftig verstärkt ihre Mobilfunktelefone als Walkie-Talkie nutzen sollen, haben sich im April die führenden Handy-Hersteller auf einen einheitlichen Übertragungsstandard für "Push-To-Talk (PTT) verständigt. Anders als beim Walkie-Talkie ist PTT nicht an eine örtliche Nähe gebunden. Die Sprachnachrichten werden über die Übertragungswege GPRS und UMTS verschickt. Sobald es ein vielfältiges Angebot entsprechend ausgestatteter Handys geben wird, könnte PTT zu einem neuen Freizeit-Trend mobiler Telekommunikation werden, heißt es aus der Branche.

Nun sollte der Weg für eine erfolgreiche Markteinführung der neuen Technik frei sein, aber bisher hat sich lediglich T-Mobile mit ersten Walkie-Talkie-fähigen Geräten auf den deutschen Markt gewagt. Im T-Mobile-Netz kann ein Nutzer bereits jetzt mit einem PTT-fähigen Handy eine Sprachnachricht von 30 Sekunden per Knopfdruck an bis zu zehn Personen schicken. Dafür bietet T-Mobile derzeit nur fünf verschiedene PTT-Handys der Marke Nokia an. Vodafone hält sich noch zurück und will die Entwicklung erst einmal abwarten. "Push-To-Talk ist nach wie vor ein interessantes Thema und wir schauen uns das genau an - ein Zeitpunkt für einen Einstieg steht aber noch nicht fest", so Vodafone-Sprecherin Marion Stolzenwald.

In den USA wird PTT vor allem für geschäftliche Zwecke genutzt. Auch T-Mobile sieht den Nutzen der Walkie-Talkie-Funktion bisher erst einmal im geschäftlichen Situationen, in denen zum Beispiel schnell mehrere Mitarbeiter benachrichtigt werden müssen. "So kann zum Beispiel der Polier auf dem Bau schnell mit den Mitarbeitern kommunizieren, selbst wenn er nicht am Ort ist", sagte T-Mobile-Sprecher Husam Azrak. Für den Freizeitbereich war die Walkie-Talkie-Funktion deshalb bisher weniger attraktiv.

PTT hat nach Ansicht von Alexander Krug von der Computer Fachzeitschrift -Connect- prinzipiell ein starkes Trend- Potenzial. Im Fall eines ausreichenden Angebots benutzerfreundlicher Endgeräte werde PTT, ähnlich wie die SMS, vor allem junge Handy- Benutzer ansprechen. "Jugendliche mit einem aktiven Kommunikationsbedürfnis sind die eindeutige Zielgruppe, für die sich Push-To-Talk anbietet", meint Krug.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 28.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Schweden - Gesetz gegen Filesharing-Missbrauch


Das schwedische Parlament hat am Mittwoch ein Gesetz beschlossen, das den vergütungsfreien Austausch Copyright geschützten Materials über das Internet verbietet. Mit diesem Gesetz will das Parlament den Urhebern auch eine Grundlage dafür liefern, zukünftig Schadensersatzklagen gegen Copyright-Verletzungen anzustrengen. Hauptsächlich geht es dabei um unerlaubte Up- und Downloads von Musik, Filmen, Computerspielen, sowie das Fotokopieren ganzer Bücher.

Um zusätzlich einen gewissen Ausgleich für Copyright-Vergehen zu schaffen, werden die Preise von CD- und DVD-Rohlinge, sowie Leerkassetten für Audio- und Videoaufnahmen empfindlich erhöht. Hiernach werden zukünftig beispielsweise 5-GByte-DVD-Rohlinge von bisher 10 Kronen auf 30 Kronen steigen, was etwa 3,50 Euro entspricht.

Wie anderswo auch, beklagt die Unterhaltungsindustrie in Schweden empfindliche Umsatzrückgänge und sieht als einen wesentlichen Grund dafür das so genannte Raubkopieren - durch professionelle Piraten, aber auch durch gewöhnliche Anwender.

Lars Gustafsson, Geschäftsführer des schwedischen Zweigs der Lobby-Organisation IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), verwies etwa auf Einnahmenverluste der Musikindustrie in Schweden seit 2001 um 30 Prozent. Der Rechtsvertreter des schwedischen Antipiraterie-Büros, Henrik Ponten, meint gar, dass das Problem des unerlaubten Kopierens in Schweden größer sei als in jedem anderen Land Europas: So sollen rund 500.000 von neun Millionen Schweden aktiv an der unerlaubten Verbreitung von Kopien mit Hilfe von Tauschbörsenprogrammen beteiligt sein. Auf je tausend Einwohner kämen sieben Personen, die jährlich im Zusammenhang mit aufgedeckten Fällen unerlaubter Uploads stünden - im übrigen Europa sind es nur zwei von tausend, so Ponten.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 28.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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iPod-Klon bei Plus für 179 Euro


Ab kommenden Montag will der Lebensmittel-Discounter Plus einen als "multifunktionale digitale Jukebox" bezeichneten MP3-Player verkaufen, der dem iPod mini von Apple verblüffend ähnlich sieht.

Plus wirbt für seinen MP3-Player unter dem Namen "Jukebox Micromaxx MM 42452" mit folgenden Eckdaten:

5 GB Festplatte
schneller Datentransfer über USB 2.0
bis zu 10.000 Minuten Musik
20 verschiedene Klangeinstellungen
Diktierfunktion für digitale Sprachnotizen
Optimal als Datenspeicher nutzbar
Direkte Aufnahme von externen Audioquellen
16 MB Anti-Shock-System
Inklusive Stereo Kopfhörer, USB-Kabel, Akku und Netzadapter
24 Monate Garantie
Mit Service-Hotline

Insgesamt hat das Produkt nur einen ganz kleinen Haken: Der Computerhersteller Apple will diesem Klon-Versuch nicht tatenlos in den Handel kommen lassen. Das wenigstens berichtet Spiegel Online auf seiner Website. Nach SPIEGEL-ONLINE -Informationen erwägt der kalifornische Computerhersteller zurzeit, den Verkauf des Plagiats mit juristischen Mitteln zu stoppen.

Der MM 42452 hat bei genauerer Betrachtung außer der Optik nicht allzu viel mit Apples Original gemein. Zwar kann er auf seiner Festplatte eine vergleichbare Anzahl von Musikstücken speichern, die Qualität lässt jedoch laut Testberichten zu wünschen übrig. Die "Stiftung Warentest" kam zu dem Ergebnis, der Billig-iPod habe weniger Ausstattung und einen schlechteren Sound als der iPod mini. "Viel Geld für wenig Leistung", resümierten die Tester.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 27.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Digital via Antenne auch in Bayern !


Ab dem 30. Mai 2005 steht das neue DVB-T-Signal für digitales Fernsehen auch für Nutzer in den Regionen Nürnberg, München und Südbayern zur Verfügung. Damit können in Bayern dann rund 230.000 Haushalte, digital fern sehen, die bis dahin analog ihr Fernsehprogramm über Antenne empfangen haben. Bayernweit sind rund 300.000 Haushalte von der Umstellung betroffen. Etwa 70.000 Haushalte davon müssen sich darauf einstellen, dass die Sender von den Privatsendern künftig nicht mehr erreichbar sind. Sender wie beispielsweise ProSieben, Sat.1 oder RTL "kappen" mit dem 30. Mai die analogen Übertragungen via Antenne in ganz Bayern. Diesen Haushalten bleibt dann nur die Möglichkeit, auf Satellitenempfang oder Kabel umzustellen. Die öffentlich-rechtlichen Sender in München und Nürnberg sind noch bis Ende August analog über Dach- oder Zimmerantenne zu empfangen. Danach sollten auch diese Fernsehzuschauer sich auf digitales Fernsehen, bzw. Alternativen, umgestellt haben.

Um das DVB-T-Signal empfangen zu können, benötigen die Nutzer ein so genanntes DVB-T-Empfangsgerät, das zwischen TV-Gerät und Antenne geschaltet wird, bzw. einen im Fernsehgerät integrierten Tuner. Anschließend, so werben die Anbieter, gibt es eine größere Programmvielfalt und eine bessere Bildqualität. Eine Ausweitung der DVB-T-Versorgung in Bayern ist bei ARD und ZDF bereits im Gespräch. Angedacht sind beispielsweise Städte um Regensburg, die in der ersten Phase noch nicht mit einbezogen wurden. Der Zeitrahmen für die Erweiterung steht allerdings noch fest.

Mit Bayern wird nun in insgesamt fünf Bundesländern DVB-T angeboten. Bereits im Jahre 2003 war DVB-T im Großraum Berlin eingeführt worden. Es folgten Regionen in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und das Rhein-Main-Gebiet. Seit dem Start in Berlin sind laut Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mehr als 1,5 Millionen DVB-T-Empfänger verkauft worden. Insgesamt können künftig etwa 48,6 Millionen Menschen das digitale Antennenfernsehen empfangen.

Artikel von M. Hellmann - Do, 26.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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USA - RFID-Sender für 1800 Häftlinge


Im Rahmen eines Pilotprojektes soll ein kalifornisches Gefängnis in Castaic mit einer Überwachungstechnologie Namens TSI PRISM ausgestattet werden. TSI PRISM ist nach der Beschreibung des Herstellers -Alanco Technologies- ein drahtloses Überwachungssystem auf Basis von RFID -Technik (Radio Frequency Identification). Das Überwachungssystem besteht zum einen aus einem Sender für die Häftlinge in der Größe einer Armbanduhr, sowie einem am Gürtel der Wärter befestigten Sender. Zusätzlich beinhaltet das System ein "Set" aus strategisch sinnvoll platzierten Empfängern, einem Computersystem und der TSI-PRISM-Anwendungssoftware.

Die Software verarbeitet alle zwei Sekunden die Signale vom Handgelenk des Gefangenen, sowie die Signale vom Gürtel des Wärters. Hierdurch lassen sich der Aufenthaltsort und die Bewegungen aller Personen in Echtzeit verfolgen. Sofern jemand versucht, den Sender gewaltsam zu entfernen, löst die Software einen Alarm aus. Sämtliche Daten werden in einer Datenbank gespeichert. Hierdurch ist es möglich, auch vergangene Zwischenfälle genau zu analysieren. Wärter können mit dem System direkt Alarm schlagen und Hilfe anfordern, es zeigt aber auch an, wenn ein Wärter gewaltsam zu Boden geschlagen wird.

Laut Hersteller soll TSI PRISM die Sicherheit für die Angestellten und Insassen erhöhen und Gewaltanwendung der Häftlinge reduzieren helfen. Gleichzeitig soll es auch Ermittlungen unterstützen. Auftraggeber für das 1,5 Millionen teure Pilotprojekt ist das Los Angeles County Sheriff´s Department (LASD). Sofern sich das System positiv bewährt hat, hofft Alanco Technologies auf zusätzliche Mittel, um weitere Gefängnisse mit insgesamt 18.000 Häftlingen ausstatten zu können. (Auftragsvolumen etwa 1,4 Milliarden US-Dollar).

Artikel von H. Gaerber - Mi, 18.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Sony PlayStation 3 wird im Frühjahr 2006 präsentiert


Kurz nach der Präsentation der neuen Microsoft Xbox 360 teilte der Elektronikkonzern Sony mit, dass er seine Spielekonsole PlayStation 3 erst im Frühjahr 2006 in den Handel bringen wird. Da auch Konkurrent Nintendo seine Next-Generation Konsole erst 2006 auf den Markt bringen wird ist Microsoft der einzige der großen Hersteller, der mit der Xbox 360 ein Nachfolgemodell für die aktuellen Spiele-Konsolen bereits im Weihnachtsgeschäft 2005 ausliefern kann.

Die erste Präsentation der Sony PlayStation3 erfolgte auf der Branchenmesse E3 in Los Angeles. Dort präsentierte Electronic Arts ein sehr realistisches Boxkampf-Game, das alle Feinheiten eines echten Kinofilms darstellen konnte. Die PlayStation 3 Konsole passt in ein schlankes Gehäuse, das in weiß, silbern oder schwarz erhältlich sein wird. Angaben zum Preis liegen noch nicht vor. Sony erwirtschaftet etwa ein Drittel seines operativen Gewinns im Bereich Gamesoftware.

Die PlayStation 3 wird abwärtskompatibel zu den Spielen der Original PlayStation und der PlayStation 2 sein und verfügt über Funktionen wie Download von Musik und Filmen sowie Videoconferencing über eine DSL oder andere Breitband-Anbindung. HD-TV wird unterstützt und auch ein Blu-ray-Player ist integriert. In technischer Hinsicht wird die PlayStation 3 mit einem Cell Prozessor (PowerPC-basierter Kern 3.2GHz) ausgestattet sein. Die Floating Point Performance wird von Sony mit 218 GFLOPS angegeben, die System Floating Point Performance mit 2 TFLOPS. Für die grafische Darstellung zeichnet eine Nvidia-GPU mit einem RSX mit 550MHz verantwortlich.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 17.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Nintendo plant Konsole kleiner als der Mac mini


Nachdem nun Microsoft seine neue Spiele-Konsole Xbox 360 gerade vorgestellt hat nutzt auch der japanische Konsolen-Hersteller Nintendo der Presserummel und gibt erste Informationen über seine Next-Generation-Konsole heraus. Wie von Nintendo offiziell verlautbart soll diese den Codenamen Revolution tragen.

Die Revolution-Konsole soll dabei besonders klein sein. Sie soll nur so hoch wie drei DVD-Hüllen und auch nur wenig länger werden. Außerdem soll sie besonders schnell starten und einen sehr geringen Stromverbrauch haben, wodurch sie sehr leise arbeitet.

Sowohl Spiele von den 8-cm-Disks des GameCube als auch neue Spiele von optischen Disks mit 12 Zentimeter Durchmesser soll die Revolution-Konsole abspielen können. Da 12 cm die Standard-Größe von CDs und DVDs ist könnte es gut möglich sein, dass die Konsole auch Video-DVDs abspielen kann. Ein Slot-In-Mechanismus soll dabei die Disks automatisch einziehen.

Die Hersteller IBM und ATI fertigen die Prozessoren für die Revolution-Konsole, die auch über einen drahtlosen WLAN-Anschluß für das Internet verfügen soll. Sie wird voraussichtlich 2006 auf den Markt kommen soll.

Artikel von R. Hallenbach - So, 15.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Prozeß zwischen Apple und Eminem mit Vergleich beendet


Der Rechtsstreit zwischen dem Rapper Eminem und Apple wurde mit einer Einigung beendet. Eminem hatte geklagt, weil in einem Apple-Werbefilm eines seiner Stücke nachgesungen wurde. Er erhält von Apple eine Zahlung in unbekannter Höhe.

In dem Werbe-Spot hatte ein 10 Jahre alter Junge den inzwischen 10 Jahre alten Eminem-Titel "Lose Yourself" (aus dem Fim "8 Mile") gesungen. In der fraglichen Szene sah es so aus, als höre der Junge das Lied gerade auf seinem iPod. Der Film war gedreht worden um für den iPod als vergleichweise neues Abspielgerät und das Verkaufsangebot im iTunes Store zu werben.

Eminem hatte zunächst Forderungen in Höhe von über 10 Millionen Dollar zur Genehmigung dieser Szene gestellt. Als Apple sich weigerte, diese Summe zu zahlen, kam es zur Klage. Eminem hatte kein Interesse an einer Produktwerbung mit seinem Namen und daher zunächst diesen hohen Betrag gefordert. In der Folgezeit hatte sich dann sogar Apple-Chef Steve Jobs persönlich - aber eher ungeschickt - in die Gespräche eingeschaltet. Zwischenzeitlich verweigerte Eminem jede Kooperation. Doch die Marketing-Maschinerie bei Apple lies sich nicht mehr stoppen und die schon gedrehten Spots wurden mehrfach in MTV ausgestrahlt und waren auch als Download im Internet zu finden.

Jetzt ist der Streit aber doch zwischen beiden Seiten "gütlich" beigelegt und Eminem erhält eine Entschädigung für seine Genehmigung, das Lied in einem Werbespot nachsingen zu lassen. Wie hoch diese Zahlung ausfällt, ist allerdings bisher nicht bekannt geworden.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 13.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Web-Videorecorder Shift.tv ab sofort ohne RTL


In erster Instanz ist es dem Fernsehsender RTL gelungen, die Betreiber des virtuellen Web-Videorecorder Shift.TV dazu zu zwingen, RTL aus dem Angebot zu nehmen. Damit ist es für die Anwender nicht mehr möglich, den Sender RTL mit Shift.tv aufzunehmen.

In seinem Newsletter teilte Shift.tv seinen Nutzern mit, dass RTL vor dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung erwirkt habe. Danach darf RTL nicht mehr in Shift.tv empfangbar und nutzbar sein. RTL ist es offenbar Einwände dagegen, dass Anwender TV-Sendungen über den Dienst aufzeichnen, auch wenn es nur privaten Zwecken dient.

Die Betreiber von Shift.tv haben angekündigt, vor dem Oberlandesgericht Köln in Revision zu gehen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung schließen sie im Falle einer erneuten Niederlage auch den Gang vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nicht aus.


Artikel von R. Hallenbach - Do, 12.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Erste Bilder der Xbox 2 aufgetaucht


Nach der bisher bekannten Planung soll die neue Xbox 2 von Microsoft am 12. Mai 2005 in einer Sondersendung von MTV vorgestellt werden. Die MTV-Show für die Vorstellung der neuen Xbox-Konsole wurde bereits in Los Angeles aufgezeichnet. Wie nicht anders zu erwarten war sind nun auch schon die ersten Bilder der Spielkonsole im Netz aufgetaucht.

Die Konsole erscheint auf dem Bild zwar weiß, was aber auch gebürstetes Metall sein könnte. Mit dazu gehören ein kabelloser Controller, ein Headset und eine eigene Webcam. In etlichen Foren wird bereits darüber spekuliert, ob die Bilder echt sind. Dies soll angeblich von diversen Spiele-Entwicklern bereits bejaht worden sein. Auch auf der Xbox-2-Werbesite ourcolony.com wurde bereits ein Bild gezeigt, das die neue Konsole zeigen soll. Eine offizielle Stellungnahme von Microsoft liegt noch nicht vor.

Sollten die Fotos authentisch sein, so sieht das Gerät Apples MP3-Player verblüffend ähnlich. Endgültige Klarheit wird wohl erst die Ausstrahlung der Show auf MTV mit den ersten offiziellen Bildern am kommenden Donnerstag in den USA bringen. Der Film wird auch am darauf folgenden Freitag bei MTV Deutschland gezeigt.

Auch der endgültige Name der Konsole ist noch nicht bekannt. Am höchsten wird weiterhin Xbox 360 gehandelt, auch wenn Bill Gates letztens von Xenon [Codename] sprach. Er bestätigte auch, dass die Konsole noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, auf jeden Fall früher als jene von Marktführer und Konkurrent Sony

Artikel von R. Hallenbach - So, 08.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kopierschutz der PSP-Spiele geknackt


Erstmals ist es nun Hackern gelungen, den Kopierschutz der Universal Media Discs zu umgehen und die Spieledateien auszulesen. Die neue die Playstation Portable (PSP) ist in den USA ist bereits seit März im Verkauf und soll hier voraussichtlich Anfang September für 250 Euro in den Handel kommen.

Die Spiele-Daten für die mobile Sony-Konsole werden auf Universal Media Discs (UMD) gespeichert. Bastlern ist es nun offenbar gelungen, die Daten der jeweiligen japanischen Version von "Ridge Racer" und ""Vampire Chronicle: The Chaos Tower" auszulesen. Das war bisher nicht möglich da die 1,8 GB fassenden UMDs von Sony mittels Kopierschutz gesichert bzw. verschlüsselt ausgeliefert werden. Sony hat Anfang des Jahres bekannt gegeben, die Blockbuster "XXX", "Hellboy", "Resident Evil 2" und "Once Upon A Time in Mexico" im UMD-Format für die PSP-Nutzung zu veröffentlichen. Monatlich sollen weitere Filme folgen.

Bisher ist es nicht möglich, UMDs selbst zu bespielen, da weder Rohlinge noch Brenner angeboten werden. Der jetzige Erfolg der Bastler ist somit nicht zum Kopieren von Spielen nutzbar. Denkbar wäre in weiterer Folge aber der Start der Spiele auf der PSP über einen Memory Stick. Nach eigener Aussage dient das Engagement der Bastler lediglich dazu, die Dateistruktur zu erforschen, um dann selbst Applikationen entwicklen zu können


Artikel von R. Hallenbach - Sa, 07.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kay Nehm fordert - Aufhebung der Mannesmann-Freisprüche


Der Spiegel berichtet in seiner neuesten Ausgabe, dass die Karlsruher Bundesanwälte in einer bislang unveröffentlichten Stellungnahme fordern, sämtliche Freisprüche in dem Mannesmann-Prozess aufzuheben.

Im damaligen Prozess ging es um "Prämien" in Höhe von rund 60 Millionen Euro, die nach der Übernahme von Mannesmann durch den britischen Mobilfunkriesen Vodafone im Jahre 2000 geflossen waren. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft damals lautete, die Manager hätten ihre Pflicht zu einem treuhänderischen Umgang mit dem Konzernvermögen verletzt. Anfang 2004 mussten sich dafür sechs führende deutsche Manager und Gewerkschafter wegen Untreue oder Beihilfe dazu vor Gericht verantworten. Angeklagt waren unter anderem der Chef der Deutschen Bank, Ackermann, der frühere IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel sowie Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser.

Richterin Brigitte Koppenhöfer vom Düsseldorfer Landgericht sah damals aber keinen Straftatbestand. Im Juli 2004 hieß es: "Die Angeklagten werden freigesprochen". Das Gericht sah die Untreue-Vorwürfe als nicht erwiesen an. In der Urteilsbegründung hieß es damals, das Gericht sei nur für die Beurteilung des Straftatbestandes zuständig gewesen. Ein Urteil über unternehmerische oder ethische Entscheidungen sei nicht zu fällen gewesen. "Die Millionenzahlungen seien möglicherweise teilweise nach dem Aktienrecht unzulässig gewesen", hieß es in der Urteilsbegründung; "...dies sei aber ein zivilrechtliches Problem...". Richterin Koppenhöfer merkte damals aber an, dass noch niemals in ihrer 25-jährigen Laufbahn so viel Einfluss auf ein Verfahren zu nehmen versucht worden sei.

Ungewöhnlich scharf hat nun Generalbundesanwalt Kay Nehm die Freisprüche aller Angeklagten im Mannesmann-Verfahren kritisiert. So manches darin werde "nicht tragfähig begründet" oder provoziere "durchgreifende Bedenken". Außerdem bestünden "beachtliche Mängel" in der "Beweiswürdigung". Statt eine Gesamteinordnung der Beweise vorzunehmen, hätte es die Kammer bei "segmentierter Betrachtung" belassen. All das führte zu "Feststellungen, die mitunter schwer vereinbar, bisweilen sogar widersprüchlich" seien.

Die Bundesanwaltschaft kommt zu dem Schluss, dass es sich bei den umstrittenen Prämienzahlungen von insgesamt rund 60 Millionen Euro um strafrechtlich relevante Tatbestände handelt. Die Geldzahlungen seien allein "im Interesse der Zahlungsempfänger" begründet gewesen. Außerdem seien die Angeklagten durch Wirtschaftsprüfer über mögliche rechtliche Konsequenzen ihres Handelns informiert worden und hätten in dem klaren Bewusstsein gehandelt, dass Mannesmann nicht zur Zahlung von Prämien verpflichtet gewesen sei. Damit hätten die Angeklagten ihre "Vermögensbetreuungspflicht" so "gravierend" verletzt, dass der Tatbestand der Untreue durchaus erfüllt sei, heißt es weiter.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 07.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kooperation zwischen NABU und Vodavone


Deutschlands ältester Naturschutzverband -der Naturschutzbund Deutschland e.V (NABU)- und Deutschlands zweitgrößter Mobilfunkanbieter -Vodafone D2- wollen einen Kooperationsvertrag zum Thema Information-Umweltschutz schließen. Laut Presseerklärung soll am Montag ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden.

Ziel der Zusammenarbeit soll sein, die Themen des NABU einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. So sind zukünftig NABU-Themen auf der VodafoneLive-Plattform präsent, die von Vodafone D2 Kunden abgerufen werden können. Neben aktuelle Aktionen und Themen der Umweltschützer wollen die Kooperationspartner das Thema "Handy-Recycling- neu beleben. Nach Einschätzung des NABU liegen noch immer viele Alt-Handys in den Schubläden der Benutzer, die nach und nach einfach mit dem Hausmüll entsorgt werden, obwohl es sich teilweise um Sondermüll handelt.

Vodafone D2 hatte bereits vor zwei Jahren als erster Mobilfunkbetreiber Deutschlands ein Recycling-System für Alt-Handys gestartet. Alt-Handys können bei jeder Vodafone Filiale kostenlos abgegeben werden. Diese Handys werden dann über den Vodafone Recycling-Partner -Greener Solutions GmbH, München- umweltfreundlich entsorgt, bzw. (soweit möglich) an Kunden aus Entwicklungsländern weitergegeben.

Handys haben erfahrungsgemäß eine "Lebensdauer" von 18 bis 24 Monaten, bevor der Nutzer sie gegen ein neues Gerät austauscht. Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt sollen sich derzeit etwa 90 Millionen Alt-Handys befinden. Hierdurch entsteht ein jährlicher Elektronikschrott von mehr als 5.000 Tonnen, die Schadstoffe wie Arsen, Cadmium, Kupfer, Blei, Nickel, Zink und Quecksilber enthalten.

Für jedes abgegebene Alt-Handy spendet Vodafone nach eigenen Angaben fünf Euro an gemeinnützige Organisationen in der Region, in der das Alt-Handy abgegeben wurde.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 04.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Internet-Dealer zu Gefängnis verurteilt


Ist eine neu entwickelte Technik erfolgreich, so dauert es meist nicht lange, bis sich auch das organisierte Verbrechen ihrer bedient. In Großbritannien wurden jetzt drei Dealer zu Haftstrafen verurteilt, die das Internet zum Drogenhandel genutzt hatten.

Über die Website Budmonkey wickelten die Täter den ersten professionellen Online-Drogenrings Großbritanniens ab. Die Konsumenten konnten dort online Haschisch ordnen und erhielten das Cannabis wenig später luftdicht verpackt per Post. Die Täter setzten modernste Verschlüsselungs -Techniken ein um die Anonymität ihre Kunden - und wohl auch ihre eigene - zu schützen.

Offenbar war das "Geschäftsmodell" sehr erfolgreich. Laut Polizeibericht gehen die englischen Behörden von Jahreseinnahmen der Bande von über 735.000 Euro aus. Die Dealer konnten von ihrem Handel offenbar sehr gut leben und sollen sich laut Polizeibericht mindestens vier Häuser gekauft haben.

Gerade weil der Vertriebsweg so offenkundig war hielt die Anonymität nicht lange und so wurden jetzt Sean Jackson (37) zu fünf, Mark Harris (41) zu dreieinhalb und Domenic Bolangaro (32) zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Außerdem müssen Lisa Wilkinson (35) und David Harris (40) jeweils 200 Stunden Sozialarbeit leisten, da sie das Trio deckten.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 03.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Lieber komplizierte Tastenkombinationen dafür mehr Features


Eine jetzt veröffentlichte Studie des Software-Unternehmens Buhl Data Service besagt unter anderem, dass für weit über 60 Prozent aller Befragten komplizierte Tastenkombinationen kein Problem sein sollen. "Nicht die Einfachheit, sondern zusätzliche Dienste und Funktionen werden am PC erwartet. Lieber komplizierte Bedienung, dafür aber auch echte Mehrwerte", lautet das Fazit der Buhl Data Service.

In der Studie gingen die Statistiker in Zusammenarbeit mit Universität Siegen der Frage nach, inwieweit die IT-Technik bereits in unserem Alltagsleben integriert ist und wie sie von der Bevölkerung akzeptiert wird. Hierbei wollen die Statistiker festgestellt haben, dass jeder zweite Internet-Nutzer bereits über einen Netzwerk-Anschluss im Wohnzimmer verfügt und somit technisch in der Lage ist, auch vor dem Fernseher online zu gehen.

"Die Studie hat eine Reihe erstaunlicher Fakten zu Tage gefördert", so Thomas Becker, Marketing-Leiter von Buhl Data. Nach seiner Erhebung arbeiten bereits 48,2 Prozent der Befragten mit einem Laptop im Wohnzimmer. Ein digitaler Videorecorder steht immerhin in 27,8 Prozent aller Haushalte der Befragten. Damit sei die erste Hürde für die Akzeptanz von -Arbeitsmaschinen- im -Entspannungsbereich- gefallen, meinte Becker weiter.

Überrascht zeigten sich die Statistiker von der Aussage ihrer Studie, dass die Forderung nach einfacher Bedienbarkeit der Unterhaltungsgeräte nicht im Vordergrund stehen soll. Für weit über 60 Prozent der Befragten waren komplizierte Tastenkombinationen gar kein Problem. Vor allem Internet-Anwender, die den Umgang mit Computern gewohnt sind, forderten genau das Gegenteil. Nicht die Einfachheit, sondern zusätzliche Dienste und Funktionen werden erwartet. "Lieber komplizierte Bedienung, dafür aber auch echte Mehrwerte", lautet das Fazit.

Insgesamt wurden für die Studie im Rahmen des Projektes TV2010 Reloaded rund 1.200 Internet-Nutzer nach ihrer Einstellung zum Fernsehen und ihren Erwartungen zur Fernseh-Zukunft befragt. Im Projekt TV2010 Reloadet hat sich ein Team von Medienforschern zusammengetan, um unter verschiedenen Detailaspekten der Digitalisierung empirisch wie theoretisch deren Entwicklung zu beleuchten. Das Hauptinstrument - quasi der Leitfaden der monographischen Arbeiten - ist eine jährlich stattfindende Befragung. Diese richtet sich vor allem an die Gruppe der "Bevorzugten", nämlich der Internetnutzer. Die Unterstellung ist: Auch bei der Digitalisierung des Fernsehens werden es zunächst die gut gebildeten Innovatoren sein, die die Vorzüge für ihre individuellen Gratifikationen einsetzen werden.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 02.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Playboy-Bunny jetzt auch für PSP und iPod


Das Männer-Magazin Playboy bietet im Online-Angebot seiner US-Ausgabe kostenlose Fotos und Videos des "Cyber Girl of the Year" Amy Sue Cooper für die PSP (Playstation Portable) von Sony an. Dort sieht man "Playboy Station Portable" als neuen Service für Technik-vernarrte Liebhaber weiblicher Formen.

Chad Doering, Managing Photo Editor von Playboy.com, erklärt dazu: "Gaming und das Internet gehen Hand in Hand, daher sind sexy, Action-geladene Fotos und Videos für das coolste Teil mobiler Gaming-Technologie eine Leichtigkeit". Im Vergleich zu anderen mobilen Geräten biete die PSP einen größeren Bildschirm mit besserer Auflösung. Die Bilder und Videos der Playmate-Bunnys sind auf das 16:9-Format der PSP angepasst.

Bereits im Dezember 2004 hatte der US-Playboy den Service "iBod" gestartet. Er ermöglichte den Usern den Download von Playboy-Fotos für den Apple iPod Photo und andere Handhelds. Cyber Girls via "iBod" hatten offenbar Erfolg und haben wohl den Launch der "Playboy Station Portable" maßgeblich beeinflusst.

Auch der deutsche Playboy beteiligt sich an der Aktion und hat speziell für den iPod Photo aufbereitete Bildergalerien der schönsten Frauen zum Download bereitgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Magazin Focus Online stehen in einer Screensaver-Datenbank wunderschöne Bildschirmschoner zum Download bereit.

Artikel von R. Hallenbach - So, 01.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Online-Sex im Internet nimmt zu


Nach Experten-Schätzungen suchen 30.000 Deutsche regelmäßig Befriedigung in den Rotlichtbezirken des Internet. Psychologen schätzen, dass die Sucht nach Online-Sex eine zunehmend häufiger auftretende Erkrankung ist.

Das Online-Magazin FOCUS meldet, dass allein im Februar 2005 6,8 Millionen Deutsche Surfer, also knapp ein Viertel der aktiven Internet-Nutzer, von zu Hause aus Webseiten der Kategorie "Adult" (nur für Erwachsene) ansteuerten. Werner Platz, der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin erklärte zu dem Phänomen: "Wir betreuen in unserer Klinik zur Zeit vier Männer, die süchtig nach Sexangeboten sind. Schätzungen gehen jedoch von 30 000 Betroffenen in Deutschland aus. Und es kann jeden treffen. Die Rückfallquote ist sehr hoch."

Auch der Leiter des Münchner Therapiezentrums für Internet-Abhängige, Oliver Seemann, sieht eine der größten Gefahren in der "Klick-und-weg-Mentalität". Nach seiner Ansicht geht das Mystische am Sex und letztlich der Reiz der Erotik durch die intensive Nutzung erotischer oder sogar pornografischer Web-Angebote verloren. Therapeut Seemann warnte vor den Folgen im FOCUS: "Es ist eine Illusion zu glauben, ausschweifende Sex-Chats oder ungezügelte Web-Pornographie könnten eine bestehende Beziehung nicht gefährden."

Artikel von R. Hallenbach - So, 01.05.2005
Rubrik: Sonstiges
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Premiere - Software für Gratis-Fernsehen verboten


Weiterhin ist es nicht offiziell möglich, den Bezahlsender Premiere im Internet kostenlos zu empfangen. In einem Rechtsstreit zwischen dem Pay-TV-Sender Premiere und der TC Unterhaltungselektronik AG (TCU) verbot das Hamburger Landgericht vorerst TCU die Markteinführung einer Software für Gratisfernsehen per Internet. Damit wurde eine von Premiere zunächst erwirkte einstweilige Verfügung bestätigt. Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Das Gericht entschied, TCU dürfe keine Technologie anbieten, die den kostenlosen Empfang von Premiere per Internet ermöglicht. Dies verletze das Urheberrecht von Premiere. TCU hatte dagegen argumentiert, die Technologie sei eine "reine Datenübertragung" ähnlich den Musik- und Videotauschbörsen im Internet, der Empfang von Pay-TV könne dabei nicht verhindert werden. Es war geplant, die Software im Mai auf den Markt zu bringen. Premiere vertrat die Ansicht, TCU müsse das rechtswidrige Entschlüsseln von Premiere-Programmen mit der neuen Software ausschließen.

Das Gericht entschied auch, TCU dürfe nicht mit der Chance auf "kostenloses Pay-TV" für die Software werben. Es sei gezielt hingenommen worden, dass die Software für den illegalen Empfang von Premiere eingesetzt werden könne.

In einem anderen Rechtsstreit war TCU gegenüber dem Privatsender RTL im vergangenen Jahr erfolgreich gewesen. Damals ging es um einen Werbeblocker fürs Fernsehen ("Fernsehfee").

Artikel von R. Hallenbach - Di, 26.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Opera-Werbung mit PR-Gag


Werbung muss nicht teuer sein und kann trotzdem gut bei den Kunden ankommen. Das bewiesen Opera-Chef Jon S. von Tetzchner und sein PR-Chef Eskil Sivertsen.

Von Tetzchner hatte bei der Veröffentlichung von Version 8 des Opera Webbrowsers angekündigt, von Oslo über sein Heimatland Island nach Amerika schwimmen zu wollen, wenn innerhalb von vier Tagen eine Million Downloads registriert würden. Dabei wollte Tetzchner noch eine kleine Zwischenstation in seiner Heimat Island einlegen, um bei seiner Mutter eine Tasse Kakao zu trinken. Sivertsen hatte den kühnen Plan "angeblich" öffentlich gemacht und "musste nun zur Strafe" seinen Chef begleiten.



1.043.353 Mal war dann der Web-Browser Opera 8 in den ersten vier Tagen seit der offiziellen Veröffentlichung am 19. April heruntergeladen worden. Damit zog Opera mit Firefox gleich, dessen Version PR 1.0 im September 2004 ebenfalls eine Million Downloads in 100 Stunden verzeichnen konnte.

Zur Vorbereitung des kühnen Schwimmvorhabens hatte Tetzchner mehrere Stunden in einer nahe gelegenen Badeanstalt verbracht, um zu "trainieren", führte der norwegische Softwarehersteller seinen Marketinggag weiter. Weitere Nachrichten zum Vorankommen Tetzchners hat Opera dann auf einer eigenen Webseite veröffentlicht.

Nach einem Tag und einer Nacht auf See sank am Dienstagmorgen die "Phantom", das firmeneigene Schlauchboot. Von Tetzchner rettete Sivertsen vor dem Ertrinken, der als vermutlich erster Nichtschwimmer den Atlantik rudernd überqueren wollte. "Es war kalt und feucht und furchtbar und ich habe mich wirklich, wirklich gefürchtet", kommentierte Sivertsen seine Rettung. Von Tetzchner bedauerte das jähe Ende der Aktion: "Sowohl das Schlauchboot als auch der PR-Manager waren tickende Zeitbomben."

Artikel von H. Gaerber - Di, 26.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Sieger in Case-Modding Meisterschaft gekürt


Zur 4. Deutschen Casemod-Meisterschaft (DCMM) trafen sich in Dortmund begabte Schrauber und auch Profi-Handwerker, um ihre Meister im "Aufmotzen" grauer Standard-PCs zu küren. Beim "Case-Modding", dem Tunen von PC-Gehäusen, ist es natürlich äußerst praktisch, wenn man selbst schrauben, schreinern und fräsen kann. Der diesjährige Trend ging eindeutig zu perfekt gearbeiteten Holzgehäusen und Rost-Look.

Wie bei jedem anderen Wettbewerb gab es auch hier verschiedene Wertungsklassen: in der Kategorie Case Modification gehen PC-Gehäuse an den Start, die mit viel Aufwand umgebaut wurden. Futuristische Formen wie der Sieger "Alien" gingen in der Kategorie Case Construction, den komplett neuen Gehäusen, an den Start.

Insgesamt scheint das Interesse an Case-Modding stetig zuzunehmen. Während Case Modding in den neunziger Jahren noch ein Gag auf Lan-Parties war, hat sich mittlerweile daraus eine eigenen Community mit eigenen Webseiten und Foren entwickelt. In diesem Jahr gab es nach Angaben der Veranstalter etwa 100 Anmeldungen von denen aber nur 50 ausgewählt werden konnten um der Jury Gelegenheit zu einer ausgiebigen Inspektion zu geben. "Das technische Niveau extrem gestiegen", erklärte Organisator Michael Wegner von der Bochumer Firma Planetlan. Was im Jahr 2002 noch als Anwärter auf den Titel gegolten habe, sei in diesem Jahr aussortiert worden.

Die Modder investieren in ihre Kreationen oft sehr viel Zeit, während sich die Materialkosten in Grenzen halten. "Unter den Siegern hat jeder mindestens hundert Stunden investiert, manche sogar mehr als tausend. Ein Teilnehmer hat seine alte Duschkabine auseinandergefräst", erzählt Wegner, "ein anderer seine alte Gitarre, die schlecht klang, zum PC umgebaut."

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 25.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Erste WM-Tickets werden bei eBay angeboten


Trotz der offiziellen Bemühungen, Weiterverkäufe zu unterbinden, wurden die ersten verlosten Karten für die Fußball-WM 2006 bereits auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Die ersten Angebote im Online-Auktionshaus eBay tauchten am Wochenende auf, kurz nachdem die Gewinner in der Kartenlotterie vom WM-Organisationskomitee (OK) und der FIFA benachrichtigt worden waren.

"Genau das wollten wir vermeiden", sagte der Vizepräsident des WM-Organisationskomitees, Horst R. Schmidt, in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Er kündigte an: "Wir werden dagegen tätig werden, so weit das juristisch möglich ist."

Zwei Karten für das WM-Halbfinale in Dortmund sollten für einen vierstelligen Betrag verkauft werden. Außerdem wurden Tickets angeboten für Spiele in Gelsenkirchen, Berlin, Hamburg, Hannover und für ein Viertelfinale. Das bisher höchste Gebot von 10.050 Euro wurde für eine Viertelfinal-Karte abgegeben.

Die Karten waren an den Namen des Bestellers gebunden. Damit wollten das WM-OK und die FIFA dem zu befürchtenden Schwarzmarkthandel vorbeugen. Allerdings können die Karten durch eine entsprechende Meldung beim Organisations-Komitee auf einen anderen Namen umgeschrieben werden - nach derzeitigem Stand aber nur unter Angabe von ausreichenden Gründen. Nach Angaben von Schmidt hatte man eBay zuvor gebeten, auf den Tickethandel zu verzichten. "Leider ist es zu keiner Einigung gekommen."
Artikel von R. Hallenbach - So, 24.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Sat1 muss Domain schmidt.de freigeben


Das Landgericht Hannover hat entschieden (AZ: 9 O 117/04), dass der private Fernsehsender Sat1 die Internetadresse schmidt.de an einen Webdesigner aus Berlin herausgeben muss. Der Kläger könne das Recht an dem Domain-Namen beanspruchen, weil er mit Nachnamen Schmidt heiße, entschieden die Richter. Dies treffe auf den Fernsehsender nicht zu und deshalb würde das Namensrecht des Klägers verletzt.

Der Sender habe nicht beweisen können, dass ihm Harald Schmidt ein Verfügungsrecht über den Namen schmidt.de eingeräumt habe. Nach Ansicht des Gerichtes habe Sat.1 zwar Rechte an dem Namen "Harald Schmidt Show", dies treffe aber nicht auf den gebräuchlichen bürgerlichen Nachnamen Schmidt zu.

Sat1 behält sich nach Angaben von Sevenone Intermedia-Sprecher Christian Senft weitere rechtliche Schritte vor, will aber zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Derzeit sind auf der Internetseite noch alte Sendungsinhalte der "Harald-Schmidt-Show" aus der Zeit zu sehen, als der Entertainer noch für Sat.1 tätig war. "Das hat ja mit der neuen Show nichts zu tun", sagte Senft. Für die Surfer würde sich durch das Urteil nichts wesentliches ändern, da die Inhalte der Seite weiter über die Sat.1-Seite zu erreichen seien.

Die Sache könnte auch für Harald Schmidt selbst noch ein unangenehmes Nachspiel haben. Dieser hatte im Verfahren an Eides statt versichert, dem Sender Sat.1 schon 1995 die Rechte an der Internetadresse «schmidt.de» übertragen zu haben. Da dies nach Angaben des Anwalts des Webdesigners aber falsch ist wurde jetzt Strafanzeige gegen Harald Schmidt wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung erstattet.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 22.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Fanseite von Kardinal Ratzinger - Papst Benedikt XVI down


Kurz nach seiner Wahl zum neuen Papst Benedikt XVI. ist die österreichische Fansite von Joseph Kardinal Ratzinger unter dem Ansturm der Anhänger zusammengebrochen. Auch noch etliche Stunden, nachdem Ratzinger zum Heiligen Vater gekürt wurde, war der Server überlastet und die Website nicht mehr erreichbar. Lediglich im Google-Cache konnte man die Seite noch sehen. Die Website des italienischen Fanclubs ist unterdessen wieder erreichbar.

Die englischsprachige Website wird von einem sehr aktiven Fanclub betrieben. Auf ihr sind regelmäßig Reden, Nachrichten und jede Menge Lobpreisungen verschiedenster Art über den neuen Papst Benedikt XVI. zu finden. Der Fanclub betreibt nicht nur ein eigenes Blog, sondern über den Online-Shop von cafepress.com auch einen Ratzinger-Fanshop. Dort finden Anhänger Devotionalien wie etwa Häferl, Bierkrüge und T-Shirts mit der Aufschrift "The Cardinal Ratzinger Fan Club" samt Ratzinger-Zitaten.

Bereits weit vor der Papst-Wahl (Konklave) hatte der Run der Domain-Spekulanten auf die Papst-Domains begonnen. Die Domains wurden jedoch meist nicht von christliche Organisationen registriert, sondern allesamt von Käufern, die offenbar auf einen hohen Wiederverkaufspreis hoffen. Dabei wurden auch unterschiedliche Schreibweisen berücksichtigt.

So hat sich BenediktXVI.at der Inhaber von DomainBingo.com aus Stuttgart gesichert, während die Schreibweise BenedictXVI.at heute Abend noch frei war. BenediktXVI.de wurde bereits von dem deutschen Domainspekulaten smyl media angemeldet, die Variante benedictxvi.de ist ebenfalls bereits vergeben. Die Registrierung von BenedictXVI.com am 1.4.05 war ebenfalls kein Aprilscherz und auch dass BenediktXVI.com noch zu haben ist dürfte auch bald Vergangenheit sein.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 19.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Panasonic AG-HVX200 - Camcorder für Profis


Panasonic stellte auf der National Association of Broadcasters einen HDTV-Camcorder mit Flash-Speicher, den Panasonic Camcorder AG-HVX200 vor. Dieser Camcorder ist ein Spitzengerät für Profis oder die, die es einmal werden wollen.

Der Panasonic Camcorder AG-HVX200 kann Filme in 1080 Zeilen mit 60 Bildern pro Sekunde interlaced (1080i) sowie 30 oder 24 Bilder pro Sekunde progressiv aufnehmen. Im 720p-Betrieb sind weitere Zwischenstufen möglich.

Auf einem 3,5-Zoll-Display im 4:3-Format werden die Bilder im 16:9-Format angezeigt und im Balkenbereich des Displays werden Informationen zum Kamerastatus eingeblendet. Die Kamera kann 4-Kanal-Ton aufnehmen, besitzt einen Zebra-Modus sowie einen Zoom- und einen Focusring. Die Kamera besitzt zwei XLlR-Audioanschlüsse, einen Firewire/IEEE1394- und USB-2.0-Anschluss, einen Komponenten-Ausgang sowie Audio-, Video- und S-Video- Ein- und Ausgänge.

Die aufgenommenen Daten werden in einem MiniDV-Laufwerk oder auf einer P2-Card aufgenommen. Das MiniDV-Laufwerk kann DV, DVCPRO oder DVCPRO50 aufnehmen. Für das DVCPROHD-Format mit einer Datenrate von 100 MBit/s wird Panasonics Festspeicher - die P2-Karte - benötigt. Auf dem 8-GByte-Medium, das aus einer Bündelung von SD-Cards besteht, lassen sich im HD-Format rund 8 Minuten in höchster Qualität aufnehmen, die sich auf maximal 32 Minuten erhöhen lassen. Die Kamera besitzt zwei P2-Steckplätze, deren Karten bei laufender Aufnahme ausgetauscht werden können. Die P2-Karten passen in PC-Card-Steckplätze, so dass man diese zumindest an Notebooks oder mit Hilfe von Adaptern direkt auslesen kann.

Markteinführung: Herbst 2005. Preis: etwa 6.000 Dollar.

Artikel von M. Hellmann - Di, 19.04.2005
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Abmahnwelle bricht über Songtext-Seiten herein


Etliche bekennende Musikfans dachten sie tun ihren Idolen einen Gefallen, wenn sie deren Liedtexte auf ihrer Website wiedergeben. Streng juristische gesehen ist dem jedoch nicht so und so erlebten einige Webmaster nun ihr blaues Wunder in Form einer Abmahnung der Berliner Anwaltskanzlei Wollmann und Partner.

Diese Abmahnung nebst der Aufforderung, eine Unterlassungserklärung abzugeben, bekamen bis jetzt 42 meist nicht kommerziell arbeitende Songtext-Webmaster. Pikant wird die ganze Angelegenheit dadurch, dass sie auch stets eine Kostennote von rund 1600 Euro bezahlen sollen - pro veröffentlichtem Songtext. Insgesamt summiert sich die Gebührenforderung bis jetzt auf über 300.00 Euro. Soweit bisher bekannt erfolgten alle Abmahnungen im Auftrag der Musikverlagsgruppe Meisel. Abgemahnt wurden Texte von Keimzeit und Sarah Connor, aber auch ein Oldie der Gruppe Blondie.

Fast alle der betroffenen Webmaster verstanden ihr Angebot als Werbung für den jeweiligen Künstler oder als Service für dessen Fans. Sie übersahen dabei, dass auch Songtexte grundsätzlich urheberrechtlich geschützt sind (§ 2 UrhG). Allein der Inhaber der Urheberrechte darf darüber bestimmen, wann und wo sein Songtext veröffentlicht wird (§ 15 UrhG). Etwas ähnliches gilt für Seiten, auf denen so genannte Gitarren-Tabs (Akkorde oder Gitarrengriffe) zu finden sind. Auch wenn die Liedtexte nicht vom Webmaster selbst online gestellt wurden sondern von den Besuchern der Site greift das Urheberrecht.

Der Streitwert pro Song wurde von der Anwaltskanzlei auf 50.000 Euro beziffert und ist damit meist höher als bei einem illegal angebotenen MP3-File. Etliche der Betroffenen fühlen sich als Opfer einer Serien-Abmahnung und versuchen, sich mittels der Webseite "Kampf um Songtexte" zu organisieren. Weitere Tipps im Falle einer Serien-Abmahnung sind auf der Seite “Abmahnwelle" zu finden.

Andere Musikverlage gehen an die Problematik offenbar viel gelassener heran und sehen die Rechtslage wenig eng. So erklärte zum Eva Mair-Holmes von Trikont beispielsweise in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: "toll, wenn sich Menschen die Mühe machen, die Texte herauszuhören".

Artikel von R. Hallenbach - So, 17.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Google Maps zeigen geheimnisvolle Area 51


Der neue Karten- und Routing-Servive Goggle Maps liefert offenbar auch detaillierte Satelliten-Bilder von der geheimnisumwitterten Area 51.

Die Area 51 liegt irgendwo in der Wüste Nevadas und ist umrankt von zahlreichen Geschichten, Mutmaßungen und Gerüchten. Diese reichen von UFO-Tests über gefangene Außerirdische. Fakt ist, dass die Militärbasis einer der bestbewachten und abgeschirmten Orte der USA ist.

Vorige Woche hat ein Internet-Surfer aus reinem Interesse versucht, über den neuen Google-Service Google Maps Kartenmaterial der relevanten Gegend zu erhalten. Die Bilder sehen relativ echt aus und zeigen eine Ansammlung von Gebäuden die durchaus einer Militärbasis entsprechen könnten. Zudem kann man weitere für das Gebiet bekannte geologische Kennzeichen, wie einen großen ausgetrockneten Salzsee und einen Berg, erkennen (siehe Foto).

Seine Beobachtungen teilte der User am 6. April, also vorletzten Dienstag, in einem Forum mit. Dazu beschrieb er auch die Vorgehensweise, um an die Bilder zu gelangen. Ob dies je möglich war beziehungsweise jetzt noch möglich ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Jeder Interessierte kann aber der Anleitung folgen und sich selbst vom Wahrheitsgehalt überzeugen.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 15.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Ovidius - PDF-Extraktor erzeugt hochwertiges XML


Die Umwandlung von PDF-Daten in hochwertiges XML ist eine neue Dienstleistung, die die Berliner Ovidius GmbH mit dem PDF-Extraktor anbietet. Der PDF-Extraktor erkennt Texte, Tabellen, Listen und Kapitelstrukturen von PDF-Dateien und konvertiert diese in XML. Die XML-Daten können dann problemlos zu gängigen Formaten wie Word oder Excel weiterverarbeitet werden. Unternehmen, die häufig PDF-Dokumente konvertieren müssen, bieten die XML-Spezialisten von Ovidius die Technologie auch zum Kauf an.

PDF ist ein kostengünstiges Standardformat für die Erstellung und Lieferung elektronischer Informationen. Unternehmen arbeiten bevorzugt mit PDF-Dokumenten, da PDF-Reader kostenlos verfügbar sind und PDF-Dokumente durch Verweise und Bookmarks leistungsfähige Navigationsmöglichkeiten bieten. Allerdings ist eine Wiederverwendung der Informationen in PDF-Dokumenten schwierig oder ausgeschlossen. Häufig sind die Quellen nicht mehr verfügbar oder nicht mehr nutzbar und selbst der Export einfacher Texte aus dem PDF-Reader bereitet Probleme.

Ovidius hat daher mit dem PDF-Extraktor eine Technologie entwickelt, mit der Informationen aus PDF-Dokumenten extrahiert und strukturiert werden können. Nicht nur Texte, sondern auch Tabellen, Kapitelstrukturen und Listen werden vom PDF-Extraktor erkannt und korrekt wiedergegeben. Je regelmäßiger strukturiert die Altdaten in PDF vorliegen, umso besser ist die Extraktionsleistung.

Im einem ersten Schritt werden die XML-Rohdaten aus dem PDF-Dokument extrahiert und anschließend analysiert. Am Ende des Konvertierungprozesses stehen Daten im layoutorientierten und XML-basierten PX-ML-Format (PDF Extraktor Markup Language). Diese können problemlos von gängigen XML-Programmen und -Editoren verarbeitet werden. Ebenso ist es möglich die Daten beispielsweise für Microsoft Word, Excel oder FrameMaker bereitzustellen.

Ovidius bietet PDF-Extraktor als Service und für Unternehmen mit großem Konvertierungsbedarf auch als Lösung an. Beim PDF-Extraktor-Service übernimmt Ovidius die komplette Konvertierung, Qualitätskontrolle und eventuell erforderliche Nacharbeiten. Geliefert werden die konvertierten Daten in einer vorher definierten Qualität.

Alternativ kann PDF-Extraktor auch als Lösung beim Anwender installiert werden. Für den PDF-Extraktor werden allerdings keine Einzelplatzlizenzen vergeben, so dass sich die Anschaffung nur für Unternehmen mit großen Herausforderungen im Bereich der PDF-Konvertierung lohnt.

"In vielen Unternehmen stecken die ,Altdaten' mit PDF wirklich in einer Sackgasse. Die Mitarbeiter können die Inhalte nicht mehr bearbeiten. Oft werden die Dokumente wegen kleiner Änderungen neu erfasst oder mühsam mit Copy-und-Paste übernommen - das kostet Nerven, Zeit und Geld", erklärt Klaus Fenchel, Geschäftsführer der Ovidius GmbH. "Wir bieten Firmen einen automatisierten Prozess, mit dem die wertvollen Informationsbestände wieder genutzt werden können. Natürlich empfiehlt es sich danach, die Quellen vorzugsweise in XML abzulegen, um eine wirklich nachhaltige Nutzung zu garantieren."

Weitere Informationen zum PDF-Extraktor sind unter http://www.ovidius.com/pdf-extraktor bereitgestellt.

Artikel von M. Hellmann - Di, 12.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Xbox-Nachfolger wird am 12.05. bei MTV vorgestellt


Microsoft geht einen ganz besonderen Weg um den Nachfolger seiner Spielkonsole Xbox vorzustellen. Die Präsentation erfolgt diesmal nicht auf der Electronic Entertainment Expo. Stattdessen wird der Xbox-Nachfolger bereits am 12. Mai 2005 in einer Sondersendung des Musiksenders MTV vorgestellt.

Die Konkurrenten Sony und Nintendo werden Ihre neuen noch mit viel Geheimniskrämerei versehenen Konsolen auf Videospielmesse Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles ab dem 17. Mai präsentieren. Microsoft hingegen verlegt seine Präsentation erstmals ins Fernsehen.

Offenbar ist man bei Microsoft nicht abergläubisch - denn die Mannen aus dem Hause Gates haben sich ausgerechnet Freitag den 13. Mai für ihren weltweiten Marketing-Coup ausgesucht. Gamer in den USA können die halbstündige MTV-Sondersendung "The Next Generation Xbox Revealed" schon einen Tag früher, nämlich ab 19:00 Uhr am 12. Mai sehen. Um der Sendung ein bisschen Starpower und Coolness zu verleihen werden Elijah Wood ("Frodo" aus dem Film "Der Herr der Ringe") und die Indieband “The Killers“ aus Las Vegas Gäste im Studio sein.

Von der Sondersendung wird ein exklusiver Einblick in die Fähigkeiten der nächsten Xbox-Generation erwartet. Ersten Berichten zufolge liegt ein Schwerpunkt der Fähigkeiten der neuen Konsole auf einer stärkeren Betonung von Online-Angeboten, vielen Möglichkeiten zur persönlichen Anpassung und vor allem hochauflösenden Bildern. Wahrscheinlich werden in der Sendung Spiele demonstriert und auch die Möglichkeiten des Onlinedienstes Xbox Live vorgeführt. Nach einer Ankündigung von MTV wird es auch Backstage-Interviews mit prominenten Xbox-Fans geben, außerdem wird über die Entwicklung der neuen Xbox berichtet.

Anscheinend ist man sowohl bei Microsoft als auch bei MTV begeistert von der neuen Art er Zusammenarbeit. Auf jeden Fall beglückwünschte man sich schon einmal gegenseitig. "Wir sind stolz darauf, dass Microsoft sich für die Kooperation mit MTV entschieden hat, um unseren Zuschauern weltweit die Enthüllung der neuen Xbox Videospielkonsole zu präsentieren", erklärte Dave Clark von MTV. "Wir sind begeistert von unserer Allianz mit MTV, bei der wir auf eine noch nie da gewesene Weise eine neue Videospielkonsole enthüllen werden", gratulierte Peter Moore für Microsoft im Gegenzuge.

Ob der Xbox-Nachfolger nun “Xbox 2“ oder anders heißen wird ist noch nicht bekannt. Außerdem ist weiterhin unklar, wann die Konsole in den Handel kommt. Es wird jedoch erwartet, dass dies noch in diesem Jahr geschehen soll. Obwohl der Nachfolger jetzt in den Startblöcken steht soll die alte Xbox nicht auf das Abstellgleis geschoben werden. Microsoft kündigte eine “volle Unterstützung “ der alten Konsole bis 2007 an. Allein 2005 sollen 200 Spiele für die bisherige Xbox veröffentlicht werden.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 12.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Deutscher Internetpreis 2005 - Bewerbung gestartet


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vergibt wieder den Deutschen Internetpreis. Der Preis wird zum sechsten Male zusammen mit engagierten Partnern aus der Wirtschaft verliehen. Ausgezeichnet werden Best-Practice-Beispiele von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für innovative Internet-Anwendungen.

Das Thema lautet 2005: „ Digitale Wertschöpfung im Mittelstand
Es wird jeweils ein Vorschlag aus den folgenden Bereichen prämiert:
  • Wertschöpfung durch internetbasierte Kundenansprache
  • Wertschöpfung durch grenzüberschreitenden E-Commerce oder
  • Wertschöpfung durch e-Administration

Es werden jeweils die drei besten Konzepte von einer unabhängigen Jury aus Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählt und mit jeweils 50.000 Euro prämiert. Bewerbungs-Schluss ist der 15. Juli 2005. Die Preisverleihung findet im Herbst 2005 statt.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 11.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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XML-Redaktionssystem von TCToolbox spart Kosten und Zeit


Komplexe Dokumentationen werden häufig nicht nur von einem Unternehmen allein erstellt, sondern Zulieferer erstellen Dokumentationsteile und auch Dienstleister werden beauftragt. Weil das grundlegende Datenformat XML ist, ist der Austausch von Texten und Grafiken sowie die nahtlose Integration verschiedener Dokumentationsbestandteile in die Gesamtdokumentation problemlos möglich. Die TCToolbox hilft, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Dienstleistern bei der Dokumentationserstellung zu organisieren und damit den gesamten Dokumentationsprozess effizient zu gestalten.

Die TCToolbox, das XML-basierte Redaktionssystem für die technische Dokumentation im Maschinen- und Anlagenbau der Berliner Ovidius GmbH, ist ab sofort in der neuen Version 4.6 erstmals auch in deutscher Sprache erhältlich. Durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Arbeit verschiedener Benutzer an einem Dokument eröffnet die TCToolbox 4.6 erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungspotentiale. Die weitgehend standardisierte Lösung ist technologisch und preislich besonders für Dokumentationsanforderungen im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau geeignet. Mit der TCToolbox 4.6 werden erfolgreiche Dokumentationsprinzipien aus der Verteidigungsindustrie nun in den zivilen Bereich übertragen. Ovidius stellt die TCToolbox 4.6 auf der Hannover Messe (11. - 15. April) in Halle 16, Stand D10 dem Fachpublikum vor.

Das XML-basierte Redaktionssystem TCToolbox ermöglicht die Zerlegung von Dokumenten in Module. Dadurch können mehrere Autoren und Grafiker gleichzeitig an komplexen technischen Dokumentationen arbeiten. Die TCToolbox verwaltet verschiedene Versionen eines Moduls, so dass jederzeit die aktuellsten - aber auch frühere - Varianten eines Moduls verfügbar sind. Durch die konsequente Verwendung von XML lassen sich mit der TCToolbox etablierte Standards und Normen im Dokumentationsprozess durchsetzen. Damit erleichtert die TCToolbox die Erfüllung europäischer Vorgaben erheblich und trägt so zur Qualitäts- und Rechtssicherheit bei.

Dokumentationen müssen oftmals in verschiedenen Sprachen ausgegeben werden, jedoch genügt es häufig, nur Textteile in die Übersetzung zu geben, etwa wenn Änderungen an einer bereits bestehenden Dokumentation vorgenommen wurden. Mit der TCToolbox lassen sich diese zu übersetzenden Textbestandteile schnell und einfach identifizieren. Die Software erkennt Textteile, die neu in eine Dokumentation integriert bzw. modifiziert wurden. Übersetzte Textteile müssen zudem aufgrund des Einsatzes von XML nicht neu layoutet werden, da das Ursprungslayout vom Übersetzer nicht verändert wird. Das reduziert Zeit und Kosten der Übersetzungsprozesse um bis zu 30 Prozent.

Mit der TCToolbox 4.6 können die Unterschiede zwischen beliebigen Versionsständen sichtbar gemacht werden. Korrekturleser müssen nicht immer wieder hunderte von Seiten lesen. Sie können sich auf die mit einem Revisionsbalken versehenen Bereiche konzentrieren.

Die XML-Experten von Ovidius haben bei der TCToolbox 4.6 die erfolgreichen Prinzipien von S1000D, dem Standard, der auch bei der Dokumentation im militärischen Bereich Einsatz findet, übernommen. Ovidius hat eine DTD (Document Type Definition) entwickelt, die auf die spezifischen Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau zugeschnitten ist und die speziellen Bedürfnisse einer variantenreichen Produkt- und damit Dokumentationsstruktur adressiert. Diese DTD ist bei allen fokussierten Unternehmen einsetzbar und muss nicht jedes Mal langwierig angepasst werden.

"Wir wollten mit der TCToolbox 4.6 nicht das Rad neu erfinden, sondern Konzepte, die sich bei komplexen Dokumentationsanforderungen wie z.B. in der Luftfahrt bewährt haben, auch für den zivilen Maschinen- und Anlagenbau nutzbar machen", erläutert Klaus Fenchel, Geschäftsführer von Ovidius, das neue Angebot.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 11.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Die Matrix – statt Science Fiction bald Sony-Patent


Sony arbeitet daran, dass Science Fiction zur Realität wird. Daten sollen künftig direkt ins Gehirn übertragen werden können. Laut einem Artikel im «New Scientist» ist das Prinzip der Matrix nicht länger nur die Fiktion der Brüder Andy und Larry Wachowski, die sowohl das Comic als auch die Filme verantworten.

Zu einem der Überbleibsel des großen Kinoerfolges «Matrix» gehört der Kommentar «Sie verändern gerade die Matrix», wenn jemand seltsame Dinge sieht oder ein Déjà-Vu hat. Zu Beginn des ersten Teils hatte Morpheus dem Auserwählten Neo erklärt, dass das, was die Menschen Wirklichkeit nennen, eine computeranimierte Projektion in deren Hirne ist.

Der Elektronik-Konzern Sony hat ein Verfahren zur Datenübertragung ins Gehirn zur Patentierung angemeldet. Mit dem Verfahren solle es möglich werden, akustische, visuelle und olfaktorische Wahrnehmungsempfindungen im Gehirn auszulösen, so der Bericht. Das Unternehmen wolle dazu ein Gerät für die sensorische Datenübermittlung ins Gehirn patentieren lassen.

Eine Operation sei dafür nicht notwendig. Vielmehr leite die Technologie Ultraschall-Impulse an bestimmte Regionen des Gehirns, was sinnliche Wahrnehmungen wie Gerüche oder Geräusche auslöse. Laut Patent will Sony mit der Technologie zum Beispiel Blinden oder Hörgeschädigten helfen. Bislang befinde sich die Forschung für solche Manipulationen des Gehirns allerdings noch am Anfang, so das Magazin.

Über die Details der Technik will Sony bislang nicht Stellung nehmen. Auch die Erfinder dürfen derzeit keine Auskunft geben. Neuro-Exterte Niels Birbaumer von der Universität Tübingen sagte jedoch, die Technologie sei viel versprechend. «Ich habe es mir angesehen und finde es sehr plausibel», so Birbaumer.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 09.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Sellcom - mit 750.000 Euro Kundengelder ab nach Kanada


Nach Informationen des Berliner Tagesspiegel hat einer der Sellcom-Chefs 750.000 Euro Kundengelder unterschlagen und sich scheinbar nach Kanada abgesetzt. Sein 25 Jahre alter Kompagnon sei ihm nachgefahren, um ihn zurückzuholen, so der Tagesspiegel.

Sellcom hatte in ganzseitigen Zeitungsanzeigen mit besonders günstigen Computern und Flachbildschirmen für 199 Euro geworben und dafür von den Kunden Anzahlungen von jeweils 100,00 Euro kassiert. Als dann die Ware nach einer angeblich vierwöchigen Lieferfrist abgeholt werden konnte, war weder Geld, noch Ware, noch Firma vorhanden. Kunden, die ihre bestellte Ware abholen wollten, erfuhren durch handgeschriebene Zettel an den Türen nur: "Aus Sicherheitsgründen geschlossen". Hinweise auf Unstimmigkeiten (z.B. widersprüchliche Angaben zu den technischen Daten des Schnäppchens, aber auch zur Identität des Unternehmens im Impressum und in den AGB), soll es im Vorfeld genug gegeben haben, doch die Schnäppchenjäger ließen sich davon nicht abschrecken.

Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei wegen Betrugsverdachtes denn die beiden 25 und 27 Jahre alten Geschäftsführer sind verschwunden. Sie halten sich vermutlich in Israel und Kanada auf.

Die Computerfirma Sellcom hat am Montag über einen Rechtsanwalt Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg gestellt. Dort ist die Firma seit September 2004 als GmbH registriert. Drei Geschäfte hatte Sellcom in Berlin eröffnet, ein vierter Laden sollte in den Spandau-Arkaden am 2. April eröffnet werden. Aber dazu kam es nicht. Das Spandauer Geschäft ist gar nicht erst mit Ware bestückt worden, die Filialen in Schöneberg und Wilmersdorf wurden über Nacht geschlossen.

Artikel von H. Gaerber - Do, 07.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Der neue MSN Messenger ist ab heute verfügbar


Ohne große Vorankündigung hat Microsoft heute seinen neuen MSN-Messenger (7.Generation) zum Download zur Verfügung gestellt. Eine Beschreibungsseite mit den wichtigsten Änderungen findet sich allerdings nur auf Vorgängerseiten , wo die Beta-Version angekündigt war.

Die wesentlichen Änderungen sind:
  • Mit der Funktion "Winks" können nun alle Arten von Cartoons und Bilder gesendet werden.
  • Mit der Funktion "Nudge" senden Sie ein "rütteln" des Fensters, so wie man es aus JavaScripten kennt.
  • Über "Activities" ist es möglich, Bilder, Dateien und Kalender anderen MSN Messenger-Nutzern zugänglich zu machen.

Auf der MSN-Seite soll ein entsprechender Download-Pack zur Verfügung gestellt werden in dem die Änderungen enthalten sind.

Messenger sind Programme, die (ähnlich wie im Chat) eine "Online-Plauderei" in Echtzeit ermöglichen. Der Instant Messenger wurde von AOL erfunden, damit die Mitglieder sich im System / Internet unterhalten bzw. austauschen können. Mittlerweile gibt es neben dem AOL Instant Massenger (AIM) , weitere Software für diesen Zweck, wie z.B. ICQ , Trillian, MSN oder auch von Yahoo. Der Trillian Messenger ermöglicht es nicht nur sich in einen Messaging-Service einzuklinken, sondern auch in mehrere gleichzeitig.

Artikel von W. Janssen - Do, 07.04.2005
Rubrik: Sonstiges
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Datenschützer üben Kritik an Überwachung der Bürger


Heftige Kritik an der zunehmenden Überwachung unverdächtiger Bürger äußerte der deutsche Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, in einem Interview mit der "Bild am Sonntag".

"Die Wahrscheinlichkeit, kontrolliert zu werden, nimmt deutlich zu, etwa bei der Videoüberwachung, beim Austausch von Kontrollmitteilungen durch Sozial- und Finanzbehörden und bei der automatischen Kfz-Kennzeichenerkennung auf Autobahnen", so Schaar.

Er unterstützte Bedenken gegen die Aufweichung des Datenschutzes mit der Begründung, dadurch mehr Straftäter dingfest zu machen: "Ich halte nichts von Streuschüssen, die überwiegend Unschuldige betreffen, wie etwa die wahllose Speicherung aller Telefon- und Internet-Verkehrsdaten."

Jeder, der sein Handy benutzt, im Internet surft oder elektronisch bezahlt, hinterlässt Nutzungsdaten beim Betreiber des Dienstes und erzeugt so einen “Datenschatten". "Kein Wunder also, dass Sicherheits- und Finanzbehörden daran interessiert sind, auf diese Daten zuzugreifen und sie für ihre Zwecke zu nutzen", sagte Schaar.

Nach Ansicht von Schaar wäre es viel effektiver, wenn sich der Staat statt einer Anhäufung von riesigen Datenmengen über Unbeteiligte stärker auf die wirklich Verdächtigen konzentrieren würde.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 28.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Microsoft Xbox 2 eventuell nicht abwärtskompatibel


Nach einem Bericht des englischen Branchenmagazin MCV UK plant Microsoft vor Ende des Jahres 2005 mehr als 1 Millionen Xbox-Konsolen in Europa auszuliefern. Diese Zahl soll bis März 2006 auf 1,5 Millionen erhöht werden.


Spekulationen über das Veröffentlichungsdatum der Xbox-Nachfolge-Konsole hat die Jahresbilanz von "Battlefield"-Entwickler Digital Illusion ausgelöst, so MCV Gamesmarkt. Der Geschäftsbericht erwähnt zwei Veröffentlichungen für das laufende Kalenderjahr: "Battlefield II für PC sowie "Battlefield: Modern Combat" für Xbox, PlayStation 2 und Microsofts kommende Plattform". Damit verdichten sich einmal mehr die Hinweise, dass Microsoft einen Launch der Xbox 2 noch 2005 anstreben könnte.

MCV UK berichtet weiter, dass es derzeit noch unklar ist, ob die nächste Xbox Konsole auch abwärtskompatibel ist. So berichtet eine ungenannte Quelle bei einem Publisher gegenüber MCV UK, das Microsoft rät, mit dem Release von großen Titeln zu warten, um auch wirklich sicherzustellen, dass diese „für die nächste Generation“ bereit sind.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 26.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Kult - PEZ-Zuckerspender jetzt als MP3-Player


Sie haben längst Kult-Status: die PEZ-Zuckerspender, die es bereits seit 1927 gibt. Von den rechteckigen Brausebonbons werden weltweit jährlich rund 4,2 Mrd. PEZ Candys konsumiert und Sammler begeistern sich für die bunten Plastikboxen. Ein US-Bastler baute das begehrte Sammelobjekt nun einfach zum MP3-Player um.

Ursprünglich waren die Pfefferminz-Bonbons als Erfrischung für Raucher konzipiert. Deshalb waren die ersten PEZ-Spender in ihrer Form auch einem Feuerzeug nachempfunden. Der Name PEZ entstand aus dem ersten, mittleren und letzten Buchstaben des Wortes PfeffErminZ [dem Geschmack des Ur-Bonbons]. Der kommerzielle Erfolg begann 1962, als die Spender erstmals mit Walt-Disney-Figuren verziert wurden. Später entdeckten auch die Sammler ihre Leidenschaft für PEZ-Figuren und die Legende besagt, dass Pierre Omidyar die Auktionsplattform eBay nur deswegen gründete, um seiner Frau, einer begeisterten PEZ-Sammlerin, eine Tauschplattform für ihre Raritäten zu bieten. Heutzutage kann man sogar bei der Firma www.jayorama.com einen persönlichen PEZ-Spender mit dem eigenen Konterfei ordern.

Tragbare Musik-Player sind top-aktuell und immer mehr Player-Varianten buhlen dabei um die Gunst der Käufer. Ein amerikanischer Bastler baute das Sammlerobjekt kurzerhand zum MP3-Player um, der bunte Plastikkopf der PEZ-Spender kann dabei nach Lust und Laune durch andere PEZ-Originalköpfe ausgetauscht werden.


Der PEZ-Musikspender wird via USB-Schnittstelle mit MP3-Dateien gefüttert und eine Kapazität von 512 Megabyte bieten. Im Innern werkelt Technik aus dem Hause Samsung. Der Player unterstützt die Dateiformate MP3, WMA und OGG und wird entweder mittels AAA-Batterien oder einen über USB 2.0 aufladbaren Litium-Ionen-Akku mit Energie versorgt werden. Gesteuert wird das Gerät über sechs seitlich angebrachte Knöpfe, ein LCD zeigt an, welcher Song gerade gespielt wird. Da es sich um einen reinen USB-Flashplayer handelt muss der User auf weitere Schnittstellen wie Bluetooth ebenso wie auf einen Radio-Tuner verzichten.

Der von PEZ-USA offiziell lizenzierte MP3-“Musikspender“ ist derzeit noch in Entwicklung, soll aber in Kürze über die Website www.PEZMP3.com zum Preis von 129 Dollar erhältlich sein. Ob der Hersteller auch Europa beliefern wird, steht noch nicht fest. Europäische PEZ-Player-Fans können ihr Interesse aber per E-Mail an [EMAIL]pat@pezmp3.com[/EMAIL] bekunden.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 26.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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MP3-Songs kostenlos bei Mercedes-Benz


Alle acht Wochen präsentiert Mecedes-Benz auf seiner Website kostenlos Songs im MP3-Format. In der "Mixed Tape" genannten Reihe werden jeweils 15 Titel internationaler Künstler zusammengestellt und stehen zum Download zur Verfügung. Unter dem Untertitel "Freiraum für neue Musik" ist jetzt Mixed Tape 06 erschienen.

Die aktuelle Auswahl präsentiert Künstler aus Boston, Tobago und Ibiza, deren musikalische Bandbreite von African und Alternative Lounge-Sounds über Latin-Rhythmen bis hin zu Synthesizer-Klängen und Bass-Beats reicht. Aus Deutschland mit dabei sind Songs “Full Of Voices“ vom Berliner Maximilian Hecker und der eigenwillige Electronica-Sound “Magnetic Field" von der Band Jahcoozi .

Auf der Mercedes Website findet sich in der Rubrik “International Home > Passion > Unterhaltung“ neben Informationen über Mixed Tape z.B. auch Interessantes über die TV-Spots. In der Rubrikgibt es außerdem Infos über die Künstler und ein Cover als PDF-Datei.

Der Download der MP3-Musik steht unter der URL http://www.mercedes-benz.com/mixedtape zur Verfügung

Artikel von R. Hallenbach - Do, 24.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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SAP verzichtet auf Retek


Entgegen der Annahme von Analysten wird SAP sich nicht weiter auf einen Bieterwettstreit mit Orakle um die Firma Retek einlassen. SAP hatte der Firma Retek vor gut zwei Wochen ein Kaufangebot in Höhe von 8,50 US-Dollar für jedes Retek-Papier unterbreitet. Nach Veröffentlichung der Kaufofferte hatte Orakle-Chef Larry Ellison mit 9,00 US-Dollar für jede Aktie nachgezogen und damit einen Bieterwettkampf in Gang gesetzt. Kaum hatte SAP am vergangenen Donnerstag sein auf elf Dollar je Retek-Aktie aufgestocktes Angebot bekannt gegeben, legte Oracle in der Nacht zu Freitag mit 11,25 Dollar nach.

Einerseits hatten Analysten dann das Angebot zur Übernahme des Nischen-Anbieters Retek als bereits zu hoch eingestuft, andererseits wurde spekuliert, dass SAP mit einem weiteren Angebot nachziehen werde. Die Firma SAP hatte nach seinem 11 Dollar - Angebot bereits erklärt, dass dieses das letzte Angebot sei und nun wurde es vom SAP-Vostandschef Henning Kagermann noch einmal bestätigt: "Lösungen für Groß- und Einzelhandelsunternehmen genießen weiterhin eine hohe Priorität bei SAP", so Kagermann. Man habe "als verantwortungsvoller Investor" ein angemessenes Angebot für Retek gemacht. "Von einem weiteren Bieterkampf hätten weder die Investoren der SAP noch die gegenwärtigen und zukünftigen Kunden im Segment Handel profitiert."

Von der Übernahme der auf Software für Handelsunternehmen spezialisierten Retek versprachen sich die Walldorfer einen besseren Zugang zu Kunden im Groß- und Einzelhandel. Retek arbeitet profitabel und zählt die US-Modekette GAP und den britischen Einzelhandelskonzern Sainsbury zu seinen Kunden. Oracle ist aber fest entschlossen, seine Position als Nummer eins in Amerika zu verteidigen. Oracle-Chef Larry Ellison sagte, sein Unternehmen sei auf dem nordamerikanischen Markt stärker als SAP und man wolle sich diese Position nicht nehmen lassen. Mit dem Erwerb von fünfeinhalb Millionen Aktien hält Oracle bereits fast 10 Prozent an Retek.

Kagermann wiederum meinte, SAP sehe sich angesichts ihrer Marktstärke ausreichend für alle Wettbewerbskämpfe im Segment Handel gerüstet. SAP sei nach wie vor führender Anbieter von Unternehmenssoftware weltweit und habe in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich Marktanteile gegenüber den Wettbewerbern gewonnen. "Diese Position im Weltmarkt kann man sich nicht erkaufen, sondern gewinnt sie nur durch das Vertrauen der Kunden und die Schaffung von Mehrwert.

Artikel von W. Janssen - Mi, 23.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Leitfaden für Eltern – Überblick der Spiele-Genres


Das Magazin “Spiegel“ hat in seiner Online-Ausgabe einen Leitfaden veröffentlicht, der Eltern bei der Beurteilung digitaler Spiele helfen soll. Anhand der von den Spiele-Herstellern selbst gewählten Klassifizierungen können Eltern besser erkennen, wie sie das Lieblingsspiel ihres Kindes zu beurteilen haben.

Während früher die Zuordnung eines Spieles zu einer Kategorie meist einfach und eindeutig war gibt es heutzutage öfters Überschneidungen. Der nachfolgende Überblick soll Eltern helfen eine Alternative zu finden, wenn sie ihrem Kind ein brutales Spiel wegnehmen wollen. Eine weitere Hilfe ist die Alterskennzeichnung der USK des jeweiligen Spieles.

Adventure
übersetzt: Abenteuer. Es ist eines der älteren und meist ruhigen Genres, bei denen der Spieler ein wachsames Auge und Kombinationsgabe haben muss.
Gewalt: In einem klassischen Adventures kommen auch Kämpfe vor. In Action-Adventures überwiegen sie.
Spielziel: Konstruktiv

Jump and Run
Übersetzt: Springen und laufen. Dieses Spiele-Genre gibt es schon lange. Meist wird dabei geklettert, gehangelt, gesprungen, geflogen oder geschwommen. Als Zusatzaufgabe müssen Münzen und andere Gegenstände eingesammelt werden.
Gewalt: Gegner unterschiedlicher Art erschweren den Weg zum Ziel.
Spielziel: Konstruktiv

Renn- und Sportspiele
Diese Spiele gehören zu den beliebten Genres und es gibt kaum eine Sportart ohne ein zu ihr passendes Spiel. Bei Rennspielen hat der Spieler oft die Möglichkeit, sein Fahrzeug mit jeder Runde besser ausstatten.
Gewalt: Bis auf wenige Ausnahen selten vorhanden. Bei einigen Rennspielen sollen allerdings Unfälle bewusst herbeigeführt werden. Solche Spiele sind oft an der Alterskennzeichnung der USK zu erkennen.
Spielziel: zumeist konstruktiv

Simulationspiele
Bei diesen Spielen wie zum Beispiel "Sim City " hat der Spieler die Rolle eines Bürgermeisters und ist für alle Vorgänge in seiner Stadt verantwortlich. Diese Art von Spielen vermittelt viel Wissenswertes über Zusammenhänge.
Gewalt: Im Großen und Ganzen kommen Simulationsspiele ohne aus. Störfaktoren dienen dazu, Krisenmanagement zu erlernen.
Spielziel: Konstruktiv.

Strategiespiele
Bei diesen Spielen wie in "Die Siedler " sollen die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel eine Insel oder einen Landstrich auf zum Prosperieren bringen. Der gesamte Spielablauf ist vielschichtiger als bei einer Simulation.
Gewalt: Angriffe fremder Völker stören den Aufbau des Landes des Spielers. Er muss es im Rahmen eines konstruktiven Spielziels verteidigen, ohne seine anderen Aufgaben zu vernachlässigen.
Spielziel: Konstruktiv.

Rollenspiele
Diese Spiele ähneln dem Adventure und sind inhaltlich eher dem Fantasybereich zuzuordnen. Die Spieler schlüpfen in verschiedene Rollen und erhalten Aufträge (Quests). Im Laufe des Spieles nehmen und die Fähigkeiten der Spielfiguren immer mehr zu.
Gewalt: Zu den Aufgaben gehören auch Kämpfe in unterschiedlicher Häufigkeit.
Spielziel: Zumeist konstruktiv.

Actionspiele
Zu diesem Genre gehören Spiele wie "Beat'em Ups", bei denen es um Prügeleien geht. Die häufigsten Vertreter sind aber Ego-Shooter, bei denen der Spieler aus der Ich-Perspektive mit einer Waffe auf alles schießt, was sich bewegt. Eine Weiterentwicklung sind Spiele wie "Counter-Strike ", bei denen man nicht allein spielt, sondern als Mitgklied eines Teams über das Internet oder bei einer LAN-Party.
Gewalt: Jede Menge!
Spielziel: Destruktiv.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 19.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Nic Stic - Rauchen ohne Rauch ?


Welcher Raucher kennt das nicht ? Nach dem Essen eine schöne Zigarette. Die Zigarette gehört zum Käffchen wie das Wasser zum Kaffee. Das Bier ohne Zigarette schmeckt wie warmes Wasser in der Mittagshitze. Eine gemeinsame Zigarette selbst unter wildfremden Menschen ist wie Urlaub auf einer Südseeinsel. Doch immer stärker wird die Front der Nichtraucher. Ob öffentliche Büros, Bahnhöfe, Wartezimmer oder Straßenbahnen: Überall strafende Augen der nicht rauchenden Menschen.

-DAS- soll jetzt anders werden! Mag man der Werbung von NicStic® Glauben schenken, scheinen diese "Ausgrenzungen" für einen Raucher wohl endgültig vorbei zu sein. "Rauchen ohne Rauch" ..."Genuss ohne Diskriminierung" ... dass sind die Werbesprüche von Firma NicStic® aus Leipzig.

Aus der Produktbeschreibung liest sich: "Die Erfindung der ersten rauchfreien «Zigarette» : NicStic® vermeidet die beim herkömmlichen Rauchen entstehenden Schadstoffe (Teer, kanzerogene Verbindungen wie Hydrazin, Chrysen, Arsen, Cadmium, Benzapyren, Formaldehyd, Nitrosamine u.a.) und führt dem Raucher ausschließlich das von ihm gewünschte Nikotin mit den ausgewählten Aromen zu.

Durch die NicStic® -<> wird eine weitgehende Annäherung an das normale Rauchen erzielt:
  • Beibehaltung der Form der klassischen Zigarette
  • Beibehaltung des üblichen Filtermundstücks
  • Beibehaltung des durch das Inhalieren entstehende wohltuende Wärmegefühls
  • Beibehaltung des Tabakgeschmacks durch Zuführung von unterschiedlichsten Aromen

Das einzige was der NicStic® -«Zigarette» fehlt, ist der lästige Rauch! Und damit umgeht der NicStic®-Raucher die immer schärfer werdenden Raucher-Diskriminierungen in öffentlichen Einrichtungen, im Flugzeug, in Restaurants oder im privaten und öffentlichen Bereich. Raucher können ihrer Gewohnheit nachgehen, ohne Dritte zu belästigen oder gar zu schädigen.


In der Vergangenheit gab es schon oft Produkte, die eine bessere Gesundheit für den Konsumenten und eine geringere Belästigung seiner Mitmenschen versprochen haben. NicStic® ....k ö n n t e.... wohl die zündende Idee gehabt haben. Eine kurze Information auf der Webseite www.nicstic.com kann nicht schaden.

Artikel von M. Hellmann - Do, 17.03.2005
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Steve Jobs von Apple mit einem Dollar Jahresgehalt


Aus einer Mitteilung des Apple Unternehmens an die Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der Firmenchef Steve Jobs immer noch für einen Dollar Jahresgehalt arbeitet.

Der Apple Gründer Jobs gilt als Visionär und Charismatiker. Aufgrund seines Führungsstils hatte die Mehrheit der Apple Belegschaft sich 1985 gegen ihn entschieden, worauf er Apple verließ. Seinerzeit war Apple mit der Apple II - Serie in schwere Finanznöte gekommen. Erst die Macintosh-Serie brachte Apple wieder auf Erfolgskurs; das Projekt hatte Jobs bis kurz vor der Produktionsreife noch geleitet.

1996 kaufte Apple Jobs' Firma NeXT für 400 Mio. Dollar auf und Jobs sollte zunächst die Geschäftsführung übernehmen. Jobs vereinbarte seinerzeit ein Jahresgehalt vom 1 Dollar und einen Privatjet zu seiner freien Verfügung. Das Betriebssystem NeXTStep wurde dann zum neuen Apple-Betriebssystem Mac OS X weiterentwickelt. Durch die iMac-Serie gelang es Jobs den wieder angeschlagenen Konzern in die Gewinnzone zurückzuholen und in einem bis dahin nicht existenten Markt für "digital lifestyle" Produkte zu positionieren.

Apple führte unter Jobs Leitung neue Technologien in den Markt ein, die andernfalls heute keine so große Popularität genießen würden. Dazu zählen USB, WiFi, FireWire und DVD-Brenner. Steve Jobs legte stets eine außergewöhnliche visionäre Kraft an den Tag, die nicht nur zur Durchsetzung der grafischen Benutzeroberfläche bei Computern, sondern auch zur Kreation der ersten komplett animierten Filme, des ersten eigentlichen MP3-Players und zur Einführung des ersten erfolgreichen Onlinemusikgeschäfts führte.

Der Apple-Gewinn war in dem Geschäftsjahr 2004 vor allem dank des Erfolgs des Musikplayers iPod von 69 Millionen US-Dollar (2003) auf 276 Millionen US-Dollar gestiegen.

Mit gut zehn Millionen Aktien hält Jobs 1,23 Prozent an Apple. Das US-Magazin Forbes führt ihn in der Liste der reichsten Menschen der Welt aktuell auf Platz 194 mit einem geschätzten Vermögen von rund drei Milliarden US-Dollar.

Artikel von W. Janssen - Mi, 16.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Rechenmaschine Z22 von Konrad Zuse läuft wieder


Ein nach seinem Erfinder Konrad Zuse benannter Computer, der legendäre -Z22- , wurde heute offiziell dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe als Dauerleihgabe übergeben. Damit hat die historische Rechenmaschine als erste den Sprung in ein Kunstmuseum geschafft. Die -Z22- (umgangsprachlich liebevoll "Zuse" genannt), gilt als der älteste noch voll funktionsfähige und originalgetreu erhaltene Röhrenrechner der Welt. Die Rechenmaschine Z22 stand früher in der Ingenieurschule Karlsruhe und wurde für die Ausbildung im Programmieren genutzt. Heute ist sie als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen.

"ES ist eine in der Tat historisch sehr wichtige Maschine", sagte der Sohn von Konrad Zuse, Horst Zuse, bei der offiziellen Übergabe im ZKM. "Das ist die Maschine, die in den deutschen Hochschulen die EDV eingeführt hat", meinte Zuse weiter.

Als Herzstück der ZKM-Ausstellung "Die Algorithmische Revolution", soll die 1,5 Tonnen schwere Computeranlage mit der Seriennummer 13, zukünftig während der Öffnungszeiten der Ausstellung ohne Abschaltung laufen. Damit die Besucher das Innenleben des Rechners betrachten können, wurden am Computergehäuse allerdings nachträglich Fenster eingelassen und Beleuchtungskörper installiert.

Konrad Zuse (* 22. Juni 1910 in Berlin; † 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda) war Bauingenieur und Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers. Zuse hat die Methode der computergerechten Fließkommazahlen auf Basis der Komponenten von Mantisse und Exponent theoretisch entwickelt und praktisch realisiert. Mit diesem Verfahren rechnet heute jeder gängige Computer, vom Taschenrechner bis zum Cluster. Durch seine Spezifizierung der Programmiersprache Plankalkül entwarf er die erste universelle Programmiersprache der Welt. Mit der Entwicklung, Konstruktion und Errichtung seiner ersten Computer (Z1 bis Z4), die jeweils auf den neuesten Schalter-Technologien aufbauten, schrieb er Forschungsgeschichte.

Die Baureihe der Computeranlage Z22 wurde ab 1957 gebaut und insgesamt fünfzigmal ins Inland sowie fünfmal ins Ausland ausgeliefert. Die mit mehr als 400 Elektronenröhren ausgestattete Anlage war eine der ersten, mit der Aufgaben in der neuen Programmiersprache ALGOL60 gelöst werden konnten. Sie wurde in der Mathematik, Betriebswirtschaft, Bautechnik, Elektrotechnik, Ballistik, Aerodynamik, Optik, Vermessungstechnik, im Maschinen- und Kernreaktorbau sowie in der Ausbildung eingesetzt.

Artikel von W. Janssen - Mi, 09.03.2005
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Auch RaubkopiererInnen sind VerbrecherInnen


Die deutsche Filmindustrie nimmt den Weltfrauentag zum Anlaß, ihre Anti-Raubkopierer-Kampagne auszubauen. Sie verweist darauf, dass auch etliche weibliche ComputernutzerInnen illegal Filme und Musik aus dem Internet auf den Computer herunterladen und auf CD-ROMs oder DVDs brennen.

Die Zukunft Kino Marketing GmbH, die hinter der Kampagne "Hart aber gerecht" steht, hatte bisher eher die männlichen Vertreter im Visier. Anlässlich des Weltfrauentages sei es aber an der Zeit zu verdeutlichen: "Auch Raubkopiererinnen sind Verbrecherinnen".

Eine aktuelle repräsentative Studie im Auftrag der Filmförderungsanstalt zeigt, dass die Quote an weiblichen “Brennern“ steigt und 2004 schon 7,1 Prozent der deutschen Frauen Filme auf DVDs oder CDs brannten. Um diesem Trend entgegen zu wirken will die Filmindustrie sich nun gezielt Raubkopiererinnen vorknöpfen und klarmachen, dass Raubkopieren eine Straftat ist.

"Viele Frauen fühlten sich bisher nicht so stark wie Männer von unserer Kampagne 'Raubkopierer sind Verbrecher' angesprochen. Das wollen wir ändern und haben daher das Plakat 'Auch Raubkopiererinnen sind Verbrecherinnen' kreiert, das deutschlandweit an Kinos und Videotheken zum Weltfrauentag ausgeliefert wird", kommentiert Dr. Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft Kino Marketing GmbH

Die Notwendigkeit ihrer Kampagne stellt die Filmwirtschaft exemplarisch an einem Fall aus Ostfriesland dar: So bezog eine Frau Sozialhilfe und besserte diese durch den Handel mit Raubkopien auf. So konnten zum Beispiel aktuelle Filme bei ihr bestellt werden. Dieser einträgliche Handel flog auf, als die Raubkopiererin ihr BMW Cabrio veräußern wollte. Dies nahm die Stadtverwaltung zum Anlass, die Lebensumstände noch einmal zu überprüfen und entdeckte dabei den illegalen Handel.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 08.03.2005
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PC Preise im Jahr 2004 um 16 Prozent gesunken


Das Statistische Bundesamt hat anlässlich der am 10. März in Hannover beginnenden CeBIT die neuesten Preisentwicklungen im Bereich Personal-Computer bekannt gegeben. Hiernach fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Jahr 2003 um 16,7 Prozent. Auch im Verhältnis zu den Vorjahren hatte es erhebliche Preisrückgänge gegeben. So sanken die PC-Preise in den Jahren 2000 bis 2004 um durchschnittlich 25 Prozent jährlich.

Nicht nur im Inlandsgeschäft kam es zu erheblichen Preissenkungen für den Endverbraucher. So fielen die Preise beispielsweise bei importierten Personal-Computer im Verhältnis zum Vorjahr um 11,6 Prozent, bei Notebooks waren es 8,8 Prozent und bei Arbeitsplatzdrucker 8,4 Prozent.

In der Erhebung zur Preisstatistik wurden auch Veränderungen in der Qualität berücksichtigt, so die Statistiker. Insgesamt sind die starken Preisnachlässe bei DV-Produkten zum größten Teil auf den hohen technischen Fortschritt der einzelnen Produkte zurückzuführen, resümiert das Statistische Bundesamt.

Weitere Informationen zur Methode der Qualitätsbereinigung in der Preisstatistik bietet das Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter destatis.de (unter dem Stichwort -Hedonische Methoden- ) .

Artikel von M. Hellmann - Di, 08.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Lidl bietet TARGA Ultra AN 64 3400+ PC für 999 Euro


Ab dem 09. März 2005 bietet der Discounter Lidl einen TARGA Ultra AN 64 3400+ PC für 999,00 Euro in seinen Läden an. Auf der Website von targa.de handelt es sich hierbei um "Die sanfte Kraft, ultraleise, ultraschnell und ultravielseitig".

Technische Daten:

Prozessor:
AMD Athlon64 3400+ mit HyperTransport, 512KB L2 Cache, Socket 939 , EKL super Silent-Cooler (Kupfer/Alu-Technologie)

Software:
Microsoft Windows® XP Home Edition Service Pack 2 OEM Version*
Microsoft® Works Suite 2005*, Pinnacle Studio SE*, Pinnacle Hollywood FX*, Pinnacle T-Rex*, Ahead NERO 6 OEM-Suite*, Ahead SIPPs*, Pwer Cinema4*, Camgoo Spielesuite*,eTrust Antivirus*, DivX

Motherboard:
Gigabyte GA-K8NF-9-TA (Targa Edition)
nForce4 Chipset PCI Express
1x PCIE (16x) / 2x PCIE (1x) / 3x PCI;
4x SATA 2x PATA 1xFDD
Freie Steckplätze: 1x PCI-E(1x) und 1x PCI; 3x SATA, 1 x PATA und 1xFDD

Speicher:
1.024 MByte DDR-RAM PC 3200 (DDR 400) Dual Channel (2 x 512 MByte), erweiterbar bis 4 GByte DDR-RAM

Festplatte:
300 GByte Maxtor® mit 7.200 U/Min, 16 MB Cache, SATA Anschluss, Flüssigkeitsgelagert

CD-ROM/DVD:
Toshiba® DVD-ROM
16fach DVD, 48fach CD-ROM
Toshiba® Multinorm DUAL Layer 16x DVD+R, 16x DVD-R, 4x DVD+/-RW, 5x
DVD+R Dual Layer, 48x CD-R, 24x CD-RW , 48x CD-ROM, 16x DVD-ROM, 2x
DVD-RAM (read)

Grafik:
nVidia® Geforce 6645 Targa HighSpeed Edition (NV43) mit Silent Pipe.
128 MB, Direct X9, Double Monitoring, PCI Express, Analog Out und DVI-I out, YUV Komponenten-Ausgang, S-Video und Composite Ausgang

Soundkarte:
Realtek® ALC 850 Audio AC´97 Codec - 7.1 Digitalsound mit analogen Aus- und Eingängen und digitalem SPDIF In & Out.
Stereo-Lautsprecher und Headset im Lieferumfang

Tastatur:
kabelloses Multimedia-Keyboard

Mouse:
kabellose Scrollmaus mit USB-Ladekabel und Akkus

Maße (BxHxT) in mm:
180 x 435 x 500

Power Supply:
300 Watt Fortron Source PFC

Steckplätze:
1x PCIE (16x) / 2x PCIE (1x) / 3x PCI, 4x SATA 2x PATA 1xFDD,
Freie Steckplätze: 1x PCI-E(1x), 1x PCI, 3x SATA, 1 x PATA und 1xFDD

Schnittstellen:
Vorderseite:
1x Composite In, 1 x S-Video In, 1 x FireWire IEEE 1394 incl. Kabel 1,8 mtr, 2 x USB 2.0, 1 x Audio In, 1 x Line Out, 1 x Mic In
Rückseite:
2 x PS/2, 6 x USB 2.0, 1 x RJ45 (Gigabit-LAN, ), 1 x COM Port/seriell, 1 x LPT Port/parallel, 4 x Audio Out (AC'97 8-Channel), 1 x SPDIFOUT (RCA), 1 x SPDIFIN (RCA), 1 x Line In, 1 x MIC, 1 x VGA, 1 x DVI-I, 1x Composite Out, 1 x S-Video Out, 1x Components Out (LCD TV/Beamer/HDTV Support), 1 x FireWire IEEE 1394, 1x Firewire IEEE 1394b (9 Pin-800MBit), 1 x DVB-T und Analog TV Antenne, 1 x FM-Radioantenne

Garantie:
36 Monate inkl. Vor-Ort-Service, Hotline

Kommunikation:
9 in One Reader geeignet für 14 verschiedene Medientypen incl. Smart Card
und Adapter für xD Picture Card. Liest und schreibt Daten von CompactFlash®, Sony Memory Stick®, Sony Memory Stick Pro®, SD Card®, Smart Media®, XD Picture Card, IBM®/Hitachi® Microdrive® und Multi-MediaCard (von Digitalkamera, MP3-Player etc.), SmartCard (Mobiltelefon SIM-Karten, Geldkarten, etc.)
Analog-Modem 56K V.90, 10/100/1000 MBit Ethernet, Wireless LAN Stick 54 MBit nach dem Standard IEEE 802.11g**, abwärtskompatibel zum WIFI-Standard, Bluetooth USB-Stick, Webcam und Stereo-Kopfhörer mit Mikrofon, 128 MB USB 2.0 Memory Stick

Alle Angaben sind unverbindlich, die technischen Daten entsprechen den Herstellerangaben. Keine Haftung und Gewähr bei fehlerhaften und unterbliebenen Eintragungen und Abbildungen.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 07.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Aldi PC -Medion Titanium MD 8386- für 959 Euro


Ab kommenden Mittwoch bringt Aldi einen PC mit der Bezeichnung "Medion Titanium MD 8386" in seine Läden. Dabei positioniert Aldi das System in erster Linie als digitalen Videorekorder, der Platz für bis zu 200 Stunden Aufnahmen bieten soll. Außerdem unterstützt der PC neben dem digitalen terrestrischen Fernsehen DVB-T auch digitalen Satellitenempfang (DVB-S). Im System sind ein Analog-Tuner für Fernsehen und Radio integriert; Filme lassen sich gleichzeitig ansehen und aufnehmen.

Technische Daten im Detail:

zukunftssichere Technologie durch 64Bit Unterstützung
2MB Cache, verdoppelter L2Cache für optimale Performance
geräuscharm durch AIRXL Heat Pipe Kühler und SpeedStep® Technologie

-DVB-S Digitaler Satellitenempfang 1.)
-DVB-T Das digitale Überall-TV 1.)+3.)
-Analog TV und FM Stereo Radio
-TWIN TV

1.) Entsprechende Antenne erforderlich (nicht im Lieferumfang)
3.) vorausgesetzt am jeweiligen Standort werden DVB-T bzw. digitale Dienste angeboten


- Arbeitsspeicher 1.024 MB RAM DDR 400 MHz
- ATI® Radeon X740 XL
- MEGALEISTUNG durch
- WESTERN DIGITAL® 300 GB Festplattenkapazität 8MB Cache
....7200 U/Min.
....S-ATA 150 Interface

- MEDION® WLAN 54 MBit/s
....IEEE 802.11g 802.11b kompatibel
....Drahtloser Netzwerkzugang

- PIONEER® 16x Dual Layer, Multi-Standard DVD-/CD-Brenner
- LG 16x DVD-ROM
- Dolby Digital

- MEDION® Bluetooth Funkstandard
- Integrierter USB 2.0 Flash-Smart-Kartenleser

- 2x FireWire

- 6x USB 2.0

- DSL & Network Ready! (Netzwerkcontroller on board)

- MEDION® 56K V.9x PCI Daten Fax Modem

- XL-TELEFONIE
- SKYPE Internet-Telefonie-Software

Software-Paket Im Lieferumfang enthalten:
Microsoft® Windows® XP Home Edition SP2
Vorinstalliert und auf Recovery CD. OEM Version
Works Suite 2005
Vorinstalliert und auf DVD. OEM-Version
Microsoft® Word
Microsoft® Works 8
Microsoft® Picture It! Foto Premium 10
Microsoft® Encarta Enzyklopädie 2005
Microsoft® AutoRoute 2005
MEDION® Home CinemaXL
MEDION® PowerCinema 4.0
Power Director 3.0 SE
PowerProducer 3
PowerDVD 6
Medi@show SE
Musicmatch
eTrust AntiVirus
Videon
Nero Burning ROM 6
Nero Recode 2SE

WISO Mein Geld 5.0 SE
DivX
System Recovery powerd by Symantec
AOL 9.0

Im Lieferumfang enthalten:
Funktastatur
optische Funkmaus
Headset mit Mikrofon
Funkfernbedienung

Preis: 959 Euro

Artikel von W. Janssen - Sa, 05.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Beitrag für normale User komplett ungeeignet !


Bekanntlich ist das Internet ein Kommunikationsmittel geworden, mit dem sich immer mehr Menschen beschäftigen müssen. Schlagwörter wie "Business to Business" = (B2B) = Firmen-Geschäft zu Firmen-Geschäft oder "Business to Consumer" = (B2C) = Firmen-Geschäft zu End-Verbraucher sind in aller Munde und jeder muss in dieser technisierten Welt "mitziehen", ob er will oder nicht. Zwangsläufig stellen Firmen ihre Geschäftsabläufe um und alle Beschäftigten haben sich entsprechend umzustellen, oder werden als unfähig entlassen.

Der einfache Tischler, der eigentlich nur seinen Beruf hat, weil Holz seine Berufung ist, muss heute wissen, wie er die elektronische Fräsmaschine einzustellen hat. Der Kfz-Schlosser, der Freude am Ölwechseln hat und gerne Teile zusammenschraubt, kommt heute ohne Fachmessgeräte und PC-Kenntnisse für die elektronische Lagerverwaltung nicht mehr weit. Die Oma, die einfach nur ihre monatliche Rente abholen möchte muss wissen, dass es eine PIN-Nr. gibt, ansonsten kommt sie nicht mehr an ihr Geld.

"Handwerk hat goldenen Boden" war über Jahrhunderte das Maß unseres Fortschritts. Heute aber "drücken" einige wenige Elektronik-Spezialisten der Menschheit ihr technisches Wissen aufs Auge und jeder Normalbürger hat danach zu leben. In der Holzbearbeitung geht es nicht mehr um Holz, sondern um die Bedienung von Fertigungsmaschinen. In der Kfz-Branche geht es nicht mehr um einen normalen Vergaser, sondern um das Ablesen von Messkurven. In der Schlosserei geht es nicht mehr um Metallbearbeitung, sondern um das Wissen, wie elektronische Schneid- oder Schweißgeräte einzustellen sind. Oder in der Landwirtschaft geht es heute nicht mehr um das Wissen um Feldarbeit, sondern um elektronische Streumaschinen.

Leider wird zu oft vergessen, dass die Mehrheit der Menschen sich weder für die eigentliche Technik interessieren, noch technische Verfahrensabläufe nachvollziehen können. Ein typisches Beispiel ist folgender Artikel, der im Heise-Ticker zu lesen ist:

Dort heißt es unter der Überschrift "Weiter Verwirrung um 90-Nanometer-Prozessoren von AMD":

Der Prozessorhersteller AMD verkauft bereits eine Reihe von Prozessormodellen mit 90-Nanometer-Kernen, deren Kenndaten und genaue Fähigkeiten aber im Dunkeln bleiben.

Nach der aktuellen AMD-Roadmap wollte das Unternehmen eigentlich im letzten Halbjahr 2004 insgesamt sechs Modellvarianten von Prozessoren mit 90-Nanometer-Kernen einführen: Außer den drei kürzlich (zur Auslieferung innerhalb der nächsten Monate) angekündigten Opteron-Kernen Venus (100er-Baureihe), Troy (200er-Baureihe) und Athens (800er-Baureihe) sind bisher der Mobile AMD Athlon 64 für Thin-and-Light-Notebooks (Oakville, seit August), der Mobile Sempron (seit November) und vor allem die Sockel-939-Version Winchester (etwa seit Oktober) in Versionen mit 1,8 (3000+), 2 (3200+) und 2,2 GHz (3500+) für Desktop-PCs zu haben.

Außerdem tauchten im Dezember auf einer AMD-Webseite erste Informationen zu 90-Nanometer-Opterons in einem "D4"-Stepping auf, die dort aber nicht mehr zu finden sind; die CPUs kamen wohl auch nie in den Handel. Die "neuen" 90-nm-Opterons sollen im Stepping E4 kommen, welches beispielsweise auch Unterstützung für SSE3 bringt und wohl auch die Cool'n'Quiet-Funktion mit Registered DIMMs(OPM).

AMD hatte vor einem Jahr angekündigt, SSE3-Funktionen "in der nächsten AMD64-Generation" unterstützen zu wollen. Die erwähnte Roadmap sieht für das aktuelle Halbjahr die Einführung weiterer 90-Nanometer-Prozessoren in Sockel-939- und Sockel-754-Gehäusen vor, nämlich die Kerne San Diego (wohl mit 1 MByte L2-Cache vor allem für FX-Versionen), Venice (mit 512 KByte L2-Cache, Sockel 939/754) und einen Sempron-Kern namens Palermo. Als erste 90-nm-Prozessoren für Sockel-754-Mainboards sind nun Sempron-Typen mit 1,6, und 1,8 GHz Taktfrequenz im Einzelhandel aufgetaucht, die angeblich den erwarteten Palermo-Kern erhalten. Im c't-Labor meldete sich ein solcher Sempron 3000+ (1,8 GHz, 128 KByte L2-Cache) allerdings mit der CPUID FC0h (erweitert: F1Ch, Model 15, Family 28, Stepping 0) und wird von gängigen Utilities deshalb als 130-nm-Kern Paris erkannt. Dieser Sempron-Kern Paris entspricht dem Athlon-64-Kern namens Newcastle, hat aber nur den halben L2-Cache und keine AMD64-Erweiterungen.

Des Rätsels Lösung könnte dieser Forums-Beitrag des Moderators namens "Greyhound" auf der AMD-Support-Webseite sein. Demnach handelt es sich bei den angeblichen Palermo-Semprons nicht um solche, sondern um Varianten des im August letzten Jahres beim Mobile Athlon 64 eingeführten Oakville im D0-Stepping, nur mit teilweise deaktiviertem L2-Cache.

Weil AMD noch keine offiziellen Datenblätter der 90-nm-Semprons (und -Opterons) anbietet und eine öffentliche Dokumentation der Mobilprozessoren verweigert, lässt sich die Aussage des AMD-Forums-Moderators nicht anderweitig nachprüfen (was dieser selbst bedauert: "ich habe zurzeit KEINE offiziellen Datenblätter"). ...usw.


Haben Sie alles verstanden? Nein? ... Dann empfehlen wir Ihnen dringend ein Studium im Bereich Informatik, Physik und EDV.

Artikel von W. Janssen - Sa, 05.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Marconi Society ehrt Gordon Moore für sein Lebenswerk


Die Marconi Society der Columbia University in New York ehrt den Intel-Mitbegründer Gordon Moore für sein Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award 2005. In der Begründung hieß es vom Präsidenten des Marconi Society: "Wir haben Moore wegen seines innovativen Beitrags für die Technologie ausgewählt. Moore hat unternehmerischen Geist und Gemeinsinn gezeigt, die zur Entstehung und dem Erfolg Intels beigetragen hätten".

Gordon E. Moore wurde am 03. Januar 1929 in San Francisco, Kalifornien, geboren und ist Mitbegründer der Firma Intel. Bekannt wurde er aber durch das so genannte Mooresche Gesetz. Moore hatte vor 40 Jahren einen Artikel im Electronics Magazine veröffentlicht, in dem er erstmals die Prognose äußerte, dass sich die Transistorzahl pro Chip jährlich verdoppeln werde. Später korrigierte er die Vorhersage auf alle 18 Monate. Gordon Moore bemerkte 1965, also nur wenige Jahre nach der Erfindung der Integrierten Schaltung (IC) im September 1958, dass die Dichte der Transistoren auf einer Integrierten Schaltung mit der Zeit exponentiell ansteigt. Als Folge daraus wächst auch die Rechenleistung der Computer exponentiell. Die Presse, die die Geschichte aufgriff, nannte diese Regelmäßigkeit dann das Mooresche Gesetz.

Heute widmet sich Moore vor allem der gemeinnützigen Gordon an Betty Moore Foundation , die Umweltschutz-, Forschungs- und Bildungsprojekte unterstützt. Moore selbst glaubt heute allerdings, dass es nur noch wenige Jahre dauert, bis die von ihm aufgestellte Regel überholt sein wird. "Was dann kommt, hängt von der Kreativität der heutigen Ingeniere ab", so Moore in einem Interview. Er selbst habe sich in den vergangenen Jahrzehnten schon öfter mit Prognosen geirrt. "Früher dachte ich, bei Dimensionen von einem Mikron sei Schluss. Später hielt ich 0,25 Mikron sei die Grenze, doch wir stoßen immer weiter vor. Heute werden Halbleiter belichtet, deren Strukturen feiner sind als die Wellenlänge des dazu verwendeten Lichts. Damit sei bereits so etwas wie ein physikalisches Gesetz gebrochen", meinte Moore weiter.

Artikel von W. Janssen - Do, 03.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Britische Königin schlägt Bill Gates zum Ritter


Die britische Königin Elisabeth II. hat heute den Microsoft Gründer Bill Gates im Rahmen einer privaten Zeremonie im Buckingham Palace zum Ritter geschlagen. Da er weder britischer Staatsbürger noch Bürger eines Commonwealth-Staates ist, darf er sich nicht ’Sir’ nennen. Stattdessen darf es sich nun mit dem Titel Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (KBE) schmücken.

Bereits Anfang 2004 schlug Schatzkanzler Gordon Brown vor, den Microsoft-Gründer als Ritter in den Order of the Empire aufzunehmen. Damit sollen seine "herausragenden Beiträge zu Wirtschaft, Beschäftigung, Erziehung und zum Freiwilligen-Sektor in Großbritannien" honoriert werden. Das Foreign & Commonwealth Office zu London erklärt weiterhin, Gates habe mit seiner Bill & Melinda Gates Foundation außerdem entscheidende Beiträge zur Reduzierung der Armut in Teilen des Commonwealth und anderswo in den Entwicklungsländern geleistet.

Bill Gates zeigte sich "demütig und erfreut". "Besonders freue ich mich darüber, dass damit die wahren Helden geehrt werden, die von unserer Stiftung unterstützt werden, um die Lebensbedingungen in den armen Ländern zu verbessern", sagte der frisch gebackene Ritter ehrenhalber. "Ihre Arbeit hilft dabei, dass eines Tages alle Menschen die gleichen Chancen für ein gesundes Leben haben."

Gates verwies auch auf die guten Beziehungen, die Microsoft in den vergangenen 23 Jahren zum Vereinigten Königreich aufgebaut habe. Großbritannien war das erste Land gewesen, in dem Microsoft eine Filiale außerhalb der USA errichtet hatte. Heute hat das Unternehmen in Großbritannien 2000 Mitarbeiter. 1997 gründete Microsoft sein erstes ausländisches Forschungszentrum im englischen Cambridge.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 02.03.2005
Rubrik: Sonstiges
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Chip im Fussball wird im September getestet


Das International Football Association Board (IFAB), die oberste Regel-Instanz des Weltfußballverbandes FIFA, hat bei einem Treffen im englischen Cardiff beschlossen, einen Testlauf für ein Ballortungssystem mittels Mikrochip durchzuführen.

Bei der Unter-17 WM, die vom 16. September bis zum 2. Oktober in Peru stattfindet, sollen die Chip-Bälle erstmals im internationalen Rahmen zum Einsatz kommen. Die neuen Sportgeräte sollen darüber Aufschluss bringen, ob ein Ball die Torlinie überschritten hat oder nicht. Ein solcher Ball war bereits am vergangenen Mittwoch bei einem Testspiel in Nürnberg getestet worden

Der Chip-Ball, der vom Sportartikelhersteller und FIFA-Partner adidas entwickelt worden war, soll beim Überqueren der Torlinie einen Piepton aussenden und so den Schiedsrichter bei dessen Entscheidung unterstützen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte der FIFA in einem Brief die Einführung dieser Technologie empfohlen. Dennoch ist es noch unwahrscheinlich, dass diese Technologie auch bei der A-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Deutschland Verwendung findet.

Artikel von R. Hallenbach - So, 27.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Apple-Chef Steve Jobs - 50. Geburtstag


Heute vor 50 Jahren wurde Steven Paulis in Kalifornien, USA, geboren und bald nach seiner Geburt von der Familie Jobs adoptiert. 1976 gründet Steve Jobs gemeinsam mit Steve Wozniak die Firma "Apple" in einer Garage der Familie Jobs. Bereits ein Jahr später führen sie die erfolgreiche Apple II-Serie ein.

Jobs hat maßgeblichen Anteil daran, dass zunächst die eher erfolglose Lisa-Serie (Apple Lisa) und später die 1984 eingeführte Macintosh-Serie die graphische Benutzeroberfläche des Alto Systems vom Xerox PARC adaptierte. Der Macintosh stellt einen Meilenstein in der Computergeschichte dar. 1984 überlebt Jobs einen Flugzeugabsturz.

1985 verlässt Jobs die Firma Apple und gründet die Firma NeXT, die sich mit der Entwicklung von innovativer Hardware und Software beschäftigt. Außerdem steigt Jobs in die Firma Pixar ein, die sich mit der Erstellung von rechneranimierten Filmsequenzen beschäftigt.

1996 kauft Apple Jobs' Firma NeXT für 400 Mio. Dollar auf und Jobs wird zunächst vorübergehender Geschäftsführer. Er erhält ein Jahresgehalt vom 1 Dollar und einen Privatjet zu seiner Verfügung. Das Betriebssystem NeXTStep wird zum neuen Apple-Betriebssystem Mac OS X weiterentwickelt. Ihm gelingt es, mit der iMac-Serie den angeschlagenen Konzern in die Gewinnzone zurückzuholen und in einem bis dahin nicht existenten Markt für "digital lifestyle" Produkte zu positionieren.

Steve Jobs gilt als einer der einflussreichsten Menschen der IT-Branche. Seine Firma Apple führte in den letzten Jahren einige Technologien in den Markt ein, die andernfalls heute keine so große Popularität genießen würden. Dazu zählen USB, WiFi, FireWire und DVD-Brenner. Steve Jobs legte stets eine außergewöhnliche visionäre Kraft an den Tag, die nicht nur zur Durchsetzung der grafischen Benutzeroberfläche bei Computern, sondern auch zur Kreation der ersten komplett animierten Filme, des ersten eigentlichen MP3-Players und zur Einführung des ersten erfolgreichen Onlinemusikgeschäfts führte.

Neben diesen faktischen Erfolgen gilt Steve Jobs als Visionär und Charismatiker. Es gibt Berichte zahlreicher Gespräche (beispielsweise mit Größen wie Linus Torvalds), in denen er sich mit Leuten inhaltlich gestritten haben soll, sie danach dennoch sagten, Steve Jobs sei ein ungemein sympathischer Mensch. Ihm wird daher ein sogenanntes 'Reality-distortion-field' (dt.: Feld zur Verzerrung der Realität) zugerechnet, dass ihm erlaubt, Leute auch von paradox erscheinenden Meinungen zu überzeugen.

Im Jahre 2004 wurde bekannt, dass Jobs an einer Krebserkrankung leidet.

Artikel von W. Janssen - Do, 24.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Gaußjahr - 150. Todestag von Johann Carl Friedrich Gauß


Heute vor 150 Jahren starb der einer der wichtigsten Mathematiker unserer Neuzeit: Johann Carl Friedrich Gauß. Gauß wurde am 30. April 1777 in Braunschweig geboren und starb am 23. Februar 1855 in Göttingen. Er war Mathematiker, Astonom, Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Interessen. Gauß wird auch als Fürst der Mathematik oder princeps mathematicorum bezeichnet. Ihm zu Ehren wird neben dem Einsteinjahr auch das Gaußjahr gefeiert, weil Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie auf den geometrischen Erkenntnissen von Gauß beruht.

Als Sohn einfacher Leute fiel er bereits mit 9 Jahren in der Schule auf, als er die Aufgabe hatte, die Zahlen 1 bis 100 zu summieren. Die Aufgabe löste er nach kurzer Zeit, indem er 50 Paare der Summe 101 bildete (1 + 100, 2 + 99, ..., 50 + 51) und 5050 als Ergebnis erhielt. Mit 19 Jahren konstruierte er das regelmäßige Siebzehneck nur mit Zirkel und Lineal und lieferte damit die erste nennenswerte Ergänzung euklidischer Konstruktionen seit 2000 Jahren. Dieser Erfolg gab den Ausschlag für den Beginn seines Mathematikstudiums. 1807 wurde er Professor und Direktor der Sternwarte Göttingen. Hier blieb er bis an sein Lebensende.

Gauß erfasste früh den Nutzen von komplexen Zahlen, so auch in seinem strengeren Beweis, dass jede algebraische Gleichung n-ten Grades genau n reelle oder komplexe Wurzeln besitzt. Grundlegend für die weitere Entwicklung der Zahlentheorie, zu der einer seiner Hauptbeiträge der Beweis des quadratische Reziprozitätsgesetzes war, wurde sein erstes bedeutendes Werk, die Disquisitiones arithmeticae. Im ersten Kapitel dieses Werkes führte Gauß den Begriff der Kongruenz ein.

Gauß fand neue Methoden zur Berechnung der Bahnen von Himmelskörpern (u.a. die Methode der kleinsten Quadrate), die zur Wiederentdeckung des Planetoiden Ceres (1801 durch Giuseppe Piazzi gefunden, aber wieder verloren) führten: Heinrich Olbers konnte Ceres nach den Berechnungen von Gauß wieder aufspüren. Damit wurde Gauß weltbekannt. Gauß legte seine neuartigen Rechenverfahren in dem Werk Theorie der Bewegung der Himmelskörper 1809 nieder.

Seit 1820 war Gauß mit Vermessung des Königreiches Hannover beauftragt. Er nutzte die Aufgabe, um Arbeiten über die Theorie der Flächen und der Abbildungen durchzuführen. Nebenbei ersann Gauß auch das Heliotrop, das als Messinstrument mit Sonnenspiegeln ausgestattet wurde. Im Zuge seiner Vermessungsaufgaben befasste sich Gauß schon früh mit der nichteuklidischen Geometrie, unterließ aus Furcht vor dem Unverständnis der Zeitgenossen jedoch eine Veröffentlichung seiner Gedanken.

Gauß arbeitete auf vielen Gebieten, veröffentlichte seine Ergebnisse jedoch erst, wenn eine Theorie seiner Meinung nach komplett war. Dies führte dazu, dass er Kollegen gelegentlich darauf hinwies, dieses oder jenes Resultat schon lange bewiesen zu haben, es wegen der Unvollständigkeit der zugrundeliegenden Theorie nur noch nicht präsentiert zu haben. Kritiker werfen ihm vor, dass dies Ausdruck einer übertriebenen Geltungssucht war. Tatsache ist, dass er ein intensiver Tagebuchschreiber war und dort auch viele seiner Resultate notierte. Nach seinem Tod wurden über zwanzig dieser Bände gefunden und so konnte belegt werden, dass er einen Großteil seiner behaupteten Leistungen tatsächlich erbracht hat. Es wird angenommen, dass nicht alle seiner Tagebücher erhalten sind.

Sein Porträt zierte von 1989 bis zum Jahresende 2001 die Deutsche Mark-Banknote mit einem Wert von zehn Mark, sowie vorher schon eine Briefmarke.

Nach Gauß wurden unter anderem die Gaußsche Glockenkurve und das Gaußsche Eliminationsverfahren benannt, teilweise nach seinen Ideen das Gauß-Krüger-Koordinatensystem.


Artikel von W. Janssen - Mi, 23.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Neue Formate für RSS-Feed bei at-mix.de


Heute hat at-mix.de sein Angebot im Bereich der RSS-Feeds um einige zusätzliche Formate erweitert. Bisher gab es nur das Standard-RSS in den Formaten RSS 0.91, 1.0 und 2.0, sowie ein Atom 0.3 Feed.

Ab heute kann der Benutzer außer den "normalen" RSS-Feeds, die aus allen News-Rubriken gespeist werden, auch einen RSS-2.0-Feed wählen, der nur aus einer einzelnen News-Rubrik gespeist wird. Eine Website die sich mit e-Commerce beschäftigt, kann z.B. die News-Rubrik "e-Commerce" einbinden, und erhält dadurch laufend aktuelle News nur aus dem e-Commerce-Bereich.

Sollten Ihnen unsere RSS-Feeds zu lang oder zu umfangreich sein, können Sie nun auch die Teaser in ihrer Länge frei bestimmen. Sie geben im einzubindenden Link einfach eine entsprechende Zahl an und schon erhalten Sie die gewünschte Länge in Ihrem Webauftritt angezeigt. Diese Funktion bieten wir sowohl mit den Standard-Feeds als auch mit den Rubrik-Feeds. Für den Fall das extremer Platzmangel herrscht, kann die Länge bis auf 0 Zeichen reduziert werden; dann werden nur noch Überschriften angezeigt.

Mit unserem RSS-2.0 Feed lassen sich Ihre Wünsche auch kombinieren. Sie haben hier die Möglichkeit, die Länge der angezeigten Nachricht, wie auch die News-Rubriken selbst zu bestimmen.

Weitere Informationen und eine Übersicht der Formate finden Sie unter Partnerprogramme.


RSS ist ein einfach zu implementierendes, XML-basiertes Datei-Format zur Synchronisierung von Inhalten, die in der Regel von Nachrichten-Websites, Community-Sites oder Blogs stammen. Es gibt verschiedene RSS-Versionen mit unterschiedlichen Bezeichnungen wie:

  • Rich Site Summary (Version 0.9x und 2.0)
  • RDF Site Summary (Version 2.0)
  • Really Simple Syndication

die wie folgt entstanden sind:

  • RSS 0.90 Entwicklung 1999 durch Netscape, um Nachrichten für Portale synchronisieren zu können.
  • RSS 0.9x Weiterentwicklung der Netscape-Version durch UserLand Software, um diese als Basis für Weblogging-Software einzusetzen.
  • RSS 1.0 Entwicklung von der nicht-kommerziellen RSS-DEV Working Group, bassierend auf den Richtlinien von RSS 0.9 und dem RDF-Format.
  • RSS 2.0 Weiterentwicklung der RSS 0.9x Version durch UserLand Software, weil die Firma die RSS 1.0 Version nicht als Standard akzeptieren wollte.

RSS-Feeds werden oft in so genannten News-Aggregators synchronisiert und gelesen. Diese Programme arbeiten clientbasiert auf dem Rechner des Nutzers. Der News Aggregator überprüft in frei einstellbaren zeitlichen Abständen alle eingetragenen Feed-Links auf neue Nachrichten, indem diese "angepingt" werden. Sofern neue Beiträge vorhanden sind, werden diese abgeholt und der Liste hinzugefügt.

Die zum Lesen benötigten Feed-Reader sind zumeist in Frame-Fenster geteilt, ähnlich wie Outlook Express. Links im Fenster haben Sie eine Ordner-Struktur, rechts oben zeigen sich die Headlines aus dem angeklickten Ordner und rechts unten haben Sie eine Vorschau (Kurzbeschreibung des Feeds) mit einem Link zum Originalbeitrag auf der Ursprungswebsite.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 21.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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.ag-Domains nur für Aktiengesellschaften erlaubt ?


Nach einem Urteil des OLG Hamburg dürfen Domain-Namen mit der Endung .ag (für Antigua und Barbuda) zur geschäftlichen Verwendung nur von Aktiengesellschaften registriert werden. Diese Entscheidung könnte auch Konsequenzen für die Inhaber weiterer exotischer Top Level Domains haben. Der Branchendienst http://www.domain-recht.de warnt vor einer neuen Abmahnwelle gegen Inhaber von Internet- Adressen mit doppeldeutiger Domain-Endung.

Im Rechtsstreit um die Nutzung des Zeichens tipp.ag urteilte das OLG Hamburg am 2. Juni 2004 (Az.: 5 U 162/03), dass .ag-Domains ausschließlich von gleichnamigen Aktiengesellschaften registriert werden dürfen. Die Beklagte war damals ein Annahmeservice für Gewinnspiele im Internet, die ihr Geschäft in der Rechtsform einer GmbH betrieb. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass durch die Verwendung der geschäftlichen Bezeichnung tipp.ag die angesprochenen Interessenten über die Unternehmensform getäuscht würden; dies führe dazu, dass sich nicht unerhebliche Teile des Verkehrs irrtümlich mit dem Angebot näher befassten.

Obwohl diese Entscheidung noch nichts rechtskräftig ist liegt nun der erste Folgestreit vor, der sich im Wesentlichen auf die Gründe der tipp.ag-Entscheidung stützt. Oliver P., Inhaber der Domain vaterschaftstest.ag und Chef eines Privatinstituts für DNA-Analysen, wird nun ebenfalls vorgeworfen, er betreibe eine Internet-Adresse mit der Endung .ag, führe sein Unternehmen jedoch nicht als Aktiengesellschaft.

Sollte sich die Rechtsprechung zu .ag-Domains festigen, könnte dies schwer wiegende Folgen für das Internet in Deutschland haben. Nach Ansicht von Daniel Dingeldey, Rechtsanwalt beim Branchendienst domain-recht.de, droht in diesem Fall eine Abmahnwelle gegen Inhaber von geschäftlich genutzten .ag-Domains, die keine Aktiengesellschaft sind.

"Die juristische Fachliteratur hat in zahlreichen Artikeln sehr deutlich gemacht, dass das Urteil aus Hamburg zu tipp.ag im Hinblick auf die enge Verzahnung von Domain-Inhaber und möglicher Bedeutung der Domain-Endung abwegig ist", so Dingeldey weiter. Die Domain-Endung .ag stehe vielmehr in Anlehnung an den "ISO 3166 Code" der International Organization for Standardization - wie zum Beispiel .de für Deutschland oder .at für österreich - als offizielles Landeskürzel für den karibischen Inselstaat Antigua und Barbuda.

Keine Sorgen brauchen sich dagegen Privatpersonen machen, die ihre Domains nicht geschäftlich nutzen. "Für die rein private Nutzung von Domain-Namen gilt die Entscheidung zu tipp.ag oder vaterschaftstest.ag nicht, da für sie die einschlägigen Paragraphen im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) keine Anwendung finden", kann Rechtsanwalt Dingeldey wenigstens für etwas Beruhigung sorgen.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 16.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Musik download – Microsoft mit Nokia contra Apple


Nach einem Bericht der Finanzial Times Deutschland (FTD) haben sich Microsoft und Nokia verbündet, um gemeinsam die Vorherrschaft von Apple im Markt der legalen Musikdownloads zu brechen.

Nachdem Nokia bisher auf ein Konkurrenzprodukt gebaut soll zukünftig Microsoft-Software zum Abspielen von Musik und Videos auf den Handys zum Einsatz kommen. Somit könnten die Telefone Songs abspielen, die zu Microsofts Programm Media Player passen. Die Allianz der beiden Firmen soll es den Usern leichter machen, im Internet gekaufte Musik auf das Handy zu überspielen und damit anzuhören.

Der Online Musik-Markt ist bisher klar in der Hand von Apple. Seit dem Start seines Musikladens iTunes im Mai 2003 hat Apple 250 Millionen Songs verkauft und einen Anteil von über 70 Prozent am legalen Musikmarkt erreicht. Durch die Kooperation des größten Handyherstellers mit dem größten Softwarekonzern gerät diese Position nun in Gefahr.

Ein Grund für Apples Erfolg ist, dass sich Musik sehr leicht von iTunes auf Apples beliebten Musikspieler iPod übertragen lässt. Ähnliches haben Microsoft un Nokia nun vor. Microsofts Media Player ist auf den meisten Rechnern bereits installiert und Nokia beherrscht ein Drittel des Handymarkts. "Jetzt können Nutzer ihre Musiksammlung auf dem Computer mit ihrem Mobiltelefon synchronisieren", sagte Nokia-Manager Anssi Vanjoki.

Die Kooperation von Nokia und Microsoft bei Musik für Handys verschärft das nun zu Wettrennen im legalen Musikmarkt. Apple hatte bereits im vergangenen Jahr eine Kooperation mit dem weltweit zweitgrößten Handykonzern Motorola vereinbart. Geplant sind Mobilfunktelefone, die bei iTunes gekaufte Musik abspielen können.

Die neue Partnerschaft überrascht selbst Branchenkenner, denn Nokia und Microsoft galten bisher als Erzrivalen im Handygeschäft. Nokia versucht alles um zu verhindern, dass Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows bei Mobiltelefonen Marktanteile gewinnen kann.

"Jeder im Handymarkt ist jetzt hinter dem Musikgeschäft her", sagte Carolina Milanesi, Expertin von der Marktforschungsfirma Gartner. Die Allianz zwischen Nokia und Microsoft werde den Markt noch "weit größer machen, als er bisher ist".

Artikel von R. Hallenbach - Di, 15.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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RFID Chips in Karten für Fussball-WM 2006 kritisiert


Nach den Plänen des Organisationskomitee für die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 soll der Zugang zu den Spielen in den zwölf deutschen WM-Stadien durch Tickets mit eingebautem RFID-Chip gesichert werden. Darauf sollen auch diverse Daten der Besucher gespeichert werden. Diese Pläne wurden nun heftig vom Bielefelder FoeBuD e.V. kritisiert, einem Zusammenschluss von Bürgerrechtlern und Datenschützern.

Die Tickets können bereits seit dem 1. Februar per Internet beantragt werden. In einem Online-Fragebogen müssten die Fans bei der Bestellung persönliche Daten preisgeben, darunter Bank- oder Kreditkarten-Daten, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Pass- oder Personalausweis-Nummer und sogar ihren Lieblings-Verein.

Die Organisatoren wollen durch die Verwendung von personalisierten RFID-Labels und deren Integration in die Zugangskontrolle der Stadien Ticketfälschungen erschweren und sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zutritt ins Stadion erhalten. Das System soll den Erwerb von Eintrittskarten durch Hooligans ausschließen und den Schwarzhandel unterbinden.

Der FoeBuD kritisiert nun, dass die Daten nicht nur dem Organisationskomitee, sondern auch den Sponsoren und an der WM beteiligten Drittländern zugänglich gemacht würden. "Wen in Nigeria geht meine E-Mail-Adresse etwas an? Wieso soll Sponsor Philips erfahren, welchem Verein mein Herz gehört? Und was berechtigt mich, die Daten meines Freundes, für den ich ein Ticket mit ordere, preiszugeben?", hieß es von FoeBud-Vorstand 'padeluun'.

Ebenso wird kritisiert, dass die RFID-Chips angeblich die Sicherheit bei der WM erhöhen sollten. “Die Chips verhindern jedoch kein Attentat oder eine Schlägerei“, so padeluun. "Im Gegenteil, sie vermitteln die Illusion, Überwachung sei das gleiche wie Sicherheit."

Helmut Bäumler, ehemaliger Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein, erklärt in einem ARD-Interview dazu: "Es kommt gar nicht mehr drauf an, wer die Karte hat, die Karte ist nicht das Entscheidende. Welche Person ist im Stadion, das will man damit feststellen können. Und so sehr ich Verständnis dafür habe, dass man Rowdies rechtzeitig abwehren und erkennen möchte, hier sieht man ganz genau, wohin diese Technologie führt, nämlich zur Überwachung von Menschen."

Artikel von R. Hallenbach - So, 13.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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FSFE: Microsoft setzt EU-Auflagen nicht um


Im Januar 2005 erhielt Microsoft durch ein EU-Urteil diverse Auflagen. Nun meldet die Free Software Foundation Europe (FSFE) Bedenken gegen die Art der Umsetzung der von der EU-Kommission ausgesprochenen Auflagen an. Die Kritik betrifft vor allem die Freigabe von Informationen über Schnittstellen, durch die sich die FSFE diskriminiert sieht.

Microsoft wurde durch das EU-Urteil dazu verpflichtet, Windows ohne integrierten Mediaplayer anzubieten. Weitere Auflage war, die vollständigen und genauen Schnittstellenspezifikationen offen legen, mit denen nicht von Microsoft stammende Arbeitsgruppenserver uneingeschränkt mit Windows-PCs und Servern kommunizieren können.

Microsoft ermöglicht es nun zwar, dass Open-Source-Projekte wie Samba die Schnittstelleninformationen verwenden können. Die FSFE beklagt aber, dass der von Microsoft vorgelegte Vertrag die Veröffentlichung der Quellen als freie Software verhindere. Die FSFE vertritt die Interessen des Samba-Teams im EU-Prozess gegen Microsoft und sieht die von Microsoft angebotene Vereinbarung nicht als konform mit der Entscheidung der EU-Kommission an.

Hauptstreitpunkt ist, dass Microsoft Lizenzgebühren von den Entwicklern freier Software verlangt, die von der Nutzerzahl der Software abhängen. Da in der Regel nicht bekannt ist, wie oft und bei wem eine freie Software zum Einsatz kommt, sei ein derartiges Abrechnungsmodell weder sinnvoll noch praktikabel. Zudem solle die angebotene Lizenz nur auf den europäischen Wirtschaftsraum beschränkt sein.

Aus Sicht der FSFE sei es unbedingt erforderlich, dass auch die Samba-Entwickler vollständigen Zugriff auf alle Informationen über die Schnittstellen erhalten, um eine kompatible Software zu entwickeln. Dafür sei jedoch nur eine einmalige Lizenzzahlung inakzeptabel.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 12.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Softwarepatente - Der "P-Day" kommt!


Voraussichtlich am 17. Februar soll in der EU die Entscheidung über die Zukunft der umstrittenen Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" fallen. Durch den Rechtsausschuss des EU-Parlaments wurden Mitte letzter Woche die Weichen für das komplette Verfahren auf Neustart gestellt. Zwischenzeitlich sind aber die Meinungsdifferenzen zwischen der Kommission und dem Rat deutlich größer geworden. Nun versuchen die verschiedenen Gremien, ihre Positionen möglichst schnell -rein formell- durchzusetzen. Ab Donnerstag sind für die nächsten eineinhalb Wochen mehrere wichtige Termine anberaumt worden.

Im EU-Parlament sind die grundsätzlichen Weichen für den weiteren Verfahrensablauf schon gestellt. So werden sich am 17. Februar 2005 in der -Konferenz der Präsidenten- sowohl der Parlamentspräsident Josep Borell Fontelles als auch die Ausschussvorsitzenden treffen. Hier ist es dann sehr wahrscheinlich, dass die Bitte der Koordinatoren des Rechtsausschusses zur Beantragung einer Rekonsulation der Richtlinie angenommen wird. Am gleichen Tag wird auch der Deutsche Bundestag über einen interfraktionellen Antrag zu Softwarepatenten abstimmen. Die Bundesregierung war darin aufgefordert worden, Brüssel nicht mehr länger in der umstrittene Position des EU-Rates zu unterstützen.

Kompromissentscheidungen wird es auch im Ministerrat geben müssen. So soll nach Medienberichten der luxemburgische Außenstaatssekretär Nicolas Schmitt versuchen wollen, die Finanz- und Wirtschaftsminister der EU-Mitgliederstaaten auf ihrem Treffen (ebenfalls am 17. Februar) dazu zu bewegen, den Beschluss vom 15.05.2004: Die EU kann künftig Computer-Software patentieren doch noch abzulehnen. Ob und inwieweit der Parlamentspräsident dann die Position des Rates folgen wird ist unklar. Einerseits hätte er dann die ablehnende Position des Rates zu verkünden, gleichzeitig aber auch den Antrag auf Neustart zu verlesen und zu unterstützen.

Ungeachtet dessen rüsten sich Softwarepatentgegner gegen den "P-Day". Der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) plant am 17. Februar eine erneute Demonstration.

Artikel von H. Gaerber - Di, 08.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Schweizer Webmasterforum.ch heißt nach Relaunch ayom.com


Eine der bekanntesten Websites für Schweizer Webmaster, die Webmasterplattform webmasterforum.ch wurde zum Jahresbeginn 2005 einem Relaunch unterzogen und ist nun unter der Adresse ayom.com zu erreichen.

Remo Uherek, einer der Gründer des Portals, begründet den Namenswechsel so: "Mit Ayom konnten wir unserem Webmasterforum.ch endlich eine eigene Identität in Form einer Marke geben. Wir möchten uns ausserdem international im deutschsprachigen Raum positionieren“.

Ayom.com versteht sich als Treffpunkt für deutschsprachige Menschen, die gewerblich oder beruflich mit dem Internet zu tun haben. Das Ziel der Betreiber ist, den Benutzern bei ihren Geschäften zu helfen und ihren wirtschaftlichen Erfolg zu vergrößern, wobei auf Qualität und Freundlichkeit besonders Wert gelegt wird.

Der Schwerpunkt des Portals liegt bei Internet-Marketing und Entwicklung. Die Plattform soll professionelles Networking erlauben und verfügt über ein stark frequentiertes Forum , eine Wissensdatenbank, ein Weblog und zahlreiche weitere Module wie z.B. eine Domainbörse.

Artikel von R. Hallenbach - So, 06.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Dreamweaver-Konkurrent NVU 0.80 kostenlos verfügbar


Nvu (gesprochen „N-View“) ist ein benutzerfreundlicher HTML-Editor, dessen Handhabung bei der Entwicklung einer Website ähnlich einfach und komfortabel ist, wie man es von den bekannten WYSIWYG-Programmen wie Dreamweaver, Frontpage, GoLive & Co. kennt.

Nvu wurde von den Lindows Entwicklern geschaffen und basiert auf der Mozilla-Plattform und deren Layout-Engine Gecko. Die aktuelle Version der Software setzt inzwischen auf die Code-Basis von Firefox 1.0 und ist bestens für bestens für das Zusammenspiel mit anderen Mozilla-Applikationen gerüstet.

Der Webeditor dient der WYSIWYG-Bearbeitung von HTML-Seiten und anderen Internetinhalten. Nvu verfügt über eine übersichtliche Benutzeroberfläche mit einer Symbolleiste, vielfältige Funktionen für das Einfügen von Bildern, Formularen, Tabellen und sonstigen Formatierungen, einen Site-Manager mit Tab-Unterstützung und ein Datei-Management per FTP. Eine Normal-, die HTML-Tag-, Quellcode-Ansicht und die Vorschau stehen wie gewohnt zur Verfügung.

Die größte Neuerung des aktuellen Nvu 1.0 Beta Pre-Release 3 ist die experimentelle XHTML-Unterstützung sowie die Möglichkeit, PHP-Code direkt mit Nvu bearbeiten zu können. Nach Herstellerangaben wurde die Stabilität und Zuverlässigkeit der Software weiter verbessert.

Die Open-Source-Software Nvu 0.80 steht ab sofort kostenlos für Windows, Linux und MacOS X zum Download in englischer Sprache bereit. In Deutsch ist bisher nur die Version 0.70 erhältlich.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 02.02.2005
Rubrik: Sonstiges
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Boom bei Musik Download für 2005 vorhergesagt


Die Unternehmensberatung Deloitte erwartet, dass 2005 zum Boom Jahr Musik-Downloads aus dem Internet und Mobile Inhalte wird. Die Verbraucher werden immer mehr Auswahl durch das Verschmelzen der Medien Inhalte sowie der verschiedenen Medien-Kanäle erhalten.

Jörg Tesch, Geschäftsführender Partner bei Deloitte, prognostiziert: „Das wird zu einem sprunghaften Anstieg legaler Musik-Downloads und gemeinsam entwickelter Filme und Spiele führen. Weltweit werden Milliarden Euro für die Personalisierung von Handys mit Klingeltönen, Screensavern und Wallpaper ausgegeben. Außerdem wird es 2005 wesentlich mehr Quellen für Medieninhalte geben. Immer mehr Print-Publikationen und Fachzeitschriften werden in elektronischer Form über das Internet verfügbar sein.“

Das Problem der Musik Piraterie besteht zwar weiterhin. Dennoch steigt der Anteil an legalen Downloads und anderen Transaktionen, da es immer bessere Angebote der Music Online-Shops gibt. Gleichzeitig verbessert sich sowohl die technische Ausstattung der Abspielgeräte als auch die Klangqualität der angebotenen Songs.

Die Marktforscher erwarten, dass das Internet als Vertriebskanal für Klingeltöne, Merchandising oder Konzertkarten über entsprechend spezialisierte Shops an Bedeutung gewinnen wird. Somit ist mit wieder steigenden Umsätzen der Musikindustrie zu rechnen.

Ferner wird erwartet, dass die Werbung in Zukunft stärker mit mobilen Inhalten im Web verschmelzen wird. Hyperlinks, Toolbars oder Computergrafiken liegen im Trend und werden in Videospiele, Software, Web-Browser und aktive Handy-Desktops Einzug halten. Derartige Werbung wird weniger aufdringlich gestaltet sein und die bisher üblichen Werbe-Banner und Pop-ups ablösen.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 27.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Mach flott den Schrott


Unter dieser Bezeichnung startete die c't Ende November einen Wettbewerb , die originellsten, nützlichsten und schönsten Konstruktionen aus den Innereien gebrauchter Computer und PDAs zu kreieren. Der Wettbewerb endet nun am kommenden Montag, den 24. Januar 2005.

C't hatte dabei zwei Kategorien ausgeschrieben, nämlich "Funktion" und "Kunst". In der ersten Kategorie "Funktion" sollten die Kunstwerke technische Funktionen im weiteren Sinn erfüllen. Angedacht sind dabei beispielsweise Roboter, Messgeräte oder LC-Displays aus einem PDA. In der zweiten Kategorie "Kunst" geht es um Werke abgelegter Computerteile, die einen künstlerischen oder ästhetischen Wert in den Vordergrund stellen.

Bewerber konnten sich hierzu registrieren lassen und ihre Ideen vorstellen. Auf der Grundlage dieser Antworten sollen die Werke am 07.02.2005 bei Heise-online präsentiert und von den Lesern bewertet werden können. Die besten Werke werden dann auf der CeBit (Stand des Heise Zeitschriften Verlages) ausgestellt, wo eine Jury den jeweiligen Sieger benennt und hochwertige Sachpreise vergibt.
Artikel von W. Janssen - Sa, 22.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Download von legalen Musik Songs gestiegen


Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) teilte heute mit, dass
sich der legale Download 2004 auf 200 Millionen Musiksongs gesteigert hat. Dies entspricht einer Verzehnfachung im Vergleich zu 2003. Der dadurch erzielte Umsatz stieg auf 330 Millionen US-Dollar und hat sich somit binnen Jahresfrist um das sechsfache gesteigert.

Nach Auskunft des IFPI gibt es inzwischen mehr als 230 Online-Sites, auf denen man legal Musik downloaden kann. Spitzenreiter ist derzeit der iTunes Musikshop, über den täglich ca. 1,25 Millionen Songs verkauft werden.

Musik fürs Handy wird als Zukunftsmarkt angesehen, wobei die asiatischen Länder hier führend sind. 2004 wurden im japanischen Markt für Klingeltöne bereits 100 Millionen Dollar umgesetzt.

Die Dachorganisation der Phonoindustrie will trotz dieses Erfolges weiter Musikhörer verklagen, die kostenlose Tauschbörsen benutzen.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 20.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Gefälschte Ketten E-Mails rufen zu Spenden für Flutopfer auf


Auf ein besonders niedriges Niveau haben sich derzeit Urheber von Ketten E-Mails herabgelassen, um aus der Not anderer noch Geld zu machen.

Derzeit wird die Internet - Gemeinde mit Spam-Mails überflutet, in denen die Empfänger aufgefordert werden, sich mit angeblichen Hilfeorganisationen für Flutopfer in Verbindung zu setzen und diese Mails auch an weitere Bekannte zu schicken. Teilweise sind in den E-Mails auch gleich Bankverbindungen einer holländischen Bank genannt.

Die Medien warnen gerade unerfahrene User, diese Mails weiterzuleiten, denn oft wird die wohlgemeinte Hilfe zur Spam-Falle sämtlicher E-Mail-Adressen eines Users.

Wenn Sie solche E-Mails erhalten, dann ist der Papierkorb Ihres Rechners gerade gut genug. Sofern Sie spenden möchten, können Sie sich am Spendenspiegel des deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) orientieren.
Artikel von W. Janssen - Do, 06.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Entwickler des Sasser Wurms vor Gericht


Im Frühjahr 2005 muss sich der 18 jährige Schüler aus Waffensen (Landkreis Rotenburg/Wümme) vor Gericht verantworten, der als Urheber des berüchtigten Sasser-Wurms bekannt wurde. Die Anklage lautet: "Computersabotage und Datenveränderung".

Der Sasser-Wurm hatte sich im Mai 2004 blitzschnell übers Internet verbreitet und dabei weltweit hunderttausende von Computer befallen . Es soll ein Schaden von mehr als 1 Million Euro entstanden sein, wobei die Staatsanwaltschaft nur 130.000 Euro Schaden ermittelt hat. Es seien zwar eine Vielzahl von Geschädigten ermittelt worden, nur viele zeigten keine Kooperationsbereitschaft, so Staatsanwalt Detlev Dyballa.

Die Anklage hat insgesamt 170 Zeugen benannt. Sollte der Schüler im Vorfeld kein umfassendes Geständnis ablegen, so könnte das Gerichtsverfahren nicht vor einem halben Jahr abgeschlossen sein. Eine größeres Strafmaß durch die Justiz ist nicht zu erwarten, weil der Schüler zur Tatzeit erst 17 Jahre alt war und somit noch das Jugendrecht zur Anwendung kommt.

Artikel von W. Janssen - Di, 04.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Patentrechtsklage von Hitachi gegen MagicStor


Wie aus Pressemeldungen bekannt wurde, soll der Produzent von Mini-Festplatten GS Magic und dessen Tochterfirma GS MagicStor Techniken eingesetzt haben, die durch Patente von Hitachi geschützt sind. Hitachi reichte deshalb beim United States District Court for the Northern District of Califonia Klage ein. Durch die Klage möchte Hitachi den Verkauf von MagicTor Mini-Festplatten in den USA unterbinden. Hitachi fordert außerdem Schadensersatzzahlungen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.01.2005
Rubrik: Sonstiges
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Angehörige von Flutopfer können sich via Internet informieren


Die Flutkatastrophe in Südasien hat auch viele deutsche Urlauber getroffen. Menschen suchen verzweifelt nach ihren Angehörigen. Hierfür haben nun verschiedene Organisationen und Behörden Internetseiten eingerichtet, um bei der Suche behilflich zu sein.

So hat beispielsweise das Auswärtige Amt ein E-Mail Formular zur Verfügung gestellt, mit dem Angehörige Angaben zu Vermissten und Suchenden machen können. Allerdings sollte dieses Formular nur genutzt werden, wenn diese Angaben noch nicht telefonisch übermittelt wurden. Abrufbar sind auch Patientenlisten der Krankenhäuser im thailändischen Phuket.

Das Internationale Rote Kreuz hat ebenfalls eine Website für Flutopfer und deren Familien eingerichtet, sowie auch das Suchportal Fluthilfe-Deutschland. Hier können Angehörige Angaben zu Vermissten machen und auch direkt Bilder in die Site stellen. Weiterhin kann man Vermisstenlisten einsehen und sich in einem Forum mit anderen Betroffenen austauschen.

Offizielle Hilfeorganisationen bitten um Spenden. Bitte helfen auch Sie, damit die Not gelindert werden kann.

Artikel von W. Janssen - Fr, 31.12.2004
Rubrik: Sonstiges
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Aldi - MP3-Player für 60 Euro


Zum Jahreswechsel bietet Aldi Nord MP3-Player (Marke Medion) zum Preis von 60 Euro an.

Eckdaten:
- 128 Megabyte interner Speicher
- erweiterbar mit SD- oder MMC-Karte auf 512 Megabyte
- Wiedergabeformate MP3 und WMA
- Kopfhörer ist im Preis enthalten.

Zusätzlich bietet Aldi Nord einen DVD-Brenner (Marke Medion) zum Preis von 99 Euro.

Eckdaten:
- interner DVD-Brenner
- beschreibt Double-Layer-Rohlinge im Vierfach-Tempo
- beschreibt einschichtige Rohlinge mit 16-facher Geschwindigkeit.
- Brennsoftware Nero 6.0 ist im Preis enthalten.

Aldi Süd bietet derzeit den Multifunktionsdrucker X2230 von Lexmark für 88 Euro, sowie eine externe 250 Gigabyte-Festplatte von Tevison für 149 Euro.

Artikel von W. Janssen - Do, 30.12.2004
Rubrik: Sonstiges
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Neue grafische Nutzeroberfläche bei MySQL


Die Bedienoberfläche für MySQL wurde in ihrer Funktionalität erweitert. Mit dem neuen Query Browser 1.1.2 lassen sich nun auch SQL-Anfragen an MySQL -Datenbanken richten, SQL-Kommandos als Bookmarks verwalten, die Ergebnisse der Anfragen als Tabelle anzeigen und als Vergleich nebeneinander stellen. Der MySQL Administrator wurde auf die Version 1.0.16 gehoben und erlaub es unter anderem, Benutzer einzurichten und zu verwalten, den MySQL-Server zu konfigurieren , Backups durchzuführen oder Tabellendefinitionen anzupassen.

Die zwei neuen Werkzeuge laufen unter Windows und Linux und stehen zum Download bereit.

- Query Browser:

- Admisnistrator:

Artikel von W. Janssen - Do, 09.12.2004
Rubrik: Sonstiges
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Nach Sicherheitskopie zur Aktenvernichtung


Der Bundesrechnungshof kritisiert das Software-Durcheinander in bayrischen Behörden. Bei den Behörden des Freistaates Bayern werden 16 verschiedene Personalverwaltungssysteme eingesetzt, teilweise sogar noch Karteikarten, hieß es im Jahresbericht des Rechnungshofes. "Manuelle Bearbeitung oder mehrfache Erfassung passen nicht mehr zu modernen Verwaltungsstrukturen. Es ließen sich -Effizienzgewinne- von mehr als 250 Vollzeitkräften erzielen, wenn alle Behörden ein einheitliches System einsetzen würden", hieß es weiter.

Dabei hat es bereits 1975/76 eine Projektgruppe gegeben, die untersucht hat, ob ein einheitliches Datenverarbeitungsverfahren möglich ist. Nach mehr als 20 Jahren -Aktenruhe- hat man einen neuen Anlauf gestartet (1997), um ein einheitliches Verfahren umzusetzen. Mittlerweile hat sich das DIAPERS zu einem auf die bayerische Verwaltung ausgereichtestes ressortübergreifendes IuK-System entwickelt. Dennoch setz das Finanzministerium mit SAP R/3 HR auf kommerzielle Software.

Artikel von W. Janssen - Mi, 08.12.2004
Rubrik: Sonstiges
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Kantischüler beim ThinkQuest Internet-Wettbewerb als Best Of Contest


Den diesjährigen Swiss Web Award erwarben sich 3 Bülacher Kantischüler mit ihrer Website über das Neeracherrieder Flachmoor. Jeweils einen Apple Computer als Hauptgewinn war den Schülern Flurin Hänseler-16, Dominic Staub-17 und Raphael Fringeli-14 Anreiz genug, um sich bei dem jährlichen ThinkQqest Internet-Wettbewerb in der Schweiz einzuschreiben.



"Eine Riesenüberraschung", freuten sich die jungen Männer am Sonntag bei der Preisverleihung. Schaut man sich aber die Site an, verwundert der erste Preis nicht. Das Projekt der drei Schüler überzeugte die fachkundige Jury nicht nur durch seine inhaltliche Qualität, sondern auch durch die saubere Grafik, Technik und durch eine klare Benutzerführung.

Auffällig am diesjährigen Wettbewerb war laut ThinkQuest-Pressemitteilung der hohe Anteil an Projekten aus der Romandie sowie die allgemein hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Die preisgekrönten Sites hätten gezeigt, dass Jugendliche heute viel mehr können, als einen trockenen Vortrag ins Internet stellen: "Ihre Arbeiten sind umfassende Webplattformen. Die Jugendlichen arbeiten mit Datenbanken, programmieren eigenständige Spiele, binden Ton und bewegte Bilder in ihre Site ein. Auch interaktive Elemente wie Gästebücher, Foren oder Wettbewerbe fehlen nicht", heißt es weiter.

Insgesamt hatten rund 100 Teams mit über 250 Jugendlichen am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen, 28 Projekte davon wurden geehrt.

Artikel von W. Janssen - Mo, 29.11.2004
Rubrik: Sonstiges
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Umzug endlich geschafft!


Verehrte Benutzer unseres Informationsportals,

bestimmt haben einige von Ihnen heute ein paar unserer Seiten nicht genau so gesehen, wie sie eigentlich sein sollten. Das lag daran, dass unser Provider es nun (nach 48 Stunden Verzögerung) endlich geschafft hat, den Umzug zu organisieren.

Beim Transfer scheinen einige Dateien beschädigt worden zu sein. Das verursachte einige Fehler, die aber inzwischen behoben sind.

Mit dem neuen schnelleren Server hoffen wir Ihnen die Seiten noch schneller und zuverlässiger zugänglich machen zu können.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag und viel Spaß beim erforschen unserer Seiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr at-mix Team
Artikel von C. Kühn - Mo, 27.09.2004
Rubrik: Sonstiges
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Umzug verzögert sich um 24 Stunden


Verehrte Benutzer unseres Informationsportals,

Leider verzögert sich der Umzug durch technische Probleme seitens des Providers nach dessen Aussage um ca. 24 Stunden.

Der Umzug wird demnach heute in den Abendstunden stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr at-mix Team
Artikel von C. Kühn - Sa, 25.09.2004
Rubrik: Sonstiges
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Wir ziehen um... Aber die Adresse bleibt die selbe ;)


Verehrte Benutzer unseres Informationsportals,

sicher haben Sie bemerkt das es zeitweilig Probleme mit der Auslastung unseres Servers gab. Das machte sich für Sie hauptsächlich durch lange Wartezeiten beim Öffnen der Seiten bemerkbar.

Da wir aber möchten das Sie nicht auf die Seiten warten müssen, haben wir beschlossen, uns einen "größeren" Server anzuschaffen. Dieser neue Server ist jetzt verfügbar, und wir können die Seiten von at-mix transferieren lassen.

Leider ist das mit einer vorübergehenden Abschaltung des Servers verbunden, was für Sie bedeutet, das Sie unsere Seiten zeitweilig nicht erreichen können. Danach dann aber um so besser!
Da wir unsere Adresse mitnehmen, brauchen Sie nichts zu ändern. Sie erreichen uns nach dem Umzug wie gewohnt unter www.at-mix.de!

Der Umzug wird heute in den Abendstunden stattfinden.

Wir wünschen Ihnen noch ein schönes Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr at-mix Team!
Artikel von C. Kühn - Fr, 24.09.2004
Rubrik: Sonstiges
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Datenbank-Fehler


Verehrte Benutzer unseres Informationsportals,

Leider hatten wir in den vergangenen Tagen ein kleines Problem mit der Datenbank,
wodurch manche Seiten zeitweilig nicht erreichbar waren.

Das Problem ist jetzt behoben, und alle Seiten sollten wieder erreichbar sein.

Dieser Vorgang betraf nur das Glossar. Die Bereiche Internet / eCommerce waren davon nicht betroffen.

Wir hoffen das Sie bei uns jetzt wieder alles finden was Sie suchen.
Wenn Sie einmal nicht finden sollten wonach Sie suchen, steht Ihnen im Kontaktbereich ein Formular zur Verfügung mit dem Sie uns mitteilen können, das Sie eine Erklärung zu einem Begriff suchten, den wir noch nicht im Glossar haben. Wir werden dann diesen Begriff so schnell wie möglich dem Glossar hinzufügen, damit Sie und andere ihn künftig auch nachschlagen können.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr at-mix Team
Artikel von C. Kühn - Mi, 22.09.2004
Rubrik: Sonstiges
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